Helen Simonson

 4.1 Sterne bei 78 Bewertungen
Autorin von Der letzte Sommer, Mrs. Alis unpassende Leidenschaft und weiteren Büchern.
Helen Simonson

Lebenslauf von Helen Simonson

Helen Simonson ist gebürtige Engländerin und wuchs in East Sussex auf. Nachdem sie jahrelang auf dem Land gelebt hatte, zog es Helen in die Großstadt. Sie studierte an der London School of Economics und machte dort auch ihren Abschluss. Danach machte sich die Autorin auf den Weg nach Amerika, wo sie nun schon seit über 30 Jahren lebt. Zunächst arbeitete sie in der Werbung, doch als sie Mutter wurde und mit ihren zwei Kindern zuhause blieb, begann Helen zu schreiben. Im Alter von 45 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Mrs Alis unpassende Leidenschaft", der unter anderem ein New York Times-Bestseller wurde. Mittlerweile ist ihr zweites Buch "Der letzte Sommer" erschienen, das, wie bereits ihr Debüt, ihre englischen Wurzeln erraten lässt. Helen Simonson lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen in New York und bewohnt zusammen mit ihrer Familie ein altes Holzhaus in Brooklyn.

Neue Bücher

Mrs. Alis unpassende Leidenschaft

 (12)
Neu erschienen am 22.08.2018 als Hörbuch bei Argon.

Alle Bücher von Helen Simonson

Der letzte Sommer

Der letzte Sommer

 (38)
Erschienen am 18.07.2017
Mrs. Alis unpassende Leidenschaft

Mrs. Alis unpassende Leidenschaft

 (25)
Erschienen am 02.12.2013
Mrs. Alis unpassende Leidenschaft

Mrs. Alis unpassende Leidenschaft

 (12)
Erschienen am 22.08.2018
Der letzte Sommer

Der letzte Sommer

 (1)
Erschienen am 25.08.2016
Major Pettigrew's Last Stand

Major Pettigrew's Last Stand

 (2)
Erschienen am 25.05.2011
The Summer Before the War

The Summer Before the War

 (0)
Erschienen am 24.03.2016

Neue Rezensionen zu Helen Simonson

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Lesegluecks avatar

Rezension zu "Der letzte Sommer" von Helen Simonson

Der letzte Sommer
Leseglueckvor 2 Jahren

Erster Satz
Wie eine Insel ragte das Städtchen Rye aus dem flachen Marschland.

Cover
An diesem schicken Hardcoverbuch hat mir als erstes schon mal sehr gut gefallen dass es ein Lesebändchen hat. Das Cover mit dem frischen grün passt zum Titel und auch die Teetasse ist passend für die Geschichte. Es ist schlicht und trotzdem schick.

Meinung
Ich war schon sehr gespannt auf Der letzte Sommer von Helen Simonson. Der Roman spielt im Sommer 1914 in Südengland. Zu Beginn ist alles noch sehr idyllisch und man kann den Sommer als Leser förmlich riechen und sich die Landschaft rund um Sussex sehr gut vorstellen da die Autorin alles sehr gut beschreibt. Der Schreibstil ist flüssig und angepasst an diese Epoche. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Beatrice Nash und anderen Charakteren des Buches.

Beatrice Nash ist der Hauptcharakter in diesem Roman. Sie ist für damalige Verhältnisse eine selbständige und gebildete junge Frau. Beatrice wünscht sich mehr Rechte und Chancen für Frauen. Mit dieser Meinung muss sie sich natürlich zurückhalten da diese nicht von vielen Leuten geteilt wird, was ihr des Öfteren sehr schwer fällt. Dass Beatrice so eingestellt ist, lässt sie sehr sympathisch wirken und auch wenn ihr das Schicksal es nicht immer leicht macht, gibt sie nicht auf. Eine Frau  zur damaligen Zeit die auf sich selbst gestellt ist, hatte es wirklich schwer und ist kein Vergleich zur heutigen Zeit.

Sie entwickelt sich im Laufe des Buches weiter. Dabei bleibt der ein oder andere Traum oder Einstellung auf der Strecke. Zum Anfang ist sie hundertprozentig davon überzeugt dass sie mit ihren Finanzen alleine klar kommt, hat den Traum ein Buch zu veröffentlichen und möchte ihr Leben alleine ohne einen Mann bestreiten. Zum Glück ändert sich ihre Einstellung irgendwann noch. Romantisch und kitschig wird es dabei aber auf keinen Fall. Beatrice sieht immer alles ziemlich nüchtern.

Hugh ist der gutaussehende Gentleman und angehender Chirurg der zunächst einer anderen versprochen ist, trotzdem merkt man von Anfang an die Spannung zwischen den Beiden. Hugh ist meiner Meinung nach der vernünftigste Charakter überhaupt in diesem Buch, der nie über die Stränge schlägt und alle seine Handlungen sind wohlüberlegt. Trotzdem schafft er es zum Schluss auch mal alles über Bord zu werfen und seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Er wirkt sehr sympathisch, ist gebildet und verständnisvoll. Außerdem ist er auch offen für Beatrices Ansichten und nicht in allen Belangen, was Frauen angeht, so altmodisch eingestellt wie die meisten anderen Herren.

