Helen Dunmore Exposure

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Inhaltsangabe zu „Exposure“ von Helen Dunmore

By the Sunday Times bestselling author of The Lie. Forbidden love, intimate betrayal and the devastating power of exposure drive Helen Dunmore's remarkable new novel. London, November, 1960: the Cold War is at its height. Spy fever fills the newspapers, and the political establishment knows how and where to bury its secrets. When a highly sensitive file goes missing, Simon Callington is accused of passing information to the Soviets, and arrested. His wife, Lily, suspects that his imprisonment is part of a cover-up, and that more powerful men than Simon will do anything to prevent their own downfall. She knows that she too is in danger, and must fight to protect her children. But what she does not realise is that Simon has hidden vital truths about his past, and may be found guilty of another crime that carries with it an even greater penalty.

Außergewöhnlicher Spionage Roman mit überzeugend starker Protagonistin,

— miss_mesmerized
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  • Exposure

    Exposure

    Fornika

    24. April 2016 um 11:13

    England, in den 1960ern: einen kleinen Gefallen fordert Giles von Simon. Giles ist schwer verletzt, ein wichtiges Dokument müsste aber bitte schnellstmöglich zurück an seinen Arbeitsplatz. Möglichst unauffällig bitte. Simon stimmt zu, nimmt das Dokument an sich; und stürzt damit sich, seine Frau Lily und seine Familie in ungeahnte Schwierigkeiten mit harten Konsequenzen.  Helen Dunmore hat eine tolle Art diesen Spionageroman aufzubauen. Der Anfang ist fast gemächlich, doch dann spitzt sich die Lage immer weiter zu und man klebt förmlich an den Seiten. Ihre Protagonisten sind geheimnisvoll, stark und gleichzeitig doch so normal wie du und ich. Sie haben alle ihre kleinen und großen Geheimnisse, die den Leser das Geschehen in einem neuen Licht sehen lassen. Gerade Simons Frau Lily ist ein toller Charakter, ihre Person hat eine geniale Tiefe, die mir beim Lesen große Freude bereitet hat. Es geht bei diesem Roman auch um gesellschaftliche Normen, das Umgehen mit der eigenen Vergangenheit, der sozialen Ächtung; alles Thematiken, die auf äußerst ansprechende Art und Weise präsentiert werden. Fazit: mich hat Dunmores Geschichte mitgerissen und begeistert zurückgelassen.

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    Exposure

    walli007

    28. March 2016 um 14:19

    Vor Jahren wurde aus Lili die neue Lily, in den 1930ern ist ihre Mutter mit ihr nach England gegangen. Fortan war Lily keine Deutsche mehr. Und nun im Jahr 1960 ist sie mit einem Engländer verheiratet, der eine sichere Position im öffentlichen Dienst  innehat. Jedoch eines Tages hat ein Kollege Simons zu hause einen Unfall und er bittet Simon, eine Akte zurück ins Amt zu bringen. Dadurch wird eine Kette unglücklicher Ereignisse in Gang gesetzt, die Lilys Leben auf den Kopf stellen. Vorbei ist es mit allem, was sie sicher glaubte. Lily fühlt sich in ihre Kindheit zurück versetzt, wo sie in jedem Moment fürchten musste, von den Nazi-Schergen entdeckt zu werden. In den Jahren des kalten Krieges waren die unterschiedlichen Nationen sehr an den Geheimnissen  der jeweils anderen interessiert. Die während der Kriegsjahre geknüpften Kontakte wurden genutzt, um Informationen weiterzugeben. Informationen, die in Simons Behörde zu erlangen sind. Informationen, die in gerade jener Akte enthalten sind, die Simon an sich genommen hat. Doch warum bringt Simon die Akte nicht zurück? Er erkennt zwar das Potential, das ihr Inhalt hat, aber will er die Geheimnisse schützen oder den, der die Akte offensichtlich entwendet hat. Simon ahnt nicht, was er seiner Familie durch sein Verhalten aufbürdet. Aus ihrem Lebensidyll gerissen, müssen Lily und Simon mit ihrer veränderten Situation zurechtkommen. Welche Auswirkungen hat es, wenn plötzlich der Ehemann der Spionage verdächtigt wird. Wird sie ihre Arbeitsstelle verlieren, werden ihre drei Kinder gehänselt werden, wird das Geld reichen? Was, wenn sich der Verdacht erhärten sollte? Gleichzeitig entdeckt man die Erinnerungen der handelnden Personen, welcher Weg sie letztlich zu ihrer derzeitigen Position geführt hat. Nach und nach begreift man die feinen Schwingungen in diesem Roman, die sich immer mehr verdüsternde Stimmung. Die Lage scheint hoffnungslos, doch man erfühlt auch Lilys Kraft. Als habe ihr Schicksal in ihrer ehemaligen Heimat sie gelehrt, mit wenig auszukommen, Veränderungen anzunehmen und schließlich im geeigneten Moment aktiv zu werden. Während die meisten anderen eher schwach wirken, verströmt Lily Durchsetzungswillen und das unbedingte Bestreben, ihre Position zu verbessern und ihre eigentlich glückliche Ehe zu erhalten. Ein eher ruhiger Spionageroman, der aus gerade dieser Ruhe seine Kraft zieht und den Leser an den beängstigenden Entwicklungen teilhaben lässt, zu denen der kalte Krieg geführt haben mag.

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  • Helen Dunmore - Exposure

    Exposure

    miss_mesmerized

    23. December 2015 um 15:24

    London, 1960. Simon and his wife Lily lead an average, rather boring life with their three children. He is a civil servant at the Admiralty, but albeit the Cold War is at a critical point, he is hardly affected by it due to lack of ambition. One evening, he gets a call from his old friend Giles who helped him to get his job. Giles had an accident and urgently needs Simon’s help. When the later learns what he has got to do, he is not especially happy about but, but far from guessing what this evening and the favour for a friend will make of his and his family’s life. A very uncommon spy novel set in the middle of the Cold War. What we get here is a collection of individuals who are all very specific in their behaviour and motives which makes the novel very interesting. It is especially the wife, at the first glance a rather plain teacher who soon develops into a character with an interesting past and a clever woman who knows how to play the game. In the course of the novel, she is getting stronger and more fascinating, a woman who knows how to survive, who has seen everything and cannot be fooled or threatened by anybody. Although it is a spy novel, the conspiracy part retreats behind the character’s development and the family struggle which is not presented as the typical husband-wife quarrels but a deep-going question about faith and trust. The plot itself seems to me very authentic, it is cleverly designed and although there is hardly any action, there is a constant suspense underlying which keeps you reading on.

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