Helen Fielding Bridget Jones - Mad About the Boy

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Inhaltsangabe zu „Bridget Jones - Mad About the Boy“ von Helen Fielding

When Helen Fielding first wrote Bridget Jones’s Diary, charting the life of a thirtysomething Singleton in London in the 1990s, she introduced readers to one of the most beloved characters in modern literature. The book was published in 40 countries, sold more than 15 million copies worldwide, and spawned a best-selling sequel, Bridget Jones: The Edge of Reason. The two books were turned into major blockbuster films starring Renée Zellweger, Hugh Grant, and Colin Firth. With her hotly anticipated third installment, Bridget Jones: Mad About the Boy, Fielding introduces us to a whole new, enticing phase of Bridget's life, set in contemporary London, including the challenges of maintaining sex appeal as the years roll by, and the nightmares of drunken texting, the skinny jean, the disastrous e-mail cc, total lack of Twitter followers, and TVs that need ninety buttons and three remotes to simply turn on. An uproariously funny novel of modern life, Bridget Jones: Mad About the Boy is a triumphant return of our favorite Everywoman.

Witzig, wie die Filme, zwischendurch aber auch sehr traurig...

— jenni_3004
jenni_3004

leider langweilig... Wo ist die Bridget, die wir so lieben?

— BeeLu
BeeLu

Lustig, leicht zu lesen und stellenweise unerwartet traurig: Bridget Jones mit 50...aber keineswegs erwachsen!

— Kittekaet
Kittekaet

Ganz anders und keine Fortsetzung, aber unterhaltsam

— JuliaKStein
JuliaKStein

Leider keine glorreiche Fortsetzung einer wirklich großartigen Geschichte. Vlt. nur ein Grund für einen weiteren umsatzstarken Film ?

— BlumeAmeli
BlumeAmeli

Die Vorfreude war groß - die Enttäuschung beim lesen umso größer!

— sugarlady83
sugarlady83

Dieses Buch hätte wirklich nicht sein müssen. Schade!

— AddictedToBooks
AddictedToBooks

Der Witz ist leider zu großen Teilen der Niveaulosigkeit gewichen...

— Kleine1984
Kleine1984

Kein Vergleich mehr zu der damaligen Bridget, die ich so geliebt habe.

— esposa1969
esposa1969

Auch 14 Jahre älter und als Mutter zweier Kinder bleibt Bridget Jones ganz die Alte!

— jess020
jess020

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  • Eines der witzigsten Bücher...

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    jenni_3004

    jenni_3004

    31. August 2016 um 13:31

    Bridget Jones.. eines der witzigsten Bücher die ich gelesen habe. Zwischendurch auch sehr traurig, da Mark gestorben ist. Würde es trotzdem noch einmal lesen, freue mich schon auf die Verfilmung, die im Oktober ins Kino kommt...

  • Leserunde zu "Bridget Jones, Mad About the Boy" von Helen Fielding

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Bridget Jones - she's back!!! Endlich ist sie wieder da - unsere britische Lieblingsheldin Bridget Jones! Mehr als zehn Jahre nach den Erfolgsromanen "Schokolade zum Frühstück" und "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns" dürfen wir die quirlige, leicht übergewichtige Bridget mit ihren ständigen Männerproblemen wieder bei uns begrüßen! Ihr aktuelles Abenteuer? Wird noch nicht verraten, aber soviel ist sicher: es geht wieder um einen bzw. mehrere Männer, die ihr Herz und Höschen erobern und natürlich den ständigen Kampf gegen die Kalorien sowie Bridgets liebe- und humorvolle Berichte in Tagebuchform! "Mad about the boy" - der neue Roman von Starautorin Helen Fielding ist ab 10. Oktober offiziell im Handel! Gemeinsam mit Vintage Books (The Random House Group) vergeben wir insgesamt 60 englische Leseexemplare + 15 Bloggergoodiepäckchen (Inhalt: jeweils ein von der Autorin signiertes Leseexemplar + Fanspecials zu Bridget Jones) an Euch! Was Ihr dafür tun müsst? Schreibt uns bis einschliesslich 13. Oktober 2013 in typischer Bridget-Jones-Tagebuchform einen durchschnittlichen Tag von Euch inklusive aller Chaosminuten, Höhepunkte und Schokoladenpausen! Solltet Ihr Euch für eines der 15 Bloggerpäckchen bewerben - bitte vergesst nicht Euren Blog zu ergänzen! Wichtige Voraussetzung: wir lesen den englischen Originalroman gemeinsam hier sowie auf Twitter und Facebook (Hashtag #bridgetjones) am 19. und 20. Oktober 2013 - Ihr müsstet also an diesem Wochenende Zeit für den gemeinsamen Austausch mit uns haben! Das Buch wird Euch natürlich rechtzeitig zugesandt! Bridget auf Facebook + Bridget auf Twitter

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    • 745
  • mäßig gelungene Fortsetzung

