Helene Hanff 84, Charing Cross Road

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(6)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „84, Charing Cross Road“ von Helene Hanff

Eine Hymne auf die Literatur und auf die Freundschaft ist der Briefwechsel zwischen der klugen, kämpferischen New Yorkerin Helene Hanff und den liebenswerten Angestellten eines kleinen Antiquariats in Londons Charing Cross Road. Durch Zufall stößt die amerikanische Bühnenschriftstellerin Helene Hanff Ende der 40er Jahre auf die Adresse eines kleinen Antiquariats in London. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Die Autorin greift zur Feder, ohne zu ahnen, dass diese ersten Zeilen den Beginn einer jahrzehntelangen Brieffreundschaft markieren. Zunächst ist die Korrespondenz zwischen ihr und dem Londoner Buchhändler Frank Doel noch allein von der gemeinsamen Leidenschaft für Bücher geprägt. Frank treibt für Helene rare Buchausgaben auf, man spricht über Autoren, Werke und Buchausstattungen. Doch mit der Zeit werden die Briefe persönlicher und weiten sich auf das gesamte Personal von Marks & Co. aus. Helene erzählt von ihrem Alltag in New York, ihrer Arbeit und aktuellen Er eignissen. Aus London wiederum erfährt die Amerikanerin, wie knapp die Lebensmittel zu jener Zeit sind, und schickt Care-Pakete an ihre Lieben. Im Gegenzug erhält sie wertvolle Erstausgaben und das eine oder andere unentbehrliche Rezept. Schließlich erreichen die Briefe eine Vertrautheit, wie man sie sonst nur zwischen wirklich guten Freunden findet. Mit "84, Charing Cross Road" hat Hanff dieser außergewöhnlichen Freundschaft ein Denkmal gesetzt und der Nachwelt gleichzeitig ein einzigartiges Zeitdokument der 50er und 60er Jahre hinterlassen.

Ein Buchdokument in Briefen, übersetzt, verfilmt - ein Stück Zeitgeschichte und eine Hommage an die Literatur und die Freundschaft! Klasse!

— SigiLovesBooks

Stöbern in Biografie

Embrace

Sowohl als Buch als auch als Film echt beeindruckend! Kann Embrace jedem empfehlen :)

Kiwi33

Nachtlichter

Ehrlich, schonungslos und informativ

silvia1981

Hass gelernt, Liebe erfahren

Die bewegende Geschichte einer Verwandlung, von jemandem der voller Hass ist, zu jemandem, der seinen Feinden hilft

strickleserl

'Suche Mann für meine Eltern'

Sehr amüsantes und kurzweiliges Buch, das trotz allem ein nachdenklich stimmendes Thema anschneidet. Absolut lesenswert!

Seehase1977

Penguin Bloom

Eine berührende Geschichte die wirklich passiert ist.

HannahsBooks

Der Lukas Rieger Code

Der Lukas Rieger Code

ArnoSchmitt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Hörgenuss für Buchliebhaber

    84, Charing Cross Road

    MareikeHerzpotenzial

    20. November 2014 um 11:47

    Helene Hanff schrieb seit den 1930er Jahren Theaterstücke und später auch Fernsehstücke. Als sie 1970 ihren Briefwechsel mit dem Londoner Antiquariat Marks&Co. und besonders dessen Haupteinkäufer Frank Doel veröffentlichte, wurde dieses Buch in England und den USA ein Überraschungserfolg. Die Briefe erzählen von einer tiefen Freundschaft, die sich aus einer zunächst geschäftlichen Korrespondenz zwischenHelene Hanff und Frank Doel entwickelte. Sie benötigte günstige, größtenteils vergriffene Bücher, meist Sachbücher und Aussatzsammlungen, die ihr das Londoner Antiquariat zuverlässig und in guter Qualität zukommen lies. Mag diese Art der Korrespondenz zunächst wenig Reiz vermuten, so ist es der Schreibstil der jungen, humorvollen und durchaus etwas stürmischen Helene, der auf den distinguierten britischen Stil von Frank trifft, der diese Briefe schnell zu einer Sucht werden lässt. Man spürt das literarische Wissen, die Liebe für Bücher und genießt Helenes Schwärmereien über Goldschnitte und lederne Einbände. Auf der anderen Seite erfährt man sehr viel über das Nachkriegsengland der späten 40er und frühen 50er Jahre. Die junge Autorin möchte ihrem Brieffreund und der Belegschaft von Marks&Co. im kriegsgebeutelten England gern an den Feiertagen etwas Gutes tun und beschenkt sie mit frischen Eiern und Dosenfleisch. Die rührenden Antwortbriefe haben mich wirklich gerührt. Selten bekommt man so unmittelbar Einblick in die Lebenswirklichkeit der Menschen wie über gute Briefe. – Und die Briefe von Frank und Helene sind gut! Ausgesprochen gut und witzig. Ich hätte ihnen gern noch viel länger gelauscht, denn für mich war die Briefauswahl viel, viel zu kurz. Das Hörbuch ist insgesamt zwei Stunden lang, gekürzt – wie eben schon angedeutet und wird von einigen weiblichen Sprecherinnen und einem männlichen Sprecher gelesen. Jeder Briefpartner bekommt also seine eigene Stimme und gerade die Sprecherin von Helene Hanffs Briefen spricht so umittelbar, expressiv, eindringlich und dabei unheimlich lässig – authentisch, dass es eine wahre Freude ist ihr zuzuhören. Aus die anderen Sprecher sind gut, doch finde ich den Frank etwas zu “alt”. Besonders am Anfang klingt es nach einem enormen Altersunterschied zwischen den beiden, was gar nicht der Fall gewesen ist. Das gibt ihm ein wenig ein großväterliches Image, das nicht recht zum Inhalt passen wollte. Fazit: Großartig! Ich bin völlig begeistert von dieser ungewöhnlichen Brieffreundschaft und den tiefen Einblicken in die 40er und 50er Jahre in London und New York. Helene Hanff muss eine ganz wundervolle Person gewesen sein und einem herrlichen Humor. Diese Briefsammlung ist kurzweilig und einprägsam. Als Hörbuch durch die besondere Sprecherleistung ein zusätzliches Highlight.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks