Helena Steegmann Tage wie Chili und Honig

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Inhaltsangabe zu „Tage wie Chili und Honig“ von Helena Steegmann

Eine kulinarische Reise voller Charme und guter Laune - dieses Buch macht süchtiger als Schokolade! Nana Jacobi ist eine junge Erfolgs-Kolumnistin in Hamburg. Sie schreibt über Essen, und das ziemlich gut. Was niemand weiß: Nana kann in Wirklichkeit rein gar nichts schmecken, denn nach einem Jahr voller schmerzlicher Trennungen hat sie ihren Geschmackssinn verloren. Da begegnet sie dem jungen Koch Tom, über den sie zuvor eine vernichtende Kritik geschrieben hat. Schon bald wird Nana klar: Schmecken kann sie nur dann, wenn Tom in ihrer Nähe ist.

Erfrischend wegzulesen, trotz wenig Genuss und viel Oberflächlichkeit seitens der Hauptprotagonistin. Gute-Laune-Lektüre mit Mängeln.

— talisha

Locker geschrieben und dabei alles andere als platt - dieses Buch ist eine gelungene Liebeserklärung an Hamburg.

— Lese-Lobster

Nett für zwischendurch, unterhaltsam und kurzweilig, aber kein kulinarsiches oder literarisches Feuerwerk und insgesamt sehr oberflächlich.

— parden

Ein Roman, so leicht und lecker wie ein Sahnebaiser - genau die richtige Lektüre für einen Sommertag im Strandkorb.

— Lotte-Gustav

Eine kunterbunte Geschmacksreise von Hamburg über Bella Italia bis nach Istanbul.

— seschat

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  • Tage wie Chili und Honig