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    Waldschrat

    Waldschrat

    02. July 2014 um 09:44

    Inhaltsangabe: 78 kg; verputzte Protein-Schokoriegel: 28; verputzte Protein-Schokopuddings: 37; durch Protein-Schokoriegel bzw. -puddings ersetzte Mahlzeiten: 0; abgenommene Pfund: 0; zugelegte Pfund: 4,5. War gerade bei Gewichtskontrolle. „Bridget, Sie sollten die Proteinprodukte statt Ihrer normalen Mahlzeiten zu sich nehmen, nicht zusätzlich.“ Schöne Pleite. Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie – und sie ist frisch verliebt. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr Glück trüben. Ihr Job als Drehbuchautorin ist nicht nur aufregend, er bringt sie auch mit sehr seltsamen Menschen in Kontakt. Ihren Kindern fehlt der Vater. Und der Mann, an den Bridget ihr Herz verloren hat, ist über zwanzig Jahre jünger als sie … Mein Leseeindruck: Bridget is back – wer hätte damit gerechnet? Ich jedenfalls nicht und als Fan der chaotischen Londonerin musste ich mich narürlich auf den mittlerweile dritten Roman stürzen. Bridget ist mittlerweile über 50, Mutter von zwei süßen Kindern und verwitwet. Ja, ihr habt richtig gelesen. Dabei werde ich euch aber nicht spoilern, weil dieser Umstand von Anfang an bekannt ist. Während ich also noch dem charismatischen Anwalt Mark Darcy nachtrauerte, wurde mir das ganze Ausmaß der Misere klar: Bridget ist noch chaotischer, noch unverantwortlicher als eh und je und sie hat einen 29jährigen Toyboy – Roxter. Das Chaos sorgte aber dafür, dass ich dieses Mal kaum eine liebevolle Beziehung zu der Heldin entwickelte, denn es war mir einfach zu viel und Bridget hat mich mit ihrem Verhalten oft genervt. Meiner Meinung nach hat Helen Fielding die Situation einige Male zu oft überspitzt, um noch witzig zu sein. Teilweise habe ich mich sogar gefragt, wie Bridget überhaupt noch lebensfähig ist bzw. mit ihren Kindern so weit gekommen ist. Da schien mir der Toyboy Roxter wesentlich mehr Verstand zu besitzen, was das Wörtchen “Toyboy” ja eigentlich schon ad absurdum führt! Auch wenn Roxter mir lange Zeit sehr sympathisch war, musste er zum Schluss doch noch abdanken – eine recht schlaue Lösung für das Ende, auch wenn viel zu lange darauf gewartet wurde. In Bezug auf den Ende möchte ich nichts verraten, außer dass es mir gut gefallen hat und mich letztendlich mit Bridget versöhnen konnte. Als leichte Lektüre kann ich “Bridget Jones – mad about the boy” bzw. “Verrückt nach ihm” durchaus empfehlen, hoffe allerdings, dass Helen Fielding diese Reihe nun endgültig abgeschlossen hat!

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  • eine andere Fortsetzung, die hätte besser sein können.

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    Yagmur

    Yagmur

    22. January 2014 um 02:25

    Bridget ist zurück. Und dieses Mal ist es um einiges anders. Sie ist 51 Jahre alt und hat mittlerweile 2 Kinder. Und wieder einmal auf der Suche nach einem Mann. Wird sie dabei erfolgreich sein? Als ich erfahren habe, dass es eine Bridget-Fortsetzung gibt, war ich von Freude erfüllt. Leider waren meine Erwartungen zu hoch, sodass ich schon von dieser Fortsetzung enttäuscht bin. Sie knüpft nicht an den vorherigen Teil an. Bei dieser "Fortsetzung" liegt für mich zu großer Zeitraum. Bridget ist ziemlich alt geworden, man hat die alte, chaotige Bridget dennoch wieder erkannt. Die Tatsache mit Mr. Darcy finde ich unpassend. Irgendwie gehört er in Bridgets Leben. Die Geschichte hat den Tagebuchstil, was das Lesen nicht erschwert. Natürlich gibt es in englischen Lektüren hier und da einige Wörter, die einem unbekannt sind. Bei dieser Geschichte konnte man aus dem Sinnzusammenhang sie erschließen, sodass man nicht ständig am Wörterbuch hängt. Das lästige Wörternachschlagen Die Geschichte hat mich nicht wirklich gefesselt, aber sie war schon unterhaltsam. Fazit: Diese Geschichte ist für mich keine "Fortsetzung". Wenn ich sie nicht gelesen hätte, hätte ich auch nicht viel verpasst. Unterhaltsam war sie schon.

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  • Bridget Jones ist “Mad about the Boy”