Einer der wichtigsten Charaktere ist außerdem Agatha Kent, die Tante von Hugh. Sie ist eine herzensgute Dame und kämpft für die Rechte der Frauen. Bei ihr ist Beatrice sehr gut aufgehoben und Agatha ist immer für Beatrice da. Daniel, Hughs Cousin, ist ein verträumter Dichter und genau das Gegenteil von Hugh. Ich konnte ihn nicht von Anfang an leiden aber er hat das Herz am rechten Fleck.

Ein großes Thema in diesem Roman ist der Krieg zu dieser Zeit. Am Anfang wirkt trotzdem noch alles sehr idyllisch und man hat das Gefühl das diese Kleinstadt ganz weit entfernt davon ist. Die Frauen gründen verschiedene Komitees für eigentlich belanglose Dinge um für den Krieg ihren Dienst zu erweisen. Bei den Männern sieht das nach und nach schon anders aus. Es melden sich zum Schluss so einige Leute aus der Stadt zum Krieg, unter anderem auch Daniel und Hugh. Zum Schluss wird von den rauen Schützengräben berichtet was das ganze Gegenteil zum Rest des Romans ist und ich war auch froh darüber als alles vorbei war. Auch wenn nicht alle unbeschadet oder lebend aus dem Krieg zurückkommen, gibt es zum Schluss trotzdem noch ein Happy End, zumindest für Beatrice.

Fazit 
Der letzte Sommer ist ein gelungener Roman der die damalige Zeit um 1914 gut wiederspiegelt und hat dazu noch einen tollen Spielort. Es gibt kein Kitsch und keine große Romantik aber trotzdem ein paar kleine Liebeleien. Ein ernstes Thema in diesem Buch ist der Krieg was die Autorin sehr gut in dieses idyllische Kleinstadtleben eingebunden hat und uns damit gezeigt hat, wie unwichtig doch die vielen kleinen Machenschaften und Intrigen in so einer Stadt sind im Gegenzug zum Krieg und wie zum Schluss doch alle wieder etwas mehr zusammen rücken. Ich habe keinen Kritikpunkt und vergebe 5 von 5Sterne.

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Isaoperas avatar

Rezension zu "Mrs. Alis unpassende Leidenschaft" von Helen Simonson

Anders als erwartet
Isaoperavor 2 Jahren


"Mrs Alis..." ist ein gutes Beispiel für ein häufiges Problem bei Büchern und Hörbüchern: der Klappentext verrät entweder zu viel oder eigentlich gar nichts über die Geschichte. In diesem Fall war für mich Letzteres gegeben: Als Leser des Klappentextes erwartet man eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte mit britischem Humor. Eigentlich hat die Geschichte aber deutlich mehr Tiefgang, Irrungen & Wendungen und einige ernste Themen.
Dies war für mich unerwartet, obwohl ich den ersten Unterton der Geschichte in jedem Fall mochte. Major Pettigrew ist eine sehr sympathische und authentische Figur, in die ich mich wirklich hineinversetzen konnte. Man merkt, wie seine Werte und Erziehung seine Persönlichkeit geprägt haben und dass er häufig hart mit sich selbst ins Gericht geht. Leider tut er dies kaum mit seinem wirklich unmöglichen Sohn, was mich zunehmend gestört hat.
Eine zentrale Figur in diesem Buch ist Mrs. Ali, eine Ladenbesitzerin im Dorf, mit der sich eine leichte Romanze entspinnt. Hierbei ergeben sich jedoch eine Menge Hindernisse, vor allem durch die Religion und Familie von Mrs. Ali.
Zudem gibt es noch die eine oder andere Nebenhandlung, die ich jetzt nicht einzeln aufzählen möchte.
Man muss sagen, dass die Geschichte mir schon irgendwie gut gefallen hat und sowohl teilweise berührt als auch unterhält. Gerade der britische Einschlag zeichnet die Geschichte aus und das Hörbuch ist durch den tollen!!! Sprecher wirklich sehr empfehlenswert.
Leider hatte die Handlung für mich dann doch die eine oder andere Länge und es wurde mir gerade im Mittelteil und zum Ende etwas viel. Ein bisschen weniger Wendungen oder Figuren wären für die Geschichte vielleicht nicht schlecht gewesen. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte einfach zu viel hineinpacken.
Nicht schlecht, aber auch kein Knaller, daher von mir 3,5 Sterne!

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AnnaBarbaras avatar

Rezension zu "Der letzte Sommer" von Helen Simonson

Eine schöne Geschichte
AnnaBarbaravor 2 Jahren

In diesem Buch geht es nicht in erster Linie um eine Liebesgeschichte, sondern um den Versuch einer jungen Frau, in einer Gesellschaft Fuß zu fassen, die sie und ihre Ideale ablehnt. Das auf dem Buchrücken versprochen Liebesdreieck habe ich nicht entdecken können, was mich gar nicht traurig gemacht hat. In jedem anderen Buch hätte ich die sich dann doch entwickelnde Beziehung als nicht fundiert genug und überhastet empfunden, da dies jedoch genau dem Zeitgeist des Sommers 1914 entspricht, war dies ausnahmsweise einmal angemessen.
Ich konnte mich sehr gut mit der Hauptperson identifizieren, die ein guter Mensch ist, aber nicht perfekt, so wie Menschen eben sind.
Alles in allem ist das Buch flüssig zu lesen und wird sicherlich nicht in meinem Regal verstauben.

