Helen Maslin Darkmere Summer

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Inhaltsangabe zu „Darkmere Summer“ von Helen Maslin

Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte ...

Es War ein super Buch spannend und eine sehr düstere Stimmung

— Memoryofbooks

3,5 Sterne - hat mir sehr gut gefallen!

— Kleines91

Konnte mich leider nicht überzeugen. Es wurde viel Potenzial verschenkt und das Ende ist schnell abgehandelt wurden und zu offen. 3***

— aquamarinblau

Die Vergangenheit hat mir gut gefallen. Die Gegenwart war durch nervend Charaktere und zu viele Akohol-und Drogenexzesse für mich ein Flop.

— Jackl

Elinors Geschichte ist super und emotional, die Clique hingegen ist einfach nur anstrengend. Das Ende lässt viele Fragen offen.

— tomatenjohnny91

Spannendes Jugendbuch in zwei Zeitebenen!

— Jungenmama

Schaurig-schönes Jugendbuch mit trauriger Komponente.

— buechermaus88

Eine tolle Verknüpfung aus Vergangenheit und Gegenwart

— lesemaus1981

Interessante Geschichte. Hätte etwas spannender sein können, sonst aber ganz gut.

— JennyBirdy

Ich hatte mehr erwartet...

— Sommerregen

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  • zwei Sichten, zwei Geschichten, zwei Frauen - ein Buch

    Darkmere Summer

    Buechereulenparadies

    06. October 2017 um 13:04

    Buchmessen sind für Blogger wie Kinos für Cineasten. In all den Hallen voller Bücher, die von all den Verlagen angepriesen werden, muss man sich als Büchereule in Genügsamkeit üben, um nicht mit 25 Tüten den eigenen SuB in schwindelerregende Höhen zu treiben oder unter den Lasten der Errungenschaften zusammenzubrechen.Selbst die Veranstaltungen für Blogger sind Gefahrengebiete. Aber nichtsdestotrotz konnte ich an einem Buch nicht vorbeigehen: „Darkmere Summer“ von Helen Maslin.Daher gilt mein Dank dem Chicken House Verlag, der mir (und anderen Bloggern) ein Buch zur Verfügung stellte.Denn so konnte ich ebenfalls in einem Schloss in Darkmere Ferien machen und das Geheimnis darum mit Kate und ihren Freunden ergründen.Zusammen mit ihren Freunden die Ferien verbringen? Kates Traum scheint endlich wahr zu werden. Jackson, ein Schulfreund und gleichzeitig der Junge, der in ihre einige Gefühle in Kate weckt, lädt sie in sein kürzlich geerbtes Schloss in Darkmere ein. Mit von der Partie sind seine Freunde Hat-man-Dan, Leo, Lucie und Beano.Zu Sechst fahren sie gemeinsam in das verwunschene Schloss, denn laut der Sage liegt ein Fluch auf allen männlichen Nachfahren des ursprünglichen Besitzers, worunter auch Jackson fällt.Aber an Flüche glaubt keiner der Freunde, die mehr ans schwimmen gehen im Meer und an die all abendlichen Saufgelage denken.Doch nach und nach geschehen unheimliche Dinge im Schloss und Kate geht auf Spurensuche in dem altertümlichen Gemäuer, das einige Geheimgänge beherbergt.Während ihrer Recherche trifft sie auf Elinor, die 1825 als Ehefrau des ersten Schlossherren in Darkmere lebte. Leider war ihr Leben nicht von Glück geprägt und sie fristete ihr Dasein abgeschottet in Darkmere und ohne Vertraute.Die Geister der Vergangenheit sind für alle im Schloss spürbar und bald schweben alle 6 Freunde in höchster Lebensgefahr...Mit „Darkmere Summer“ ist Helen Maslin ein außerordentlich überzeugender Debütroman gelungen. Sie erzählt ihre Geschichte mit zwei Handlungssträngen, die in verschiedenen Zeitepochen spielen. Zum einen entdecken wir die finsteren Geheimnisse des Schlosses durch Kate, die in der Gegenwart lebt und mit ihren Freunden einfach einen schönen Sommer verbringen will. Zum Anderen hingegen zeigt uns Elinor, wie aus einem wunderschönen verträumten Zuhause der reinste Albtraum werden kann.Ich muss wirklich sagen, dass mir Elinors- Sicht besser gefallen hat. Sie beschreibt anschaulich ihre Ängste, ihre Verzweiflung und die zerbrochenen Träume, die sie ihr Leben lang begleiten.Allein ohne ihre Familie wird sie von ihrem Ehemann, den sie kaum kennt, in sein Schloss gebracht. Sie ist vom ersten Tage an allein auf sich gestellt und versucht sich den Gegebenheiten anzupassen. Doch nur selten gelingt ihr das, wodurch sie bei ihrem Mann seine grausame Seite deutlich zu spüren bekommt.Allerdings wird sie dadurch nicht gebrochen, sondern sie wird immer stärker und so kommt es, dass sie aufgrund einer vielversprechenden Begegnung neue Hoffnung schöpfen kann.Kates Sicht gefiel mir wirklich sehr gut, obwohl am Anfang nicht wirklich viel passiert. Die Freunde feiern eine wilde Party nach der Anderen. Aber mit den zunehmenden unglücklichen Vorkommnissen ist die Sommeridylle schnell vergessen und Kate mutiert zu einer verantwortungsbewussten Person, die langsam lernt hinter die Fassaden der Menschen zu schauen. Ihre Entwicklung, ebenso wie die von Elinor hat mir ausgesprochen gut gefallen. Beide wirken sehr authentisch auf mich und regen den Leser zum nachdenken an.Die Situation spitz sich mehr und mehr zu, wodurch der Spannungsbogen zum Höhepunkt getrieben wird. Somit konnte ich das Buch auch nicht aus den Händen legen. Es fesselt einen von der ersten Seite an.Es grenzt schon an einen Geniestreich, dass diese Geschichte, obwohl anfänglich nicht wirklich viel passiert, außer das die sechs Freunde zum Schloss fahren und ihren Urlaub genießen, einen nie langweilt. Ich denke das könnte vor allem auch an Elinors Geschichte liegen. Eigentlich nerven mich wechselnde Erzähler in Büchern immer, aber hier waren die Erzähler so facettenreich, dass ich immer wieder gut zwischen den Geschichten switchen konnte.Auch Kates Freunde sind wirklich abwechslungsreich und vielseitig, sodass es Spaß macht sie alle kennen zu lernen.Helen Maslins Geschichte rund um Darkmere und das Schloss war für mich wirklich ein kleines Highlight. Es hat mich an manchen Stellen zum gruseln gebracht, an manchen Stellen war ich traurig und an Anderen musste ich laut auflachen.Dieses Buch vereint also alles, was man von einer unterhaltsamen Geschichte erwarten darf.Bevor ich dieses Buch kannte, zog es mich aufgrund seines Covers sofort in seinen Bann.Es strahlt eine erholsame Idylle aus, die aber sehr bald auch zerstört werden kann. Man bekommt das Gefühl, als würde das Unglück in dem Gang hinter der Person auf dem Cover nur so lauern.Außerdem stellt es eine Szenerie im Buch dar und diese Art und Weise der Covergestaltung halte ich für etwas besonderes.Auch wenn Kates Sicht nicht immer das Abenteuerlichste war, was ich je gelesen habe, lohnt es sich alleine aufgrund Elinors Geschichte das Buch zu lesen.Also empfehle ich „Darkmere Summer“ von Helen Maslin jedem, der sommerliche, spaßige und gleichzeitig gruselige Momente erleben und auf eine Reise in ein Schloss aufbrechen will, in dem hinter jeder Ecke eine neue Gefahr lauern könnte.  