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    tootsy3000

    tootsy3000

    05. January 2014 um 19:16

    Bridget, inzwischen 50 Jahre alt und alleinerziehende Mutter muss ihr Leben alleine meistern. Nach 5 Jahren ohne Beziehung ist sie es leid niemanden zu haben, mit dem sie Spaß haben kann, der sie zum Lachen bringt und der für sie da ist, wenn ihr mal wieder alles über den Kopf wächst. Ihre durchgeknallten Freunde sind ihr in dieser “Auf-der-Suche-nach-der-nächsten-Liebe”-Phase nicht wirklich eine große Hilfe. Sie möchten natürlich auch, dass Bridget wieder Glücklich ist und melden sie bei div. Dating-Seiten an, die Erfolge sind aber eher mäßig. Nur Roxter scheint ein toller Kerl zu sein. Einziger Hacken: er ist 20 Jahre jünger als sie. Trotzdem versucht Bridget ihr Glück mit ihm und das Liebes-Chaos beginnt sich zu drehen…… Ich konnte es gar nicht erwarten mich in das Lesevergnügen dieses Bridget Jones Roman in englischem Original zu stürzen, begleitete sie mich doch in meinen 20ern durchs Leben mit ihrer sympathischen chaotischen Lebensweise. Leider wurde ich recht bald gebremst, nicht von der Sprache, die – zugegebenermaßen - manches Wort enthielt, dass ich noch nie gehört hatte, sondern von der Art wie Helen Fielding Bridget Jones darstellte. Dass die Zeit bei Bridget nicht stehen geblieben ist, finde ich durchaus in Ordnung, dass sie immer noch eine chaotische Ader hat finde ich auch noch witzig, dass sie nach Mark Darcy’s Tod verzweifelt ist finde ich auch richtig, dass sie aber verzweifelt über ihr nicht vorhandenes Sexualleben ist und sich der Großteil des Romans nur mit dieser Tatsache beschäftigt finde ich blöd – langweilig – unpassend! Von Bridgets liebenswürdiger chaotischer Art ist in der Geschichte nicht viel übrig geblieben. Eher kommt der Eindruck auf, dass es sich hier um eine der verzweifelten Hausfrauen zu tun hat, die außer an ihrem Liebesleben an nichts anderes mehr denkt. Schade! Einige Abschnitte waren dann schon wieder so, wie man es von Bridget gewohnt ist. Besonders dann, wenn sie auf einer Familienparty oder mit ihren Kindern in der Schule unterwegs war kam die alte Bridget sehr gut zur Geltung und Punktete mit ihren Sprüchen und unmöglichen Einfällen. Leider waren diese Momente aber in der länge des Buches eher selten. Traurig aber war, eine Fortsetzung von Bridgets Leben ohne Mark Darcy hat mich nicht begeistert. Gerne erinnere ich mich an die beiden Vorgänger Geschichten und behalte Bridget auf diese Weise in guter Erinnerung!

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  • Bridget Jones ist zurück. Leider.

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    Starlet

    Starlet

    02. January 2014 um 14:24

    Bridget Jones ist mittlerweile Anfang 50 und muss als alleinerziehende Mutter ihr Leben meistern. Nach 5 Jahren Trauer um ihren Mann will sie nun nicht mehr allein sein. Ihre Freunde unterstützen sie im Dating-Dschungel und schon bald lernt Bridget den 29jährigen Roxxter kennen. Lesegrund: Natürlich habe ich mich wie viele andere darüber gefreut, dass es einen neuen Bridget Jones Roman gibt. Cover: Passt eigentlich gut zur Handlung, auch wenn ich es nicht sonderlich schön finde. Fazit: Bridget Jones ist zurück. Leider. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe würde ich gerne die Zeit zurückdrehen, denn nun kann ich mich leider auch nicht mehr an den ersten beiden Bänden erfreuen. Was wir gleich zu Anfang erfahren – und was auch bereits in der Presse immer wieder genannt wurde, weswegen es kein Spoiler mehr ist: Mark Darcy ist tot. Er und Bridget waren verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder. Natürlich wollte ich an diesem Punkt schon nicht mehr weiterlesen, aber trotzdem war ich neugierig, wie es weitergeht. Und siehe da: wirklich positiv ist, dass Bridget sich an einer Stelle noch einmal ganz rührend von Mark verabschiedet, so dass ich mich emotional auch von der Figur trennen konnte und mich voll auf Bridget und ihr Single-Dasein konzentrieren konnte. Das grundlegende Problem, das ich mit dem Buch habe, ist nicht, dass Bridget gealtert ist. Oder dass anfangs wirklich das Niveau sehr tief gehalten wurde. Beispielsweise wurde ausführlichst von einem Magen-Darm-Problem der Kinder erzählt, so dass einem schon selbst schlecht wird. Am schlimmsten empfand ich, dass Bridget ihrem Alter nicht gerecht wird. Sie soll Anfang 50 sein, benimmt sich aber noch immer, als wäre sie ein kinderloser Single. Natürlich kann man auch im Alter noch schusselig sein, das sind liebenswerte Eigenschaften. Aber sie kümmert sich kaum um ihre Kinder, in meinen Augen ist sie eine richtige Rabenmutter. Noch dazu stellt sie ihre Männerbekanntschaften über die Kinder, Hauptsache, man kann mit dem Toy Boy schöne Stunden verbringen. Ihre Ehe und die Kinder sollten sie reifer gemacht haben und ich vermisse hier ganz klar eine Weiterentwicklung des Charakters. Nur auf dem Papier zu schreiben, dass Bridget nun Anfang 50 ist, reicht dafür nicht aus. Das Leben kann doch nicht spurlos an einem vorbei gehen.

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  • Ganz anders als die Vorgänger, aber unterhaltsam

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    JuliaKStein

    JuliaKStein

    02. January 2014 um 08:18

    Ich war weniger enttäuscht als viele andere vom neuen Buch von Helen Fielding - auch wenn es in der Tat, wenn man sich so eine leichte Fortsetzung von Bridget gewünscht hat, ein völlig anderes Buch ist, als erwartet. Bridget ist über 50, irgendwie konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass Bridget sooooo alt werden kann! Es wirkt manchmal etwas konstruierter und man vermisst die "leichte" Bridget, der Vorgänger-Bände - aber irgendwie kann ich die Autorin verstehen, die ja selbst im Leben ganz woanders steht und natürlich ist das Buch nicht das Leben der Autorin, aber dennoch ist sie, als "späte Mutter" , alleinerziehend etc. doch in vielen Eckpunkten sehr präsent. Bridget ist ernsthafter geworden. Sie sucht immer noch einen Liebhaber und so kommen viel mehr die Themen des Alterns hinzu, des Älterwerdens. Ihre Liebesszenen waren (vielleicht im Gefolge von Shades of Grey) viel deutlicher, was mir persönlich nicht gefallen hat, ich brauche irgendwie keinen Porno beim Lesen (wobei es jetzt soooo schlimm auch nicht war). TROTZ allem ist Helen Fielding für mich eine so sympathische Autorin, das ich das Buch immer noch mochte. Aber auch ich finde es weniger stark als die letzten. Trotzdem bewundere ich ihren Mut eine so andere Fortsetzung zu schreiben. ich würde mich ehrlich gesagt freuen, wenn es irgendwann ein Buch über die 60igjährige Bridget gibt…

