Helena Fackel Ich bin die perfekte Frau

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Inhaltsangabe zu „Ich bin die perfekte Frau“ von Helena Fackel

Helena erzählt verstörend ehrlich über die sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer aufgrund falscher Erziehung. Erschütternd hemmungslos lässt sie nahezu keinen sexuellen Abgrund aus. Mit gnadenloser Genauigkeit schildert sie Schock, Schmerz und vor allem ihre Lust. Eine im Kaukasus geborene junge, deutsche Frau beschreibt ihr Leben in Hamburg. Bis ein Tag ihre vorbestimmte Zukunft verändert. Nichts ist mehr wie es sein sollte, trotzdem gibt sie sich nicht auf, egal wie sehr ihre Familie sie demütigt und erniedrigt. Erst als ihr das Liebste geraubt wird, ist sie bereit zur Flucht. Nun muss sie sich in einem Leben zurechtfinden, dass von ihr Selbstbestimmung verlangt. Doch schon bald erscheint ein Silberstreif am Horizont… Lesen Sie auch die autorisierte Fortsetzung des Verlags "Von der perfekten Frau zur Teufelin".

Bewegendes Buch das einem über Jahre in Erinnerung bleiben wird.

— Buliha
Buliha

schockierend

— SchwarzeFee
SchwarzeFee

Von Demütigung, Vergewaltigung, männlicher und religiöser Dominanz und einer Frau die versucht zu überleben. Ehrlich und schockierend.

— FloP
FloP

Schockierend, informierend und anfangs mitreißend. Aber irgendwann nur noch Sex

— Anne2801
Anne2801

Schundroman und billige Werbung für den Islam. Nichts anderes ist das in meinen Augen

— Fleur91
Fleur91

Humanitäre Werte systematisch total mißachtet

— haali
haali

Unterdrückung, Missbrauch, Misshandlung, Zwangsabtreibung.... - Helena in der Hölle

— Prinzessin
Prinzessin

Schockierend aber bleibt zu sehr auf emotionaler Distanz

— Klene123
Klene123

Gewalt, Missbrauch, Zwangsabtreibung, sexuelle Abgründe - dem Leser bleibt in diesem Buch nichts erspart. Das Buch hat mich sehr schockiert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Misshandlung, Vergewaltigung, Prostitution, psychischer Terror. Dieses Buch lässt mich fassungslos und schockiert zurück.

— Berrit
Berrit

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  • Leserunde zu "Europa, wir kommen! Und wir werden immer mehr." von Michael Schewe

    Europa, wir kommen! Und wir werden immer mehr.
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Lovelybooks-Freunde, wer hat Lust bei einer Leserunde zu " Europa, wir kommen", dem Buch von Michael Schewe und Artem Tschuwin zur aktuellen Flüchtlingskrise, teilzunehmen und Rezensionen zu schreiben? Inhalt des Buches: Seit längerer Zeit beschäftigt sich der Ethnologe Michael Schewe mit Entwicklungshilfe und Interkultureller Kommunikation. In den letzten Monaten erforschte er die Hintergründe der aktuellen Flüchtlingskrise. Schewe deckte dabei erschreckende politische und wirtschaftliche Verknüpfungen auf. In dem Buch werden die Rechercheergebnisse öffentlich gemacht und mit Interviews untermauert, die der Journalist Artem Tschuwin mit Flüchtlingen geführt hat. Wir stellen 20 Exemplare (gebundene Ausgaben oder E-Books) von "Europa, wir kommen" zur Verfügung. Mitarbeiter unseres Verlages werden an der Leserunde teilnehmen, mit euch diskutieren und Fragen beantworten. Wer sich für das Buch interessiert, sollte sich bis 24. Januar melden und darf gerne die folgende Frage beantworten: Was würdest du tun, wenn du aus deinem Heimatland fliehen müsstest? Wir sind gespannt auf eure Beiträge und freuen uns auf die Leserunde! Euer CBX Verlag

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  • mitreißend

    Ich bin die perfekte Frau
    Adora

    Adora

    29. November 2015 um 16:01

    http://adorablenew.blogspot.de/2015/02/rezension-ich-bin-die-perfekte-frau-von.html

    irgendwie kann ich meine Rezi hier nicht reinstellen, warum auch immer. Deshalb die Verlinkung.

  • Bewegendes Buch das einem über Jahre in Erinnerung bleiben wird.

    Ich bin die perfekte Frau
    Buliha

    Buliha

    25. November 2015 um 20:20

    Ich habe das Buch an einem Tag durch gehabt. Es ist einfach unglaublich spannend. Es ist aber auch wie ein Unfall, oftmals möchte man es weglegen, doch es geht einfach nicht. Zu sehr berührt einen die Geschichte der kleinen Helena. Doch aus dem kleinen Wesen erwächst einen Frau die mit allen Wassern gewaschen ist. Es ist ihr auch nicht zu verübeln, bei dem was sie durchgemacht hat.  Sicherlich ist die eine oder andere Sichtweise für mich als aufgeklärter Europäer nicht nachvollziehbar, doch wie man selber nach einem solchen Martyrium ticken würde, ist schwer zu sagen. Das Buch zeigt jedoch auch wie wichtig Integration und Kontrolle der Zuwanderung ist. Mich wird dieses Werk jedenfalls die kommenden Jahre begleiten. Noch nie hat mich ein Buch so sehr bewegt wie dieses.  Bin auf die Fortsetzung 'Von der perfekten Frau zur Teufelin' gespannt.  Habe mich selbstverständlich für die Leserunde beworben. 

