Helen Grant Die Mädchen des Todes

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Inhaltsangabe zu „Die Mädchen des Todes“ von Helen Grant

Die Welt von Pia ändert sich von einem Tag auf den anderen, als ihre Großmutter bei einem tragischen Unfall stirbt. Von nun an wird sie von den Bewohnern des Städtchens in der Eifel, wo sie mit ihrem Vater und ihrer englischen Mutter lebt, voller Furcht und Ablehnung betrachtet. Dann verschwindet während des alljährlichen Karnevals die junge Katharina spurlos und Pia hat sie als Letzte lebend gesehen. Im beschaulichen Ort entsteht eine bedrohliche Stimmung von Angst und Schrecken. Pia beschließt herauszufinden, was wirklich mit Katharina passiert ist. Doch wenig später ist schon das nächste Mädchen wie vom Erdboden verschluckt In ihrem fesselnden Kriminalroman entwirft Helen Grant eine düster-schaurige Welt, die sich hinter den Fassaden einer deutschen Kleinstadt verbirgt.

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  • Rezension zu "Die Mädchen des Todes" von Helen Grant

    Die Mädchen des Todes
    abuelita

    abuelita

    14. March 2010 um 11:38

    Die Welt von Pia ändert sich von einem Tag auf den anderen, als ihre Großmutter bei einem tragischen Unfall stirbt. Von nun an wird sie von den Bewohnern des Städtchens in der Eifel, wo sie mit ihrem Vater und ihrer englischen Mutter lebt, voller Furcht und Ablehnung betrachtet. Dann verschwindet während des alljährlichen Karnevals die junge Katharina spurlos - und Pia hat sie als letzte lebend gesehen. Im beschaulichen Ort entsteht eine bedrohliche Stimmung von Angst und Schrecken. Pia beschließt herauszufinden, was wirklich mit Katharina passiert ist. Doch wenig später ist schon das nächste Mädchen wie vom Erdboden verschluckt ... Soweit die Kurzbeschreibung. Es ist kein klassischer Krimi, sondern eher eine düstete Geschichte, aus der Sicht der damals 10-jährigen Pia geschildert. Das Leben in einer kleinen Stadt in der Provinz, vermischt mit vielen mythischen Sagen und Märchen aus der Eifel , ist treffend beobachtet und wieviel Unheil es anrichten kann, wenn fast jeder jeden kennt und vollgestopft ist bis obenhin mit Vorurteilen , wird von der Autorin zu einem zentralen Thema gemacht. Trotzdem fand ich keinen rechten Zugang zu diesem Buch.Ich fand es nur leidlich spannend, auch weil es einige unlogische Handlungen und Taten enthält. Viieles fand ich einfach unglaubwürdig. Auch den Schluss finde ich nicht wirklich überzeugend; das kam alles etwas abrupt und mir, ehrlich gesagt, ziemlich an den Haaren herbeigezogen vor, auch was das Motiv betrifft.

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  • Rezension zu "Die Mädchen des Todes" von Helen Grant

    Die Mädchen des Todes
    Kendra

    Kendra

    02. January 2010 um 23:17

    Das Buch "Die Mädchen des Todes" von Helen Grant ist ein spannendes und äußerst lebendig geschriebenes Werk, dass mich am Ende mit einem "überraschendem" Ausgang mehr als überzeugt hat. Pia ist ein 10 -jähriges Mädchen, dass nach dem Tod (einer unfreiwilligen komischen Tragödie)ihrer Oma im Mittelpunkt des Tratsches einer Kleinstadt steht. Einzig und alleine in Stefan, ebenfalls ein "Einzelgänger und als Stink Stefan bekannt" findet sie einen Bezug und letztendlich auch einen guten Freund. Sie besuchen nicht nur zusammen einen alten Bekannten von Pias Oma "Herrn Schiller", um seinen aufregenden und gruseligen Geschichten zuzuhören, nein bald passiert auch in ihrer sogenannten Heilen Welt Kleinstadt etwas Gruseliges.... Mädchen verschwinden! Auf eigene Faust versuchen Pia und Stefan zu ermitteln und bringen sich dabei gehörig in Gefahr..... Dabei zittert man mit ihnen mit. Sehr schön ist die düstere und dunkle Stimmung herübergekommen, die die Geschehnisse zusätzlich in ein packendes Licht verpackt! Außerdem liest man von vorschnellen Schlüssen, die die Menschen in solchen Zeiten gerne ziehen. Dies alles wird aus der Sicht der nun erwachsenen Pia geschrieben, und vermittelt dadurch einen Eindruck auf ihre damalige kindliche Neugierde und ihre Gefühle im Bezug auf die absichtliche Schneidung ihrer Mitschüler! Sehr gefühlvoll und mit einem Hang von Ironie wird die damalige Kindheitszeit von Pia während der "Fälle der vermissten Mädchen" geschildert. Fazit: Wirklich ein großartiges Buch, das mich vollkommen überzeugt hat!! Deswegen vergebe ich mit einem Daumen hoch zeichen 5 Punkte!