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  • Rezension zu Mad about the Boy von Helen Fielding

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    sugarlady83

    sugarlady83

    01. December 2013 um 00:23

    "Oh wie toll, oh wie toll es wird ein neues Bridget Jones Buch geben!" das war meine Reaktion als ich gelesen habe das Helen Fielding einen 3. Teil der Bridget Jones Tagebücher schreibt. Ich musste es einfach lesen, denn ich liebe Bridget! Doch als die ersten Spoiler und Infos durchsickerten kam der erste Schock "Mark Darcy ist tot". Hallo?? Bitte?? Haben wir den 1. April?? Es ist traurig, aber wahr doch Marc ist im 3. Bridget Jones Buch nicht mehr am Leben. Die Info ist mittlerweile auch kein Spoiler mehr, und man erfährt es gleich am Anfang des Buchs. Trotz dessen, dass ich mit der Tatsache absolut nicht glücklich war, habe ich mich entschlossen das Buch zu lesen und ihm eine Chance zu geben. Bridget ist mittlerweile Anfang 50, hat 2 Kinder (5+7) und ist (leider) Witwe. Ihre Freunde und sie beschließen das es langsam Zeit wird wieder in den Dating Sattel zu springen. Nur wie? Nach ein paar Pleiten lernt Bridget über Twitter den 29jährigen Roxxter kennen. Doch ist der weitaus jüngere Mann wirklich DER Mann für Bridget? Wo soll ich anfangen? Bridget ist natürlich noch die gleiche chaotische, tollpatschige, schusselige Bridget ABER passt das wirklich noch zu einer mitte 50 jährigen Witwe und Mutter? Ich finde nicht. Denn ich denke selbst Bridget hätte an den vergangenen Erlebnissen reifen müssen. Darum ist es mir auch wirklich schwer gefallen mir ein Bild von der "Midage" Bridget zu machen. Ich hatte beim Lesen immer die 30 jährige Bridget im Kopf. (ja ich weiß es icht "nur" ein Buch, aber trotzdem passt es irgendwie einfach nicht) Irgendwann habe ich versucht beim Lesen auszublenden wie alt Bridget im Buch ist. Dadurch gab es auch einige Passagen die ich durchaus witzig und Bridget typisch fand und mich zum Schmunzeln gebracht haben. Aber leider war das noch nicht alles was mich gestört hat. Die Latte des Humors hängt in diesem Roman wirklich niedrig. Gleich am Anfang gibt es eine Szene in der die Kinder krank sind und geschrieben wird wie Bridget mit dem Darminhalt der Kinder klar kommt (ich führe es nicht weiter aus), auf den Dates mit Roxxter spielt immer wieder der Mageninhalt ein Thema usw. Da bleibt mir nichts anders übrig als zu sagen:" Wirklich, Helen Fielding WIRKLICH? Auf so einem Niveau sehen sie unsere liebe chaotische Britin jetzt? Leider fehlte mir auch der Anreiz das Buch zu beenden. Klar hat es mich an manchen Stellen gut unterhalten, aber das Gefühl wissen zu müssen wie es weiter geht kam einfach nicht auf. Genau aus diesem Grund habe ich mich auch nicht motivieren können das Buch Seite für Seite bis zum Schluss zu Ende zu lesen. Ich habe ca. 75% des Buchs komplett durchlesen und muss gestehen das ich beim Rest nur noch quer gelesen habe. Aber auch wenn ich das Buch mehr oder weniger abgebrochen habe, ich kann mir nicht vorstellen das die letzten 25 % nochmal so viel aus dem Buch geholt hätten, das sich meine Enttäuschung in Begeisterung umgewandelt hätte. Schade wirklich schade! Dieses Buch ist mal wieder der Beweis das es manchmal einfach besser ist eine Fortsetzung sein zu lassen. Fazit: Eine für mich enttäuschende Fortsetzung, bei der sich jeder Bridget-Fan überlegen sollte ob er sie wirklich lesen will. 

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  • Bridget Jones, Mad About the Boy

