Helen Macdonald

 4 Sterne bei 87 Bewertungen
Autorin von H wie Habicht, H is for Hawk und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helen Macdonald

Die britische Autorin, Lyrikerin und Historikerin Helen Macdonald, geboren 1970, arbeitet für die Fakultäten Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der University of Cambridge. Ihr herausragendes Sachbuch "H wie Habicht" (erschienen im August 2015 bei Allegria) erhielt den renommierten Samuel Johnson Prize sowie den hochdotierten Costa Award.

Alle Bücher von Helen Macdonald

Helen MacdonaldH wie Habicht
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H wie Habicht
H wie Habicht
 (69)
Erschienen am 17.11.2017
Helen MacdonaldFalke
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Falke
Falke
 (6)
Erschienen am 31.03.2017
Helen MacdonaldH wie Habicht
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H wie Habicht
H wie Habicht
 (3)
Erschienen am 10.08.2015
Helen MacdonaldH is for Hawk
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H is for Hawk
H is for Hawk
 (8)
Erschienen am 26.02.2015
Helen MacdonaldWozu Vögel, Bücher, Jazz?
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Wozu Vögel, Bücher, Jazz?
Wozu Vögel, Bücher, Jazz?
 (1)
Erschienen am 01.03.2005
Helen MacdonaldJane Birkin 159 Success Facts
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Jane Birkin 159 Success Facts
Jane Birkin 159 Success Facts
 (0)
Erschienen am 12.01.2015
Helen MacdonaldH Is for Hawk
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H Is for Hawk
H Is for Hawk
 (0)
Erschienen am 03.03.2015

Neue Rezensionen zu Helen Macdonald

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Falke" von Helen Macdonald

Informativ- tolle graphische Gestaltung- anspruchsvoller etwas fordernder Stil
Buchraettinvor 9 Monaten

Es ist mein erstes Buch der Autorin, auch wenn ich ihr anderes Buch schon besitze. Ich fand hier das Vorwort hilfreich, weil sie genau darauf eingeht. Als Leser muss ich „ H wie Habicht“ nicht kennen um dieses Buch lesen zu können, aber sie sagt, man finde einige Dinge hier wieder.
Falken haben für mich eine gewisse Eleganz. Vögel faszinieren mich, weil sie fliegen können. Und Greifvögel faszinieren durch die Wildheit, Anmut und Eleganz, die sie ausstrahlen.
Die Autorin deutet im Vorwort schon an, dass es ihr um Zusammenhänge ginge. Wie lässt sich die Natur, deren Erforschung, wie eine Art Spiegel für das menschliche Verhalten benutzen. Es ist schon ein anspruchsvoller Stil, man muss das genau lesen, es ist ein intensiver Stil und es fordert seinen Leser auch durchaus dieses Sachbuch.
Ich mag immer sehr, wenn ich als Leser auch direkt angesprochen werde in einem Buch und somit hinein gezogen werde. Sie regt den Leser an, sich Gedanken zu machen, über die Natur, die Welt in der wir alle leben.
Natürlich steht im Mittelpunkt des Buches der Falke. Ich fand interessant zu lesen, dass die Silhouette eines Habichts einem Menschen gleicht.
Die Sätze im Buch waren etwas verschachtelt. Es gibt viele Informationen, philosophische Gedanken ich musste manchmal Abschnitte noch einmal lesen um den Gedanken folgen zu können.
Sehr gelungen sind die immer wieder im Buch auftauchenden Zeichnungen zu Greifvögeln im Buch.
Aber auch Fotos, anatomische Zeichnungen, die Zitate, das rundet das Buch sehr gut ab.
Gut gefallen hat mir das Inhaltsverzeichnis. Es bietet den ersten Überblick oder auch eine Hilfestellung um gezielter Informationen zu finden oder es lädt ein, einfach zu stöbern im Buch und den Themen.
Das Buch unterteilt sich in Naturgeschichte, Mythische Falken, abgerichtete und bedrohte sowie militärische und urbane Falken. Je nach Interessengebiet wird der Leser so zum Stöbern oder gezielten Lesen einzelner Kapitel eingeladen.
Im Anhang des Buches findet der Leser noch eine Zeittafel der evolutionären Entwicklung des Falken. Daran anschließen sich Anmerkungen zum Text, die hier durch kleine Zahlen im Text gekennzeichnet wurden und einen runden Abschluss des Buches bildet das Literaturverzeichnis.
Ein Sachbuch, das sehr intensiv zu lesen ist. Nicht so ein typisches Sachbuch, ich finde es unterhält den Leser auch. Es ist vielfältig, vom Stil verlangt es Aufmerksamkeit vom Leser. Von der graphischen Gestaltung her finde ich es sehr gelungen.
Wer Vögel mag, besonders Greifvögel, wer Sachbücher gern liest, der sollte hier zu greifen.