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  • Rezension zu "Die Mädchen des Todes" von Helen Grant

    Die Mädchen des Todes
    Ani

    Ani

    02. January 2010 um 20:52

    Die zehnjährige Pia Kolvenbach wächst in der Kleinstadt Bad Münstereifel auf. Völlig unvorhergesehen schlägt das Schicksal in Pias Familie zu und lenkt dadurch das bisherige Leben des Mädchens in ganz andere Bahnen. Denn durch eine Verkettung unglücklicher Umstände, verwandelt sich Pias Großmutter Kristel beim Anzünden der Adventskerzen in eine Flammensäule und stirbt. Dadurch verliert Pia nicht nur ihre Großmutter, sondern auch ihr Ansehen in der Klassengemeinschaft. Denn plötzlich ist sie für alle nur noch das Mädchen mit der explodierten Großmutter und steht dadurch im Mittelpunkt der Gerüchteküche. Ihre bisherigen Freunde wenden sich von ihr ab und betrachten sie argwöhnisch. Nur Stink-Stefan, der nicht gerade zu den beliebtesten Kindern der Schule gehört, hält zu Pia. Beim Karnevalsumzug verschwindet ein junges Mädchen. Pia gehört zu den letzten Augenzeugen, die das Mädchen vor ihrem Verschwinden bemerkten. Trotz intensiver Suche bleibt das Mädchen spurlos verschwunden. In der Kleinstadt brodelt die Gerüchteküche und Angst und Misstrauen gehen um. Als das nächste Mädchen nicht zu seinen Eltern zurückkehrt, beschließt Pia auf eigene Faust nach dem Täter zu suchen. || Meine Meinung || Die Handlung ist in der Ich-Form aus der Sicht Pias geschrieben. Pia erzählt die Geschichte der ermordeten Mädchen rückwirkend. Da sie zum Zeitpunkt der Mordserie zehn Jahre alt war, beschreibt sie dem Leser ihre damaligen Eindrücke aus der Sicht eines Schulmädchens. Dabei verwendet sie einen etwas distanzierten, aber dennoch eindringlichen Stil, der stellenweise eine Prise Humor enthält. Dabei lernt man die Gebräuche in dem kleinen Eifel-Städtchen kennen und erfährt, mit welcher Sensationslust die Kleinstadtbewohner auf das Unglück in Pias Familie reagieren. Durch die Schulkameraden wird Pia besonders gemieden und in die Rolle der Außenseiterin gedrängt. Der Roman startet eher langsam. Durch die verwendete Erzählperspektive kommt jedoch keine Langeweile auf, da man wichtige Hintergrundinformationen über Pia und ihr Umfeld erhält. Nach dem Verschwinden des ersten Mädchens macht sich eine düstere und bedrohliche Atmosphäre bemerkbar. Die Angst geht in dem kleinen Städtchen um. Allerdings herrscht auch Hochkonjunktur für Klatsch und Anschuldigungen. Da in der Kleinstadt jeder alles über den anderen weiß, ist ein Verdächtiger schnell bei der Hand. Obwohl der Roman kein klassischer Krimi ist, gerät man fast unbemerkt in den Sog der Handlung und kann sich der fesselnden Atmosphäre nur schwer entziehen. Aufatmen kann der Leser an der Kaffeetafel von Pias großväterlichem Freund Herrn Schiller. Er versorgt Pia und ihren Freund Stefan mit gruseligen Geschichten aus der Eifel und steht den beiden auch sonst mit Rat und Tat zur Seite. Die Protagonisten der Handlung wirken durchgehend lebendig und ihre Handlungen nachvollziehbar. Deshalb wirkt die umgehende Angst und die kleinbürgerliche Atmosphäre, die man durch die Augen der zehnjährigen Pia betrachtet, so glaubhaft und bedrohlich. Durch ihre eigenen Ermittlungen gerät Pia in gefährliche Situationen, die es schwer machen das Buch aus der Hand zu legen. || Mein Fazit || Die düstere und bedrohliche Stimmung im Buch überschattet die Eindrücke der zehnjährigen Hauptprotagonistin. Durch ihre Augen kann man einen Blick hinter die scheinbar intakte Fassade einer deutschen Kleinstadt werfen und steht den Entscheidungen der Erwachsenen machtlos gegenüber. Für mich ist das Buch kein klassischer Kriminalroman, sondern eher ein düsterer Spannungsroman, dem man sich allerdings nur schwer entziehen kann.

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