Helen Morrison Mein Leben unter Serienmördern

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben unter Serienmördern“ von Helen Morrison

Psychopathen, Monster oder Sadisten? Die Profilerin Helen Morrison versucht zu verstehen, was Serienmörder zu ihren grausamen Verbrechen treibt. Helen Morrisons Arbeitsplatz sind die Hochsicherheitstrakte amerikanischer Gefängnisse. Seit beinahe dreißig Jahren widmet sich die forensische Psychologin der Untersuchung von Serienmördern, und in Monate währenden Gesprächen mit Tätern versucht sie zu verstehen, was sie zu ihren monströsen Taten treibt. Wird man als Serienmörder geboren? Ist entfesselte Tötungslust auf einen neurologischen Defekt zurückzuführen? Oder spielt möglicherweise Missbrauch in der Kindheit eine Rolle? In ihrem faszinierenden Buch präsentiert Helen Morrison die spektakulärsten Fälle ihrer Karriere als Profilerin und schildert eindringlich, was es bedeutet, einem Beruf nachzugehen, den wir aus Büchern und Filmen kennen – dessen reale Seite uns aber bisher verborgen blieb.

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  • Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern - Eine Profilerin erzählt"

    Mein Leben unter Serienmördern
    Danny

    Danny

    09. September 2013 um 07:44

    "Da kam es über mich. Ich musste rausgehen und mir eine holen." (Michael Lee Lockhart, Serienmörder, der in 45 verschiedenen US-Bundesstaaten mordete) Helen Morrison ist forensische Psychiaterin und erforscht seit den 1970er Jahren Serienmörder und deren Psyche. Sie ist eine Koryphäe auf ihrem Gebiet und hat sich in der doch sehr männerdominierten Verbrechensbekämpfung einen Namen gemacht. Dem Handeln der Polizei und des Gefängnispersonals steht Morrison oft sehr kritisch gegenüber. Sie hat hunderte, wenn nicht tausende Stunden mit Serienmördern gesprochen, Profile erstellt, bedeutende Forschung auf diesem Gebiet betrieben und auch vor Gericht in Prozessen ausgesagt. Interesssant fand ich dabei Morrisons Aussage, dass Serienmörder durchaus sehr charmant und höfllich sein können und man aufgrund ihrer oscarreifen Darstellung nie auf die Idee kommen würde, dass sie zu solch unmenschlichen Taten in der Lage sind. Spricht man jedoch mehrere Stunden mit ihnen am Stück, so fällt diese Maske langsam von ihnen ab und Morrison war in der Lage, den "düsteren und öden Kern ihres Wesens" zu sehen. In den Jahrzehnten ihrer Tätigkeit hat Morrison für Serienmörder bestimmte Merkmale herausgearbeitet: - keine Motive - keine persönlichkeitsstruktur - keine Psychopathen, da keine Kontrolle üvber ihr Handeln, Denken, Fühlen - nicht geistig behindert - psychol. kein vollständiger Mensch - nicht alle wurden sex. oder körperl. misshandelt - mordsüchtig - es gibt sie auf der ganzen Welt- - es gab sie zu allen Zeiten Ich muss gestehen, dass ich mit der These, dass sie mordsüchtig sind und daher keine Kontrolle über ihr Handeln haben, so meine Probleme hatte. Es ist nur schwer vorstellbar, dass sie bei ihren Taten nicht zurechnungsfähig waren, wenn man sich vor Augen hält, wie viele ihre Ofer gefunden haben und wie sie gemordet haben. Besonders erschreckend fand ich die Darstellung von Fred & Rosmary Wests Taten. Dies ist eines der wenigen Pärchenmörder, wobei Fred West die treibende Kraft hinter den schrecklichen Vergewaltigngen war und maßgeblich verantwortlich für die Vergewaltigungen war. Rosmary West half ihm dabei, Opfer für die brutalen Vergewaltigungen zu finden und half ihm auch dabei, die eigenen Töchter zu missbrauchen. Es gab so einige Stellen, an denen man als Leser innehalten muss und das Gelesene verdauen muss. Morrison sprach auch lange Zeit mit John Wayne Gacy, der 33 junge Männer und Jungen vergewaltigte und ermordete. Oder mit Ed Gein, der sich aus menschlicher Haut Kleidungsstücke nähte. Das Buch war hoch spannend und an vielen Stellen sehr bedrückend. Hier und da hätte ich mir aber noch tiefere Einblicke gewünscht.

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  • Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern" von Helen Morrison

    Mein Leben unter Serienmördern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2010 um 15:51

    Obwohl ich als Polizist (jetzt a.D.) tätig war und ich schon viel während meiner Dienstzeit erlebt habe, musste ich beim lesen zwischendurch eine Outzeit nehmen um den Stoff zu verarbeiten. Trotzdem guter Lesestoff, hätte hier und da etwas besser bzw. ausführlicher erklärt werden können.

  • Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern" von Helen Morrison

    Mein Leben unter Serienmördern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2010 um 18:45

    Ich kann dieses Buch mit absoluter Begeisterung empfehlen, zwar habe ich ein kleines gespaltenes Verhältnis zu so genannten Profiler, aber weibliche Profiler sind leider noch selten zu finden. Somit enttäuschte mich dieses Buch auch nicht , als ich es sofort mitnahm (: Es ist angenehm geschrieben und liest sich in der Tat so, als ob man selbst dabei ist / war. Obwohl ich mich immer ein bißchen erfreue, wenn ab und zu die Täter halt nicht so zu berechnen sind, wie die Profiler es allgemein so gerne hätten (: Ja, auch in meinen Augen ist der Mensch einzigartig, auch wenn sich ab und zu Ähnlichkeiten zeigen.. Wir könnten alle dazu in der Lage sein, uns zu einem Serientäter zu entwickeln, egal, ob reich, arm, weiblich, männlich, etc... Einfach faszinierend und ein bißchen erscheckend...Ich kann nur sagen * lesen *

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  • Rezension zu "Mein Leben unter Serienmördern" von Helen Morrison

    Mein Leben unter Serienmördern
    april88

    april88

    13. September 2009 um 14:12

    Wow, da kann man nicht viel hintereinander lesen. Da muss man zwischendurch immer mal den Stoff verdauen. Wahnsinnig interessant, aber auch schlimm, weil einem da erstmal bewusst wird, wieviele kranke Menschen es doch gibt. Gutes Buch.