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  • Leserunde zu "Ich bin die perfekte Frau: Eine wahre Geschichte" von Helena Fackel

    Ich bin die perfekte Frau
    AGLAMedien

    AGLAMedien

    Liebe Leserinnen und Leser, heute laden wir euch zur gemeinsamen Lektüre eines Erstlingswerks einer jungen Autorin ein. Wir als Verlag verlosen hierbei 25 Taschenbuchexemplare. Zum Inhalt: Helena ist gerade einmal sechs Jahre alt, als sie ihre Heimat, den Kaukasus, zusammen mit ihrer Familie in ein vermeintlich besseres Leben in Deutschland verlässt. Ihre Kindheit und Jugendzeit ist aber nicht wie die ihrer deutschen Mitschüler. Geprägt von der heimatlichen Kultur lebt die Familie in ihren eigenen vier Wänden. Alles scheint zu laufen, wie es zu laufen hat, bis ein Tag Helenas Leben komplett verändert. In einer lieblosen Ehe gefangen, findet sie dennoch irgendwann den Ausweg. Verloren in einer Welt von Selbstbestimmung, die für sie eine Herausforderung darstellt. Der Klappentext: Helena erzählt verstörend ehrlich über die sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer aufgrund falscher Erziehung. Erschütternd hemmungslos lässt sie nahezu keinen sexuellen Abgrund aus. Mit gnadenloser Genauigkeit schildert sie Schock, Schmerz und vor allem ihre Lust.Eine im Kaukasus geborene junge, deutsche Frau beschreibt ihr Leben in Hamburg. Bis ein Tag ihre vorbestimmte Zukunft verändert. Nichts ist mehr wie es sein sollte, trotzdem gibt sie sich nicht auf, egal wie sehr ihre Familie sie demütigt und erniedrigt. Erst als ihr das Liebste geraubt wird, ist sie bereit zur Flucht. Nun muss sie sich in einem Leben zurechtfinden, dass von ihr Selbstbestimmung verlangt. Doch schon bald erscheint ein Silberstreif am Horizont… Wir suchen Lesewillige, die das Buch gemeinsam mit uns lesen wollen und anschließend rezensieren. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

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  • Ich bin die perfekte Frau

    Ich bin die perfekte Frau
    Blaustern

    Blaustern

    27. October 2015 um 12:05

    Helena kommt mit ihrer Familie aus dem Kaukasus nach Hamburg. Sie sind Wahabiten, der konservative Islam. Eine wahre Geschichte, die sich unter der Sonne Deutschlands abspielt. Es ist kaum zu glauben, und dass, wo sich jeder, der hier herkommt, den westlichen Werten anzupassen hat. Menschenrechte! Dieses Wort ist ihnen völlig fremd. Sie setzen ihre kranke Lebensweise in unserem Land fort, und niemand scheint davon Kenntnis zu erhalten? Niemand bietet Hilfe an? Diese armen Mädchen. Der Tod ist da eine Erlösung. Töchter und Frauen haben keinen Wert. Außer, neue Söhne in die Welt zu setzen, die alles wert sind. Sie regieren die Welt. Dabei wird ihnen diese Lebensweise sogar von der Mutter und Großmutter eingetrichtert. Von denen erfährt sie tägliche körperliche und psychische Gewalt, Misshandlungen sind an der Tagesordnung, sodass sie auch ja ihr Dasein und das Tun begreift. Durch die Manipulation ihres Gehirns wird sie nie eine andere Denkweise einschlagen, da dies so bis ins hohe Alter festsitzt und ihr ganzes Leben beeinträchtigt. Sie hat später ihrem Mann zu Folge zu leisten, ihn zu bekochen, zu putzen, dem Islam zu glauben und Söhne in die Welt zu setzen. Sie wird zwangsverheiratet. Aber das ekelerregendste dieser wahren Story ist, dass die Brüder an der Schwester ab der Pubertät ihre sexuellen Praktiken ausüben und wahrscheinlich erlernen sollen. Perversität erster Klasse. Vor so viel Abschaum kann einem nur schlecht werden. Hier geht man für solche Praktiken ins Gefängnis! Es ist abstoßend und traurig, dass die junge Frau sich nie davon erholt. Dass ihre späteren Handlungen für unsere Bürger nicht nachvollziehbar sind. Sie bleibt ihr Leben lang die Sklavin der Männer. Sie erzählt diese Geschichte in der Ich-Form in einer nüchternen Redensart ohne Emotionen. Anders ist dies wahrscheinlich gar nicht möglich, um überhaupt damit klarzukommen. Kurze präzise Sätze, die informieren. Das Ende ist enttäuschend, weil sich nichts ändert. Aber eigentlich klar, wenn keine Therapie folgt. Falls die überhaupt noch helfen sollte. Man bleibt zurück völlig geschockt und kann sich lange nicht beruhigen über diese wahre schreckliche Geschichte.

