Helena Marten

 3.9 Sterne bei 75 Bewertungen
Autorin von Die Kaffeemeisterin, Der Zitronengarten und weiteren Büchern.
Helena Marten

Lebenslauf von Helena Marten

Helena Marten ist das Pseudonym der beiden Autorinnen Bettina Querfurth und Susanne Van Volxem. Beide kommen aus Frankfurt am Main und sind hauptberuflich in der Verlagsbranche tätig. Nach ihrem Debütroman »Die Porzellanmalerin« 2009, erscheint im Mai 2011 nun ihr zweites gemeinsames Buch »Die Kaffeemeisterin«. Beide Titel sind im Diana Verlag erschienen.

Alle Bücher von Helena Marten

Helena MartenDie Kaffeemeisterin
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Die Kaffeemeisterin
Die Kaffeemeisterin
 (46)
Erschienen am 17.05.2011
Helena MartenDer Zitronengarten
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Der Zitronengarten
Der Zitronengarten
 (20)
Erschienen am 14.12.2015
Helena MartenDie Porzellanmalerin
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Die Porzellanmalerin
Die Porzellanmalerin
 (8)
Erschienen am 08.03.2011
Helena MartenDie Kaffeemeisterin: Roman
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Die Kaffeemeisterin: Roman
Die Kaffeemeisterin: Roman
 (1)
Erschienen am 04.07.2011
Helena MartenDie Porzellanmalerin: Roman
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Die Porzellanmalerin: Roman
Die Porzellanmalerin: Roman
 (0)
Erschienen am 20.11.2009

Neue Rezensionen zu Helena Marten

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der Zitronengarten" von Helena Marten

Ein unerwartetes Testament mit weitreichenden Folgen
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Dieser historische Roman spielt um 1764 sowohl in Frankfurt als auch in verschiedenen Gegenden Italiens.
Das Testament des Domenico Montanari hält für seine Erben eine böse Überraschung bereit: der seit Jahren verschollene Sohn Roberto soll die Frankfurter Gewürz- und Südfrüchtehandlung erben. Dann erfahren Witwe Sigrid und Tochter Luisa, dass Domenico eine Tochter namens Francesca aus einer früheren Ehe hat, die gemeinsam mit Luise die Mühle in Niederursel erbt. Damit noch nicht genug – Onkel Eugenio soll die Geschäfte führen bis Roberto wieder auftaucht.

Allein dieses Testament wäre Basis für einen schwungvollen, abenteuerlichen historischen Roman. Doch leider schafft es Helena Martin nicht, diese Zutaten zu einem wirklich spannenden Roman zu spinnen. Der Klappentext verspricht einen „Kampf um das Erbe“. Davon konnte ich nicht viel spüren. Die Autorin verzettelt sich dann in der Liebesgeschichte von Luisa. Die vielen Geheimnisse, Lügen und das plötzliche Auftauchen von zusätzlichen Widersachern lassen die Geschichte ziemlich unglaubwürdig erscheinen. Die Räuberpistole in Sardinien zum Beispiel. Einen Protagonisten „Rinaldo“ zu nennen, für unweigerlich zur Assoziation „Rinaldo Rinaldini“ und lässt den richtigen Namen des Mannes gar nicht mehr zu.

Für mein Gefühl wurden die weiblichen Charaktere nicht der Zeit entsprechend angelegt.
Einige Fragen sind einfach offen geblieben. Die Enthüllungen am Ende des Buches kommen ein wenig zu rasch. Dafür wird der Leser mit vielen Details der Italienreise von Luisa – ich möchte fast schon sagen – gequält. Viele Nebensächlichkeiten blähen das Buch auf, ohne die Handlung weiter zu bringen.

Wer eine leichte Sommerlektüre lesen möchte, ist mit diesem Buch ganz gut bedient. Wer eine dramatische, gut strukturierte Geschichte möchte, muss zu einem anderen greifen.
Schade – das Testament hätte eine bessere Umsetzung verdient!