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  • Ein spannender, mystischer Jugendroman

    Darkmere Summer

    Nady

    28. March 2017 um 23:30

    Klappentext:Der Plan war Sommer, Sonne - und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Um dort die Hölle auf Erden zu erleben ... Meine Meinung:Cover: Das Cover sieht atemberaubend schön aus. Die ineinander laufenden, Rose- und Rottöne sind Metallic gehalten und passen unheimlich gut zusammen. Man hat das Gefühl, durch das Tor zu schauen, und blickt dann direkt auf eine Bucht. Es handelt sich hier nicht um einen Umschlag, sondern der Druck ist direkt auf das Buch gestaltet worden. Wenn man es in den Händen hält, fühlt es sich leicht samtig an und man ist versucht, ständig darüber zu streicheln.Inhalt: Kate ist heimlich in ihren Schulkameraden Leo verliebt, ist aber der Meinung, dass er sie überhaupt nicht beachtet. Doch dann lädt Leo Kate ein, mit ihm und ein paar Freunden die Ferien auf Darkmere zu verbringen. Es handelt sich hierbei um ein sehr altes Schloss, welches Leo kurz vorher geerbt hat. Kate stimmt natürlich sofort zu und setzt all ihre Hoffnung, Leo in diesen paar Tagen endlich näherzukommen. Doch das Schloss ist so ganz anders, wie sie sich das vorgestellt hat. Alles ist dunkel und Angst einflößend. Die Jugendlichen scheinen sich immer mehr zu verändern und zeigen nur noch ihre schlechten Seiten. Besonders Leo entwickelt sich zu einem Joint rauchenden und aggressiven jungen Mann. Leo berichtet, dass wohl ein Fluch auf dem Schloss läge und alle bisherigen Besitzer eines unnatürlichen Todes gestorben sind. Ist Leo der nächste?Fazit:Nach dem ich den Klappentext gelesen und dieses wunderschöne Cover gesehen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut, als der Chicken House Verlag mir dieses Jugendbuch als Rezensionsexemplar zukommen hat lassen. Ich erwartete einen spannenden und mystischen Roman und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil hat mich sofort begeistert und wurde sehr schnell in die Geschichte hineingezogen. Helen Maslin schreibt in zwei Zeitepochen, einmal in dem heute und einmal im Jahre 1825, als Elinor in dem Schloss grausame Dinge erlebte. Gerade diese Kapitel haben mir sehr gut gefallen. Helen Maslin hat sowohl die Charaktere, als auch die Umgebung und das Schloss, sehr lebendig und farbenfroh beschrieben, so dass es mir nicht schwer fiel, mir das ganze bildlich vor Augen zu führen. Ein wirklich gelungener Jugendroman mit leichten Horrorszenarien, paranormalen Aktivitäten und ein bisschen Liebe. Wirklich bis zum Schluss spannend. Viele Wandlungen in dem Buch waren für mich aber auch voraussehbar, was mir ein wenig die Spannung nahm. Aber es handelt sich nun mal um ein Jugendbuch und ich finde, dass der junge Leser hier auf seine Kosten kommt.

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  • Verschenktes Potenzial

    Darkmere Summer

    JaninesLeselounge

    16. January 2017 um 20:16

    MeinungIch habe im Vorfeld schon verschiedene Dinge über dieses Buch gehört. Allgemein hatte ich eigentlich nicht das Gefühl, dass es besonders gelobt wurde. Der Hauptgrund, der immer wieder für diese Wertungen genannt wurde, war die Darstellung von Freundschaft in diesem Buch.Auch ich muss sagen, dass das, was in diesem Buch vorgelebt wird, nicht unbedingt als gesunde Freundschaft bezeichnet werden kann. Es wird geraucht, gekifft und sehr viel getrunken und die ein oder andere Person legt auch eine moralisch recht zweifelhafte Persönlichkeit an den Tag. Ich sage es in aller Deutlichkeit, diese Menschen in diesem Buch, sind keinesfalls die Menschen, von denen ich wollte, dass mein Kind mit ihnen Zeit verbringt und wenn ich an meine Schulzeit denke, waren das auch genau die Art von Menschen, mit denen ich nie was zu tun haben wollte, da sie einfach viel zu selbstgefällig in ihrer eigenen coolen Welt leben. Allerdings, ich weiß, jeder möchte am liebsten von schönen und engen Freundschaften lesen, die am besten Bestand über ein ganzes Leben hinweg haben, aber es sollte jedem bewusst sein, dass es auch diese Art von Freundschaften, mit denen man nicht einverstanden ist, gibt und dass sie durchaus auch in der Realität so vorkommen. Ich glaube auch nicht, dass es das Bestreben der Autorin war dieses Verhalten zu verherrlichen, wie viele das sagen. Ich denke viel mehr, dass sie eben genau diese andere Art von Freundschaft aufzeigen wollte, eben weil sie nicht Teil einer Fantasie ist, sondern ganz real im Leben existiert und das sollte jeder bedenken, der nun sagt, dass man den Inhalt so auf keine Art unterstützen möchte. Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich gerade wegen dieser kontroversen Darstellung von Freundschaft dazu übergehen würde, das Buch erst älteren Jugendlichen zu empfehlen, die in ihrer Persönlichkeit schon eine gewisse Festigung und Reife entwickelt haben, sodass sie reflektiert an das Buch herangehen können und auch verstehen, was richtig und falsch ist.Ganz vom Thema Freundschaft abgesehen, gibt es aber auch mehr Szenen, die ich nicht unbedingt 12-jährigen zumuten wollen würde. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kate, unserer Protagonistin, und Elinor, einer Frau, die 1825 in Darkmere Castle gelebt hat, erzählt. Der Erzählstrang von Elinor hat mir besser gefallen, auch wenn er knapper bemessen war, aber ich habe mich ihr näher gefühlt als Kate, die ich dann doch als eher flach empfunden habe. Allerdings sind Elinors Erzählungen schockierender und ihr Schicksal ging mir persönlich auch wesentlich näher als das oberflächliche Geplänkel der Jugendlichen. Dennoch erkennt man durchaus Parallelen der beiden Figuren und wenn man ein aufmerksamer Leser ist, auch die Parallelen in ihren Geschichten.Der Schreibstil war eigentlich ganz okay, leider aber auch nichts besonderes. Gerade am Anfang hatte ich Probleme mich von der Geschichte fesseln zu lassen, ab der Hälfte habe ich es dann in einem Rutsch weggelesen, aber zuvor fand ich es manchmal etwas mühsam.Leider hat mich das Ende so gar nicht überzeugt. Es wurde zwar immer mal angedeutet, aber trotzdem empfand ich es dann doch als ein wenig absurd. Am meisten ärgert es mich allerdings, dass Elinors Schicksal nicht richtig aufgeklärt wurde. Ja es gibt Andeutungen und auch konkrete Beweise aus der Zukunft, trotzdem war das echt mau.Übrigens spielt das im Klappentext erwähnte Tagebuch kaum eine große Rolle, verstehe also nicht, warum es da so viel Raum einnimmt.Fazit Insgesamt ein doch eher enttäuschendes Buch. Die Geschichte hätte besser sein können. Falls man wirklich Interesse daran hat, wie gesagt, ich würde es aufgrund der Darstellung von Gewalt, Hass, Betrug, Mord, Vergewaltigung und vielem anderen doch erst ab 16 empfehlen, aber eigentlich nicht eher.

