Helen Macdonald

 4 Sterne bei 93 Bewertungen
Autorin von H wie Habicht, H is for Hawk und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helen Macdonald

Die britische Autorin, Lyrikerin und Historikerin Helen Macdonald, geboren 1970, arbeitet für die Fakultäten Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der University of Cambridge. Ihr herausragendes Sachbuch "H wie Habicht" (erschienen im August 2015 bei Allegria) erhielt den renommierten Samuel Johnson Prize sowie den hochdotierten Costa Award.

Alle Bücher von Helen Macdonald

H wie Habicht

H wie Habicht

 (73)
Erschienen am 17.11.2017
Falke

Falke

 (7)
Erschienen am 31.03.2017
H wie Habicht

H wie Habicht

 (4)
Erschienen am 10.08.2015
H is for Hawk

H is for Hawk

 (8)
Erschienen am 26.02.2015
Wozu Vögel, Bücher, Jazz?

Wozu Vögel, Bücher, Jazz?

 (1)
Erschienen am 01.03.2005
Jane Birkin 159 Success Facts

Jane Birkin 159 Success Facts

 (0)
Erschienen am 12.01.2015

Neue Rezensionen zu Helen Macdonald

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Rezension zu "H wie Habicht" von Helen Macdonald

H wie Habicht
Wuestentraumvor 2 Monaten

Helen Macdonald's Traum als kleines Mädchen ist es, Falknerin zu werden. Ihr Vater bringt ihr viele Dinge bei, vor allem Geduld und Selbstvertrauen. Er ist eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben. Als ihr Vater stirbt, beginnt eine lange Trauerphase für Helen. Dann entschließt sie sich, ihren eigenen Habicht abzurichten. Alle ihr bekannten Falkner raten ihr von einem Habicht ab, da sie launisch und nicht zu zähmen seien. Doch sie ersteht ein beeindruckendes Habichtweibchen, welches sie auf den Namen Mabel tauft. Eine lange und abenteuerliche Reise beginnt, dieses tolle Tier zu zähmen.

Helen hat viele Bücher über Falkner, aber auf eines kommt sie immer wieder zu sprechen, nämlich ein Buch von T.H. White "The Goshawk". Er lebte vor Hunderten vor Jahren, war Homosexuell und einsam und hatte sich in den Kopf gesetzt, einen Habicht abzurichten. Doch er machte viele Fehler, schrieb seine Erfahrungen aber alle in dem Buch auf, und Helen war wie hypnotisiert von diesem Buch und es kamen immer wieder Ausschnitte daraus zur Sprache.

Besonders eindrücklich in "H wie Habicht" ist, dass viele Dinge, die mit der Zähmung des Habichts zu tun haben, Parallelen aus dem menschlichen Leben sind und damit verbundenen Weisheiten, die einem sehr zu Herzen gehen.

Helen beschreibt ihren Weg der Zähmung von Mabel, der sehr detailliert und interessant beschrieben ist. Gleichzeitig geht es um die Trauer um ihren Vater und ihre Erinnerungen an ihn.

Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber Helen hat durch die Geschichte selbst mich gefangen genommen, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wissbegierig und interessiert las ich alles, was es über Habichte zu wissen gab. Gefühlvoll und sensibel würde ich die Erzählweise benennen.

Obwohl es schon eher an eine Art Sachbuch erinnerte, hatte ich nicht eine Minute das Gefühl, dass es sich hierbei um ein Sachbuch für Habichte handelte. Im Gegenteil, es war für mich die Lebensgeschichte von Helen und ihrem Habicht Mabel, wie sie ihn erwarb, sich ihr annäherte, die beiden sich vertrauten und eins wurden.

Fazit:
Eine beeindruckende und interessante Geschichte von Helen Macdonald und ihrem Habicht Mabel, gefühlvoll, sensibel und wunderschön erzählt, die mich sehr ergriffen und berührt hat.

