Helen Stephens

 5 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf

Auch wenn Helen Stephens damit zu kämpfen hat, dass ihr an ihrem Zeichentisch immer sehr kalt wird, malt und zeichnet sie für ihr Leben gern Bilderbücher. Gemeinsam mit Mann, Tochter und einem strubbeligen Mischling lebt sie an der stürmischen Küste von Northumberland.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Helen Stephens

Cover des Buches Huhu, Herr Schuhu (ISBN: 9783219119404)

Huhu, Herr Schuhu

(4)
Erschienen am 20.09.2021
Cover des Buches Wie versteckt man einen Löwen? (ISBN: 9783715206394)

Wie versteckt man einen Löwen?

(1)
Erschienen am 26.08.2021

Neue Rezensionen zu Helen Stephens

Cover des Buches Huhu, Herr Schuhu (ISBN: 9783219119404)
Claudia_Reinländers avatar

Rezension zu "Huhu, Herr Schuhu" von Helen Stephens

Claudia_Reinländer
eulenstarke Geschichte ....

Klappentext / Inhalt :

Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft und Tierliebe ab 4 Jahren – wunderbar erzählt und illustriert von Bestseller-Autorin Helen Stephens.
Im Baum vor Bens Haus lebt eine Eule. Ben nennt sie Herr Schuhu. Jeden Abend ruft Ben aus seinem Fenster: »Huhuuu!« und Herr Schuhu antwortet ihm. Doch die Erwachsenen scheinen Herrn Schuhu nie zu entdecken und lächeln, wenn Ben von ihm erzählt.
Doch eines Tages soll der Baum, in dem Herr Schuhu wohnt, gefällt werden. Das darf nicht passieren! Jetzt müssen die Erwachsenen Ben einfach glauben.
Wenn Kleine Großes vollbringen!

Cover:

Das Cover ist wunderschön gestaltet. Eine tolle Zeichnung einer Eule ziert dieses Cover. In goldenen Lettern ist der Titel des Buches geschrieben und funkelt einen an, genauso wie die Zahlreichen Sterne des Hintergrundes. Ein wunderschönes Cover, welches die Neugier weckt und die anstehende Geschichte in Szene setzt.

Meinung:

Der kleine Ben beobachtet die Eule im Baum gegenüber und so baut sich zwischen ihm und der Eule eine ganz besondere Beziehung auf. Zudem scheint nur Ben Herrn Schuhu wahrzunehmen. Und als der Baum, in dem die Eule wohnt, gefällt werden soll, nimmt die Geschichte zudem an Spannung und Dramatik zu. Kann Ben die Eule retten?

Doch zu viel vom Inhalt sei hier noch nicht verraten. Denn ich möchte nichts vorweg nehmen und auch nicht Spoilern.

Die Geschichte wird sehr liebevoll und locker erzählt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich zudem sehr gut und flüssig lesen. Auch die Schriftgröße ist gut gewählt und die Textlänge auch für kleinere Kinder gut geeignet. Die einzelnen Textpassagen sind nicht zu lang und man kann diesen sehr gut folgen. 

Die Geschichte vermittelt, wie wichtig durch die Sensibilisierung ist, Sensibilisierung für die Natur, aber auch das Vertrauen in Dinge, die man vielleicht selbst nicht sieht. Eine tolle Geschichte die sehr tiefgründig wichtige Dinge und Werte vermittelt. Zugleich ist sie sehr fantasievoll, aber auch sehr authentisch verfasst, so dass man sich gut in die Charaktere, aber auch die Handlungen hinein versetzen kann. 

Wundervoll sind auch die tollen großen Zeichnungen. Diese geben sehr gut den Inhalt und die Handlungen wieder. Die Illustrationen sind sehr schön gezeichnet und vermitteln zugleich, wie bunt und vielfältig die Welt ist. 

Ein kleiner Junge und eine besondere Freundschaft. Eine eulenstarke Geschichte, die für die Natur sensibilisiert und zeigt das Kleine große Taten vollbringen können. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Eine tolle Geschichte und tiefgründige Botschaften machen es besonders. 

Fazit:

Eine eulenstarke und schuhutastische Geschichte, die für die Natur sensibilisiert.



Cover des Buches Huhu, Herr Schuhu (ISBN: 9783219119404)
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Rezension zu "Huhu, Herr Schuhu" von Helen Stephens

Kinderbuchkiste
Eine wundervolle Geschichte über die besondere Beziehung eines kleinen Jungen zu einer Eule und über das Ernst-genommen-Werden Inspiriert von einer wahre Begebenheit