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  • Mutig - aber ob es SO hätte sein müssen?! unbedingt erst ab 18!

    Ich bin die perfekte Frau
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    20. July 2015 um 15:50

    Diesen Tatsachenroman habe ich im Rahmen eines Wanderbuches gelesen und war schon sehr gespannt, da ich von meinen Vorleserinnen mitbekommen habe, dass es wohl schwere Kost sei.  Das ist so auch eingetreten. Helena kommt aus dem Kaukasus mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie gehören einer strengen moslemischen Religionsgruppe an und so wird Helena erzogen: Als Mädchen hat sie keinerlei Rechte und ist nichts wert, nichtmal in den Augen ihrer Mutter. Sie wird dazu erzogen, ihrem zukünftigen Mann aus westlicher Sicht eine Sklavin zu sein und wird währenddessen unglaublich erniedrigt, gedemütigt und auch körperlich verletzt und missbraucht.  Dann wird sie verheiratet und kommt hier von einer Hölle in die nächste.  Der Klappentext des Buches lässt ansich vermuten, dass Helena irgendwann *wach* wird, selbstständig, auf eigenen Füßen stehen wird, aber meiner Ansicht nach ist dies leider nicht der Fall. Sie verlässt zwar ihren Ehemann, lebt dann aber als Prostituierte weiter.  Schockierend an diesem Buch ist zunächst einmal die kalte Schreibweise, die Autorin erzählt schlimmste Ereignisse einfach, fast wie eine Aufzählung. (Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es so für sie einfacher war, als wirklich Betroffene.)  Dazu kommt, dass wir diese Dinge einfach nicht nachvollziehen können, sind wir doch ganz, ganz anders erzogen worden und großgeworden. Es macht einen sehr betroffen, dass es solche Leben tatsächlich mitten unter uns gibt. Mehrfach möchte man das Buch beiseite legen, weil man es einfach nicht mehr ertragen kann... Das Schlimmste allerdings an diesem Buch finde ich a) das Cover. In Zeiten, wo SM in aller Munde ist, könnte diese Covergestaltung auch auf einen ganz anderen Roman hinweisen. Was ich zudem noch wirklich furchtbar finde, sind b) die bis ins kleinste beschriebenen Sexpraktiken, die einen wirklich großen Teil des Buches ausmachen. Was soll das? Will die Autorin nicht eigentlich auf ihr Schicksal aufmerksam machen ? Ich möchte nicht wissen, wieviele kranke Pervese nun der Meinung sind, dass eine Kasachin auch die perfekte Frau für sie wäre! Wirklich schrecklich! Zwei Sterne. Ausschließlich für den Mut der Autorin, ihre Geschichte zu veröffentlichen.

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  • Religiöser Fanatismus und die Frauen...

    Ich bin die perfekte Frau
    Gracey_V

    Gracey_V

    04. April 2015 um 00:18

    Helena stammt aus einer Familie aus dem Kaukasus, dere Mitglieder gleichzeitig Wahabiten (extrem konservative, islamische Sekte) sind. Es überrascht an diese Stelle sicher niemanden, dass Helena konservativ aufgezogen und ihr so z.B. eingetrichtert wird, das sie sich Männern zu unterwerfen habe. Entsprechend ist ihr frühes Leben von Misshandlungen und Demütigungen geprägt. Als Helena nach Hamburg zieht, ändert sich dieses Bild erstmal nicht und ihr Leben dreht sich weiterhin um Männer und deren sexuelle Wünsche. Ob sie es schafft, jemals aus diesem Leben zu entkommen? Hui. Der Klappentext wirkte auf mich noch einigermaßen harmlos, aber was man letztendlich zu lesen bekam, ließ mich doch einige Male schlucken. Helenas Leben empfand ich einerseits als interessant, andererseits haben mich die Schilderungen im Buch extrem abgestoßen. Von der Inhaltsangabe her erwartet man ein Buch einer Frau, die es schafft, ihrer erzkonservativen Familie (usw.) zu entkommen, was mir gefallen hätte. Helena geht mit dieser Situation jedoch völlig anders um und unterwirft sich den Gegebenheiten ziemlich ... viel Positives bleibt da nicht übrig. Man sieht aber auch gut, was Erziehung aus einem Menschen machen kann, denn auch Helenas Handlungen konnte ich kaum nachvollziehen und musste mehr als einmal innerlich den Kopf schütteln über das, was sie da tat. Na ja, was das Buch auf jeden Fall tut: Es bietet dem Leser einen guten Einblick in die frauenfeindlichen Gedanken, die in vielen Strömungen des Islam vorherrschen und darin und wie dort mit Frauen umgegangen wird. Absolut ekelerregend, aber auch aufklärend, was in Deutschlands Parallelwelten so passiert. Leider fehlte am Ende so etwas wie eine Hilfe für Frauen, die von so etwas betroffen sind- schade!

