Helen Vreeswijk Die Masche Liebe

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Inhaltsangabe zu „Die Masche Liebe“ von Helen Vreeswijk

Lisa, 15, kann ihr Glück kaum fassen, als sich der gut aussehende Mo ausgerechnet in sie verliebt. Der 22-Jährige überhäuft die Schülerin mit teuren Geschenken und hat stets ein offenes Ohr für ihre Probleme. Dass Mo mit Drogen dealt, verdrängt sie. Hauptsache, er liebt sie. Von Loverboys, bei denen Liebe nur eine Masche ist, um Mädchen zu Prostituierten zu machen, hat sie noch nie was gehört …

Das ist das beste Buch, das ich je gelesen habe! Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend! Realitätsnah! Geniales Buch!

— p3a
p3a

Interessant. Erzählstil ist nicht so toll, aber es geht eher um's Aufklären.

— Steppp
Steppp

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    Die Masche Liebe
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 14:36

    Lisa ist total verliebt. Der hübsche Mo überhäuft sie mit Geschenken und erfüllt ihr jeden Wunsch. Doch Mo gaukelt diese Verliebtheit nur vor, denn er ist ein Loverboy. Diese ködern junge Mädchen und schicken sie dann auf den Strich! Die Autorin arbeitete bei der niederländischen Kripo. Ein sehr spannender, authentischer Jugendroman.

  • Die Masche Liebe - Helen Vreeswijk

    Die Masche Liebe
    Rieke93

    Rieke93

    07. February 2015 um 19:57

    Ein sehr gutes Jugendbuch, was mich positiv überrascht hat! Inhalt: Lisa, 15, kann ihr Glück kaum fassen, als sich der gut aussehende Mo ausgerechnet in sie verliebt. Der 22-Jährige überhäuft die Schülerin mit teuren Geschenken und hat stets ein offenes Ohr für ihre Probleme. Dass Mo mit Drogen dealt, verdrängt sie. Hauptsache, er liebt sie. Von Loverboys, bei denen Liebe nur eine Masche ist, um Mädchen zu Prostituierten zu machen, hat sie noch nie was gehört … Meine Meinung: Also, ich muss zur Zeit in der Schule im Deutschunterricht ein Buch lesen und dazu eine Ausarbeitung schreiben. Wir sollen ein Jugendbuch nehmen, was sich mit den Problemen von Jugendlichen beschäftigt. Nun hier ist es die erste große Liebe, aber eigentlich geht es hier eher um Prostitution, genauer gesagt um Kinderprostitution. Das Thema an sich ist ja sehr heikel, aber die Autorin hat sich wirklich Mühe gegeben und ich finde, dass es gut gelungen ist. Nicht nur von der Rahmenhandlung an sich, sondern auch von den Charakteren her. Sie hat versucht das Thema in allen möglichen Varianten aufzuzeigen. Sie zeigt, wie die Loverboys handeln und weist dadurch auf, wie die Mädchen in dieses verzwickte Netz gehen und nicht mehr herauskommen. Wie blind die Mädchen sind und wie viel Gottvertrauen sie in ihren sogenannten Freund haben wird hier sehr deutlich und ich hätte die beiden Mädchen für ihre Gutgläubigkeit schütteln können. Das Buch ist wirklich super und auch wenn ich von dieser Gutgläubigkeit etwas aggressiv wurde, so ist dieses Buch doch ein gutes Beispiel, wie man Jugendlichen heikle Themen aufzeigen kann. Denn nach der Geschichte befindet sich noch eine Auflistung der Schritte, wie Loverboys vorgehen und ein Nachwort der Autorin, in dem sie die Jugendlichen bittet auf solche Zeichen oder solche Menschen zu achten. Ich habe wirklich das Gefühl, nun aufgeklärt in die Welt zu gehen. Fazit: Tolles Buch und tolle Umsetzung eines brisanten Themas. Super! Viel Spaß beim Lesen!

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  • Rezension zu "Die Masche Liebe" von Helen Vreeswijk

    Die Masche Liebe
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    27. December 2012 um 10:56