    Tage wie Chili und Honig

    Kitsune87

    25. July 2017 um 13:45

    Rezension zu Tage wie Chili und Honig von Helena Steegmann Hinter dem Pseudonym „Helena Steegmann“ verbergen sich direkt zwei Autorinnen. Es ist das erste gemeinsame Werk von Antonia Schulemann und Anke Bracht, worauf ich erst im Nachwort aufmerksam wurde. Ob das Zusammenspiel der beiden Schriftstellerinnen ein Geschmackserlebnis für Lesehungrige ist, erfahrt in meiner heutigen Rezension. Daten: Titel: Tage wie Chili und Honig Autor: Helena Steegmann Verlag: Knaur | Feelings Genre: Liebesroman Preis: Taschenbuch 9,99 € | ebook 9,99 € Erscheinungsdatum: 01.06.2016 Isbn: 978-3426518786 Vielen Dank an das Team von Feelings für die Bereitstellung des ebooks als Rezensionsxemplar. Klappentext: Nana arbeitet in Hamburg als erfolgreiche Food-Kolumnistin. Wenn sie über Essen und Genuss schreibt, läuft ihren Lesern das Wasser im Mund zusammen. Was niemand weiß: Nana kann in Wirklichkeit rein gar nichts schmecken, denn nach einem Jahr voller schmerzlicher Trennungen hat sie ihren Geschmackssinn verloren. Sie mogelt sich durch ihren Job – doch die Folgen lassen nicht lange auf sich warten. Als ihr gekündigt wird und die Liebe sich auch nicht auf ihre Seite stellen will, entschließt sie sich zu einer großen Reise. Sie macht sich auf den Weg von Hamburg über Italien nach Istanbul, um zwischen Weingütern, Ölmühlen und Gewürzmärkten ihren Geschmackssinn, sich selbst und die Liebe wiederzufinden. (Knaur) Meinung: Die Lektüre von „Tage wie Chili und Honig“ glich einer Achterbahn der Gefühle. Dafür war die Mischung aus guter Unterhaltung, echten Gefühlen sowie vorhersehbaren Handlungssträngen verantwortlich. Nana als Hauptfigur zu beschreiben stellt sich nicht ganz so einfach dar. Sie ist auf den ersten Blick eine gut durchdachte Protagonistin, die ihr Leben wieder in richtige Bahnen leiten muss. Dass sie dafür teilweise auf nicht korrekte Maßnahmen zurück greift, lässt sich zwar nicht sympathischer, jedoch menschlicher erscheinen und bietet genug Raum für ihre charakterliche Entwicklung. Am meisten störte ich mich, wenn ich im Nachhinein darauf zurückblicke, ihre Sprunghaftigkeit, die eine gewisse Unruhe in den Roman brachte. Hierfür sorgten des Weiteren auch die nicht gekennzeichneten zeitlichen Sprünge, die das ein oder andere Mal für ein kurzes Stocken im Erzählfluss sorgten. Davon abgesehen ist der Erzählstil sehr bildhaft, angenehm zu lesen und an keiner Stelle ist ersichtlich, dass es sich um zwei Autorinnen handeln, die diesen Roman verfasst haben. Die im Klappentext angedeutete Reise war das eigentliche Highlight, welches nicht nur mein Interesse am Roman geweckt, sondern auch meine Erwartungen an den Roman hoch angesetzt hatten. Fairerweise - und ich sehe es nicht als Spoiler an - muss ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass diese erst im letzten Drittel (im ebook ab ca. 70 %) richtig in Gang kam. Für mein Empfinden hätte diese Reise mehr Platz im Roman einnehmen können, da es sich jedoch um eine Liebesgeschichte handelt, wurde bzw. musste auch dieser Platz eingeräumt werden. Bezüglich der gerade erwähnten Lovestory muss ich an irgendeiner Stelle den zündeten Punkt verpasst haben. Diese war mir zu konstruiert und die Prise an Zufällen führte zum Versalzen der Suppe. Für mein Empfinden war erst überhaupt nichts und dann plötzlich viel zu viel auf einmal zu spüren. Der restliche Stoff des Romans hat so viel Potenzial, es wäre daher nicht tragisch gewesen, auf die Liebesgeschichte zu verzichten. Dies ist allerdings meine rein subjektive Meinung. Die Stärken des Romans sehe ich in den vielen, liebevoll eingefügten Nebenfiguren. In den Reiseberichten und der offensichtlichen Liebe der Autorinnen zur schönen Stadt Hamburg. Und auch in den Blogeinträgen Nanas, die man sicherlich so auf einem der vielen und tatsächlich existierenden Foodblogs finden könnte. Die im Laufe der Geschichte geschlossenen Freundschaften und der allgemeine Werdegang Nanas sind mit einer solchen Liebe fürs Detail verfasst worden, die in Bezug auf den romantischen Part zu einem insgesamt grandiosen Roman hätte führen können.  Gut zu wissen: Den im Roman erwähnten Blog „Chili und Honig“ könnt ihr wirklich besuchen. Neben Nanas Reisetagebüchern findet ihr dort auch Rezepte sowie einen ganz besonderes Beitrag auf der Startseite, den ihr euch vielleicht erst nach Beenden des Buchs ansehen solltet. Fazit: Die Idee, nur in der Gegenwart eines geliebten Menschen seine Stärke besitzen zu können, mag für den einen romantisch, für die andere klischeebehaftet sein. Ich überlasse das Urteil hier bei jedem Leser des Romans selbst. Wie ihr wisst, bevorzuge ich doch eher nüchterne bzw. realistischere Liebesromane. Trotzdem war der Unterhaltungsfaktor bei „Tage wie Chili und Honig“ doch sehr hoch. Nana war eine zwar sehr chaotische, ansonsten jedoch gut ausgearbeitete Figur, mit der ich gerne auf Reisen gegangen bin. Auch wenn ich mich nicht vollends mit ihr anfreunden konnte und mich doch das ein oder andere Mal über sie wurden musste, brachten ihre Facetten Farbe in das Geschehen.  Ihr merkt sicher, wie schwer mir dieses Mal meine Schlussbeurteilung fällt. Deswegen führe ich heute ausnahmsweise  einmal mein Fazit stichwortartig auf: Positiv: - Roman wird durch seine Nebenfiguren getragen, hätte gerne mehr über diese erfahren; - Schreibstil sehr angenehm, dadurch ein schnelles Vorankommen; - bildhafte Beschreibung von Hamburg sowie allen besuchten Orten; - Protagonistin entwickelt sich im Verlauf der Geschichte weiter; - viel Liebe zum Detail bei der Erstellung des Blogs. Negativ: - Liebesgeschichte zu konstruiert; - zeitliche Sprünge nicht gut gekennzeichnet; - zu viele Zufälle führen zu den gewünschten Ergebnissen; - Protagonistin wirkt häufig nicht all zu sympathisch. Ich würde den Roman Lesern ans Herz legen, die Entwicklungen von Protagonisten und Romantik lieben, die sich zunächst kaum abzeichnet, um dann in einem knallbunten Finale zu enden. Für mich siegt klar Nanas allgemeine Reise durch ihr leicht abgedrehtes Leben über die romantischen Erzählungen. Und dennoch wird dies mit Sicherheit nicht mein letzter Roman der Autorinnen gewesen sein, denn ich sehe da noch sehr viel Spielraum für weitere Erzählungen.

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  • Traumhafte Unterhaltungslektüre

    Tage wie Chili und Honig

    zauberblume

    05. August 2016 um 21:14

    "Tage wie Chili & Honig" von Helena Steegmann. Hinter diesem Pseudonym stehen die Autorinnen Anke Bracht und Antonia Schulemann. Ich finde es immer klasse, wenn es zwei Autorinnen gemeinsam gelingt, so einen tollen Roman zu schreiben.Die Geschichte um die Protagonistin Nana, eine junge erfolgreiche Kolumnistin aus Hamburg, hat mich sofort in ihren Bann gezogen und von der ersten Seite an begeistert. Nana schreibt für das bekannte Narziss ihre Kolumne, dafür testet sie Restaurants und verschiedenste Köstlichkeiten. Aber Nana hat ein Problem. Niemand weiß, dass sie in Wirklichkeit nichts schmecken kann. Denn sie hat nach einem Jahr voller schmerzlicher Trennungen ihren Geschmackssinn verloren. Nana mogelt sich durch ihren Job. Doch dann trifft sie Tom - einen jungen Koch. Sie hat seine Karriere durch eine negative Kritik vernichtet ....Der wunderbare Schreibstil der Autorinnen hat mich von Anfang an gefesselt. Ich sehe Nana vor mir, allein, frierend in ihren kleinen Wohnung. Und dann der Neustart in Hamburg. Ich habe mich richtig gefreut für sie, als sie eine nette Bleibe und eine neue Freundin gefunden hat. Ich habe aber ständig befürchtet, dass sie irgendwann auffliegt. Ohne Geschmackssinn Essen zu testen, das kann doch nicht gut gehen. Ich hätte Nana gerne geholfen. Sie ist auf der Suche nach ihrem wahren "Ich". Und dann lernt sie Tom kennen, fühlt sich wohl, auch ist da ein Knistern zu spüren und dann verlieren sie sich wieder aus den Augen. Endlich trifft sie ja ihren Vater wieder und setzt sich endich mit der Vergangenheit auseinander. Irgendwie muss in Nanas Leben Ruhe einkehren. Der Schreibstil des Autorenduos ist für mich auch bildlich. Ich bin mit Nana durch Istanbul getigert, habe den Markt besucht und die verschiedenartigen Gewürze gerochen. Hier muss man sich einfach wohlfühlen. Mir scheint Nana kommt ihrem Ziel immer näher.Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für vergnügliche Lesestunden. Und gibt es nicht auch bei jedem von uns Tage wie Chili & Honig? Für mich ist dieses Buch, eine perfekte Unterhaltungslektüre, die ich sehr gerne weiterempfehle. Selbstverständich vergebe ich gerne 5 Sterne.Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker, da bekommt man richtig Lust auf den Roman. Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte des Autorenduos.

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  • Gute-Laune-Lektüre mit Mängeln.

    Tage wie Chili und Honig

    talisha

    03. August 2016 um 23:27

    Der Klappentext übertreibt ein wenig. Erzählt wird die Geschichte von Nana Jacobi, die nach dem Tod ihrer Mutter und der damit verbundenen Schliessung des Lebensmittelgeschäfts spontan nach Hamburg fährt und dort in der Pensionswirtin eine Freundin findet. Schnell kommt Nana auch zu einem neuen Job, doch da ihr Geschmackssinn plötzlich weg ist, muss sie improvisieren. Das geht nicht lange gut und schon steht sie wieder joblos da. Wie schon zuvor greift das Schicksal "zufällig" ein und sie begibt sich auf eine Reise durch drei Länder und vor allem zu sich selbst. Nach all den schrecklichen Nachrichten in der realen Welt war mir statt nach einem Krimi wieder mal nach einer Gute-Laune-Lektüre. Erfrischend und wohltuend - das hab ich mir erhofft und zum grossen Teil auch bekommen. Trotzdem empfand ich die Story banal. Ich erwartete mehr Genuss und mehr Beschreibungen über die im Klappentext beschriebenen Weingüter, Ölmühlen und Gewürzmärkte. Ich bin diesbezüglich einfach noch zu sehr von den indisch-angehauchten Romanen von Preethi Nair und Anjali Banerjee (ebenfalls vom Knaur Verlag) verwöhnt! Der Roman entpuppte sich als eine gut verpackte Liebesgeschichte, in der das Thema Genuss und Delikatessen Dekoration sind. Der leichte Roman erzählt zwar kurz über die Städte mit ihrem guten Essen, aber da die Reise erst gegen Ende des Buches stattfindet und ich nie das Gefühl hatte, die Speisen zu riechen oder durch die Beschreibungen Lust auf etwas Essbares hatte, war mir das zu wenig. Es geht im Buch eher darum, dass Nana herausfindet, was sie im Leben möchte und was sie vom Leben erwartet. Nana ist sehr unsicher und oberflächlich. Die anderen Charaktere fand ich aber gut gezeichnet, insbesondere Tine, und so machte das Lesen dennoch Spass. Bis auf die verwirrenden Zeitsprünge, mit denen man sich erst zurechtfinden muss. Ist man aber über diese Stellen hinaus, kann in einem Guss gelesen werden. Fazit: Eine oberflächlich verpackte Liebesgeschichte, aber dennoch erfrischend umgesetzt.Was gerade noch für knappe 4 Punkte reicht. 

