Die Bewohner des beschaulichen Städtchens Bunburry sind empört: Der wohlhabende Bauunternehmer Herbert Sinclair plant, in der Gegend einen luxuriösen Golfplatz zu errichten, und versucht systematisch, allen Bauern ihr Ackerland abzukaufen. Bei einer hitzigen Dorfversammlung ergreift der beliebte Farmer Tom Bradshaw das Wort und spricht sich lautstark gegen Sinclairs Pläne aus. Doch nur einen Tag später wird Tom tot auf seiner Farm aufgefunden – und der Verdacht fällt sofort auf den arroganten Unternehmer. Alfie, Liz und Marge beginnen, den Fall zu untersuchen, und stoßen dabei auf zahlreiche Geheimnisse des Farmers, die sein Bild in der Gemeinde völlig verändern. Die Ermittlungen entpuppen sich als verzwickt, denn hinter der idyllischen Fassade von Bunburry verbergen sich mehr Intrigen, als zunächst sichtbar ist.
Manchmal hatte man beim Lesen das Gefühl, etwas verpasst zu haben, etwa wie beim Vorband, in dem der Tod der Frau des Restaurantbetreibers nur kurz erwähnt wurde. Im Buch wird erklärt, dass inzwischen sechs Jahre vergangen sind und Alfie und Emma bereits drei Jahre zusammen sind. Für den Lesefluss der Serie ist das allerdings etwas störend: Als Leser glaubt man, es sei kürzlich geschehen oder man habe eine wichtige Passage übersehen. Es wäre hilfreicher, zentrale Entwicklungen direkt in einem Band zu integrieren, damit der Leser nicht überrumpelt wird.
Zurück zum Buch selbst: Der Fall ist spannend aufgebaut, und alle Verdächtigen werden detailliert betrachtet, sodass man versucht, die Puzzleteile zusammenzufügen. Dennoch fehlt manchmal ein wenig Logik, bis schließlich die überraschende Lösung enthüllt wird – auf die ich in diesem Fall selbst nicht gekommen bin. Insgesamt ein unterhaltsamer, clever konstruierter Krimi, der trotz kleinerer Schwächen im Serienfluss fesselnd bleibt.


