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  • Nichts für schwache Nerven - oder überhaupt für jemanden etwas ?

    Ich bin die perfekte Frau
    FloP

    FloP

    31. March 2015 um 20:55

    Erschreckend. Schockierend. Ehrlich. Eine junge Frau gefangen zwischen familiären und religiösen Bräuchen und ihrer eigenen Gesundheit – sowohl physisch als auch psychisch. Ein Zwang dem sich nicht leicht entkommen kann. „Helena erzählt verstörend ehrlich über die sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer aufgrund falscher Erziehung. Erschütternd hemmungslos lässt sie nahezu keinen sexuellen Abgrund aus. Mit gnadenloser Genauigkeit schildert sie Schock, Schmerz und vor allem ihre Lust. Eine im Kaukasus geborene junge, deutsche Frau beschreibt ihr Leben in Hamburg. Bis ein Tag ihre vorbestimmte Zukunft verändert. Nichts ist mehr wie es sein sollte, trotzdem gibt sie sich nicht auf, egal wie sehr ihre Familie sie demütigt und erniedrigt. Erst als ihr das Liebste geraubt wird, ist sie bereit zur Flucht. Nun muss sie sich in einem Leben zurechtfinden, dass von ihr Selbstbestimmung verlangt. Doch schon bald erscheint ein Silberstreif am Horizont…“ Zum Klappentext und dem vermeintlichen Inhalt lässt sich vieles sagen, unter anderem auch, dass er wohl nicht ganz zutrifft: „sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer“? Die wird im Buch eher weniger beschrieben. Die sexuellen Abgründe, das Hemmungslose und die Erschütterung im Gegensatz sind aus dem Buch überhaupt nicht wegzudenken. Der zweite Teil des Klappentextes hört sich für mich persönlich, nach einer netten Story über eine tapfere und mutige Frau an, die ihren eigenen Weg gehen will und aus den Zwängen ihrer vorbestimmten Zukunft ausbricht. Tja, die Realität war leider eine andere. In dem Buch geht es wohl eher um die schockierende, detaillierte Darstellung von Gewalt, Unterdrückung, Demütigung, Erniedrigung, Vergewaltigung, einer Zwangsabtreibung, Sex, Missbrauch etc. und Wunder um Wunder um männliche Dominanz und den Druck den religiöse Familien auf ihre Kinder ausüben. Soviel zum Inhalt. Meiner Meinung nach war es zu viel dieser Zurschaustellung von weiblicher Unterlegenheit und zu wenig von der Stärke dieser Frau – die alles tatsächlich erlebt hat. Durch so gut wie jede Seite zieht sich der rote Faden des Missbrauches und mir hat sich nicht nur einmal der Magen umgedreht. Wahrscheinlich wären mir auch Tränen gekommen – der Inhalt hätte es zugelassen – aber die distanzierte und kühle Erzählweise hat diesen Freiraum nicht geboten. Als Leser erfährt man zwar vieles über die Geschehnisse, auch über die Gefühlswelt der Autorin aber man kann sich nie wirklich ich diese Frau hineinversetzen. Natürlich kann diese Art des Erzählens auch die einzige mögliche Art für die Autorin gewesen sein ihre Kämpfe mit ihrer Familie, ihrem Gewissen und mit sich selbst, wahrheitsgetreu niederzuschrieben.   Ich hab im Laufe des Buches jegliche Sympathien verloren und bin regelrecht abgestumpft – was doch nicht Zweck eines Buches seinen sollte, oder ? Insgesamt hat mich das Buch schockiert, wurde seinen Erwartungen als Skandalbuch also gerecht, aber das Lesen hat mich mehr angeekelt als das ich es genossen hätte. Wer schwache Nerven hat sollte es definitiv nicht lesen … (FSK 16 oder eher 18?) Weiterempfehlen kann ich es nur solchen Leuten die gerne mal wissen wollen wie es Frauen unter religiösen und sexuellen Zwängen ergeht und die auch kein Problem mit hartem, erniedrigen Sex haben … Von mir bekommt das Buch 2 von 5 Sterne – und auch nur weil ich den Mut dieser jungen Dame anerkenne, die so stark war ihre Geschichte niederzuschreiben.

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  • Verstörend ehrlich...