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  • Ein Buch für alle Hamburg-Fans

    Tage wie Chili und Honig

    Lese-Lobster

    06. July 2016 um 14:51

    Dieser Roman hat mir sehr gefallen, denn er ist leicht und beschwingt, ohne platt zu werden. Genau die richtige Mischung an Komik und Ernsthaftigkeit, um richtig gut zu unterhalten. Ich hatte mir das Buch gekauft, weil ich besonders auf das Hamburger Lokalkolorit gespannt war und muss sagen, Helena Steegmann hat es super getroffen. Insofern ist das Buch nicht nur eine romantische Komödie, sondern auch ein kleine Liebeserklärung an die Hansestadt.

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  • Schmackhaft

    Tage wie Chili und Honig

    mp123

    03. July 2016 um 11:17

    Die Restaurantkritikerin Nana Jacobi versucht nach dem Tod der Mutter einen Neustart in Hamburg. Dort trifft sie nach Jahren des von ihr gewollten Kontaktembargos ihren Vater wieder. Die erste Annährung verläuft schlecht und Nana fühlt sich durch die neue Freundin vom Vater, die auch noch jünger ist als sie, gekränkt. Nichts läuft so wie es laufen sollte – und da passiert es: Nana verliert ihren Geschmackssinn. Um ihren Job zu halten, fängt sie zu mogeln an. Lange geht das nicht gut.   Nanas Geschmacksverlust steht für die Orientierungslosigkeit der jungen Frau. Weder der Arzt, noch ihr Therapeut können dabei helfen, Nana wieder auf die Spur zu bringen. Ihr Problem ist ein seelisches und dem muss sie sich stellen. Als ihr gekündigt wird, bricht sie zur großen Reise auf. Unterwegs zu sich selbst fängt Nana an aufzuleben.  Die Idee von der Restaurantkritikerin, die ihren Geschmackssinn verloren hat, ist gut. Dass ausgerechnet der Koch, den sie in einer ihrer Kritiken zerrissen hat (obwohl sie gar nichts schmecken konnte) ihren Geschmack temporär zurückbringt, ist amüsant und ähnelt in seinem Konstrukt der klassischen Romantic Comedy. „Tage wie Chili und Honig“ ist ein vielschichtiger Roman – leicht und angenehm erzählt. 

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  • Kein Feuerwerk...

    Tage wie Chili und Honig

    parden

    30. June 2016 um 20:25

    KEIN FEUERWERK... Nana ist eine junge Frau, die vor den Scherben ihres Lebens steht. Ihre Mutter ist seit einigen Monaten tot, und der kleine Delikatessenladen in einem Dorf im Alten Land, den sie gemeinsam mit ihrer Mutter und über ihren Tod hinaus betrieben hat, steht vor dem Aus. Ausgerechnet an Heiligabend schließt Nana den Laden ein letztes Mal ab, doch statt den Abend einsam in der dunklen Wohnung über dem Geschäft zu verbringen, setzt sich die junge Frau kurzerhand in ihr Auto und fährt nach Hamburg. Einfach alles hinter sich lassen, so ihre Devise, auch wenn es noch keinen Plan gibt, wie es jetzt weitergehen könnte. Nana findet tatsächlich auch zu der späten Stunde noch ein keines Zimmer in einer Pension, und mehr als ein Koffer und ein fast leergeräumtes Konto scheinen ihr nicht mehr geblieben zu sein. Doch die kommenden Tage bergen einige Überraschungen. So erhält Nana beispielsweise durch Zufall die Möglichkeit, die Kolumne in einer angesehenen Zeitschrift zu übernehmen und sich dort kritisch über die Gourmetrestaurants Hamburgs auszulassen. Rasch steigt ihr Ansehen, und Nanas Ruf eilt ihr voraus - doch gibt es dabei ein Problem, von dem zunächst keiner etwas ahnt. Plötzlich und unerwartet hat Nana nämlich der Geschmackssinn verlassen - und der Geruchssinn gleich noch dazu. Eine recht üble Methode ermöglicht es Nana noch eine ganze Zeit lang, ihre Kritiken dennoch zu verfassen. Die Besuche der unter die Lupe genommenen Restaurants absolviert sie mit wechselnder Begleitung, die Nana ausgiebig zu den einzelnen Gängen befragt. Und so finden die Äußerungen und Eindrücke ihrer jeweiligen Begleitung ohne deren Wissen oder Zustimmung Einzug in die Kolumne. Klar, dass das irgendwann auffliegen muss - und schon steht Nana wieder vor dem Nichts. Wird eine kulinarische Reise quer durch Italien und über die Gewürzmärkte Istanbuls Klarheit in ihr Leben bringen und den Geschmackssinn wiedererwecken können? Nana beschließt, ihren langgehegten Traum zu leben... "...und sobald sich doch irgendein Gedanke in meine Hirnwindungen schleicht, löst er sich auf wie die Schäfchenwolken hoch über mir am Himmel. Ich genieße einfach das, was eine Reise für mich ausmacht: wenn 'weit weg' zu 'ganz nah' wird und hinter jeder Kurve etwas wartet, das dem Leben eine neue Richtung geben könnte." Nana ist ein Charakter, den ich versucht habe, sympathisch zu finden. Auch wenn vieles nachvollziehbar ist wie die Trauer über den Tod ihrer Mutter, die bis dahin Nanas Lebensmittelpunkt war, oder die Wut und Enttäuschung über den Vater, den sie kaum je einmal zu Gesicht bekommen hat oder auch die Ratlosigkeit hinsichtlich ihres weiteren Lebensweges, haben mich die Naivität und Oberflächlichkeit der jungen Frau zunehmend genervt. Auch wenn sie am Ende eher auf dem Weg ist, zu sich selbst zu finden, fand ich es phasenweise kaum erträglich, wenn Nana sich plötzlich wieder auf etwas anders konzentrierte und dafür sich anbahnende Freunschaften fallen ließ oder auch wenn sie vor Problemen entweder wieder einmal die Augen verschloss oder davor weglief. Die einzige Konstanz in Nanas Leben scheint die Liebe zu kulinarsichen Genüssen zu sein - und das war mir letztlich zu wenig, um diesen Charakter wirklich sympathisch zu finden, auch wenn die Begeisterung hinsichtlich besonderer Geschmackserlebenisse spürbar war. Mir scheint, das Rezept für diesen Roman ist nicht ganz aufgegangen: aus den Zutaten Chaos, Trauer, Zufälle, Liebe, Sebstfindung, Lebensträume und Delikatessen ist eher ein Einheitsbrei denn ein Hochgenuss geworden. Kein kulinarisches oder literarisches Feuerwerk ist hier für mich entbrannt, und insgesamt war die Geschichte in ihrem locker-leichtem Schreibstil zwar eine ganz nette Unterhaltung für Zwischendurch, aber eben nichts, was bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Daran ändert auch der originelle, zum Buch gehörende Blog Chili&Honig leider nichts. © Parden