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2013 um 18:24

    Bridget Jones - she's back!!! Endlich ist sie wieder da - unsere britische Lieblingsheldin Bridget Jones! Mehr als zehn Jahre nach den Erfolgsromanen "Schokolade zum Frühstück" und "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns" dürfen wir die quirlige, leicht übergewichtige Bridget mit ihren ständigen Männerproblemen wieder bei uns begrüßen! Ihr aktuelles Abenteuer? Wird noch nicht verraten, aber soviel ist sicher: es geht wieder um einen bzw. mehrere Männer, die ihr Herz und Höschen erobern und natürlich den ständigen Kampf gegen die Kalorien sowie Bridgets liebe- und humorvolle Berichte in Tagebuchform! Zum Buch: Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie – und sie ist frisch verliebt. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr Glück trüben. Ihr Job als Drehbuchautorin ist nicht nur aufregend, er bringt sie auch mit sehr seltsamen Menschen in Kontakt. Ihren Kindern fehlt der Vater. Und der Mann, an den Bridget ihr Herz verloren hat, ist über zwanzig Jahre jünger als sie ... Meine Meinung: Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich eigentlich dachte das nach Band 2 Schluss mit der Reihe um Bridget Jones wäre. Und das, obwohl ich ein riesiger Fan ihrer Tagebücher bin. Das Problem war nur, ich war mit dem Ende des zweiten Teils mehr als zufrieden und hatte deswegen die Befürchtung, das der dritte Teil das wieder kaputt machen würde. Und leider muss ich sagen, genau das ist passiert. Im dritten Buch um Bridget nimmt die gesamte Geschichte eine drastische Wendung, nichts ist mehr so als es vorher war. Najaa fast.... Bridget scheint bei alldem die gleich geblieben zu sein... etwas moppelig und tollpatschig. Die hoffnungslose Romantikerin in mir wurde leider sehr enttäuscht, da das Liebesleben von Bridget nicht in die Richtung ging, in der ich sie mir gewünscht habe! Trotzdem muss ich sagen, dass die Geschichte gewohnt locker geschrieben ist und mich gut unterhalten hat. Und da ja offensichtlich ein Teil 4 in Planung ist, bin ich guter Hoffnung, das ich diese Reihe vielleicht doch noch mit einem Lächeln im Gesicht abschließen kann!! Fazit: Lesenswert! Jeder der ein Fan von Bridget ist, sollte sich auch diesen Teil nicht entgehen lassen! Liebe Grüße, Buecher_Engel

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  • Bridget Jones-älter und kein Stück erwachsen

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    lilja1986

    lilja1986

    22. November 2013 um 15:14

    Bridget Jones ist inzwischen Anfang 50 und lebt mit ihren beiden Kindern Mabel und Billiy in London. Sie ist verwitwet und muss ihren Alltag mit den Kindern alleine stemmen. Wer Bridget kennt, weiß, dass Organisation und Ordnung noch nie ihre Stärke waren. So auch dieses Mal. Da vergisst sie Termine, regt sich über die anderen Mütter auf, die ständig alles perfekt hinbekommen und dann ist da auch noch der junge Lover, den sie zunächst vor den Kindern verheimlicht. Bridget hat Angst vor dem Älterwerden, freundet sich mit Social Networks an, kämpft immer noch gegen ihre Nikotinsucht und ihre Pfunde und ist im Prinzip kein Stück erwachsener geworden. Peinliche Situationen mit dem Lehrer ihrer Kinder, Läuse und anderes Ungeziefer, mehr oder weniger hilfreiche Tipps von ihren noch immer unvernünftigen Freunden und miese Dates, nichts lässt sie aus. Auch im Job ist sie noch immer unzuverlässig und faul. Und doch merkt man, dass etwas anders geworden ist. Immer wieder denkt sie an ihren verstorbenen Ehemann Mark und fragt sich, ob sie wirklich alleine für die Kinder da sein kann. Ich fand es schön, die "ältere" Bridget kennen zu lernen. Sie ist genau so, wie man sie erwartet, wenn man die ersten Bücher gelesen hat, nur eben in etwas anderen Lebensumständen. Bridget bleibt eine sympathische Chaotin. Trotzdem war die Geschichte etwas langweilig. Typischerweise ging es um Männergeschichten, dieses Mal aber nicht ganz so spannend wie in den Büchern zuvor. Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Daniel, der inzwischen zwar ein guter Freund von Bridget, im Grunde aber immer noch der gleiche Draufgänger wie eh und je.

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  • Bridget ist wieder da

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    conneling

    conneling

    16. November 2013 um 22:03

    Bridget ist wieder da und wie wir alle, ist sie älter geworden. Sie ist nun 51, lebt in London mit ihren zwei Kindern Billy und Mabel und hat irgendwie ihren Weg aus den Augen verloren. Sie ist Witwe, ihr Mann Mark kam bei einem Unfall ums Leben und nun muss sie wieder allein versuchen sich den Herausforderungen des Alltags zu stellen, was ihr, wie wir alle nur zu gut wissen bereits vor Jahren nicht so gut gelungen ist. Mark fehlt ihr sehr, die Erinnerungen an ihn und die Trauer scheinen sie immer wieder fast zu überwältigen, aber der Alltag mit den Kindern und auch ihre Freunde fordern sie und halten sie beschäftigt. Männer sind ein Thema, mit dem sie sich sehr beschäftigt, auch Tom und Jude und Talitha versuchen sie zu überreden sich wieder auf den Datingmarkt zu bringen. Die Zeit hat sich verändert, man lernt Menschen über das Internet kennen, man geht auf Dating Webseiten und verbringt viel Zeit mit Twitter und Facebook. Die Datingregeln waren Bridget früher nicht bekannt, es ist nun also auch nicht besser geworden und sie stürzt sich kopfüber in eine Beziehung mit einem toyboy. Roxster tut ihr gut, er lenkt sie ab, aber wie immer tapst Bridget von einem Fettnäpfchen ins nächste und die Realität holt sie schnell ein. Bridget und die Kinder haben das Glück, dass Mark dafür gesorgt hat, dass sie versorgt sind und sich um Geld keine Gedanken machen müssen, Bridget kämpft mit ihrem Job. Bridget ist älter geworden und auch reifer, es hat sehr viel Spass gemacht, endlich wieder von ihr zu lesen. Man trifft eine gute Bekannte wieder, die sich zwar verändert hat aber immer noch sehr liebenswert ist mit ihren Fehlern und Schwächen. Ich wusste nicht, was mich erwartet und ich war geschockt, dass Bridget sich wieder allein durchschlagen muss, dass ihr Glück mit Mark nicht lange gewährt hat. Sie schlägt sich tapfer und geht ganz wunderbar mit ihren Kindern um. Der Stil von Helen Fielding gefällt mir sehr gut und ich bin sehr froh, dass ich Mad about the Boy im Original lesen konnte, so kann durch die Übersetzung nicht viel verloren gehen. Ein wunderbares Buch, nicht so lustig wie die Vorgänger aber sehr gut, denn Bridget ist wie wir alle auch älter geworden.