    Ich bin die perfekte Frau
    SweetSmile

    SweetSmile

    08. March 2015 um 16:21

    Zum Inhalt:  Helena ist eine im Kaukasus geborene junge Frau, die in jungen Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland zieht und hier aufwächst. Sie erzählt verstörend ehrlich über ihr Leben in ihrer Familie und Religion. Bis ein Tag ihre vorbestimmte Zukunft verändert. Nichts ist mehr, wie es sein sollte, trotzdem gibt sie sich nicht auf, egal wie sehr ihre Familie sie demütigt und erniedrigt. Lange gibt sie sich selbst die Schuld dafür, wie mit ihr umgegangen wird, doch irgendwann ist sie bereit zur Flucht. Nun muss sie sich allein durchschlagen, was sich für sie nicht einfach gestaltet, da es für sie nie vorgesehen war, für sich selbst zu sorgen. Doch schon bald erscheint ein Silberstreif am Horizont... persönliche Wertung:  Als allererstes möchte ich etwas zum Cover des Buches sagen, ich finde es einfach umwerfend, sehr passend zur Geschichte und wirklich schön gestaltet!  Der Anfang des Buches war für mich wirklich verstörend und ich musste das Buch mehrmals zur Seite legen, weil ich mit der Heftigkeit der Geschichte meine Probleme hatte. Gerade weil ich wusste, dass es eine wahre Geschichte ist. Ich bin fassungslos, was in ihrer Kultur für "normal" angesehen wird und dass eine Frau absolut nichts wert ist. Ich bin schockiert, vor allem wenn es um das sexuelle geht, was in diesem Buch wirklich das absolut dominierende Thema ist. Helena tut mir einfach nur leid und ich hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass es ihr irgendwann besser geht und sie ein lebenswerteres Leben leben kann...  Leider verwandelt sich das Mitleid und die Sympathie, die ich am Anfang im hohen Maße für sie hatte, gegen Ende des Buches in Unverständnis und sogar etwas in Missfallen. Ich kann das Ende wirklich nicht nachvollziehen und bin doch enttäuscht, da ich es für sinnvoller gehalten hätte, wenn das Buch am Ende eine besser Message für seine Leser und betroffene Frauen gehabt hätte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch lies sich wirklich flüssig lesen. Im gesamten Buch steht mir das Thema Sex viel zu sehr im Vordergrund! Ich hätte mir auch andere, tiefgründigerere Handlungsstränge gewünscht. Fazit:  Ein Buch welches mir in erschreckender Art und Weise zeigte, was es auf dieser Welt nicht alles gibt und das ich wirklich sehr froh bin, in Deutschland zu leben und in einer sehr aufgeschlossenen Kultur aufgewachsen zu sein, in der ich als Frau auch eine Chance Selbstständigkeit und eine eigene Meinung habe.

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  • Zuerst schockierend tragisch und dann schockierend viel Sex