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    • 9
  • Ein Roman zum Verlieben

    Tage wie Chili und Honig

    Lotte-Gustav

    07. May 2016 um 11:58

      Ich komme gerade von der Ostsee zurück, wo ich die letzten Tage im Strandkorb gefaulenzt habe. Natürlich immer dabei: mein Tablet. Und das habe ich in den vergangenen 96 Stunden nur ungern aus der Hand gelegt, denn die Geschichte von Nana und Tom hat mich gefesselt.   Worum geht es? Hauptperson der Geschichte ist Nana. Sie ist Anfang dreißig, hat den Delikatessenladen ihrer Mutter im Alten Land vor die Wand gefahren und versucht in Hamburg einen Neustart. Als sie die Chance bekommt, eine regelmäßige Food-Kolumne zu schreiben, scheint es wirklich bergauf zu gehen – aber dann verliert sie ihren Geschmack, den Geruchssinn übrigens auch, und damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Die liebe Nana versucht sich nämlich mit einigen nicht ganz stubenreinen Tricks durch ihre Restauranttermine zu mogeln, und das fliegt auf. Leidtragender dieser Strategie ist der Koch Tom, der aufgrund ihrer Kritik seinen Job verliert. Dumm nur, dass ausgerechnet Tom der Schlüssel zu ihrem Geschmacksverlust zu sein scheint. Doch es ist nicht nur dieses Thema, mit dem sich Nana herumschlägt. Der Verlust ihrer Mutter, die schlechte Beziehung zu ihrem Vater und eine quälende Existenzangst machen ihr das Leben schwer. Und so packt sie ihre Klamotten und verlässt Hamburg, um eine Reise zu vollenden, die sie aufgrund des Gesundheitszustands ihrer Mutter zwei Jahre zuvor abbrechen musste. Was sie auf dieser Reise erlebt, lässt sie nach und nach gesunden und macht sie bereit, ihren Traum von einer romantischen Liebe zu leben.   Erzählweise Der Roman führt durch mehrere Zeitebenen, z. B. beginnt alles im Sessellift in den Dolomiten, wo Nana durch ein kleines Detail zum Anfang der Geschichte zurück katapultiert wird. Im Fortlauf wechseln Nana und Tom als Erzähler, wodurch man als Leser nicht nur zwei verschiedene Blickwinkel auf die Ereignisse hat, sondern auch ganz nah an der Entwicklung der beiden Charaktere dabei ist. Nana wirkt zu Beginn des Romans sehr jung, oft ein wenig unbedarft und steht zum Schluss als eine junge Frau da, die genau weiß, was sie will. Bei Tom ist es ähnlich. Er ist ein sympathischer Typ, der gerne den leichtesten Weg geht. Bis er merkt, dass es sich lohnt, zu kämpfen. Und das macht er dann auch.   Authentizität Buch mit Blog? Hatte ich vorher noch nicht so auf dem Plan. Ich konnte mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, was ich als Leserin davon haben soll. Aber da muss ich mich wohl korrigieren. Dieser Blog ist wirklich gut gemacht. Die Autorin – besser das Autorengespann – hat sich anscheinend alles vor Ort angesehen und Nanas Reise wirklich gemacht. Dass Antonia Schulemann und Anke Bracht sich auskennen, wenn es um Lebensmittel geht, schwingt im Roman und auch im Blog ständig mit. Ich verweise an dieser Stelle auf die Szene, als der Praktikant im Verlag über einen Tee referiert. Super gemacht.   Romantisch, komisch... oder was? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Der Roman ist eine romantische Komödie, bei der sich turbulente, berührende und skurrile Szenen abwechseln. Als Leser fährt man gewissermaßen in einer Achterbahn der Gefühle mit.   Fazit Sommer, Sonne, Strandkorb – und Tage wie Chili und Honig! Dieser Roman ist so leicht und lecker wie ein Sahnebaiser. Dafür gebe ich alle fünf Sterne.