Kommentare: 2
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histerikers avatar

Rezension zu "H is for Hawk" von Helen Macdonald

Nicht nur ein Vogel
histerikervor 10 Monaten

Inhalt:
Nach dem Tod von ihrem Vater entscheidet sich Helen einen Habicht zu erziehen.

Bewertung:
Ich hatte nie viel für Vögel übrig und deswegen habe ich nicht gedacht, dass es ein Buch für mich wäre. Da ich es aber geschenkt bekommen habe und es ziemlich lange bei mir rumlag, hat es eine Chance bekommen - und es hat mich nicht enttäuscht!
Das Buch ist natürlich über das Erziehen eines Habichts. Aber es ist nicht so, dass es das Buch komplett ausfüllt. Es sind noch viele andere Themen drin - die Arbeit an der Trauer und das Bewältigen des Lebens danach; Das Leben und das Buch von Terence White und natürlich die englische Natur und der Umgang damit. Diese Vielfalt in einem Buch ist überwältigend und ich bin mir sicher, dass ich nicht alles gesehen habe.
Vor allem zwei Sachen haben mich wirklich beschäftigt - das Leben von White und die Arbeit an dem Tod des Vaters. Da ich auch ziemlich früh meinen Vater verloren habe, bin ich oft meinen Umgang mit seinem Tod im Kopf während des Lesens durchgegangen und ich denke, dass ich es wieder etwas weiter verarbeiten konnte durch dieses Buch.
White war für mich eine völlig neue Person, die ich durch das Buch entdeckt habe und ich denke, dass ich etwas von ihn lesen will.
Falknerei war für mich nie wirklich sehr interessant, aber ich kann schon sagen, dass ich es jetzt besser verstehe.
Ich kann mir vorstellen, dass es kein Buch ist, das jeder mag, aber ich denke, dass es sich lohnt zu lesen.

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black_horses avatar

Rezension zu "H wie Habicht" von Helen Macdonald

Ein Habicht zur Trauerbewältigung
black_horsevor 10 Monaten

Sachbuch oder Roman?
Dieses Buch bietet eine ungewöhnliche Mischung aus Falknereiwissen, Erzählung über eine Habichtaufzucht, Bewältigung des Todes des Vaters und eine Analyse eines Buches "The Goshawk" von T.H. White, in dem es auch um einen Habicht geht.

Was mir recht gut gefallen hat, war der persönliche Teil. Die Aufzucht und Abrichtung des Habichts wird sehr intensiv beschrieben, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, wie man ein wildes Tier mit derartigen Methoden abrichten kann. Das ist für mich schon Tierquälerei und nicht so leicht zu ertragen, die Details zu hören.
Es entsteht aber doch eine enge Beziehung, die zur Trauerbewältigung beiträgt. Die Hingabe zur Sache, die starken Gefühle, die Hilflosigkeit angesichts des Verlustes werden sehr berührend beschrieben.

Was mich sehr gestört hat, waren die Einschübe zu T.H. Whites Buch. Sie haben mich jedes Mal aus der eigentlichen Handlung gerissen und für mich keinen Mehrwert gebracht.

Für mich gehört das Buch eher in die Romankategorie. Wofür soll es ein Sachbuch sein? Für Falknerei? Für "The Goshawk"? Für Trauerarbeit? Da lässt mich das Buch ziemlich ratlos zurück. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen, runde aber auf, weil der Schreibstil ansprechend war.

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