    Ich bin die perfekte Frau
    Anne2801

    Anne2801

    08. March 2015 um 13:41

    Klappentext "Helena erzählt verstörend ehrlich über die sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer aufgrund falscher Erziehung. Erschütternd hemmungslos lässt sie nahezu keinen sexuellen Abgrund aus. Mit gnadenloser Genauigkeit schildert sie Schock, Schmerz und vor allem ihre Lust. Eine im Kaukasus geborene junge, deutsche Frau beschreibt ihr Leben in Hamburg. Bis ein Tag ihre vorbestimmte Zukunft verändert. Nichts ist mehr wie es sein sollte, trotzdem gibt sie sich nicht auf, egal wie sehr ihre Familie sie demütigt und erniedrigt. Erst als ihr das Liebste geraubt wird, ist sie bereit zur Flucht. Nun muss sie sich in einem Leben zurechtfinden, dass von ihr Selbstbestimmung verlangt. Doch schon bald erscheint ein Silberstreif am Horizont…" Inhalt Dieses Buch beschreibt die wahre persönliche Geschichte der Autorin Helena. Die Erzählungen beginnen in der Kindheit (Kaukasus) und reichen bis ins junge Erwachsenenalter (Deutschland). Helena, die zu den Wahhabiten (Glaubensgruppe im Islam) gehört beschreibt sehr genau, welche Auswirkungen diese Religionszugehörigkeit auf ihr Leben, ihre Entwicklung, ihr Frauen- und Männerbild und ihre Sexualität hat. Der erste Teil des Buches beschreibt das Leben eines Kindes und einer sehr jungen (Ehe-)Frau so detailgetreu, dass man oft gar nicht glauben kann, dass das, was da steht, auf einer wahren Geschichte beruht. Im zweiten Teil geht es um Helenas Leben nach der Flucht vor ihrem ersten Ehemann. Doch nun geht es fast ausschließlich um Sex. Die Szenen werden genaustens beschrieben, sodass dieses Buch definitiv nicht jugendfrei ist. Meinung/Leseeindrücke Der erste Teil dieses Buches war sowohl schockierend, als auch sehr informativ. Ich hatte noch nie von der Religionsgruppe der Wahhabiten gehört und umso erstaunter war ich über deren Praktiken und über die Tatsache, dass Helena diese selbst in Deutschland erleiden musste und es niemand mitbekommen hat. Alles wird sehr detailgetreu, aber auch emotionslos beschrieben - diese Emotionslosigkeit schiebe ich darauf, dass die Autorin, die hier ihre eigene Geschichte niederschreibt, auf diese Weise gelernt hat, wenigstens etwas Distanz zu diesen schrecklichen Geschehnissen herzustellen. Oft hatte ich Mitleid mit der jungen Helena und hätte sie am liebsten höchstpersönlich aus dieser Misere, die sich ihr Leben schimpft, herausgeholt. Es geht um Sex, Vergewaltigung, Erniedrigung, Demütigung. Alles keine schönen Themen, aber sie beschreiben Helenas Realität. Während ich vom ersten Teil begeistert war und mitgefiebert habe, fand ich den zweiten Teil in genau dem gleichen Maße schlecht. Helena hat nun eigentlich endlich die Chance, ihr Leben selbstständig zu gestalten und aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass die im ersten Teil als so schlau und clever beschriebene junge Frau, alles daran setzt, sich von den unterdrückenden und einschränkenden Traditionen ihrer Religion zu lösen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Wieder begibt sie sich in Abhängigkeiten, verkauft ihren Körper und nutzt ihre Intelligenz überhaupt nicht zu ihrem Vorteil. Im zweiten Teil wimmelt es nur so vor Sexszenen, die wirklich bis ins letzte Detail beschrieben werden. Irgendwann ist mir das alles zu viel gewesen und ich habe einfach nur noch gehofft, dass ich das Buch bald beenden kann. Die Begeisterung über den ersten Abschnitt ist der puren Enttäuschung gewichen. Helenas Charakter hat in mir kein Mitleid mehr ausgelöst, sondern einfach nur noch Wut und Genervtheit. (Was mir irgendwie während des Lesens bereits leid getan hat, da es schließlich enorm viel Mut einer Autorin erfordert, ihre eigene Lebensgeschichte niederzuschreiben -vor allem wenn diese so ist, wie die von Helena.) Das Handeln der Protagonistin ist für mich absolut nicht mehr nachvollziehbar und am Ende - mit dem ich ebenfalls nicht zurieden bin - wirkt sie sogar sehr hochnäsig auf mich. Fazit Nachdem sich der Klappentext so vielversprechend angehört hat und der erste Teil so gut war, kam dann die große Enttäuschung und der Klappentext (der in meinen Augen eine Art Emanzipationskampf einer unterdrückten Frau verspricht) stellt sich als kaum passend zum Buchinhalt heraus. Der zweite Teil liest sich wie schlechte Erotikliteratur und raubt einem die guten Erinnerungen an den ersten Teil - welcher wirklich sehr mitreißend und informativ war. Empfehen würde ich dieses Buch (bzw. den ersten Teil dieses Buches) allen, die etwas über den so wenig bekannten Wahhabismus erfahren möchten. Man sollte sich aber auf nicht jugendfreie und sehr schockierende Szenen einstellen.

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  • Den perfekten Menschen gibt es nicht

    Ich bin die perfekte Frau
    Fleur91

    Fleur91

    06. March 2015 um 01:41

    Ich hab meine Rezension nun geändert, nachdem das Lesen dieses Buches nun einige Zeit zurück liegt und ich mir zwischendrin mehr Gedanken machen konnte. Im Grunde ist das Buch nichts anderes als billige Werbung für den Islam. Mit einer fast gefährlichen Aussagen, wie ich finde. HIer wird einfach nur eine Frau als "perfekte" Frau hingestellt, die sich komplett unterwirft, keinen Ekel oder Scham empfindet und rund um die Uhr gerne mit jeder Körperöffnung zur Verfügung steht. Und selbst noch schreibt, dass sie das vermisst. Schlechte Werbung trifft schlechtes Pornoheftchen. Der zweite Teil besteht nur aus Sexschilderungen, die keine Sau lesen will und einfach nur langweilig sind. Mal abgesehen von der unverständlichen Liebe zu einem ekligen, ungepflegten Mann. Aber Geld macht eben sexy. Ob diese Biographie so echt ist, ist eine ganz andere Frage...

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  • Eine wahre Geschichte?! - Das möchte man nicht wahr haben :/

