Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen

von Helen Jukes 
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Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen
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Für mich eine Mischung aus Sachbuch und Erlebnisbericht über eine Frau, die in ihrem Garten imkern will- ein Stadthaus in Oxford.

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Inhaltsangabe zu "Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen"

DAS WUNDER IN DEN KLEINEN DINGEN
Nach zahllosen Umzügen hat Helen Jukes etwas verloren: das Gefühl, irgendwo hinzugehören.
Keine ihrer Liebesbeziehungen hat den ständigen Adressenwechsel länger als neun Monate überstanden. Zudem arbeitet sie in einem fensterlosen Großraumbüro, in dem nicht einmal eine Topfpflanze überlebt. Als ihr eine Kolonie von Honigbienen geschenkt wird, stürzt sie sich in das Leben mit einem Bienenstock, und alles wird anders. Die Bienen geben Helen endlich ein Gefühl von Heimat.
Auf faszinierende Weise beschreibt die Autorin das Handwerk der Imkerei und die Kulturgeschichte der Bienen.Sie erzählt aber auch, wie heilsam es für sie war, sich um andere Lebewesen zu kümmern.

'Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist ein besonderes, wunderschönes und überraschendes Buch, das man nicht mehr vergisst. Seine Choreografie ist so präzise wie die Bewegungen der Bienen in einem Bienenstock.'
HELEN MACDONALD, AUTORIN VON ›H WIE HABICHT‹

'Eine fein gearbeitete, persönliche Reise durch die Kunst und Wissenschaft der Bienenhaltung. Helen Jukes füllt beides mit Leben.'
NATURE

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832183639
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum:08.10.2018

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 6 Tagen
    Helen Jukes, die Bienen und dazu noch etwas Esoterik

    "Ich habe mir vorgestellt, dass ich die Bienen kennenlernen könnte, wenn ich mir einen Bienenstock zulegen würde – verstehen, was sie sind und in welcher Verbindung sie zu ihrem Umfeld stehen. Vielleicht, hatte ich gedacht, könnte das etwas Therapeutisches haben."

    Diese Sätze, die man kurz vor dem Ende dieses Buches findet, wiederspiegeln die Beziehung leidender Menschen zu ihrer Umgebung. Sie beziehen alles auf sich und glauben, Heilung dort zu finden, wo sie nicht ist. Heilung geschieht im Inneren, und dort, also bei sich selbst, muss man die Kraft dafür suchen. Helen Jukes Gedankengang war jedoch anders. Endlich – so glaubte sie – war sie etwas sesshaft geworden. In einem Reihenhaus, etwas abseits von London und offenbar nicht besonders heimelig, wollte sie zur Ruhe kommen.

    In so einem Bienenstock herrscht Ordnung, dachte Helen vermutlich. Und vielleicht kommt mit den Bienen auch etwas mehr Struktur in ihr eigenes Leben. Aber: " … etwas tatsächlich zu erfahren, ist immer etwas anders als unsere Vorstellung davon", schlussfolgert sie am Ende dieser Erfahrung. Und weiter: "Wenn ich an die letzten Monate zurückdenke, verblüfft mich in Wahrheit häufiger der Eindruck von Verwirrung und Unruhe, der mich unter dem Deckel erwartete, als irgendeiner erkennbaren Ordnung."

    Dennoch haben die Bienen Helen Jukes geholfen. Natürlich nicht mit irgendeiner bewussten Absicht, denn schließlich ist die gute Helen den Bienen völlig egal. Aber Helen hatte genug zu tun und viel Stoff, um sich aus ihrer Selbstverkapselung zu befreien, die aus Einsamkeit erwächst, wenn man außer einer unbefriedigenden Arbeit keine Abwechslung um sich herum hat. Dann drehen die Gedanken ihre unendlichen Spiralen und werden schnell zu einer scheinbaren Realität, die diesen Prozess immer mehr beschleunigen, bis er nur noch unter enormen Schwierigkeiten oder gar nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

    Man findet also in diesem Bienenbuch Zweierlei: Helen Jukes Tagebuch der Selbstbefreiung und eine gewisse Anleitung zum Imkern. Letzteres sogar mit Literaturangaben. Der praktische Teil hält sich allerdings in Grenzen. Vielmehr lernt man etwas über die Geschichte des Imkerns und die Biologie von Bienenvölkern.