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  • Bridget Jones ist zurück - überraschend gutaussehend

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    sarahsuperwoman

    sarahsuperwoman

    11. November 2013 um 20:48

    Am Cover erkennt man irgendwie die typische Bridget Jones einfach irgendwie wieder, auch wenn man es nicht gewohnt ist, dass sie in High-Heels rumläuft. Trotzdem ist die Gestaltung des Buches wirklich gut gelungen, da das Bild auch einfach Provokation ausstrahlt. Mit Provokation kann Bridget ja nun sehr gut umgehen, wie wir es aus den vergangenen Büchern oder Filmen kennen. Im Großen und Ganzen scheint das Coverbild keine extreme Veränderung der Bridget Jones, wie wir sie kennen, zu nehmen. Als ich angefangen habe zu lesen, fand ich es schon sehr komisch ein Buch auf englischer Sprache zu lesen. Da ich nicht gerade gut bin in Englisch, war es für mich schon eine kleine “Challenge” mich vor dieses Buch zu stellen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir das Buch außerordentlich gut gefallen hat, da ich alle Sachen gut verstanden habe, dadurch, dass irgendwie kaum oder keine Grammatik vorhanden war. So waren einfach mal viele Wörter so umgestellt, sodass man sie wohl nur als eingeborener Englischsprachiger kennen hätte können. Durch die Leserunde auf LovelyBooks war mir vieles aber klar geworden. Helen Fielding schreibt hier auch wieder so unglaublich humorvoll und man lebt dieses Buch einfach mit Bridget an der Seite durch. Unser lieber Protagonist, Bridget Jones, hat keine argen Veränderungen mitgemacht. Sie ist einfach nur älter und besitzt zwei Kinder und ist außerdem Witwe. Aber auch diesmal ist sie nicht ohne männliche Begleitung, was irgendwie verstörend wäre, wenn sie das doch wäre. Sie brauch einfach eine männliche Person an ihrer Seite, mit dem sie ihren Quatsch erleben kann. So ist unsere Bridget und das wurde hier wieder einmal aufgegriffen, sodass man keine sehr enormen Veränderungen wahrnehmen kann, die im Laufe des Buches klar hätten werden können. Das Buch war einfach echt wie ein Klassiker, den man unbedingt lesen muss. Mir hat der Humor außerordentlich viel Freude bereitet und war auf eine angenehme Art und Weise in “Bridget Jones – Mad about The Boy” verteilt. So wurde es mir nicht zu viel und trotzdem konnte ich arg viel lachen. Auch für “Englischnieten” ist dieses englische Buch klasse, denn auch wenn es abschreckend klingt – Ein englischsprachiges Buch lesen – ist es sehr einfach. Die Worte sind manchmal so enorm umgangssprachlich, schon fast Denglisch, sodass es eigentlich jeder mit einem kleinen Verständnis verstehen könnte. Schade war nur, dass einiges so langgezogen wurde und ich an manche Stellen nicht so dranblieb. Ansonsten ist das Buch empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Bridget Jones - Mad about the boy" (Helen Fielding)

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    10. November 2013 um 20:22