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Rezension zu "Der Zitronengarten" von Helena Marten

Zwischen Frankfurt und Sizilien
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Frankfurt, 1764.
Luisa ist Tochter eines Kaufmanns. Als ihr Vater stirbt, enthält sein Testament einige böse Überraschungen für sie und ihre Mutter. Die Verwaltung des Unternehmens überträgt der Vater per Testament seinem Bruder Roberto, mit dem er doch seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Nun soll er sich aber darum kümmern, bis Luisas verschollener Bruder wieder auftaucht. Doch keiner weiß, ob der überhaupt noch am Leben ist. Roberto schickt seinen Sohn Pier-Luigi, um die Geschäfte in die Hand zu nehmen. Luisa erbt zwar die kleine Mühle außerhalb Frankfurts, die sie sehr liebt, doch sie soll sich das Erbe mit einer Halbschwester teilen, von deren Existenz sie bisher nicht einmal gewusst hat.
Ebendiese Francesca befindet sich zeitgleich auf Sizilien, wo sie als Frau eines Rebellen verfolgt wird. Nach einem Hinterhalt bleibt ihr nur, gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter zu flüchten. Sie wendet sich Richtung Frankfurt, um dort bei ihrem Vater Unterschlupf zu finden. Doch dieser ist tot und ihre Halbschwester und deren Mutter nehmen sie nicht gerade mit offenen Armen auf. Wenigstens Cousin Pier-Luigi freut sich über ihr Kommen, doch was ein Spiel spielt er überhaupt? Luisa hat auf jeden Fall ganz andere Vorstellungen, wie das Geschäft geführt werden sollte, aber sie ist ein eher zurückhaltender Mensch und schafft es nicht, sich durchzusetzen. Darin ist sie das genaue Gegenteil ihrer impulsiven und auffallenden Schwester Francesca. Schade, dass die beiden sich so gar nicht leiden können, sie würden sich so gut ergänzen!

Eine tolle Familiengeschichte! Ich muss gestehen, ich hatte bei dem Titel und Cover etwas anderes erwartet, eher so einen Roman auf zwei Zeitebenen, aber es handelt sich um einen reinen historischen Roman. Sehr abwechslungsreich wird die Geschichte durch die unterschiedlichen Handlungsorte, Frankfurt und Sizilien, sowie im späteren Verlauf eine Reise Luisas nach Italien.
Die Figuren fand ich sehr interessant, sowohl die beiden Protagonistinnen Luisa und Francesca als auch die meisten der Nebenfiguren. Einzig mit einer Figur habe ich mich etwas schwergetan, derjenige wurde zuerst sehr böse und für mich absolut widerlich dargestellt, entpuppte sich dann aber am Ende als gar nicht so schlimm.

Am Schluss ging mir manches ein bisschen schnell. Nachdem sich die Handlung vorher viel Zeit gelassen hatte, überschlugen sich auf einmal die Ereignisse, einiges durften wir Leser auch nur noch im Nachhinein erfahren und waren nicht mehr direkt dabei – aber insgesamt auf jeden Fall ein schönes, unterhaltsames Lesevergnügen!

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Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Der Zitronengarten" von Helena Marten

spannende Kurzweil
Gwhynwhyfarvor 4 Jahren

Klappentext: Zwei Schwestern, eine alte Familienfehde, eine italienische Reise: Frankfurt und Italien 1764: Nach dem Tod des Vaters kämpft die junge Luisa mit aller Kraft um ihr Erbe, denn sie fürchtet um ihre Stellung im Familienunternehmen Montanari & Figli. Francesca, ihre italienische Halbschwester, von der sie bis vor kurzem nichts wusste, hat sich ausgerechnet mit ihrem ärgsten Widersacher verbündet. In ihrer Not begibt sich Luisa auf die gefährliche Reise über die Alpen, um sich bei der italienischen Verwandtschaft Hilfe zu holen. Dort wird sie zu ihrer Überraschung mit einer alten Familienfehde konfrontiert …
Die Perspektive in diesem Roman wird meist aus der jeweiligen Sicht der Halbschwestern Luisa und Francesca Montanari beschrieben, die unterschiedlicher nicht sein können. Größtenteils spielt die Geschichte in Frankfurt am Main und umliegenden Nebenschauplätzen, zwischendurch in Italien (Sardinien, Genua und am Comer See). Bei „Der Zitronengarten“ handelt es sich um einen ereignisreichen Familienroman, gespickt mit Intrigen unter geschichtlichem Hintergrund. Als historischen Roman würde ich das Buch nicht bezeichnen. Die spannende Story gibt Einblick in die damaligen Handelsgeschäfte und in das historische Frankfurt. Beschrieben wird der Zwist zwischen den Einwanderern und den Ansässigen, wobei auch die Hugenotten benannt werden, die sich erst in Frankfurt etabliert hatten. Hier hat es mir an historischem Beschreibungen zu den Hugenotten gefehlt, die sehr interessant gewesen wären und zu den Hintergründen, warum das damalige reformatorische Frankfurt keine Katholiken haben wollte. Hier wird das Problem der Italiener erwähnt, aber historisch gesehen war dies die Zeit, als eine Welle von flüchtenden katholischen Niederländern sich niederließ. Es wird auch immer von „Italien“ gesprochen. Dieser Staat wurde aber erst 1861 gegründet und das ehemalige habsburgische Königreich Italien lag auf der anderen Seite vom Stiefel. Die Geschäftsbeziehungen der Familie Montanari lagen aber im Piemont, Genua und in Sardinien, also im Königreich Sardinien. Hier fehlt es mir an historischer Genauigkeit.