    Ich bin die perfekte Frau
    Prinzessin

    Prinzessin

    "Halt sie fest. Sofort kam er auf mich zu, ergriff meinen linken und rechten Arm und drückte sie mir zwischen seinen Händen am Rücken zusammen. Wie von Sinnen schlug meine Großmutter weiter auf mich ein. Kraftlos drehte sie sich zu meinen Brüdern Maxim und Sascha um. So und jetzt seid ihr dran. Schließlich hat sie euch um euer Fußballspiel gebracht." - Ich bin die perfekte Frau von Helena Fackel Zuerst möchte ich mich beim "AGLA_MEDIEN Verlag" für den Buchgewinn und die tolle Leserunde bedanken. Es ist Helena gelungen ein Werk zu veröffentlichen, dass manche Menschen aufwecken wird und auch soll. Gerne hätte ich Helena selbst ein paar Fragen gestellt aber ich weis nicht, ob sie dazu fähig gewesen wäre diese einfach so zu beantworten. Trotzdem möchte ich sagen, dass ich Helena sehr sehr gerne mag, das sie eine tolle Frau ist und das es mir sehr Leid tut wie viel Leid sie ertragen musste. Ich wünsche ihr ein erfülltes Leben mit ihrem Alexander. Und bitte Alexander versuch wenigstens diese Frau zu verstehen. Inhalt: Es ist eine wahre Geschichte die Helena da erzählt. Ihre Lebensgeschichte die geprägt ist von Misshandlung, Demütigung, Hass, Züchtigung, Prügel, Vergewaltigung, Zwangsabtreibung und pure Erniedrigung. Dieses Buch ist nix für schwache Nerven. Was sexuelle Praktiken angeht sollte man nicht zu empfindlich sein denn davon werden genau Details beschrieben. Es ist eine grausame und unschöne Geschichte doch es lohnt sich dieses zu lesen. Schreibstil: Helena dein Schreib- und Erzählstil ist sehr schön. Die Seiten flogen nur so dahin. Unglaublich, ich glaube ich habe selten so schnell ein 300 Seiten Buch gelesen. Herrlich wie flüssig und einfach geschrieben. Allgemein: Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen deshalb schreibe ich nur ein paar wichtige Gedanken zum Buch. Es geht viel um Sexualität mehr unschön als schön. Eine Alterbeschränkung fände ich passend vllt so ab 16/17 geeignet. Ich kann jedem dieses Buch empfehlen der auf Lebengeschichten steht die nicht das blaue vom Himmel versprechen. Außerdem ist es interessant für Leute die gerne mehr über andere Kulturen erfahren ohne gleich zu urteilen. Fazit: Das gesamte Buch so perfekt unperfekt ;) Helenas Geschichte ist nicht zufassen und man kommt ins grübeln nachdenken und sieht unsere Welt mit ganz anderen Augen.  Für mich war das Buch so gut, dass ich sogar mehr als 5 Sterne geben würde. Ich habe mich nicht eine Seite gelangweilt und konnte es kaum aus der Hand legen. Danke dafür! 

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    • 3
  • Nicht zu begreifen!

    Ich bin die perfekte Frau
    haali

    haali

    04. March 2015 um 11:41

    Dies ist der heftigste Roman, den ich je gelesen habe. Ich hoffte nach jeder weiteren Seite mehr, dass diese Geschichte nicht wahr ist. Es ist aber sehr authentisch geschrieben und ich glaube nicht, dass man sich so etwas ausdenken kann. Helena, eine mutige und intelligente junge Frau wird von klein auf unterdrückt, von der eigenen Mutter und Großmutter misshandelt und später im Namen einer Tradition und Kultur mit religiöser Ausrichtung, der Wahhabismus, von den eigenen Brüdern anal missbraucht. Am liebsten wäre ich in die Geschichte gesprungen und hätte Helena mitgenommen, weg von ihrer Familie. Wenn ich dachte, es kann nicht mehr schlimmer kommen, kam es schlimmer. Dieses Buch zeigt deutlich auf, wie wichtig grundlegend humanitäre Werte, Menschenrechte und Meinungsfreiheit sowie Recht auf Bildung sind. Werden diese bei einer Bevölkerungsgruppe nicht gepflegt, in diesem Fall leiden die Frauen, zieht sich die Abwärtsspirale wie ein Krebsgeschwür von Generation zu Generation, welche nur schwer bis gar nicht zu durchbrechen ist. Es geht soweit, dass eigene Mütter, wie in diesem Buch, aus Überzeugung ihre Töchter misshandeln. Helena besuchte zwar fast bis zum Abitur hier in Deutschland die Schule, konnte sich aber trotzdem dieser Kultur nicht entziehen. Es wurde aus ihr, wie auch aus den anderen Frauen ihrer Kultur, die perfekte Sklavin gemacht. Selten hat mich ein Buch so beschäftigt, ich konnte es nicht mehr zur Seite legen. Allerdings ist es für unter 18 Jahren nicht geeignet.

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  • Eine schockierende wahre Geschichte

    Ich bin die perfekte Frau
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    02. March 2015 um 13:55