Kommentare: 5
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Rezension zu "Falke" von Helen Macdonald

Informativ- tolle graphische Gestaltung- anspruchsvoller etwas fordernder Stil
Buchraettinvor einem Jahr

Es ist mein erstes Buch der Autorin, auch wenn ich ihr anderes Buch schon besitze. Ich fand hier das Vorwort hilfreich, weil sie genau darauf eingeht. Als Leser muss ich „ H wie Habicht“ nicht kennen um dieses Buch lesen zu können, aber sie sagt, man finde einige Dinge hier wieder.
Falken haben für mich eine gewisse Eleganz. Vögel faszinieren mich, weil sie fliegen können. Und Greifvögel faszinieren durch die Wildheit, Anmut und Eleganz, die sie ausstrahlen.
Die Autorin deutet im Vorwort schon an, dass es ihr um Zusammenhänge ginge. Wie lässt sich die Natur, deren Erforschung, wie eine Art Spiegel für das menschliche Verhalten benutzen. Es ist schon ein anspruchsvoller Stil, man muss das genau lesen, es ist ein intensiver Stil und es fordert seinen Leser auch durchaus dieses Sachbuch.
Ich mag immer sehr, wenn ich als Leser auch direkt angesprochen werde in einem Buch und somit hinein gezogen werde. Sie regt den Leser an, sich Gedanken zu machen, über die Natur, die Welt in der wir alle leben.
Natürlich steht im Mittelpunkt des Buches der Falke. Ich fand interessant zu lesen, dass die Silhouette eines Habichts einem Menschen gleicht.
Die Sätze im Buch waren etwas verschachtelt. Es gibt viele Informationen, philosophische Gedanken ich musste manchmal Abschnitte noch einmal lesen um den Gedanken folgen zu können.
Sehr gelungen sind die immer wieder im Buch auftauchenden Zeichnungen zu Greifvögeln im Buch.
Aber auch Fotos, anatomische Zeichnungen, die Zitate, das rundet das Buch sehr gut ab.
Gut gefallen hat mir das Inhaltsverzeichnis. Es bietet den ersten Überblick oder auch eine Hilfestellung um gezielter Informationen zu finden oder es lädt ein, einfach zu stöbern im Buch und den Themen.
Das Buch unterteilt sich in Naturgeschichte, Mythische Falken, abgerichtete und bedrohte sowie militärische und urbane Falken. Je nach Interessengebiet wird der Leser so zum Stöbern oder gezielten Lesen einzelner Kapitel eingeladen.
Im Anhang des Buches findet der Leser noch eine Zeittafel der evolutionären Entwicklung des Falken. Daran anschließen sich Anmerkungen zum Text, die hier durch kleine Zahlen im Text gekennzeichnet wurden und einen runden Abschluss des Buches bildet das Literaturverzeichnis.
Ein Sachbuch, das sehr intensiv zu lesen ist. Nicht so ein typisches Sachbuch, ich finde es unterhält den Leser auch. Es ist vielfältig, vom Stil verlangt es Aufmerksamkeit vom Leser. Von der graphischen Gestaltung her finde ich es sehr gelungen.
Wer Vögel mag, besonders Greifvögel, wer Sachbücher gern liest, der sollte hier zu greifen.

Kommentare: 2
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Rezension zu "H is for Hawk" von Helen Macdonald

Nicht nur ein Vogel
histerikervor einem Jahr

Inhalt:
Nach dem Tod von ihrem Vater entscheidet sich Helen einen Habicht zu erziehen.

Bewertung:
Ich hatte nie viel für Vögel übrig und deswegen habe ich nicht gedacht, dass es ein Buch für mich wäre. Da ich es aber geschenkt bekommen habe und es ziemlich lange bei mir rumlag, hat es eine Chance bekommen - und es hat mich nicht enttäuscht!
Das Buch ist natürlich über das Erziehen eines Habichts. Aber es ist nicht so, dass es das Buch komplett ausfüllt. Es sind noch viele andere Themen drin - die Arbeit an der Trauer und das Bewältigen des Lebens danach; Das Leben und das Buch von Terence White und natürlich die englische Natur und der Umgang damit. Diese Vielfalt in einem Buch ist überwältigend und ich bin mir sicher, dass ich nicht alles gesehen habe.
Vor allem zwei Sachen haben mich wirklich beschäftigt - das Leben von White und die Arbeit an dem Tod des Vaters. Da ich auch ziemlich früh meinen Vater verloren habe, bin ich oft meinen Umgang mit seinem Tod im Kopf während des Lesens durchgegangen und ich denke, dass ich es wieder etwas weiter verarbeiten konnte durch dieses Buch.
White war für mich eine völlig neue Person, die ich durch das Buch entdeckt habe und ich denke, dass ich etwas von ihn lesen will.
Falknerei war für mich nie wirklich sehr interessant, aber ich kann schon sagen, dass ich es jetzt besser verstehe.
Ich kann mir vorstellen, dass es kein Buch ist, das jeder mag, aber ich denke, dass es sich lohnt zu lesen.

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