Auf jeden Fall ist das Buch zu empfehlen, denn wer einen spannenden Schmöker sucht, mit wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, Delikatessen, der liegt richtig.

Etwas unschlüssig in der Geschichte ist mir die Figur Luisa, die als kluge Geschäftsfrau mit dem Vater die Firma führt und die Buchhaltung macht. Lässt sich so eine Frau nach dem Tod des Vaters vom Cousin derart in die Ecke stellen duckmäuserisch kuschen? Kurze Zeit später blüht sie wieder auf zur durchsetzungsstarken Frau? Und was hat den Vater veranlasst, den Bruder testamentarisch als Geschäftsführer einzusetzen, von dem er wusste, dass dieser kein kaufmännisches Geschick besaß, den er Jahrzehnte nicht mehr gesehen hatte? Auch die vielen Ereignisse im rasanten letzten Teil sind nicht immer ganz logisch.

Ich habe das Buch schnell gelesen, denn es zieht den Leser mit. Eine schöne Geschichte zum Zeitvertreib. Aber sie lässt einige Fragen offen.

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Gespräche aus der Community

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LaEllas avatar
Hallo ihr Lieben!

auf meinem Blog gibt es seit gestern den Weihnachts-Countdown. Was das genau bedeutet? Jeden Mittwoch bis einschließlich Weihnachten gibt es ein Buch zu gewinnen.

Diese Woche "Der Zitronengarten" von Helena Marten. Das Buch ist natürlich neu und ungelesen.

http://wolkenweiss.com/2014/12/gewinnsp ... untdown-1/

Würde mich freuen, wenn ihr mal reinschaut.

Liebste Grüße
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
Wäre schön dieses Buch zu gewinnen.
Zur Buchverlosung
Diana_Verlags avatar
„Die Kaffeemeisterin“ ist ein großer historischer Roman über die Kunst der Kaffeezubereitung. Im Frankfurt des Jahres 1729 schafft es Johanna Berger ihr Kaffeehaus zu einem der ersten Häuser der Stadt zu machen. Allerdings ist der „Türkentrank“ nicht wenigen Frankfurtern ein Dorn im Auge. Besonders der Apfelweinwirt Gottfried Hoffmann hat es auf Johanna abgesehen. Als er und seine Schergen die Coffeemühle stürmen und alles in Schutt und Asche legen, entgeht Gabriel Stern, der jüdische Musiker, den Johanna heimlich liebt, nur knapp dem Tod. Johanna flieht nach Venedig, zu Freunden ins berühmte Caffè Florian, um von dort aus weiter nach Konstantinopel zu ziehen. In der faszinierend fremdartigen Metropole lernt sie alles über die Kunst der Kaffeezubereitung. Doch obwohl man ihr anbietet, die Kaffeemeisterin des Sultans zu werden, reift in ihr ein Entschluss: Sie will sich ihr Frankfurter Kaffeehaus – und Gabriel, den Mann, den sie liebt – zurückerobern. Wir wünschen allen viel Spaß bei der Leserunde und freuen uns, dass auch die Autorinnen ab und an mal in der Leserundevorbeischauen werden.
sonjastevenss avatar
Letzter Beitrag von  sonjastevensvor 7 Jahren
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