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  • Teenie-Alarm!

    Darkmere Summer

    MoniUnwritten

    27. November 2016 um 17:37

    Es handelt sich hier eindeutig um ein Jugendbuch. Das spürt man schon auf den ersten Seiten. Ich bin aber mittlerweile aus dem Alter, wo man bei Teenie-Schwärmereien und Highschool-Problemen mitfiebert, raus. Es kommt mir immer so unbedeutend vor. Wenn man dann liest, was sie auf der Burg erleben und welches Schicksal Elinor hatte, dann ist es das auch.Leider war mir keiner der Charaktere wirklich sympathisch. Kate jammert gerade am Anfang viel darüber, wie einsam sie ist und wie blöd es ist, nicht richtig dazu zu gehören. Sie hat auch große Familienprobleme, die aber viel zu wenig thematisiert werden. Da ließe sich deutlich mehr rausholen.  Sie macht im Laufe der Geschichte vielleicht die größte Entwicklung durch, sofern man davon sprechen kann. Sie ist es, die auf Elinors Tagebuch stößt und sich mit der Vergangenheit von Darkmere beschäftigt. Die Vergangenheit lässt sie nicht los und öffnet ihr ein wenig die Augen für ihr eigenes Leben. Fast nebenbei lassen sich so ein paar der seltsamen Vorgänge erklären. Leo ist ein egoistisches Arschloch. Das bekommen alle ziemlich schnell zu spüren, nachdem sie auf dem Schloss angekommen sind. Wie Kate sich jemals in den Typen verlieben konnte, ist mir schleierhaft. Die anderen aus der Clique sind typische Teenager, die aufdrehen und Party machen, sobald sie unbeaufsichtigt sind. Das Leben ist leicht und sie wollen einfach ihre Freiheit genießen.Es wechseln sich Kapitel aus Kates Sicht mit Elinors Beschreibung ihrer Erlebnisse ab. Beide schreiben aus der Ich-Perspektive, man kann den Wechsel aber gut nachvollziehen. Mir hat es gefallen, die vergangenen Tragödien schon zu lesen, bevor beide Zeitebenen wirklich einen Bezug zueinander bekommen. Besonders die Vergangenheit fand ich interessant, weil man hier nicht nur die Geschichte Darkmeres kennen lernt, sondern auch etwas über die Verhältnisse der Zeit erfährt.Das Buch läuft eine ganze Weile vor sich hin, bevor das erste Mal ein Geist gesichtet wird. Und auch danach passiert anfangs nicht viel. Es dauert für meinen Geschmack zu lange, bis die Geschichte wirklich Fahrt aufnimmt. Erst nach ungefähr der Hälfte wurde es spannend. Dann ging aber alles Schlag auf Schlag. Plötzlich gibt es kaum noch eine ruhige Minute. Auch bei Elinor gibt es dramatische Entwicklungen. Leider wird die Vergangenheit nicht vollständig aufgelöst.Achtung, Spoiler!Kate schwenkt schon nach der Hälfte der Geschichte auf einen anderen Junge aus der Clique um. Wenn man bedenkt, dass sie seit Monaten für Leo schwärmt und jetzt die Gelegenheit hat, ihm nahe zu kommen, ist das doch etwas fragwürdig. Wie tief können dann ihre Gefühle für den anderen sein? Und warum muss es überhaupt zwangsläufig eine Liebesgeschichte geben? Reicht es nicht, dass sie von Leo kuriert wurde und am Ende alles mehr oder weniger gut ausgeht? Da hier eigentlich die seltsamen Vorgänge auf dem Schloss im Vordergrund stehen sollten, fand ich die plötzliche neue Beziehung hier fehl am Platz und unnötigerweise aufgebauscht.Spoiler vorbei!Fazit:Dieses Buch ist für alle geeignet, die gern Jugendbücher lesen und sich in den Teenie-Alltag entführen lassen wollen. Wer Übernatürliches mag, wird hier enttäuscht. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist dafür gut gezeichnet. Leider wird es erst spät wirklich spannend.

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  • Leider nichts für mich

    Darkmere Summer

    MoniUnwritten

    03. October 2016 um 13:15

    Es handelt sich hier eindeutig um ein Jugendbuch. Das spürt man schon auf den ersten Seiten. Ich bin aber mittlerweile aus dem Alter, wo man bei Teenie-Schwärmereien und Highschool-Problemen mitfiebert, raus. Es kommt mir immer so unbedeutend vor. Wenn man dann liest, was sie auf der Burg erleben und welches Schicksal Elinor hatte, dann ist es das auch.Leider war mir keiner der Charaktere wirklich sympathisch. Kate jammert gerade am Anfang viel darüber, wie einsam sie ist und wie blöd es ist, nicht richtig dazu zu gehören. Sie hat auch große Familienprobleme, die aber viel zu wenig thematisiert werden. Da ließe sich deutlich mehr rausholen. Sie macht im Laufe der Geschichte vielleicht die größte Entwicklung durch, sofern man davon sprechen kann. Sie ist es, die auf Elinors Tagebuch stößt und sich mit der Vergangenheit von Darkmere beschäftigt. Die Vergangenheit lässt sie nicht los und öffnet ihr ein wenig die Augen für ihr eigenes Leben. Fast nebenbei lassen sich so ein paar der seltsamen Vorgänge erklären. Leo ist ein egoistisches Arschloch. Das bekommen alle ziemlich schnell zu spüren, nachdem sie auf dem Schloss angekommen sind. Wie Kate sich jemals in den Typen verlieben konnte, ist mir schleierhaft. Die anderen aus der Clique sind typische Teenager, die aufdrehen und Party machen, sobald sie unbeaufsichtigt sind. Das Leben ist leicht und sie wollen einfach ihre Freiheit genießen.Es wechseln sich Kapitel aus Kates Sicht mit Elinors Beschreibung ihrer Erlebnisse ab. Beide schreiben aus der Ich-Perspektive, man kann den Wechsel aber gut nachvollziehen. Mir hat es gefallen, die vergangenen Tragödien schon zu lesen, bevor beide Zeitebenen wirklich einen Bezug zueinander bekommen. Besonders die Vergangenheit fand ich interessant, weil man hier nicht nur die Geschichte Darkmeres kennen lernt, sondern auch etwas über die Verhältnisse der Zeit erfährt.Das Buch läuft eine ganze Weile vor sich hin, bevor das erste Mal ein Geist gesichtet wird. Und auch danach passiert anfangs nicht viel. Es dauert für meinen Geschmack zu lange, bis die Geschichte wirklich Fahrt aufnimmt. Erst nach ungefähr der Hälfte wurde es spannend. Dann ging aber alles Schlag auf Schlag. Plötzlich gibt es kaum noch eine ruhige Minute. Auch bei Elinor gibt es dramatische Entwicklungen. Leider wird die Vergangenheit nicht vollständig aufgelöst.Achtung, Spoiler!Kate schwenkt schon nach der Hälfte der Geschichte auf einen anderen Junge aus der Clique um. Wenn man bedenkt, dass sie seit Monaten für Leo schwärmt und jetzt die Gelegenheit hat, ihm nahe zu kommen, ist das doch etwas fragwürdig. Wie tief können dann ihre Gefühle für den anderen sein? Und warum muss es überhaupt zwangsläufig eine Liebesgeschichte geben? Reicht es nicht, dass sie von Leo kuriert wurde und am Ende alles mehr oder weniger gut ausgeht? Da hier eigentlich die seltsamen Vorgänge auf dem Schloss im Vordergrund stehen sollten, fand ich die plötzliche neue Beziehung hier fehl am Platz und unnötigerweise aufgebauscht.Spoiler vorbei!Fazit:Dieses Buch ist für alle geeignet, die gern Jugendbücher lesen und sich in den Teenie-Alltag entführen lassen wollen. Wer Übernatürliches mag, wird hier enttäuscht. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist dafür gut gezeichnet. Leider wird es erst spät wirklich spannend.