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  • Nana und ihjre Welt

    Tage wie Chili und Honig

    ManuelaBe

    18. April 2016 um 15:30

    Mit ihrem Roman Tage wie Chili und Honig lässt das Autorinnenduo Anke Bracht und Antonia Schulemann unter dem Namen Helena Steegmann die Protagonistin Nana Jacobi lieben, leiden und genießen. Nana hat ihre Mutter verloren und danach auch noch das geliebte Delikatessengeschäft. Spontan beschließt sie ein neues Leben in Hamburg zu beginnen und hat Anfangs auch Glück und bekommt eine nette Bleibe und einen guten Job. Doch dann nimmt das Schicksal seinen Lauf und fordert seinen Tribut. Die Leser dürfen Nana auf ihren Weg durch Italien und Istanbul begleiten und erleben eine Reise die alle Sinne anspricht. Der Schreibstil ist locker und gut lesbar, wobei es für mich ein großes Manko gab. Im Roman sind etliche Sprünge zwischen Zeit und Ort und mehr als einmal musste ich verwirrt noch mal zurückblättern um noch mal nachzulesen wann und wo ich mich gerade mit Nana und den anderen Charakteren befinde. Eine simple Zeile über dem jeweiligen Kapitel mit Zeit-und Ortsangabe hätte genügt um mir dies zu ersparen. Das fand ich schon ein wenig nervig. Des Weiteren brauchte der Roman um in Schwung zu kommen, erst nach ca. einem Drittel des Buches wurde die Geschichte straffer erzählt. Danach war es allerdings eine gut erzählte Geschichte die mit den Worten die Sinne umschmeichelte. Die Blogbeiträge von Nana waren lebendig und bildhaft und mir schwebte die Szene, die gerade beschrieben wurde, praktisch vor den Augen. Nana hat sich in der Geschichte auch immer weiter entwickelt und wurde von einer chaotischen jungen Frau zu einer sympathischen Protagonistin deren Weg ich gerne weiter mit verfolgte. Insgesamt eine lesenswerte Lektüre die Lust auf Genuss und Reisen macht.

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  • Ein bisschen mehr Chili & Honig wären wünschenswert gewesen.

    Tage wie Chili und Honig

    jess020

    18. April 2016 um 14:46

    “Tage wie Chili und Honig” ist der kulinarische Debütroman von Helena Steegmann. Hinter diesem Pseudonym verbergen sich gleich zwei Autorinnen: Anke Bracht und Antonia Schulemann. Die Geschichte gibt es bereits als eBook von feelings, als Taschenbuch erscheint sie im Juni bei Droemer Knaur. In dieser Geschichte geht es um Nana, welche bereits seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gerne kocht und isst. Gemeinsam mit ihrer Mutter führte sie auch einen italienischen Feinkost-Laden, den sie nun jedoch nach dem Tod ihrer Mutter schließen muss. So kommt es, dass sie ausgerechnet an Weihnachten ganz alleine ist und dazu nichts zum Essen hat. Also setzt sie sich kurzerhand in ihr Auto und fährt nach Hamburg. Dort führt ein Zufall zum nächsten und auf einmal schreibt sie Gastrokritiken für die angesagteste Zeitschrift Hamburgs – bis sie plötzlich ihr Geschmackssinn verlässt und sie Restaurants bewerten muss, in denen sie das Essen weder schmecken noch riechen kann. Bereits in den Verlagsvorschauen bin ich neugierig auf diesen Roman geworden. Ich habe mir davon nicht nur eine unterhaltsame Geschichte versprochen, sondern vor allem auch eine tolle kulinarische Reise, bei welcher man sofort Hunger bekommt. Schließlich wird die Protagonistin Nana Jacobi in der Inhaltsangabe als die Food-Kolumnistin Hamburgs bezeichnet und dem Leser wird eine Reise durch Italien bis hin nach Istanbul versprochen. Diese “kulinarische Reise” kommt dann zwar auch durchaus vor, allerdings erst im letzten Drittel der Geschichte und dann auch nur in Form von recht kurzen und recht übertrieben formulierten Blog-Beiträgen. Ich muss zugeben, von dieser angekündigten Reise hatte ich mir im Vorfeld deutlich mehr versprochen. Zumal es schließlich eine ganze Weile dauert, bis es zu diesen kulinarischen Ausführungen kommt. Bis dahin darf man Nana dabei begleiten, wie sie verzweifelt über den Tod ihrer Mutter und den Verlust ihrer Wohnung trauert, sich selbst fast aufgibt und sich als Kritikerin ohne Geschmackssinn durchmogelt. Auf ziemlich unverschämte und dreiste Art und Weise, muss man noch hinzufügen. So sehr ich Nana als Protagonistin gerne gemocht hätte, ihre Naivität hat mich leider Seite um Seite immer ein wenig mehr genervt. Hinzu kommt die etwas erzwungen wirkende “Liebesgeschichte”, die sich nur darin zeigt, dass Nana hin und wieder Tom Boysen begegnet, einem Koch, über dessen Restaurant sie eine vernichtende Kritik geschrieben hat. Irgendwann stellt sie dann auch noch fest, dass sie auf einmal wieder schmecken kann – allerdings nur, wenn Tom in ihrer Nähe ist. “Tage wie Chili und Honig” ist trotzdem durchaus eine recht unterhaltende Lektüre für zwischendurch, wenn man etwas Leichtes mit einer kleinen Prise Liebe und zwei Prisen Kulinarität lesen möchte. Mich konnte das Autorenduo mit ihrer Geschichte aber leider nicht so recht überzeugen, dafür lädt der zum Buch gehörige Blogchiliundhonig.de weitaus mehr zum Stöbern ein und bietet sogar mehr Geschmack als der Roman selbst.

