Helen Morrison

 3.7 Sterne bei 12 Bewertungen

Alle Bücher von Helen Morrison

Helen MorrisonMein Leben unter Serienmördern
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Mein Leben unter Serienmördern
Mein Leben unter Serienmördern
 (12)
Erschienen am 10.09.2007
Helen MorrisonMy Life Among the Serial Killers
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My Life Among the Serial Killers
My Life Among the Serial Killers
 (0)
Erschienen am 23.02.2005
Helen MorrisonBadger KS3 RE Starters
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Badger KS3 RE Starters
Badger KS3 RE Starters
 (0)
Erschienen am 01.07.2003
Helen MorrisonMi vida con los asesinos en serie/ My life with serial murderers
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Mi vida con los asesinos en serie/ My life with serial murderers

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Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern" von Helen Morrison

Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern - Eine Profilerin erzählt"
Dannyvor 5 Jahren

"Da kam es über mich. Ich musste rausgehen und mir eine holen."
(Michael Lee Lockhart, Serienmörder, der in 45 verschiedenen US-Bundesstaaten mordete)


Helen Morrison ist forensische Psychiaterin und erforscht seit den 1970er Jahren Serienmörder und deren Psyche. Sie ist eine Koryphäe auf ihrem Gebiet und hat sich in der doch sehr männerdominierten Verbrechensbekämpfung einen Namen gemacht. Dem Handeln der Polizei und des Gefängnispersonals steht Morrison oft sehr kritisch gegenüber.
Sie hat hunderte, wenn nicht tausende Stunden mit Serienmördern gesprochen, Profile erstellt, bedeutende Forschung auf diesem Gebiet betrieben und auch vor Gericht in Prozessen ausgesagt. Interesssant fand ich dabei Morrisons Aussage, dass Serienmörder durchaus sehr charmant und höfllich sein können und man aufgrund ihrer oscarreifen Darstellung nie auf die Idee kommen würde, dass sie zu solch unmenschlichen Taten in der Lage sind. Spricht man jedoch mehrere Stunden mit ihnen am Stück, so fällt diese Maske langsam von ihnen ab und Morrison war in der Lage, den "düsteren und öden Kern ihres Wesens" zu sehen.

In den Jahrzehnten ihrer Tätigkeit hat Morrison für Serienmörder bestimmte Merkmale herausgearbeitet:
- keine Motive
- keine persönlichkeitsstruktur
- keine Psychopathen, da keine Kontrolle üvber ihr Handeln, Denken, Fühlen
- nicht geistig behindert
- psychol. kein vollständiger Mensch
- nicht alle wurden sex. oder körperl. misshandelt
- mordsüchtig
- es gibt sie auf der ganzen Welt-
- es gab sie zu allen Zeiten

Ich muss gestehen, dass ich mit der These, dass sie mordsüchtig sind und daher keine Kontrolle über ihr Handeln haben, so meine Probleme hatte. Es ist nur schwer vorstellbar, dass sie bei ihren Taten nicht zurechnungsfähig waren, wenn man sich vor Augen hält, wie viele ihre Ofer gefunden haben und wie sie gemordet haben.

Besonders erschreckend fand ich die Darstellung von Fred & Rosmary Wests Taten. Dies ist eines der wenigen Pärchenmörder, wobei Fred West die treibende Kraft hinter den schrecklichen Vergewaltigngen war und maßgeblich verantwortlich für die Vergewaltigungen war. Rosmary West half ihm dabei, Opfer für die brutalen Vergewaltigungen zu finden und half ihm auch dabei, die eigenen Töchter zu missbrauchen. Es gab so einige Stellen, an denen man als Leser innehalten muss und das Gelesene verdauen muss.

Morrison sprach auch lange Zeit mit John Wayne Gacy, der 33 junge Männer und Jungen vergewaltigte und ermordete. Oder mit Ed Gein, der sich aus menschlicher Haut Kleidungsstücke nähte.

Das Buch war hoch spannend und an vielen Stellen sehr bedrückend. Hier und da hätte ich mir aber noch tiefere Einblicke gewünscht.

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Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern" von Helen Morrison

Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern" von Helen Morrison
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Obwohl ich als Polizist (jetzt a.D.) tätig war und ich schon viel während meiner Dienstzeit erlebt habe, musste ich beim lesen zwischendurch eine Outzeit nehmen um den Stoff zu verarbeiten. Trotzdem guter Lesestoff, hätte hier und da etwas besser bzw. ausführlicher erklärt werden können.

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Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern" von Helen Morrison

Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern" von Helen Morrison
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Ich kann dieses Buch mit absoluter Begeisterung empfehlen, zwar habe ich ein kleines gespaltenes Verhältnis zu so genannten Profiler, aber weibliche Profiler sind leider noch selten zu finden. Somit enttäuschte mich dieses Buch auch nicht , als ich es sofort mitnahm (: Es ist angenehm geschrieben und liest sich in der Tat so, als ob man selbst dabei ist / war. Obwohl ich mich immer ein bißchen erfreue, wenn ab und zu die Täter halt nicht so zu berechnen sind, wie die Profiler es allgemein so gerne hätten (: Ja, auch in meinen Augen ist der Mensch einzigartig, auch wenn sich ab und zu Ähnlichkeiten zeigen.. Wir könnten alle dazu in der Lage sein, uns zu einem Serientäter zu entwickeln, egal, ob reich, arm, weiblich, männlich, etc... Einfach faszinierend und ein bißchen erscheckend...Ich kann nur sagen * lesen *

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