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  • Darkmere Summer

    Darkmere Summer

    Melody80

    29. September 2016 um 21:42

    Da ich momentan ja einen Heißhunger auf Jugendbücher habe, kam mir "Darkmere Summer" ganz gelegen. Erst einmal hat mir der Sprachstil der Autorin sehr zugesagt. Helen Maslin hat sympathische und vielseitige Charaktere erschaffen und das Jugendabenteuer gekonnt mit einer Geschichte aus vergangener Zeit verbunden.Spannung kam bei mir zum ersten Mal auf, als das Schloss und seine Vergangenheit mit ihren Bewohnern erwähnt wurde. Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gefallen, dennoch habe ich am Ende mehr von Elinor St. Cloud und ihrem Ehemann erwartet. Die Geschichte war für mich noch nicht zu Ende erzählt.Trotz dieses kleinen Wermutstropfens bin ich mit der gesamten Geschichte und der Umsetzung aber zufrieden.Mein FazitWer Mystery und Jugendbücher mag, der kommt mit Darkmere Summer auf seine Kosten.

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  • Nervige Charaktere in der Gegenwart, aber eine schöne Story in der Vergangenheit

    Darkmere Summer

    Jackl

    13. September 2016 um 10:19

    Einstieg: Dieses Buch hat mich mit einer wirklich sehr gespaltenen Meinung zurückgelassen. Der Einstieg ist mir durch den angenehm flüssigen Schreibstil gut gelungen. Die Geschichte unterteilt sich in zwei verschiedene Zeitebenen. In der Gegenwart lernen wir Kate, Leo, Jackson, Beano, Dan und dessen Freundin Lucie kennen. Der zweite Zeitstrang spielt in der Vergangenheit. Hier erfahren wir etwas über Elinor, ihre Familie sowie St. Cloud, den Herren von Darkmere. Gegenwart: Bereits am Anfang des Buches wusste ich, dass ich mit den Charakteren aus der Gegenwart nicht warm werden würde. Dies hat sich leider auch im weiteren Verlaufe bestätigt. Beispielsweise, dass Dan anfangs durchweg als „Hat-Man-Dan“ bezeichnet wurde, hat mich sehr gestört. Die Gegenwart wird aus Kates Sicht erzählt. Sie ist die Einzige, mit der ich auch nur ein ganz klein wenig sympathisieren konnte. Leos Clique wird als „super coole und total angesagte Gang“ dargestellt, zu welcher Kate, vor allem weil sie der Neuling an der Schule ist, natürlich unbedingt dazugehören möchte. Als Leo Sie dann für die Sommerferien auf sein Schloss einlädt, ist Kate natürlich sofort Feuer und Flamme und die Geschichte kann beginnen. Bereits auf den ersten 80 Seiten konnte ich die Liebesgeschichte rund um Kate durchschauen und wusste, was mich hier noch erwarten würde. Schade eigentlich… da hatte ich mir irgendwie was anderes erhofft. Auf Darkmere angekommen, wird der Leser für meinen Geschmack leider viel zu oft Zeuge, von Sauf- und Kiff- Exzessen. Die Jugendsprache die in der Gegenwart verwendet wird, konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Viele plumpe Sprüche und bspw. ein Deine-Mutter- Witz, haben mich einfach nur die Augen rollen lassen. Die Charaktere waren mir alle viel zu unreif und wurden von der Autorin in ein schlechtes Bild gerückt. Ich empfand Sie einfach nur als dummer, naiver Haufen Teenies, die nichts anderes im Sinn haben, als sich die Birne wegzuballern. Der Ausdruck „ Assi Kids“ bringt es ganz gut auf den Punkt. Charaktere: Leo war der Schlimmste von allen. Er ist unheimlich überheblich und hält sich einfach für den ultimativen Macker. Er stellt den perfekten Bad-Boy- Hass-Charakter dar. Seine total bescheuerte Art behält er konstant bei und lässt sich von nichts und niemandem beirren. Leo hat mich echt Nerven gekostet. Ich glaube ich habe noch keinen Buchcharakter so sehr gehasst, wie Ihn. Kate ist eine Mitläuferin, die alles macht oder sagt, um „cool“ zu sein und Leo zu imponieren. Sie ist sehr naiv und lässt sich leicht von etwas hin und herreißen. An vielen Stellen handelt sie meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar. Lucie ist Hat-Man-Dans Freundin. Tussi trifft es hier als Beschreibung gut auf den Punkt. Sie spielt eine der Nebenrollen und ist gefühlt nur da, um zu meckern oder den Leser mit Ihrer Jammer Haltung zu nerven. Beano blieb meiner Meinung nach am blassesten. Leo ist sein absolutes Vorbild und er tut alles um Ihm zu gefallen. Mehr kann ich aber ehrlich gesagt auch gar nicht über Ihn sagen, weil mir sonst nichts zu Ihm im Kopf geblieben ist. Dan oder besser bekannt als „Hat-Man-Dan“ ist schlicht und ergreifend eine Heulsuse. Genau wie alle anderen, lässt er sich von Leo alles gefallen, bis er am Ende dann vollkommend explodiert und sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Jackson ist der Einzige, der sich traut, auch mal was zu Leo zu sagen und ihm ein bisschen die Stirn zu bieten. Eigentlich ist es der Rede aber gar nicht wert, denn auch er knickt immer wieder ein und lässt sich mitziehen. Was genau Leos Clique für Außenstehende also so „beliebt“ macht, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Keiner dieser Charaktere hat sich meiner Meinung nach im Buch weiterentwickelt. Sie blieben alle auf derselben Stelle stehen und haben überhaupt nichts dazugelernt. Positives: Was mir in der Gegenwart gefallen hat, waren beispielweise die Gruselszenen. Es waren zwar nicht unbedingt viele, aber die Paar, die vorkamen, waren ganz nett und wurden echt super beschrieben. Kates Recherche über Darkmere hat mir auch gut gefallen. Man hat ein paar schöne Details aus der Vergangenheit erfahren und ist regelrecht in Zeitungsartikel oder alte Bestandslisten des Schlosses, eingetaucht. Hier hätte ich mir allerdings mehr gewünscht. Das hätte die beiden Geschichtsstränge einfach noch besser miteinander verbunden. Leider kam Kates Recherche recht kurz und nahm auch erst gegen Ende an Fahrt auf. Vergangenheit: Jetzt kommen wir zu dem Teil, der mir um Weiten besser gefallen hat. Die Geschichte rund um Elinor, Ihre Schwester Anna, St Cloud und Nick. Allein die sprachliche Gestaltung konnte mich hier schon viel mehr überzeugen. Kein blöder Jugendslang und keine seltsamen Witze. Der Schreibstil war der Zeit entsprechend angepasst und lies sich ebenfalls wunderbar flüssig lesen. Elinor ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Im Vergleich zu den Charakteren aus der Gegenwart, konnte ich bei Ihr eine deutliche Entwicklung feststellen. Aus einem schüchternen zurückhaltenden Mädchen, wurde eine starke Frau. Elinors Geschichte ist emotional und ging mir sehr ans Herz, während mir Kate und Ihre Freunde einfach nur auf die Nerven gingen. Mit Elinor habe ich bereits auf den ersten Seiten mitgefiebert. Obwohl Sie mir recht sympathisch war, konnte ich auch viele Ihrer Entscheidungen, genau wie bei Kate, nicht ganz nachvollziehen. Nick habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ich würde sogar sagen, er war mein Lieblingscharakter in diesem Buch. Anna, Elinors Schwester war mir dagegen nur bedingt sympathisch und St. Cloud, naja was soll ich da groß sagen, war eben wie Leo, bloß in der Vergangenheit. :D Fazit: Die Vergangenheit und alles rund um Elinor hat mir, genau wie die damit verbundene sprachliche Gestaltung, gut gefallen. Die Geschichte hatte Herz und man konnte mitfühlen und mitfiebern. Auch die Recherche rund um Darkmere fand ich super. Ich habe gerne über das Schloss und die damalige Zeit gelesen. Fast alles, was sich dann aber in der Gegenwart abgespielt hat, konnte mich leider nicht überzeugen. Die Charaktere waren anstrengend, die jugendliche Sprache gefiel mir nicht und die freizeitlichen Aktivitäten, waren mir zu sehr von Alkohol, Drogen und Dummheiten geprägt. Da die Gegenwart leider einen sehr großen Teil dieser Geschichte eingenommen hat, schwanke ich etwas zwischen 2-3 Sternen. Letztendlich hat mir Elinors Geschichte jedoch viel Freude beim Lesen bereitet und ich tendiere daher trotz vieler Störfaktoren, eher zu 3 von 5 Punkten.

