Yanis ein kleiner Junge begleitet seine Mutter beim Einkauf. An und für sich ist er für sein Alter schon ziemlich selbständig und möchte dies auch beweisen. Sie vereinbaren, dass sie sich bei der Kasse wieder treffen. Wenig später trifft seine Mutter bei der Kasse ein, doch von ihrem Sohn fehlt jede Spur. Wie länger sie wartet, desto unruhiger wird sie.
Zufällig trifft HK Mik Kohonen auf dem Parkplatz die suchende Mutter. Schnell ist er bereit, ihr bei der Suche zu helfen. Gottseidank trägt Yanis eine Uhr, die aufzeigt, wo er sich zur Zeit befindet. Was sie dabei beobachten, können sie sich überhaupt nicht vorstellen. Yanis befindet sich mehrere Kilometer vom Einkaufs-Shop entfernt irgendwo im tiefen Wald. Die grosse Frage, wie ist er dort hingekommen und was macht er dort?
Gleich zu Beginn der Geschichte kommt Spannung auf. In relativ kurzen Kapiteln lernen wir verschiedene sehr spezielle Personen kennen. Da fragt man sich, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und in all diesem Wirrwarr steht Mik Kohonen. Für ihn ist ganz klar, da steckt etwas sehr Böses dahinter, das schon vor langer Zeit seinen Lauf genommen hat. Die Geschichte ist in zwei grundsätzlichen Erzählstränge aufgebaut. Gekonnt verknüpft die Autorin diese zu einem Finale, der es in sich hat. Eine grosse Überraschung wird erst zum Schluss erklärt. Ihr Schreibstil ist einfach und klar.
Mik Kohonen hat sich inzwischen immer mehr von seinem Trauma erholt. Dabei unterstützte ihn die Polizeipsychologin Sofia Eriksson und half ihm, aus diesem Tief herauszutreten. Dabei sind sich die beiden immer nähergekommen, doch beide scheuen sich, ihre Gefühle zu offenbaren. Trotzdem ist Sofia eine sehr wertvolle Unterstützung bei der Klärung dieses Falles. Mit von der Partie ist auch Miks Partner Loris Anders, der sehr wertvolle Hinweise herausfindet.
Fazit: Ein äusserst brutaler und spannender Thriller, den ich gerne weiterempfehle.












