Helen Macdonald

 3,9 Sterne bei 115 Bewertungen
Autorin von H wie Habicht, Falke und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helen Macdonald

Die britische Autorin, Lyrikerin und Historikerin Helen Macdonald, geboren 1970, arbeitet für die Fakultäten Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der University of Cambridge. Ihr herausragendes Sachbuch "H wie Habicht" (erschienen im August 2015 bei Allegria) erhielt den renommierten Samuel Johnson Prize sowie den hochdotierten Costa Award.

Neue Bücher

Cover des Buches Abendflüge (ISBN: 9783446269309)

Abendflüge

Erscheint am 17.05.2021 als Hardcover bei Hanser, Carl.

Alle Bücher von Helen Macdonald

Cover des Buches H wie Habicht (ISBN: 9783548377353)

H wie Habicht

 (91)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Falke (ISBN: 9783406705748)

Falke

 (10)
Erschienen am 31.03.2017
Cover des Buches Abendflüge (ISBN: 9783446269309)

Abendflüge

 (0)
Erscheint am 17.05.2021
Cover des Buches H wie Habicht (ISBN: 9783957130129)

H wie Habicht

 (5)
Erschienen am 10.08.2015
Cover des Buches H is for Hawk (ISBN: 9780099575450)

H is for Hawk

 (9)
Erschienen am 26.02.2015
Cover des Buches Jane Birkin 159 Success Facts (ISBN: 9781488878909)

Jane Birkin 159 Success Facts

 (0)
Erschienen am 12.01.2015

Neue Rezensionen zu Helen Macdonald

Cover des Buches H wie Habicht (ISBN: 9783548377353)Shimonas avatar

Rezension zu "H wie Habicht" von Helen Macdonald

Raubtierstudie und Trauerbewältigung
Shimonavor 8 Monaten

Ein philosophischer, weiser und vor allem tiefenpsychologischer Erfahrungsbericht über eine tapfere Frau, die einen unkonventionallen Weg geht, um den Tod ihres Vaters zu bewältigten. 


Der Habicht wird hier als ein todbringendes boshaftes Tier dargestellt. Ohne zu beschönigen spricht die Autorin die Tatsache aus, dass dieser Vogel tatsächlich ein Raubtier ist, das außschließlich lebt, um zu töten. Die Exotik des Lebens und Verhalten dieses Vogels wird in einer direkten und authentischen Art geschildert, sodass mir bei der Lektüre zeitweise ein Schauer über den Rücken lief. Gut finde ich, dass ganz deutlich gesagt wird, dass Greifvögel im Grunde Dinosaurier sind. Dabei wird der Film Jurassic Park erwähnt. Außerdem greift die Autorin auch auf Literatur über diesen Vogel zurück, was ich sehr interessant fand.

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Cover des Buches H wie Habicht (ISBN: 9783957130129)Shimonas avatar

Rezension zu "H wie Habicht" von Helen Macdonald

Erfahrungsbericht: Dressur eines Habichts ~ Trauerbewältigung
Shimonavor 8 Monaten

Ein philosophischer, weiser und vor allem tiefenpsychologischer Erfahrungsbericht über eine tapfere Frau, die einen unkonventionallen Weg geht, um den Tod ihres Vaters zu bewältigten. 

Der Habicht wird hier als ein todbringendes boshaftes Tier dargestellt. Ohne zu beschönigen spricht die Autorin die Tatsache aus, dass dieser Vogel tatsächlich ein Raubtier ist, das außschließlich lebt, um zu töten. Die Exotik des Lebens und Verhalten dieses Vogels wird in einer direkten und authentischen Art geschildert, sodass mir bei der Lektüre zeitweise ein Schauer über den Rücken lief. Gut finde ich, dass ganz deutlich gesagt wird, dass Greifvögel im Grunde Dinosaurier sind. Dabei wird der Film Jurassic Park erwähnt. Außerdem greift die Autorin auch auf Literatur über diesen Vogel zurück, was ich sehr interessant fand.

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Cover des Buches H wie Habicht (ISBN: 9783793422983)kassandra1010s avatar

Rezension zu "H wie Habicht" von Helen Macdonald

Die Freiheit im Flug
kassandra1010vor 2 Jahren

Für einen großen Vogelbewunderer wie mich kam „H wie Habicht“ gerade recht. Doch Helens Geschichte ist nicht einfach erzählt.


Nachdem ihr Vater unerwartet an einem Herzinfarkt stirbt, fühlt sie sich verlassen, einsam und von der Welt nicht mehr verstanden.


Ihre Zweifel sind so groß, dass sie sich im Gegenzug dazu beschließt, mit einem neuen Jagdvogel zu beglücken.


Schon als Kind war sie der Falknerei und den Greifvögeln erlegen und hat, unterstützt von ihrem Vater, dieses Hobby mit aller Leidenschaft verfolgt.


Bücher über Bücher häufen sich in Helens Wohnung. Von den Grundzügen der Falknerei bis hin zu historischen Werken über die Greifvögelabrichtung ist alles was an Literatur existiert, vorhanden.


Um gehen ihren großen Verlust anzukämpfen, beschließt sie, sich ausgerechnet einen Habicht zuzulegen. Entgegen aller Empfehlungen tritt Mabel in ihr Leben. Dieser Vogel jedoch zwingt ihr einen Willen auf, der sich nur schwer beherrschen lässt.


Die Welt um Helen herum verschwindet merklich. Es gibt nur noch den Vogel, den es abzurichten gilt und das mit aller Kunst und allen Feinheiten.


Begleitet wird Helen von T. H. White, der ebenfalls dem Willen eines Habichts erlag. Seine Geschichte, die bis auf den Schmerz keinerlei Übereinstimmungen mit Helen aufweist, geht tief ins Mark.


T. H. White, von Geburt an schon mit Neid, Missgunst und Überforderung belegt, versucht sich hoffnungsvoll überfordert an seinem Terzel.


Whites Schmerz und Verrohung überträgt sich immer mehr auf Helen, die in sich verfällt.


Mit der Arthursage begibt sich White in ferne und fremde magische Welten. Sein Erfolg als Schriftsteller und Falkner ist mäßig, was Helen nur noch mehr anstachelt, den perfekt abgerichteten Habicht zu erzielen.


Mit Helen Macdonald begeben wir uns tief hinein in die Geschichte der Falknerei. Das scheinbare Sachbuch verschwindet leicht in der Geschichte Helens. Helens Trauer hingegen schwindet leicht in der Detailtreue über Atzung und derlei Fachbegriffen.


Man hofft auf jedem Flug Mabels, dass er zurückkommt. Die Faust von Helen muss stets der unumkehrbare Hafen für ihren Habicht sein. Noch mehr Trauer würde man kaum ertragen.

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