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  • spannend und düster

    Darkmere Summer

    Buechersalat_de

    30. August 2016 um 11:57

    Dieses Buch subt schon ein paar Tage länger, daher habe ich es mal in die Hand genommen. Das Cover finde ich ansprechend und es passt auch zum Inhalt mit der Höhle und dem Blick aufs Meer. Und das Wichtigste, es verrät nichts über den Inhalt. Das ist bei einem Buch wie diesem wichtig. Kate will den Sommer mit ihren Freunden auf Leos geerbten Schloss verbringen. Eigentlich fährt sie nur mit, um Zeit mit Leo zu verbringen und um ihrem Zuhause zu entfliehen. Sie ist am Anfang skeptisch, doch als sie Darkmere erreichen ist sie begeistert. Das alte Gemäuer ist schon gruselig, aber mit ihren Freunden gemeinsam gehen sie auf Entdeckungsreise. Die Jugendlichen erfahren von dem Fluch der auf den Nachkommen lastet. Kate wird es mit der Zeit immer unheimlicher, aber einfach nach Hause fahren kann sie auch nicht. Doch vielleicht hätte sie das tun sollen?!Die Autorin erzählt die Geschichte sowohl in der "Gegenwart" als auch in der "Vergangenheit". So wird man als Leser nach und nach an die Geheimnisse heran geführt. Ich mochte beide Protagonistinnen und so flogen die Seiten nur so dahin. Die Geschichte um ein altes Gemäuer und einen Fluch ist vielleicht nicht absolut neu, aber die Umsetzung ist überzeugend. Wobei mich das Ende nicht so wirklich glücklich gemacht hat. Da hätte ich mir aus der Perspektive der Vergangenheit noch ein wenig mehr Infos gewünscht. Ansonsten war ich wirklich zufrieden. Kate hat es Zuhause nicht so leicht und jetzt wo Leo sich für sie interessiert, ist sie sich sicher, dass er ihr Leben positiv verändern wird. Schließlich ist er beliebt und ganz nebenbei auch noch vermögend. Sie kennt ihn kaum, aber das soll sich jetzt ändern, das werden ihre Ferien, dessen ist sie sich sicher. Die Freunde um sie und Leo sind alle sehr unterschiedlich. Sie sind sowohl typische Jugendliche als auch etwas in sich gekehrter, die Mischung ist hier wirklich gut gelungen. Ich mochte die Geschichte Alles in Allem, kann an nichts mäkeln, bis auf die Sache mit dem Schluss. ;) FazitSpannende und düstere Unterhaltung

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  • ein sehr guter Jugendroman mit toller Idee

    Darkmere Summer

    Manja82

    21. August 2016 um 14:21

    KurzbeschreibungDer Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte...(Quelle: Chicken House)Meine MeinungDer Jugendroman „Darkmere Summer“ stammt von der Autorin Helen Maslin. Ich wurde hier vom sehr ansprechend klingenden Klappentext angesprochen und umso gespannter war ich auf die Geschichte, die mich zwischen den Buchdeckeln wohl erwarten würde.Die Charaktere sind hier alle wirklich noch recht jung gehalten.Allen voran ist hier Kate. Sie ist wirklich sympathisch gestaltet, man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen. Sie ist eigentlich auch die Einzige der Charaktere, die mir wirklich gefallen hat, zu der ich eine Bindung aufgebaut habe.Leo gefiel mir überhaupt nicht, er war mir direkt von Anfang an sehr unsympathisch. Was Kate an ihm findet, ich habe es während der gesamten Geschichte nicht wirklich verstanden. Jackson blieb leider ziemlich blass. Man erfährt nicht so viel über ihn aber das was verraten wird machte Jackson doch durchaus sympathisch.Es gibt neben diesen dreien noch weitere Charaktere, wie beispielsweise Elinor. Sie sind ganz gut gestaltet und haben mir dementsprechend auch ganz gut gefallen.Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und flüssig lesbar. Man merkt Helen Maslin hat sich dem Alter ihrer Charaktere und so auch der Zielgruppe des Romans gut angepasst.Geschildert wird das Geschehen hier zum einen aus der Sicht von Kate. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. Kates Sichtweise schildert die Geschehnisse der Gegenwart.Es gibt aber noch einen zweiten Erzählstrang, den aus Elinors Perspektive. Dieser ist zum Teil noch wesentlich interessanter als der von Kate, denn hier wird die Vergangenheit, die Anfänge des Castles geschildert. So wird die Geschichte aber auch facettenreich und komplex.Die Handlung selbst ist schon recht spannend gehalten. Man erforscht mit Kate gemeinsam Darkmere Castle, findet mehr darüber raus. Es ist aber zum Teil auch schon gruselig, also nicht unbedingt was für schwache Nerven. Es gibt aber auch Dinge, die mir weniger gefallen habe. So zum Beispiel der hohe Alkohol- und Drogenkonsum der Jugendlichen. Ich weiß nicht ob es unbedingt gut ist so etwas in diesem Maße in einem Jugendbuch einzubauen. Das Ende dieser Geschichte konnte mich so wie es ist überzeugen. Es passt zur Gesamtgeschichte, alle Fragen werden beantwortet und die Handlung wird sehr gut abgeschlossen.FazitAbschließend kann ich sagen ist „Darkmere Summer“ von Helen Maslin ein sehr guter Jugendroman mit toller Idee.Gut gestaltete Charaktere, ein jugendlich flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist, mir aber doch zu viel Drogen- und Alkoholkonsum beinhaltet, haben mich hier sehr gut unterhalten können.Durchaus lesenswert!