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Gespräche aus der Community

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TanjaMaFis avatar

England zwischen Krieg und Frieden

1914 herrscht ein typischer Sommer in der idyllischen Kleinstadt Rye in Sussex. Agatha, deren Mann ein hoher Beamter ist, glaubt nicht so recht an einen drohenden Krieg. Viel interessanter ist, dass ihre Neffen Hugh und Daniel zu Besuch kommen und die Schule mit Beatrice Nash eine weibliche Lehrkraft für das Fach Latein eingestellt hat. Doch während Beatrice in der Kleinstadt Fuß fasst und den Cousins Hugh und Daniel näher kommt, bricht der Erste Weltkrieg aus.

In „Der letzte Sommer“ nimmt uns Helen Simonson mit auf eine Reise ins England der Edwardischen Epoche, in eine Zeit des prekären Friedens, in der Liebe und Leidenschaft ebenso möglich sind wie Angst und Tod, in der Frauen nach Unabhängigkeit streben und Männer in den Krieg ziehen. Möchtet ihr diese ebenso aufregende wie unsichere Zeit mit den Bewohnern von Rye erleben? Dann bewerbt euch gleich für unsere Leserunde.

Mehr zum Inhalt
Im Sommer 1914 besucht der Medizinstudent Hugh seine geliebte Tante Agatha, deren Ehemann ein hoher Beamter in der Regierung ist. Er wird begleitet von seinem Cousin Daniel, der von einem Leben als Poet und englischer Gentleman träumt. Agatha besteht darauf, dass das Säbelrasseln auf dem Balkan unbeachtet verklingen wird und dass König, Kaiser und Zar wie immer in ihren Sommerurlaub gehen werden. Zudem ist sie mit weitaus Wichtigerem beschäftigt: Seit kurzem ist sie Mitglied des örtlichen Schulbeirates und befürwortet die Einstellung einer weiblichen Lehrkraft. Als Beatrice Nash mit einem Schrankkoffer und riesigen Bücherkisten in der Kleinstadt ankommt, ist schnell klar, dass sie deutlich freidenkender – und attraktiver – ist, als eine Lateinlehrerin es sein sollte. Beatrice, die kürzlich ihren Vater verloren hat, will vor allem in Ruhe gelassen werden. Ihre ganze Energie fließt in ihre Schriftstellerei und in das Entmutigen möglicher Heiratskandidaten. Nichts ist Beatrice wichtiger als ihre Unabhängigkeit. Doch Daniels Charme und Hughs scharfer Verstand wie auch sein nobler Charakter lassen sie in ihrer Haltung schwanken. Mit Ausbruch des Krieges findet der idyllische Sommer ein jähes Ende. Als die Bewohner von den ersten Soldaten Abschied nehmen müssen, ahnen alle, dass sich ihr Leben grundlegend ändern wird.

Mehr zur Autorin
Helen Simonson ist gebürtige Engländerin und wuchs in East Sussex auf. Nachdem sie jahrelang auf dem Land gelebt hatte, zog es Helen in die Großstadt. Sie studierte an der London School of Economics und machte dort auch ihren Abschluss. Danach machte sich die Autorin auf den Weg nach Amerika, wo sie nun schon seit über 30 Jahren lebt. Zunächst arbeitete sie in der Werbung, doch als sie Mutter wurde und mit ihren zwei Kindern zuhause blieb, begann Helen zu schreiben. Im Alter von 45 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Mrs Alis unpassende Leidenschaft", der unter anderem ein New York Times-Bestseller wurde. Mittlerweile ist ihr zweites Buch "Der letzte Sommer" erschienen, das, wie bereits ihr Debüt, ihre englischen Wurzeln erraten lässt. Helen Simonson lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen in New York und bewohnt zusammen mit ihrer Familie ein altes Holzhaus in Brooklyn. 

Gemeinsam mit DuMont verlosen wir 25 Exemplare von Helen Simonsons bewegendem Roman „Der letzte Sommer“. Wenn ihr die Bewohner von Rye kennen möchtet, klickt einfach auf den „Jetzt bewerben“-Button* und löst folgende Aufgabe:

In „Der letzte Sommer“ lernen wir viele Figuren aus verschiedenen sozialen Schichten und mit unterschiedlichen Berufen kennen. Stellt euch vor, ihr würdet Anfang des 20. Jahrhunderts in einer englischen Kleinstadt leben. Welche Rolle würdet ihr gerne einnehmen und warum?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und drücke euch die Daumen!


*Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

Bitte beachte, dass Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken können.
TanjaMaFis avatar
Letzter Beitrag von  TanjaMaFivor 2 Jahren
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