Helena Henneken they would rock

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Inhaltsangabe zu „they would rock“ von Helena Henneken

Schonmal auf der „Achse des Bösen“ gestanden? Und ein bisschen umgesehen? Und Menschen getroffen, die da wohnen? Dieses Buch lädt dazu ein! Eine Reise, 59 Tage im Iran. Eine Frau mit dem Rucksack – quer durch’s Land. Überraschende Erlebnisse, Beobachtungen, Fundstücke – und vor allem Begegnungen: Hauptstädter und kurdische Dorfbewohner, Mullahs und anarchistische Studenten, Polizisten und Künstler, illegale Boyfriends und unzählige Ali Schumachers. Menschen, die „We are terrorists“-Witze machen – und Fremde spontan in ihre Familie einladen. Menschen, die den Austausch mit der Welt suchen – obwohl sie selbst oft hinter dem Image ihres Landes verschwinden. Menschen, die stolz auf ihr Land sind – und es gleichzeitig verlassen wollen. „If my people lived in another country, they would rock!“ so beschreibt es eine 16-jährige Iranerin. Nur eine von vielen Reisebegegnungen: Helena Henneken hat einen Love-Rock-Song auf die Menschen im Iran geschrieben. Ein persönlicher Einblick in die Welt hinter dem Schleier. Und ein Buch von „hinten nach vorn“ – in persischer Leserichtung.

Faszinierender Einblick in ein ungewöhnliches Reiseziel.

— Nangile
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  • Ein Reisebericht voller Gastfreundschaft

    they would rock

    sanrafael

    28. January 2015 um 16:28

    Helena (aus Hamburg) reist allein als Frau in den Iran, besuchte vorher ein Farsi-Kurs und holte sich Tipps von Deutsch-Iranern (wie z.B. von ihrem Gemüsehändler in Eimsbüttel, den sie immer für einen Griechen gehalten hat). Vom ersten Tag ihrer Reise an spürt man die Gastfreundschaft. Neben zahlreichen spontanen Einladungen, werden ihre Hotelbuchungen teilweise kurzerhand storniert, so dass sie sich fast täglich in iranischer Begleitung befindet. Helena ist eigentlich Vegetarierin, wird aber mit Hühnchen bekocht, das lecker schmeckt. Aber ihr zuliebe wird auch versucht vegetarisch zu kochen oder Essen zu gehen. Und überall wo sie hingeht, empfängt man sie mit: Welcome to Iran! Auch fordert man sie privat immer wieder auf ‚im Haus‘ ihr Kopftuch abzusetzen. So lernt sie u.A. einen Iraner kennen, der sich vor Jahren mit Schleppern nach Europa durchgeschlagen hat, eine Schweizerin geheiratet hat, aber nach der Scheidung wieder zurück in den Iran musste. Nun spart er erneut für eine Rückkehr nach Europa. Viele Iraner würden gern ausreisen, bekommen aber kein Visum. Sie haben studiert, sind gebildet und weltoffen, sprechen englisch. Aber sie unterliegen auch unzähligen Restriktionen ihrer Regierung. Facebook und Beziehungen vor der Ehe sind verboten und dennoch (versteckte) Normalität. Und auch wlan und Satelliten-TV sind fast überall vorhanden.   Dieser Reisebericht ist so positiv und widerlegt so viele Vorurteile, die beschriebene Gastfreundschaft ist einfach nur herzlich. Das Buch zeigt; man muss den Menschen nur offen begegnen. UND… es ist von rechts nach links geschrieben.

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  • They would rock - unterwegs im Iran

    they would rock

    Nangile

    20. July 2014 um 20:07

    59 Tage lang ist Helena Henneken durch den Iran gereist. Ihr Buch „They would rock“ ist jedoch kein Reiseführer im klassischen Sinne, vielmehr erzählt sie spannend und unterhaltsam von ihren vielen Begegnungen mit den überaus gastfreundlichen und herzlichen Iranern. Wir erfahren viel Interessantes und manch Unerwartetes über das Leben, die Probleme, Hoffnungen und Träume der Iraner. Der Iran hat mich schon lange fasziniert, die meist negative Berichterstattung in unseren Medien hat mich allerdings bislang immer von einer Reise dorthin abgehalten. Ihre persönlichen Eindrücke, die Helena Henneken in diesem Buch mit dem Leser teilt, machen jedoch Mut und Lust, das ehemalige Persien mit seiner vielfältigen Kultur und Städte mit klangvollen Namen wie z.B. Esfahan, Shiraz, Yazd und Persepolis selbst zu erleben. Das Buch ist wunderschön gestaltet mit einem Leinencover, goldenem Lesebändchen und zahlreichen Illustrationen, so dass man fast den Eindruck hat, man halte das originale Tagebuch von Helena Henneken in der Hand und es wird wie die persischen Bücher von hinten nach vorne gelesen.

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