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  • Der Sommer ihres Lebens

    Darkmere Summer

    unauffaellig_auffallend

    30. July 2016 um 14:39

    Vielen lieben Dank für die Zusendung des wunderbaren Rezensionsexemplar an den Carlsen Verlag. Wie oben beschrieben habe ich mich sehr schnell in das Cover verliebt und wurde mit dem klapp text vollends überzeugt. DAS MUSS ICH LESEN. Die Situation Freunde fahren gemeinsam in den Urlaub, in ein Haus am See, in eine Hütte im Wald und haben dort eine gute Zeit zog mich schon immer an und ich wurde bei Darkmere Summer hierzu nicht enttäuscht.Erster Satz: -------------------------Ein Mädchen war im Wasser.  -------------------------Diese erste Seite des Buches verrät so viel und doch so wenig über das Buch. Anfangs dachte ich, es wäre klar was dieser Prolog zu bedeuten hat aber im Nachhinein stellt sich mir doch die Frage, ob ich mich da nicht getäuscht hatte.Helen Maslin hat einen tollen und lockeren Schreibstil, ich hatte mich direkt in die Handlung einfinden können. Eine sehr Bildhafte und detailreiche Beschreibung der Umgebung und Charaktere, wobei die Autorin aber einen guten Grad zwischen wichtigen und unwichtigen Details der Umgebungen, Gefühle und die Charaktere, gefunden hat. Die Tatsache das hier die Handlung in 2 Zeitepochen unterteilt war, einmal die Gegenwart mit Kate, die von Leo - dem Erbe des Schlosses Darkmere- über den Sommer eingeladen worden ist und Elinor das Mädchen, das vor über 100 Jahren durch einen Unglücklichen Zufallen auf dem Schloss gelandet ist, stört nicht im Mindesten die Harmonie des Schreibstils. Durch Elinors Sicht wurde nach und nach aufgedeckt, wieso auf dem Schloss ein Fluch liegen soll. Helen Maslin ist es gelungen mich auch in Charakteren zu täuschen, was ich sehr erfrischend fand, denn nicht immer ist es so, wie es den Anschein macht.Kate war für mich eine schwierige Protagonistin, ich fand, dass die anfänglichen Beschreibungen ihrer Person nicht wirklich zu der inneren Person gepasst haben.--------------------Leo hatte gelacht und gesagt, dass er meine Haare gut fände. Ich nahm es ihm nicht wirklich ab, weil alle anderen Mädchen in Denborough langes, glänzendes blondes Haar hatte. Teures Haar. Meines war lila - ich hatte es passend zu meinen Dr. Martins gefärbt. ------------------------Den Eindruck den ich gewinnen konnte durch ihre Gedanken und Handlungen waren meines Erachtens nicht die Eindrücke und Gedanken eines Mädchen, das sie sich die Haare lila färbt an einer Schule mit überwiegend oberflächigen Schülern. Ich halte es für mutig und bewundernswert, wenn man das auslebt, was einem gefällt ohne darauf zu Achten was andere denken. In der Handlung während des Sommers kam sie mir öfter, wie ein ganz Normals verschütterndes Mädchen das unbedingt dazugehören möchte. Während der Handlung hatte ich einfach vergessen das sie "anders" ist, wobei ich sagen muss das es mich überhaupt nicht gestört hatte nur um nachhinein irritiert. Was mir sehr gut gefallen hat war die Abwechslung in diesem Buch es wurden alle Genre bedient die nur bedient werden konnten. Neben Intrigen, romantischen Liebesgeschichten, dramatischen Wendungen, gab es viel Humor, Spannung, Unfassbares und den Gruselfaktor in diesem Schloss durfte man auch nicht unterschätzen.Man konnte sich einfach unfassbar gut in jede Stimmung hineinversetzen und mitfiebern. Die gruselig und mystischen Szenen zum Ende wurden immer rasanter und verschafften schwitzige Hände. Die Situation überschlägt sich und man weiß das bald die große Auflösung kommt und fiebert dieser Enthüllung auch mit wahnsinnig gespannten Nerven entgegen.Noch ein großer Pluspunkt. Es gibt kein offenes Ende. ALLE Verstrickungen und Rätsel lösen sich in logisch auf. Natürlich gibt es raum für Spekulationen aber das würde zu Spoiler führen, die ich ja versuche zu vermeiden. 

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    • 2
  • Es bleiben offene Fragen

    Darkmere Summer

    buechermaus88

    26. July 2016 um 15:46

    Ich mag die Farbe des Covers sehr und im Licht spiegelt sie sich so schön. Andererseits kenne ich den Inhalt des Buches und obwohl das Cover recht dunkel ist, hätte ich mir ein blaufarbenes Cover gewünscht, da es sowohl das Meer als auch das dunkle Schloss wiedergespiegelt hätte. Aber zum Positiven: Ich mag das Cover wirklich sehr und auch das Mädchen, das dort steht.Kate freut sich auf die Ferien. Sie wurde von Leo in sein Schloss Darkmere eingeladen. Er hat es gerade geerbt und nun möchte er es sich auch ansehen. Mit Jackson, Beano, Dan und Lucie geht es los und alle staunen als sie das Schloss sehen: Es ist wunderschön. Doch der Schein trügt und schon bald scheinen die schaurigen Geschichten des Schlosses wahr zu werden. Kate findet ein Tagebuch und beginnt zu recherchieren. Elinor, die das Tagebuch 1825 schrieb, beschreibt ihr Leben im Schloss. Sie kam mit Hoffnung und erlebte einen Albtraum. War sie es, die das Schloss verfluchte?Das ist ein Jugendbuch und natürlich dreht sich hier vieles um die erste Liebe, um Partys feiern (und das an einer richtig tollen Location), um Trinken, Raufen und Spaß haben. Doch dann ist da auch noch das Schloss und die Geschichte, dass angeblich jeder männliche Nachkomme (und dazu gehört Leo) verflucht sei. Und ganz bestreiten kann er es nicht, da schon ein paar seiner Verwandte entweder sehr früh gestorben sind oder aber verschwunden sind. Mir gefiel die Story wirklich gut. Es war für mich etwas Neues und hat sich sehr spannend angehört. Leo ist allerdings ein Charakter, der mir nach kurzer Zeit wirklich auf die Nerven ging. Anführer der Gruppe, (fast) jeder macht was er sagt, er tut, als wenn ihm eigentlich alles egal ist und eigentlich hat er auch nur Alkohol, Drogen, Partys und natürlich Frauen im Kopf. Jackson ist da ganz anders. Er mag Kate, doch die mag offensichtlich Leo. Und Leo findet das toll. Immer wieder nähert er sich ihr und tut dann so, als ob nichts gewesen wäre. Doch Kate steht auf ihn. Kates Charakter mag ich sehr. Zwar versucht sie irgendwie dazuzugehören, aber irgendwann merkt sie, dass sie sich nicht unbedingt verstellen muss um gemocht zu werden. Sie entwickelt sich im Laufe des Buches weiter, genauso wie Jackson.Die Kapitel wechseln sich ab. Zuerst wird etwas von der Gegenwart mit den Jugendlichen erzählt und dann kommt wieder ein Kapitel mit Elinor, die 1825 im Schloss gelebt hat. Am Spannendsten fand ich die Abschnitte über Elinor. Elinor scheint ein wenig rebellisch zu sein, weiß aber doch, dass sie sich ihren Eltern fügen muss. Nachdem ihre schöne Schwester Anna einen Unfall erleidet muss Elinor dem Mann schöne Augen machen, der für ihre Schwester gedacht war. Dieser nimmt Elinor zur Frau und sie wird Herrin von Darkmere. Man erfährt viel über das Leben von damals und wie Elinor die ganze Situation, in die sie praktisch gezwungen worden war, empfindet. Elinor mochte ich von Anfang an. Ihre Schwester Anna, die später zu ihr aufs Schloss zieht, war mir dagegen unsympathisch. Sie hatte nur Augen für das Äußere und Schöne und ich bin nicht sicher, ob sie überhaupt ein guter Mensch war. Und St Cloud, der „tolle“ Herr von Darkmere, war einfach nur ein unsensibler, tyrannischer Mann, der Elinor nur benutzte, weil ihr Vater ein hohes Tier beim Zoll war.Der Schreibstil ist sehr flüssig und die schön gestalteten Kapitelanfänge haben mir sehr gefallen.