    Inhalt: Helenas Familie gehört zu dem Wahhabiten (stehen den Salafisten ideologisch sehr nahe und sind bestrebt, den Urislam wiederzubeleben). Sie stammen aus dem Kaukasus, aber sind Muslime, in deren Adern auch deutsches Blut fließt. In dieser Kultur sind Frauen nichts wert. Sie werden von ihren Männern geschlagen, dürfen nicht arbeiten gehen oder irgendwelche Medien benutzen. Sie sind nur dazu da, ihren Mann zu bedienen und ihm Söhne zu gebären. Auch Helenas Leben ist nichts wert. So erfährt sie schon früh viel Ablehnung, Härte und besonders von ihrer Mutter Gefühlskälte. Auch Missbrauch und Gewalt spielen eine große Rolle in ihrer Jugend. So entwickelt sie eine vollkommen verkorkste Identität. Meine Meinung: Die erste Hälfte des Buches habe ich nahezu verschlungen. Sie handelte von Helenas Kindheit und ihrer Ehe. Sie wurde gedemütigt, geprügelt, vergewaltigt und zutiefst verletzt. Da gab es so viele Schock-Momente, dass man einfach immer weiter lesen musste. Frei nach dem Motto "Sex Sells" ging es auch wahnsinnig oft und detailliert um Sex. Hier war es alles noch im Rahmen, weil man als Leser einfach so geschockt ist und einfach nur Mitleid für Helena empfindet und hofft, sie endlich aufwacht und sich Hilfe sucht. Im zweiten Teil des Buches, nachdem die Polizei sie aus der Wohnung holt, in der ihr Mann gerade sie und seine Kinder verprügelt, nimmt das Buch eine ganz andere Wendung. Helena wird zur Prostituierten und hier wird nun so ausführlich vom Sex berichtet, dass es leider fast schon langweilig ist. Auch die Szene, in der sie mit zwei Männern nach London reist wird einfach unglaublich ausgereizt. Man möchte nur noch sagen "Es ist doch gut jetzt"! Ich hätte mir da etwas Anderes erwartet. Vielleicht mehr über ihre Gedanken oder einfach mal etwas anderes als immer nur Sex. Auch das Ende war für mich einfach nichtssagend und absolut nicht zufriedenstellend. Auch der Buchrückentext ist leider etwas irreführend, der sollte vielleicht noch mal etwas überarbeitet werden.  Ich kann nur hoffen, dass Helena, da wo auch immer sie jetzt gerade ist, einigermaßen glücklich und zufrieden lebt. Das möchte man ihr wirklich wünschen. Empfehlung: Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, zumindest die erste Hälfte ;) Es sollte viel mehr Geschichten über diese schrecklichen Umstände geben, in denen die muslimischen Frauen leben müssen. Allerdings sollte man es erst ab 18 lesen dürfen, denn es ist definitiv nicht jugendfrei.

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  • Ein ganz anderes Leben

    Ich bin die perfekte Frau
    Klene123

    Klene123

    02. March 2015 um 11:03

    Das Buch "Ich bin die perfekte Frau" von Helena Fackel handelt von ihrem eigenen Leben. Es beginnt im Kaukasus, wo Helena die ersten Jahre aufwächst. Sie und ihre Familie sind Wahabiten. Obwohl ihr Vater im Krieg ist, erzieht sie die Mutter streng nach diesem Glauben. Der Glaube besagt, dass die Frauen Diener der Männer sein müssen. Wenn man sich weigert folgen Demütigungen, Erniedrigung und Gewalt. Helena wirkt sehr aufgeweckt und rebelliert, nur um dann mit perfiden Mitteln in ihre Schranken gewiesen zu werden. Schon ab den ersten Seiten ist man geschockt von der Brutalität im Buch vor allem der von ihrer Mutter ausgehend. Als sie nach Deutschland ziehen besucht Helena auch sehr gern die Schule, stellt immer noch Fragen, die sie leider nirgends hinbringen. Helena widerfährt immer und immer wieder wahnsinnige Ungerechtigkeit und sie wehrt sich nicht. Fassunglos wendet sich die Geschichte für einen Seite pro Seite. Erst als ihr Traum eines eigenen Kindes zerbricht, wendet sich das Blatt. Helena flieht aus ihrer Zwangsehe und beginnt ein vermeintlich selbstbestimmtes Leben. Dieses meistert sie ganz gut, aber mit Trugbildern in ihrem Kopf. Ab hier ändert sich auch die Geschichte vollkommen, es geht kaum mehr um die Hintergründe sondern nur noch um Geschehen. Eine Getriebenheit kommt auf mit sehr viel Erotik. Diese Erotik bringt sie vielleicht auch an ihr Happy End. Das Ende dieses Buches bleibt offen... Zurück bleibt man als Leser schockiert über die Zustände die in dieser Religion herrschen, aber auch ein bisschen angeekelt. Und auch ratlos. Denn das Mitleid gegenüber Helena und die Hoffnung für sie, dass sie ein neues Leben beginnt, verschwindet auch mit den Seiten. Helenas Charakter bleibt leer und vollkommen auf Distanz. Sodass ich das Buch einfach weg gelegt hab und mir gedacht habe: "Hm, dann halt nicht" Sie zerstört alle Emotionen, die in einem aufkamen etwas ändern wollen, denn anscheinend will sie das selbst nicht. Sie wollte sich nur erklären und das hat sie auch nicht wirklich getan. Im Endeffekt weiß ich nicht ob die Gehirnwäsche dieser Religion einfach so tief sitzt und keiner dagegen ankommt. Im Kopf behält man das Buch auf jeden Fall, ob es deshalb wirklich lesenswert ist weiß ich nicht. Um sein Sichtfeld zu erweitern vielleicht und wer auf nicht jugendfreie Lektüre steht mit viel Schock.

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