    Zum Inhalt Bridget Jones is back – allerdings ohne ihren geliebten Mark Darcy. Seit 5 Jahren ist die nun 52jährige Bridget Darcy schon Witwe und lebt allein mit den gemeinsamen Kindern Billy und Mabel in London. Seit Marks Tod hat sich Bridget völlig zurückgezogen, arbeitet nicht und hat ein paar Kilo zuviel auf den Rippen. Ihre Freunde beschließen, dass es für sie nun an der Zeit ist, endlich wieder richtig guten Sex zu haben. Prompt findet sich Bridget in der wunderbaren Welt von Twitter wieder und lernt den 29jährigen Roxster kennen, der ihre Gefühlswelt gehörig durcheinander bringt.   Meine Meinung Eines vorweg: Ich habe die ersten beiden Bridget Jones-Bücher und auch die Verfilmungen geliebt, bin also eine aus der alten Bridget-Riege, die dieser Fortsetzung sehr skeptisch gegenüber stand. Ich bin ein großer Mark Darcy-Fan, und für mich persönlich klang es wie ein Sakrileg, gerade diese Figur sterben zu lassen. Allein dies war der Grund für viele Fans, den 3. Band gar nicht erst anzurühren, doch trotz meiner Bedenken war es für mich sofort klar, dass ich diese Fortsetzung lesen möchte. Das Buch ist natürlich wieder in Tagebuchform gehalten. Es ist schon einige Jahre her, seit ich meinen letzten Roman auf Englisch gelesen habe. Ich tat mir ehrlich gesagt schwer mit Helen Fieldings Schreibstil, der sehr umgangssprachlich ist, gespickt mit modernem Vokabular, Slang und vielen Abkürzungen. (Allein, bis ich gecheckt habe, was spag bogs sind...) Ich bin mir sicher, dass mir hierdurch etliche Gags entgangen sind, weshalb ich mir auch nochmal auf jeden Fall die deutsche Übersetzung einverleiben werde und fairerweise den Schreibstil hier nicht weiter bewerten werde. Der Zeitsprung ist schon ziemlich krass. Plötzlich haben wir eine Bridget vor uns, die Anfang 50, zweifache Mutter und Witwe ist. Das muss man erstmal verkraften. Bridget war schon immer chaotisch, verplant, unorganisiert, hat oft zu tief ins Glas geguckt und trat in jedes Fettnäpfchen. Dennoch war sie auch immer gleichzeitig liebenswert. Dieses Grundprinzip wird auch im 3. Band beibehalten, jedoch fehlt mir die Entwicklung, die ein Mensch im Verlauf von ca. 15 Jahren zwangsläufig durchmacht. Bridget befindet sich immer noch auf dem alten Level, und genau das hat mich total genervt. Mein Problem ist Folgendes: Ich habe mich weiterentwickelt in all den Jahren zwischen Band 2 und 3. Die Hauptfigur hat es nicht. Und deshalb komme ich mit der Bridget im 3. Band irgendwie nicht mehr so recht klar. Sie trägt nun also Verantwortung für zwei kleine Lebewesen, und das ist sicherlich nicht einfach, wenn man alleinerziehend ist. Jedoch kann sie sich ansonsten nicht beklagen. Dank Mark hat sie genügend Geld, um nicht mehr arbeiten zu müssen, hat für die Kids eine Nanny und kann den ganzen Tag zu Hause auf der Couch sitzen oder sich alternativ mit ihren Freunden betrinken. Und trotzdem kriegt sie es noch nichtmal auf die Reihe, ihre Kinder pünktlich von der Schule abzuholen oder rechtzeitig zu wichtigen Terminen zu erscheinen (in denen sie dann sowieso lieber sinnfreie SMS verschickt, als den Anwesenden zuzuhören). Auch Bridgets Freundeskreis war mir nicht mehr so sympathisch wie früher. Geistig gereift ist wirklich keiner von den Leuten, allen voran Tom und Jude. Ich fand es auch schade, dass Shazzer gar keine Rolle mehr spielte. Zwar lebt sie nicht mehr in London, aber innerhalb eines ganzen Jahres scheint es auch noch nichtmal ein Telefongespräch zwischen ihr und Bridget zu geben. Schade, dass Helen Fielding diesen Charakter einfach komplett unter den Tisch fallen ließ. Mit der egozentrischen Talitha hingegen konnte ich eher wenig anfangen und es nervte mich, dass Bridgets Freunde ständig betonten, dass sie wieder flachgelegt werden muss nach 5 Jahren Witwendasein. Einfühlsam geht anders. Aber im Endeffekt dreht sich das ganze Buch nur darum, flachgelegt zu werden. Selbst in ruhigeren, sentimentalen Szenen macht Helen Fielding alles mit Bridgets Notgeilheit kaputt, z. B. wenn sie in einem rührigen Brief an Mark schreibt „I fucking miss you and I miss fucking you.“. Die beiden Kinder Billy und Mabel bleiben leider viel zu oft im Hintergrund. Es gibt ein paar Szenen mit den Kids, ein paar wenige anrührende, in denen die Trauer um Mark thematisiert wird. Aber meist müssen die Kinder lediglich für ein paar schnelle Gags herhalten. Erst im letzten Viertel des Buches wird Bridget zu einer wirklich liebevollen, aufmerksamen Mutter. Vorher war sie viel zu sehr damit beschäftigt, sich volllaufen zu lassen, abzunehmen und mit ihrem Toy Boy tollen Sex zu haben. Auch Bridgets engste Freunde scheinen keinerlei Berührung mit ihren Kindern zu haben. Lediglich Daniel, der als Patenonkel eine echte Überraschung war, bildete hier eine Ausnahme und sorgte darüber hinaus nicht nur für Wiedersehensfreude, sondern auch für ein paar Schmunzler. Ansonsten hat Helen Fielding mal wieder ziemlich dick aufgetragen. Sei es, dass es eine 50jährige Frau schafft, innerhalb weniger Monate mehrere Kleidergrößen abzunehmen, indem sie ärztlich verschriebene Proteinshakes trinkt, aber nebenbei noch ständig päckchenweise geriebenen Käse in sich reinstopft. Oder dass sie sich sofort danach den nächstbesten 20 Jahre jüngeren Toy Boy angelt, der natürlich nicht nur supergeil aussieht und ein Tier im Bett ist, sondern auch ansonsten noch perfekt von oben bis unten ist. Natürlich, solche Übertreibungen sind ja auch von den Vorgängerbänden bekannt, aber hier nervten sie einfach nur noch.   Außerdem scheint die Autorin eine Vorliebe für Fäkalsprache entwickelt zu haben. Da wird gefurzt und gekübelt, was das Zeug hält. Dies wurde so ausgeschlachtet, dass es irgendwann einfach nur noch eklig war. Und doch, es gab sie, ein paar wenige Momente, in denen ich lachen konnte und in denen die alte Bridget in all ihrer Liebenswürdigkeit aufblitzte. Doch diese Momente waren zu selten und kurz, um dieses Buch als gelungen zu betrachten. Die letzten 100 Seiten versöhnten mich wieder ein bisschen mit den vorherigen, denn dort hatte ich zum 1. Mal das Gefühl, Bridget hätte sich doch noch weiterentwickelt, dazugelernt, und die Kinder standen endlich auch im Fokus. Dies wurde aber durch ein sehr kitschiges Ende wieder zunichte gemacht. Es ist nicht so, dass Bridget ohne Mark einfach nicht funktionieren kann. Aber die Autorin hat aus ihrer Protagonistin eine nervige, trottelige, notgeile Cougar gemacht, was den vorherigen Bänden einfach nicht gerecht werden kann. Es bleibt der bittere Beigeschmack, dass Helen Fielding hier nochmal auf den damals sehr erfolgreichen Bridget Jones-Zug aufgesprungen ist, um sich als Autorin wieder ins Gedächtnis der Leser zurückzubringen und vielleicht auch ein paar schnelle Kröten zu verdienen. Ich hoffe, eine weitere Fortsetzung bleibt uns erspart. Ich werde diesen Band so schnell wie möglich wieder vergessen, für mich endet Bridget Jones‘ Geschichte mit dem 2. Band und mit Mark Darcy. Die meisten eingefleischten Fans werden enttäuscht werden mit dieser Fortsetzung. Alle Anderen werden vermutlich das in ihr sehen, was sie ist: Oberflächliche, kurzweilige, zuweilen amüsante Chick Lit.