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  • Braucht etwas, um in Fahrt zu kommen, wird aber durchaus spannend

    Darkmere Summer

    Aleshanee

    28. June 2016 um 08:01

    Ich muss gestehen, dass ich für dieses Buch zwei Anläufe gebraucht habe. Beim ersten Anlesen bin ich gar nicht in die Handlung reingekommen und die Atmosphäre, die die Jugendlichen in dem einsamen Schloss erwartet, kam gar nicht bei mir an. Zum Glück habe ich es noch einmal damit versucht, denn jetzt habe ich mich sehr gut auf die Stimmung einlassen können. Zu Beginn wirkt alles noch sehr ausgelassen. Leo ist ein begehrter Typ auf der Schule, offenbar auch steinreich und er erbt auch noch ein einsames Schloss irgendwo am Meer. Er lädt einige Freunde ein, den Sommer mit ihm zusammen in dem Schloss zu verbringen - weitab von Erwachsenen, Vorschriften und Regeln und auch Kate ist mit von der Partie, die Neue an der Schule. Erzählt wird aus ihrer Perspektive und schnell ist klar, dass sie sich in Leo verguckt hat. Nur zu gerne flieht sie vor ihrer chaotischen Mutter und hofft auf die schönsten Ferien ihres Lebens. Außer Leo und Kate sind noch Beano dabei, Jackson und das Pärchen Hat-man Dan und Lucie. Ein bunt zusammen gewürfelter Haufen, die aber anfangs noch alle ihren Spaß haben. Das Haus entpuppt sich als riesiger Partytempel und gefeiert wird jede Nacht mit Bier und Joints, bis allmählich die Stimmung umzuschlagen scheint. Nicht nur Streitereien zwischen den Freunden trüben die Feierlaune: auf dem Schloss soll ein Fluch liegen, der die Nachkommen der St. Clouds immer wieder einholt - mit tödlichen Folgen.Gleichzeitig gibt es noch einen zweiten Erzählstrang aus der Sicht von Elinor aus dem Jahr 1825. Das junge Mädchen steht seit jeher im Schatten ihrer hübschen, älteren Schwester Anne, doch ein grausamer Zufall bringt sie an die Seite des heiratswilligen St Cloud - einen jungen Exzentriker, der das Schloss Darkmere bauen ließ. An seiner Seite zieht sie in den abgelegenen Landsitz an der Küste und erlebt eine harte und einsame Zeit.Helen Maslin beschreibt die Erlebnisse beider Mädchen aus der Ich-Perspektive. Der Schreibstil ist jeweils an die Zeit angepasst, aber einfach und flüssig zu lesen. Im ersten Drittel plätschert die Handlung noch etwas vor sich hin, weshalb ich beim ersten Lesen auch nicht so recht wusste, was ich damit anfangen soll. Kates Verhalten kam mir dabei teilweise sehr naiv vor und Elinors Part hat mich nicht so überzeugen können. Aber dann nimmt die Geschichte an Fahrt auf und es wird interessant. Gerade die Ereignisse aus der Vergangenheit haben mich mitgerissen und der Wechsel zwischen Elinors und Kates Episoden haben die Spannung vorangetrieben. Leider hat mir der Grusel komplett gefehlt, denn ich hatte mir schon etwas Gänsehautfeeling gewünscht. Insgesamt war es aber ein gelungener Mix aus einer leichten Schauergeschichte, etwas Liebe und einer bewegenden Erinnerung aus der Vergangenheit, die mich am Ende doch überzeugen konnte. Fazit: gute 3.5 Sterne Eine Gruppe Jugendlicher, die in einem abgelegenen Schloss den Fluch aus der Vergangenheit zu spüren bekommt und eine Erinnerung aus dem Jahr 1825, die nach und nach enthüllt, welche Grausamkeit sich hinter diesen Mauern abgespielt hat. Anfangs noch nicht so überzeugend entfaltet die Handlung aber eine interessante und spannende Entwicklung.© AleshaneeAlle Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Weltenwanderer

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    • 3
  • Ich hatte mehr erwartet...

