Helen Zenna Smith "Not So Quiet"

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Inhaltsangabe zu „"Not So Quiet"“ von Helen Zenna Smith

This story offers a rare, funny, bitter, feminist look at war from women actively engaged in it. Published in London in 1930, "Not So Quiet."..(on the Western Front) is a novel in autobiographical guise that describes a group of British women ambulance drivers on the French front lines during World War 1. As Voluntary Aid Detachment workers, the women pay for the privilege of driving the wounded through shell fire in the freezing cold, on no sleep and an inedible diet, under the watchful eye of their punishing commandant, nicknamed Mrs. Bitch.
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  • Stepdaughters of War

    "Not So Quiet"

    November

    10. October 2013 um 20:48

    Im Rahmen eines Seminars fand "Not So Quiet..." von Helen Zenna Smith meine Aufmerksamkeit und entpuppte sich als herausragende, aber auch sehr ernste Lektüre. Die Autorin schildert in ihrer Geschichte, die ebenso Fiktion wie die Erfahrungen tatsächlicher Krankenwagenfaherinnen umfasst, den harten Alltag einer Gruppe britischer Frauen. Sie meldeten sich mehr oder weniger freiwillig als Helferin im 1. Weltkrieg und fanden sich plötzlich in der grausamen Realität des Krieges wieder. Die junge Smithy leistet ihren Dienst in Frankreich. Elend, Tod, Schreie, Blut und andere Sekrete begegnen ihr Tag und Nacht, während sie mit den Verwundeten im Krankenwagen zu den umliegenden Hospitälern rast. Im Lager wartet eine machthungrige Kommandantin; Essen, das kein Tier anrühren würde; jede Menge Ungeziefer und überall eisige Kälte. Aber davon war bei all dem Patriotismus in der Heimat nie die Rede. Dort ist man furchtbar stolz, wenn die unwissenden Mädchen und Jungen ihren Teil für das Land und die Flagge tun; dort kann man sich nichts Ehrenvolleres vorstellen, als die eigenen Kinder in den mahlenden Schlund des Krieges zu werfen. Wer zurück kommt, ist ein Feigling, eine Schande für die Familie. Wer die Wahrheit über die grausamen Zustände zur Sprache bringt, wird zuerst verständnislos belächelt und dann geächtet. Das Buch berührt tief. Smith beschreibt nicht nur eindringlich die Situation, die die jungen Frauen körperlich und mental über ihre Grenzen treibt, sondern auch die Falschheit und Heuchelei des Teils der Gesellschaft, der daheim bleibt und bei all den feinen Komitees darum eifert, wer die meisten Kinder in den Tod schickt. Smiths Zeilen sind ungeschminkt, harsch, verzweifelt, resigniert, sarkastisch, eindringlich. Ein bewegender Bericht, der einmal mehr die Abartigkeit des Krieges und seiner Macher betont.

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