    Inhalt Lisa und Kelly, zwei 15-jährige beste Freundinnen, lernen eines Tages Mo und Ramon kennen und verlieben sich aber leider beide in Mo. Dieser spielt sie gegeneinander aus und es kommt zum Streit. Da in den Familien von Kelly und Lisa auch nicht alles gut läuft, lassen sich die beiden immer mehr auf Mo und seinen Freund ein, die sie mit Geschenken und Liebeserklärungen überhäufen, und merken nicht, das sie in einen schrecklichen Kreislauf mit Drogen und Prostitution geraten. Als es schon fast zu spät ist, bekommen sie glücklicherweise doch noch Hilfe von außen..... Meinung Meine Tochter hat sich dieses Buch gekauft und ich wollte es auch lesen. Kritisch ging ich an die Sache ran, denn Jugendliche und Prostitution sind für mich einfach ein sehr heikles Thema und nicht immer einfach zu lesen. Dafür aber ging es ganz gut. Die 336 Seiten konnte ich zügig durchlesen, der Schreibstil ist einfach und locker gehalten. Die Geschichte wird ziemlich nüchtern geschrieben, Kitsch und Klischees lässt die Autorin weg. Teilweise muß man schon ziemlich schlucken und für mich kommt alles auch manchmal grausam und schrecklich rüber.Große Emotionen wurden nicht aufgezeigt, was gewollt war, es soll ja schließlich realistisch dargestellt werden. Die zwei Hauptprotagonisten Lisa und Kelly werden als sehr naiv und viel zu kindisch für ihr Alter dargestellt. Ich wurde mit keinem von beiden warm, manchmal hätte ich sie am liebsten angeschrieen und geschüttelt, das sie endlich mal ihre rosarote Brille absetzen und ihr Gehirn einschalten sollen. Leider kann man sich in die pupertierene Jugend ja nicht immer hineinversetzen und man kapiert einfach nicht, was in ihren Köpfen vorgeht. Wenn auch noch das Elternhaus dann nicht stimmt, ist es natürlich dann auch noch leichter für solche „Loverboys“, die Mädchen stark zu beeinflussen und in ihren Bann zu ziehen. Die Nebencharakteren, wie z.B. die Eltern usw. hätten aber noch mehr herausgearbeiten werden können. Manchmal erscheinen sie mir zu lapidar und zu lieblos. Jeder hat seine eigenen Probleme, und erst als die beiden Mädchen verschwinden, kommen die Erwachsenen in die Pötte und unternehmen etwas. Meiner Meinung nach ist dies ein gelungenes Buch, welches der heutigen Jugend ein klein wenig aufzeigen soll, was passieren kann, wenn man in so einen Kreis kommt, und das man sich unbedingt helfen lassen sollte. In „Die Masche Liebe“ ist zum Glück alles nochmal gut gegangen, was natürlich nicht immer so ist. Auch noch gut finde ich die Erklärungen auf den letzten Seiten des Buches. Die Autorin zeigt auf, was ein Loverboy eigentlich ist, und wie er Mädchen beeinflusst. Auch was man tun kann, wenn man doch in solch eine Sache gerät und das Nachwort von Frau Vreeswijk finde ich prima, man erhält dadurch noch einige zusätzliche Informationen. Cover Die pinke Farbe des Cover sticht einem sofort ins Auge. Es gefällt mir sehr gut und reizt einem dazu, das Buch zu lesen. Fazit „Die Masche Liebe“ ist für mich ein sehr gelungenes und nüchternes Buch über Loverboys und ihre Maschen, Mädchen zu Drogen und Prostitution zu bringen. Es bringt einem zum Überlegen und Nachdenken. Ich gebe ihm 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Die Masche Liebe" von Helen Vreeswijk