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  • Gastrokritikerin auf Geschmacksreise

    Tage wie Chili und Honig

    seschat

    11. April 2016 um 15:17

    INHALTNana Jacobi hat ihr Leben dem guten Geschmack verschrieben. Es gibt keine kulinarische Köstlichkeit, die nicht schon auf ihrem Teller gelandet wäre. Die 31-Jährige Gastrokritikerin kennt sich aus. Denn lange Zeit hat sie mit ihrer italienischen Mutter ein Spezialitätengeschäft betrieben und nun schreibt sie Restaurantkritiken für das Hamburger NARZISS-Magazin. Alles könnte perfekt sein, wäre ihr nicht der Geschmack- und Geruchssinn abhanden gekommen. Um wieder zu schmecken und zu riechen, sucht sie Therapeuten und Freunde auf. Doch erst der attraktive Koch Tom bringt die Lösung. Nur in seiner Nähe schmeckt sie wieder. Blöd nur, dass Nanas letzte Restaurantkritik ihm den Job gekostet hat und er dementsprechend nicht gut auf sie zu sprechen ist. MEINUNG"Tage wie Chili und Honig" ist ein amüsanter und fröhlicher Roman. Im Mittelpunkt steht die etwas chaotische, aber sympathische Ich-Erzählerin Nana Jacobi, die über einen langen Zeitraum ihre Erkrankung verheimlicht. Infolge müssen andere, wildfremde Männer mit ihr testessen gehen, um dass ihre Kolumne am Laufen gehalten werden kann. Doch ihre Schummelei fliegt auf und Nana sucht einen Ausweg. Mit Vaters Finanzspritze reist sie fortan auf den Spuren ihrer Mutter durch Europa, um vor allem ihren Geschmack wiederzufinden. Eine besondere Genussreise beginnt. Hauptcharakter Nana ist zu Beginn der Story eher etwas niedergeschlagen und trauert noch sehr um ihre verstorbene Mutter. Im Laufe der Handlung wird sie mutiger und selbstsicherer. Eine Wandlung, die mir sehr gefallen hat. Auch die eingebaute zarte Liebesgeschichte fand ich recht passend; romantisches Happy End inklusive. Hinter dem Autorennamen Helena Steegmann verbirgt sich ein weibliches Autorenduo. Ihr Erzählstil ist launig, authentisch und sehr lebhaft. Nur die häufigen Wechsel innerhalb der Erzählzeit hätte es m. E. nicht gebraucht, weil sie den Leser oft mehr verwirren als erhellen. Wer schon immer Mal eine Genussreise (Hamburg, Rom, Istanbul etc.) machen und wissen wollte, wie Gastrokritiker arbeiten, den sei dieser Roman wärmstens ans Herz gelegt. FAZITEine vortrefflich abgeschmeckte literarische Komposition. Buon appetito!