Dieses Buch wartet nicht nur mit einer schönen Geschichte auf, in der es um die besondere Beziehung des kleinen Ben zu einer Eule geht, es ist auch ein Beispiel dafür wie man Geschichten illustrieren und erzählen kann und dabei ganz selbstverständlich, ohne es zu thematisieren Diversität vermittelt. Da ist Ben und sein Vater, eine dunklere Hautfarbe haben als die Mutter und da ist eine Frau, die mit der Kettensäge im Auftrag der Stadt einen Baum fällen soll. Und auch die Nachbarn sind in den verschiedensten Hautfarben gezeichnet. Die Welt ist bunt und genau das wird hier in den Bildern gezeigt.
Nun aber zur Geschichte, in der der kleine Ben sich mit einer Eule anfreundet. Wenn er ihr Abends Hu-huh!" zurief antwortet die Eule mit "Huh-hu-huh!". Ben nannten ihn Herrn Schuhu. Gern hätte Ben seinen Eltern Herr Schuhu gezeigt doch er zeigte sich nur Ben, was dazu führte, dass weder der Vater noch die Mutter wirklich glaubten das es Herrn Schuhu gab. Erst recht nicht als Ben nach einem neuen Plätzchen fragte weil Herr Schuhu seins stibitzt hatte oder als Ben seinem Freund winkte und der ihm den Handschuh von der winkenden Hand im vorbeifliegen abzog. Das Schuhu das Plätzchen oder auch den Handschuh mitgenommen hat, das stört Ben wenig, das seine Eltern ihm nicht glauben tut ihm etwas weh, doch am wichtigsten ist es für ihn, die abendliche Kommunikation mit seinem gefiedertem Freund. So vergehen die Tage, Wochen und Monate, und es könnte ewig so weiter gehen. Im Frühjahr jedoch geschieht etwas, dass richtig gefährlich für die Eule werden kann. Der Baum in dem Herr Schuhu wohnt soll gefällt werden.
Nur wo soll er dann wohnen, möchte Ben von seiner Mutter wissen, die immer noch der Ansicht ist, dass es die Eule nur in Bens Fantasie gibt. Als er am nächsten Morgen von dem Geräusch einer Kettensäge geweckt ist, ist er entsetzt. Er rennt aus dem Haus zum Baum und versucht die Frau dran zu hindern den Baum zu fällen. Als er den ebenfalls hinzu eilenden Nachbarn von der Eule erzählt ist das Erstaunen groß. So richtig glaubt dem Jungen keiner. Erst als er sich bereit erklärt ihnen am Abend Herrn Schuhu zu zeigen fangen sie an ihm zu glauben, oder vielleicht doch nicht? Wer wissen möchte wie es mit Ben und Herrm Schuhu weiter geht, ob der Baum vielleicht gerettet werden kann und was sonst noch passiert, das erfahrt ihr wenn ihr ins Buch schaut wo dann noch eine große Überraschung auf euch wartet.
Die emotionale, feinfühlig erzählte Geschichte mit den zauberhaften Illustrationen begeistert und wird schnell zum Lieblingsbuch, denn Bens Geschichte ist eine der Geschichten, die jedes Kind gern erleben möchte. Gleichzeitig ist es aber auch eine der Geschichten, in der Kinder den Mut aufbringen, den Erwachsene vielleicht nicht aufbringen oder zu bequem sind sich einzumischen. Dank Bens mutigem Einsatz wird viel bewegt, ohne ihn hätte es anders ausgesehen, das zeigt auch die reale Geschichte hinter dieser Geschichte, die Helen Stefens als Kind selbst erlebt hat.
Kinder und Erwachsene für die Natur sensibilisieren, ihnen zeigen, das es wichtig ist nicht alles hin zu nehmen, das ist eine Botschaft der Geschichte, das Eltern oder Erwachsene allgemein, Kindern doch mehr Vertrauen schenken sollten eine andere und genau diese beiden Themen beschäftigen Kinder sehr. Jedes Kind hat zum Thema Vertrauen und Glaubwürdigkeit mindestens eine Geschichte zu erzählen, bei denen ihnen nicht geglaubt wurde. Ja, es gibt die Kinder, die imaginäre Freunde haben. Es gibt sogar Phasen in denen es völlig normal ist, doch in der Regel schwindeln Kinder nicht einfach so. Erwachsene sollten lernen mehr ihren Kindern zu vertrauen und dazu gehört auch sich Zeit für Gespräche zu nehmen, das ist das, was sich die Kinder, denen zu unrecht nicht geglaubt wurde, immer wieder in Gesprächen gewünscht haben.
Bens Eltern kümmern sich sehr liebevoll um ihn. Das er von der Eule erzählt auch wenn die ihm mal etwas stibitzt nehmen sie gelassen hin, glauben jedoch tun sie es leider nicht. Verständlich sagen die einen, traurig, die anderen. Wie auch immer, am Ende glaubt jeder Ben.
Ein tolles Bilderbuch mit einer starken Geschichte für Kinder ab 3 Jahren. 

Wir haben in der Vorlesestunde noch Eulen gebastelt aber davon erzähle ich auf meinem Blog mehr

Cover des Buches Wie versteckt man einen Löwen? (ISBN: 9783715206394)
W

Rezension zu "Wie versteckt man einen Löwen?" von Helen Stephens

WinfriedStanzick
Rezension zu "Wie versteckt man einen Löwen" von Helen Stephens

Eines Tages taucht ein großer männlicher Löwe in der Stadt auf und will sich einen Hut kaufen. Die Leute erschrecken, fürchten sich und schreien. Da läuft der Löwe davon. Er springt über eine Mauer und versteckt sich mehr schlecht als recht in einem Spielhaus. Dieses Haus gehört der kleinen Paula, die nun über viele Seiten versuchen wird, den Löwen, mit dem sie sofort Freundschaft geschlossen hat, im elterlichen Haus zu verstecken. Das geht auch eine Zeitlang ganz gut, doch irgendwann entdeckt ihn die Mutter und der Löwe flieht erneut.

Er versteckt sich in der Stadt zwischen zwei steinernen Löwen auf einem Podest. „Niemand sah ihn dort. Die Bewohner der Stadt nicht. Paula nicht. Und schon gar nicht die beiden Diebe, die sämtliche goldenen Kerzenständer aus dem Rathaus stahlen.“

Doch der Löwe sieht sie und hält die beiden Diebe fest, bis die Polizei kommt. Alle staunen, nur Paula ist gar nicht überrascht und sagt zu ihren Eltern: „Ich hab`s euch doch gesagt, er ist ein netter Löwe.“ Der Löwe wird gefeiert wie ein Held und als der Bürgermeister sagt, er könne alles haben, was er wolle, wünscht der Löwe sich - einen Hut.

Ein ganz zauberhaftes Bilderbuch, das zuerst in England erschien.

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