    Darkmere Summer

    Sommerregen

    22. June 2016 um 15:53

    Kate ist sich sicher, dass ihr die besten Ferien überhaupt bevorstehen: Leo hat sie eingeladen, den Sommer zusammen mit ein paar Freunden auf dem Schloss in Darkmere, welches er vor kurzem geerbt hat, zu verbringen. Doch als sie das idyllische Darkmere erreichen, beginnt die auf der Fahrt eigentlich ganz heiter gewesene Stimmung allmählich zu kippen… Und je mehr Zeit sie in dem alten Schloss verbringen, desto vergifteter wird die Atmosphäre. Obwohl ein Urlaub mit Sommer, Sonne und Strand geplant war, nehmen zunehmend Drogen und Alkohol überhand, mehrere rätselhafte Unfälle geschehen, die Jugendlichen werden immer gehässiger und hin- und wieder meinen einige Geister zu sehen. Auch wenn das mit der exessiven Feierlaune zusammenhängen könnte, beginnt Kate Nachforschungen zu der Geschichte Darkmere’s anzustellen und stößt dabei auf die düstere und bewegte und bewegende Vergangenheit dieses Ortes…Könnte das Darkmere Castle wirklich verflucht sein? Und wären sie dann nicht alle in Gefahr?Elinor erreichte das Schloss als junges Mädchen im Jahre 1825. Da das Gesicht ihrer wunderschönen großen Schwester durch einen Unfall entstellt wurde, musste sie die Rolle der heiratsfähigen jungen Dame einnehmen und wurde so recht plötzlich und unerwartet die Ehefrau von St Cloud.Doch alles, was sie sich an Hoffnungen ausgemalt hatte, zerbröckelt nach und nach. Das Schloss ist für eine andere – ihre Schwester – hergerichtet worden, wie ihr bereits klar wird, als sie die eingemeißelten Initialen von ihr über dem Eingang entdeckt. Auch die Angestellten nehmen sie nicht als die Gemahlin von St Cloud wahr. Darüber hinaus bereitet ihr Gatte Elinor die Hölle auf Erden. Nach und nach merkt sie auch, dass etwas Verbotenes auf Darkmere Castle vor sich geht…Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen der Gegenwart, welche von Kate beschrieben, und der Vergangenheit, die aus Elinors Sicht erzählt wird.Mir gefällt der Teil um die Jugendlichen ehrlich gesagt nicht ganz so gut, denn auch wenn es immer wieder mal spannend wird, fehlte mir persönlich der versprochene Grusel. Immer wieder ist nicht klar, ob wirklich etwas passiert ist, oder etwas nur im Rausch geschehen ist. Oder es wird aus einem furchtbaren Unfall doch ein nicht ganz so tragischer Vorfall, bei dem sich Betroffene nicht einmal verletzt haben… Auch war ich von vielen Charakteren immer stärker genervt: Leo hält sich für unwiderstehlich und unsterblich, meint den Obercoolen mimen zu müssen, wird dafür aber von allen bewundert. Allgemein schaukelt sich die Lage innerhalb der Clique immer weiter hoch, jedoch erscheint es mir zu häufig wie unspektakuläres Teeny-Gehabe, was mich generell annervt. Und Kate ist sich häufig nicht sicher, was sie von Darkmere Castle oder der Clique halten soll. Mal erscheint sie durchaus reif und erwachsen, doch im nächsten Moment möchte man am liebsten die Hände vorm Kopf zusammenschlagen. Die Charaktere sind weniger fein ausgearbeitet, was es auch erschwert, mit ihnen zu fühlen. Von manchen war ich nach einer Weile so angenervt, dass ich mich fragte, wann ihnen denn endlich auch so ein Unglück geschehen könnte… Da die Jugendlichen so farb- und leblos beschrieben werden, viel es mir auch oft schwer, sie auseinander zu halten. So erschienen mir einige der Jungen als eine Masse, die eh nur dem nacheifert, was Leo verlangt. Auch die vielen Drogen und der viele Alkohol tragen nicht dazu bei, sie sympathisch zu finden. Was mir auch nicht gefällt ist, dass Straftaten unter dem Deckmantel der guten Laune und des unbeschwerten Sommers getarnt und toleriert werden…Die Kapitel, die sich mit der Vergangenheit beschäftigen, haben mir jedoch besser gefallen. Zwar sind auch hier viele Handlungen und Entwicklungen mehr als vorhersehbar und die Charaktere auch nur etwas besser beschrieben, jedoch ist das Erzählte hier atmosphärischer. Darüber hinaus gefällt mir der Schreibstil in diesem Teil mehr: Während in der Gegenwart eine lässige Jugendsprache verwendet wird, bedient sich die Autorin in der Geschichte um Elinor einer klingenden und feineren Sprache. Spannender waren diese Kapitel für mich zudem auch.Alles in allem handelt es sich bei „Darkmere Summer“ um einen leicht zu lesenden Jugendroman, der trotz einiger Längen nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Meines Erachtens hätte man die Drogen-Exess-Szenen aus der Gegenwart etwas kürzen und dafür die Geschichte um Elinor noch etwas mehr ausarbeiten sollen. Insgesamt kommt die Ausarbeitung der Charaktere zu kurz, weswegen sie größtenteils eine unsympathische Masse bilden. Ich habe lange darauf gewartet, dass endlich etwas Spannendes geschieht und wurde letztendlich nicht so wirklich überzeugt. Vom Schreibstil her unterscheiden sich die beiden Erzählstränge sehr, ich ziehe dem stumpfen Schreibstil bei den jugendlichen Feierszenen die etwas erwachsenere Ausdrucksweise im Teil um Elinor vor. Dennoch bleibt auch sie locker, sodass sich das Buch recht schnell lesen lässt.Aber auch das Ende lässt mich zwiegespalten zurück: Zum Teil ist es verwirrend, stellt aber in Bezug auf die Spannung gewissermaßen einen Höhepunkt dar.Ich vergebe daher 2,5/5 düstere Sterne

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    • 8
  • Empfehlenswert :D

    Darkmere Summer

    Fansteffi

    01. June 2016 um 11:22

    Klapptext: Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte ... Darkmere Summer ist an einigen Stellen richtig spannend, hat aber hier und da seine schwächen. Es ist auf jedenfall Empfehlenswert und trotz allem sollte es in keinem Bücherregal fehlen. Als Kate mit Ihrem Schwarm Leo und seinen Freunden nach Darkmere kommt wird die Stimmung seltsam, Angeblich ist das Schloss verflucht. Kate findet ein Tagebuch und ist schockiert. Kate ist sehr interessant und hat köpfchen nur Ihre Freunde passen nicht so recht zu Ihr.

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  • Darkmere Summer

    Darkmere Summer

    Chronikskind

    01. June 2016 um 09:10

    Zum Inhalt: Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte ...Meine Meinung: interessante Geschichte, die mich aber nicht wirklich vom Hocker hauen konnteDie Idee der Geschichte finde ich spannend. Da erbt man ein Schloss, um das sich einige Mythen ranken und wohnt dort mit Freunden einen ganzen Sommer lang. Man erlebt eine ganze Menge Kate und ihren Freunden in dem Schloss, natürlich auch mit einem gewissen Gruselfaktor. Der zweite Teil der Geschichte spielt in der Vergangenheit, es geht um Elinor, und ihre Verbindung zu dem Schloss. Ich muss jedoch sagen, dass mich das ganze nicht so fesseln konnte wie erhofft. Es gab ein ständiges auf und ab in der Spannung und durch die Perspektivenwechsel ging die Spannung oftmals komplett verloren. Das Ende ist an sich zwar geklärt, aber dennoch ein wenig offen gehalten. Kate und Elinor als Hauptcharaktere habe ich im Laufe der Geschichte liebgewonnen. Sie beide erleben schreckliche Dinge und ich finde es spannend, wie sie damit umgehen. Grade Elinor entwickelt sich am Ende zu einer sehr starken Charakterin. :) Mit vielen anderen Charakteren bin ich leider nicht warm geworden, aber das lag zuletzt nicht nur an der Rolle, die sie gespielt haben.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich ziemlich gut lesen. An manchen Stellen habe ich mich ein bisschen schwer getan, aber das lag eher an der fehlenden Spannung. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Kate und von Elinor erzählt. Diese ständigen Wechsel fand ich ein wenig störend, da oftmals die Spannung verloren ging und ich manchmal auch nicht ganz verstanden habe, warum man jetz wechseln muss. Mein Fazit? Geschmackssache ... die Story ist interessant, aber die Umsetzung hat noch Luft nach oben :)

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