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  • Eine kulinarische Reise mit Nana durch Hamburg, Südtirol, Italien und Istanbul

    Tage wie Chili und Honig

    Lese-Krissi

    Aufmachung des BuchesIch habe die eBook-Version zu „Tage wie Chili und Honig“ von Helena Steegmann gelesen. Auf meinem Reader ist das Cover dadurch schwarzweiß. Im Internet kann man sich die Gestaltung klarerweise in bunt ansehen und das bald erscheinende Taschenbuch wird wohl auch diesen Buchdeckel haben. Das Cover besteht aus zwei Hintergründen: blau und gelb. Das gelbe Muster sieht wie ein Bienenstock aus. Der Titel ist scheinbar mit schwarzer Tinte geschrieben. Außerdem sieht man ein Honigglas (bei näherer Betrachtung könnte es auch ein Teeglas sein) und eine Chilischote. Die Gestaltung passt zum Buchtitel. Inhalt Nana Jacobi hat vor kurzem ihre Mutter verloren und muss den jahrelang geführten kulinarischen Laden schließen. Es zieht sie nach Hamburg. Dort findet Nana ein Zimmer in einer Pension und einen Job als Gastro-Kritikerin. Doch Nana hat gerade ihr Geschmacksinn verloren und wie soll sie jetzt Kolumnen schreiben?! Sie findet ihre Tricks, aber seltsamerweise kann sie schmecken, wenn der Koch Tom in ihrer Nähe ist, über den sie gerade eine vernichtende Kritik geschrieben hat. Ist Tom nicht da, schmeckt Nana auch wieder nichts. Ob Tom vielleicht ihr Mann fürs Leben wäre?! Meine Meinung Der Klappentext hat sehr ansprechen geklungen und so habe ich mich entschieden für Feelings das eBook zu lesen und zu rezensieren. Die Geschichte hat eine interessante, schöne und kulinarische Handlung. Interessant ist es, weil Nana ihren Geschmacksinn verloren hat und trotzdem als Gastro-Kritikerin Kolumnen schreibt. Hier fragt man sich ja schon, wie kann sie hier ihren Job halten. Dafür verheimlicht sie einfach ihr Problem und findet andere Wege und Mitteln ein Urteil über das Essen in den Restaurants zu schreiben. Nana ist ja schon eine kleine Betrügerin dabei, aber ich habe mir schon gedacht, dass dies nicht auf ewig gut laufen kann… Schön ist die Geschichte, weil eine Liebesgeschichte dabei ist, die zunächst nicht unter einem guten Stern steht und man als Leser miterlebt, wie sich alles entwickelt. Außerdem gefällt es mir, dass die Handlung zum einen in Hamburg spielt und alles so toll beschrieben wird. Zum anderen spielt es in Südtirol, wo ich auch schon des Öfteren in Urlaub war. Es war richtig toll, von Meran und Umgebung zu lesen :-). Auch andere Schauplätze in Italien und in Istanbul werden traumhaft beschrieben. Kulinarisch ist natürlich die Geschichte. Das lässt ja allein schon daran vermuten, weil Nana den Beruf als Gastro-Kritikerin ausübt. Immer wieder werden Gerichte, Lebensmittel und Gewürze erwähnt, dass einem als Leser schon fast das Wasser im Mund zusammenläuft. Nana muss man eigentlich mögen. Sie ist eine liebe Person, die aber auch ihre Fehler hat. Zeitweise musste ich über sie den Kopf schütteln. Ich hatte schon die Befürchtung, dass sie durch ihren Aufstieg im Job das Wesentliche aus dem Auge verliert: wahre Freundschaft. Sie neigt aber auch zu Kurzschusshandlungen, finde ich. Als es nicht mehr so gut läuft, flüchtet sie direkt und lässt Freunde im Ungewissen.Die Handlung wird hauptsächlich aus der Sicht von Nana erzählt, aber auch in manchen Kapiteln aus der von Tom. So lernt man die Gefühle und Denkweisen der beiden gut kennen. Die Geschichte wird auch in zwei Zeitspannen erzählt. Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem Nana sich schon in Südtirol befindet. Dann gibt es einen Sprung in die Vergangenheit. Nun erfährt man erst einmal über Nanas Umzug nach Hamburg und wie alles weiterging. Zwar finde ich diese Zeitsprünge schon irgendwie interessant, aber zeitweise haben sie mich auch verwirrt.Es hat etwas gedauert bis ich in die Geschichte hineingefunden habe, aber dann hat es Spaß gemacht mit Nana ihre kulinarischen Abenteuer zu erleben.Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und süß finde ich die kleinen Bildchen zu Beginn der Kapitel, die eine Bedeutung für diesen Abschnitt haben.Nanas Blog, der im Buch erwähnt wird, gibt es wirklich. Wer schauen mag, hier ist der Link: http://chiliundhonig.de/Und wer mehr über Helena Steegmann erfahren will, wird feststellen, dass sich hinter dem Namen zwei Autorinnen befinden: http://www.droemer-knaur.de/autoren/8844148/helena-steegmannMein Fazit Eine schöne und kulinarische Geschichte für zwischendurch. Von mir gibt es vier gute Sterne :).Vielen Dank an feelings, dass mir das eBook für Rezensionszwecke zur Verfügung gestellt wurde.

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    • 3

    Lese-Krissi

    05. April 2016 um 19:26
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