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  • Mad about Bridget...

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    JessSoul

    JessSoul

    10. November 2013 um 19:32

    Lange haben wir nichts von Bridget gehört, doch jetzt ist sie endlich zurück: Älter, faltiger und doch kein bisschen weiser. Wer die alte chaotische Bridget geliebt hat, wird sich freuen zu hören, dass sie immer noch mindestens genauso chaotisch ist wie damals. Ihr werdet Euch aber nicht freuen, wenn ich Euch sage, dass sie Witwe ist: Ja, es ist wahr, der perfekte Marc Darcy ist tot. Und Bridget blieb zurück, gemeinsam mit ihren beiden gemeinsamen kleinen Kindern. Nach vier enthaltsamen Jahren beschließt Bridget, dass sie nicht ewig als neugeborene Jungfrau ihr Dasein fristen kann und begibt sich wieder in die Welt, die für sie so eine rotes Tuch ist: Die Männerwelt, mit all ihren Tücken, Losern, Flachwichsern und Enttäuschungen, aber auch Lichtblicken. Bridget verhält sich gewohnterweise wie der erste Mensch auf dem Mond, sie kann sich an keine Datingregeln halten, weniger als 3000 Kalorien am Tag zu essen scheint für sie ein Ding der Unmöglichkeit und auch die Kinder müssen schon mal mit zwei verschiedenen Schuhen vor die Tür, weil Mama Bridget es einfach nicht gemerkt hat. Aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, denn sonst wäre schon die ganze Spannung dahin. Fakt ist: Wer erwartet, dass Bridget jetzt zur Supermami und zum Ordnungsguru mutiert wird enttäuscht werden, wer aber einfach nur eine alte gut bekannte Freundin wiedertreffen und sich mit ihr besinnungslos besaufen möchte, der greife bitte zu diesem Buch und halte Taschentücher bereit, für die Augeninkontinenz aufgrund von Lachanfällen und die in Bächen fließenden Tränen in den wirklich traurigen Momenten im Leben einer alleinerziehenden Witwe! Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert und wie erwartet in Bridget’s Gesellschaft und der ihrer chaotischen Freunde pudelwohl gefühlt!

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  • Bridget ist wieder da...

    Bridget Jones - Mad About the Boy
    Magalie

    Magalie

    09. November 2013 um 17:42

    Bei manchen Dingen weiß man erst, wie sehr man sie vermisst hat, wenn man ihnen nach langer Zeit ganz unverhofft wieder begegnet. So ging es mir, als ich von dem neuen, dritten Abenteuer für Bridget hörte. Erinnerungen wurden wieder lebendig, Mark Darcy und Daniel Cleaver, blaue Suppe… Unbedingt wollte ich sie wiedertreffen, die Bridget, der ich – wie viele andere – einige schöne Lese- und Kinomomente verdanke... * VORSICHT, SPOILER * Und ich habe sie wiedergetroffen: Zwar nicht auf allen der knapp 400 Buchseiten, aber doch in einigen gelungen Momenten und berührenden Situationen, in denen die gute, alte Bridget wie früher inmitten des von ihr geschaffenen Chaos zum Vorschein kam. Dann habe ich die Lektüre dieses Buches sehr genossen, habe in Nostalgie geschwelgt und fühlte mich in der Zeit zurückversetzt. Doch auch Bridget ist in der Zwischenzeit älter geworden: Anfang 50 ist sie nun, Mutter zweier Kinder und – zum Entsetzen sicher vieler Leser – Witwe. In gewohnter Tagebuch-Manier lässt sie uns teilhaben an ihrer Trauer um Mark, den Herausforderungen des Mutterseins, Jobkatastrophen und Männerbekanntschaften. Leider habe ich das Buch nicht durchgängig als gelungen empfunden: Manches wirkte allzu konstruiert, einige Witze waren für meinen Geschmack zu derb und überstrapaziert. Diese Passagen wurden "meiner" Bridget nicht gerecht. Auch fand ich manche Wendungen gerade im letzten Teil weniger nachvollziehbar und konsistent. Trotzdem: Immer dann, wenn der typische, liebenswerte Bridget-Charme durchschimmerte, fühlte ich mich sehr gut unterhalten, berührt und amüsiert. Einen vierten Teil, der sich chronologisch an diesen 3. Band anschließt, würde ich aber nicht mehr lesen.

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