    Die Masche Liebe
    Anka2010

    Anka2010

    25. June 2012 um 23:17

    Je mehr Seiten ich gelesen hatte, desto aggressiver wurde ich. Ja, dieses Buch hat mich wirklich wütend gemacht und in manchen Momenten sprachlos zurück gelassen ... Für Helen Vreeswijk ist das heikle Thema "Loverboys" nicht neu. Die niederländische Autorin blickt auf jahrelange Arbeit bei der Kriminalpolizei zurück und lässt ihre Erfahrungen und Erlebnisse in ihre aufrüttelnden Jugendbücher einfließen. In ihrem Roman "Die Masche Liebe" macht sie zwei junge Mädchen zu ihren Protagonistinnen, die trotz charakterlicher Unterschiede, enge Freundinnen sind. Lisa und Kelly sind 15 Jahre alt, gehen beide noch zur Schule und setzen sich tagtäglich mit den altbekannten Teenager-Problemen auseinander. Stress in der Schule, Ärger mit den Eltern, das Austesten der Grenzen und die eigene Selbstfindung, dürften den meisten jungen Leserinnen bekannt sein. So wird es ihnen leicht fallen, sich in die Mädchen hineinzufühlen. Wie weit gehe ich, um vor meinen Mitschülern und Freunden gut dazustehen? Welche Eigentschaften machen mich "cool" und verleihen mir Ansehen? Lisa stellt sich diese Fragen, als sie in Kellys neuer Bekanntschaft Fatiha eine echte Konkurrentin sieht, die um die Aufmerksamheit ihrer Freundin buhlt. Keinesfalls will sie als Loser dastehen und zieht nach, als Fatiha in einer Drogerie Kosmetik mitgehen lässt. Eben war sie noch zurückhaltend und ängstlich, jetzt steht sie mit ihrem geklauten Kleid im Mittelpunkt. Nicht nur Kelly macht Augen, auch der attraktive Mo scheint auf sie aufmerksam geworden zu sein. Obwohl er sieben Jahre älter ist, hat er nur Augen für sie. Schnell lässt sie sich von ihm einlullen, stellt sich gegen ihre Familie und sieht in ihm ihre Zukunft. Lisa und Kelly werden von Helen Vreeswijk als sehr naiv präsentiert, die eine ein bisschen mehr als die andere. Am liebsten hätte ich die zwei geschüttelt und ihnen die rosa rote Brille von den Augen gerissen. Mich hat es nicht nur unheimlich wütend gemacht, sondern auch erschreckt, wie schnell sie sich manipulieren ließen. Mithilfe von teuren Geschenken und schmalzigem Liebesgesäusel, hat sich Mo die Mädchen hörig gemacht. Besonders schlimm zu sehen war für mich, dass er die zwei weder erpresst noch gezwungen hat, ihn in seinen kriminellen Machenschaften zu unterstützen oder auf den Strich zu gehen. Tatsächlich haben es Kelly und Lisa, unabhängig voneinander, freiwillig getan. Ich weiß, es klingt unverständlich und jedes Mädchen, jede Frau wird sich nun an den Kopf greifen und sich fragen "Wie hohl muss man sein...?", doch die Tricks, die die so genannten Loverboys anwenden, um sich die Mädchen gefügig zu machen, sind clever und widerwärtig zugleich. Sie separieren sie von ihrem Umfeld, stehen schließlich als ihr Fels in der Brandung da und es entsteht eine Art Abhängigkeit. Kelly und Lisa werden zu Marionetten und merken es noch nicht mal! "Jetzt war ihr alles klar: Lisa war zu einer Marionette geworden und dieser Typ hatte die Fäden in der Hand. Und wenn er an den Fäden zog, bewegte sie sich so, wie er das wollte. S. 187 Die Bewertung dieses Buches fällt mir sehr sehr schwer. Die 336 Seiten lassen sich im Großen und Ganzen fix lesen, die Geschichte wird sehr schnell vorangetrieben und die Sprache ist leicht und verständlich. Helen Vreeswijk verzichtet auf Ausschmückungen und schildert viele Situationen, von außen bertrachtet, sehr nüchtern und kühl. Weder zu Lisa noch zu Kelly konnte ich eine Bindung aufbauen. Mein Mitleid hielt sich tatsächlich in Grenzen, wobei ich nicht sagen würde, dass die Mädchen "selbst Schuld" seien. Das wäre zu einfach. Ich war die geknebelte Beobachterin, die zum Zusehen verdamt war, obwohl sie viel lieber eingegriffen und gehandelt hätte. Diese schnelle, "nüchterne" Erzählweise, ohne großartige, tiefe Emotionen (mal abgesehen von der Wut in meinem Bauch), ist natürlich gewollt, um dem Leser klar und deutlich aufzuzeigen, was passieren kann. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, mehr mitfiebern zu können, was mir leichter gefallen wäre, wenn die Charaktere ein bisschen mehr Leben eingehaucht bekommen hätten. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch sehr wichtig ist. Es sollte von der anvisierten Zielgruppe (Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren) gelesen und im Nachhinein aber auch besprochen werden. Ob dieses Buch nun die passende Schullektüre ist, weiß ich nicht - das Thema sollte aber durchaus angesprochen und behandelt werden, um die jungen Mädchen sensibler zu machen. Natürlich sind nicht alle Mädchen potenzielle "Opfer". Viele würden sich auf einen Typen wie Mo sicherlich nicht einlassen. Dass es aber Mädchen wie Lisa und Kelly gibt, und dass es sich dabei um ganz normale Mädchen handelt, zeigt dieses Buch und beweist die Realität. Auf den letzten Seiten des Buches finden die Leser weiterführende Informationen. Wie erkennt man einen "Loverboy"? Wie reagiert man, wenn man das Gefühl hat, dass sich die beste Freundin auf einmal merkwürdig verhält und die typischen Merkmale aufweist? Das kurze Nachwort der Autorin gewährt uns noch einmal einen Blick in die Realität. Mehrere hundert Mädchen geraten in den Niederlanden jährlich in die "Fänge" von Loverboys und prostituieren sich. Erschreckende Zahlen ... Aufklärung ist wichtig und deshalb empfehle ich dieses Buch auch weiter. Es ist kein literarisches Meisterwerk und das Lesen trägt weder zur Entspannung bei, noch ist es ein Genuss. Trotzdem ist "Die Masche Liebe" lesenswert, abschreckend und ein wichtiger Augenöffner!

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