    Vielleicht hat Jukes Beschäftigung mit den Bienen ihr wirklich dauerhaft einen Weg geöffnet, sich nicht ständig mit sich selbst zu befassen und ihre Probleme auf alles Mögliche in ihrer Umgebung zu projizieren. Wer sich mit sinnvollen Dingen konzentriert befasst, wir eher selten von seinem Verstand in die Irre geführt. Ohne eine ausreichende Beschäftigung kommt der eigene Kopf eigentlich immer nur auf dumme Gedanken.

    Sich Bienen als "Haustiere" zu halten, ist geradezu ideal: Sie sind klein, sehr nützlich, halten einen auf Abstand und machen dennoch genug Arbeit, wenn man sie bei sich behalten möchte.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Für mich eine Mischung aus Sachbuch und Erlebnisbericht über eine Frau, die in ihrem Garten imkern will- ein Stadthaus in Oxford.
    Für mich eine Mischung aus Sachbuch und Erlebnisbericht über eine Frau, die in ihrem Garten imkert

    Das Buch liest sich wie eine Mischung aus der Lebensgeschichte der Autorin und einer Art Sachbuch über Imkern und damit auch die Bienen.
    Den Stil fand ich ein wenig kühl. Das liegt auch daran, dass ich in letzter Zeit einige Sachbücher gelesen habe, wo die Forscher / Experten auf ihrem Sachgebiet es sehr lebendig und auch leidenschaftliche vermitteln konnten, wie und warum sie diese Leidenschaft für das jeweilige Thema haben und diese Leidenschaft auch zu mir als Leser transportieren konnten. Hier ist es eher zurückhaltend, sachlich, beschreibend.
    Den Sachbuchanteil, wo sie über die Bienen, Imkern usw. spricht, das hat mir gut gefallen. Auch das klare sachliche Berichten fand ich hier sehr gelungen.
    Ansonsten berichtet sie immer wieder von ihrer Arbeitsbelastung, da kam es mir auch so vor, als seien die Bienen eine Art Gegenpol, ein wenig der Ausgleich zum stressigen Job.
    Was mir hier ganz klar fehlte, was ich in einem Sachbuch erwarte sind Zeichnungen, Fotos. Ich denke gerade wenn es ums Imkern geht, sie die Bienen beschreibt, den Aufbau des Stocks, die verschiedenen Behältnisse, vielleicht auch nur die Ecken im eigenen Garten- da hätte ich mir auf jeden Fall Fotos gewünscht.
    Es gibt Deckblätter zwischen den einzelnen Kapiteln da findet man eine kleine Zeichnung.
    Der Anhang des Buches bietet eine „Bibliographie“. Ein Literaturverzeichnis für Literatur rund ums Imkern, Bienen, das fand ich sehr gelungen. Auch im Text spricht sie manchmal über die Bücher, die sie zum Thema gelesen hat.
    Es finden sich am Ende des Buches noch 2 Seiten, wie insektenfreundliche Biotope geschaffen werden können und wie man Imker wird. Hier ist es allerdings sehr knappgehalten, nicht einmal jeweils eine Seite. Das hätte ich mir etwas ausführlicher und vielleicht auch in einer anderen Darstellung gewünscht.
    Im Laufe des Buches wurde dieser eher kühle Stil für mich etwas besser zu lesen. Ich mochte die sachbuchartigen Anteile, wo es um die Bienen ging, die Haltung, Wissen. Die Erlebnisse aus ihrem Leben, die die Autorin einbindet lockern das Buch auf.
    Für mich eine Mischung aus Sachbuch und Erlebnisbericht über eine Frau, die in ihrem Garten imkern will- ein Stadthaus in Oxford. Viele Infos zu Bienen und dem Imkern, aber mir fehlte leider das Anschauungsmaterial in Form von Fotos.

    Kommentare: 1
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    Donatas avatar
    Donatavor einem Tag

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    elane_eodains avatar
    elane_eodainvor 3 Monaten
    Thema Biene ist gerade groß & ich finde das gut!
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