Helene Hanff 84 Charing Cross Road

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Inhaltsangabe zu „84 Charing Cross Road“ von Helene Hanff

A timeless classic that should be on every book-lover's 'must read' list.

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  • Interessante Korrespondenz über den Atlantik!

    84 Charing Cross Road
    DaniW

    DaniW

    27. August 2015 um 02:34

    Generell sind Briefe, in denen es um Buchbestellungen geht, nicht wirklich interessant. In diesem Fall handelt es sich allerdings um einen 20jährigen Briefwechsel einer selbstständigen Autorin und begeisterten Bücherrate in New York und dem Besitzer eines Second-Hand-Buchladens in London - und die Briefe haben es in sich. Die leicht zickige Art von Helene Hanff wird in den Antworten von Frank Doel ganz freundlich reserviert abgetan. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine echte Freundschaft zwischen den beiden und die Buchdiskussionen der zwei sind unterhaltsam. Insgesamt spiegeln die Briefe nicht nur eine lange Geschäftsbeziehung wieder, sondern geben dazu noch ein sehr lebendiges Bild der Nachkriegsjahre (vor allem in England) wieder. Die Tatsache, dass das  Buch auf autobiographischen Ereignissen und Personen beruht, lässt diese Freundschaft über den Atlantik noch interessanter werden. Ein sehr empfehlenswertes Buch! Aufgrund des Vokabulars geeignet für Erwachsene mit guten Englischkenntnissen.

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  • 84 Charing Cross Road - Helene Hanff

    84 Charing Cross Road
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    08. December 2014 um 19:33

    Inhalt 1949 schrieb Helene Hanff, ihres Zeichen arme Schriftstellerin mit einem Faible nach antiquarischen Büchern, einen Brief an Marks & Co. Buchhändler in der Charing Cross Road, mit der Anfrage nach seltenen Ausgaben, die sie in New York nicht finden konnte. . Ihre gewünschten Bücher wurden höflich und zügig verschickt. Aber, auf der Suche nach weiteren Schätzen, fand sich Helene bald in regelmäßigen Briefwechsel mit Buchhändler Frank Doel, und begegnet seiner »English reserve« mit Wärme und Witz. Und, durch Briefen, Büchern und Humor über den Ozean hinweg, blühte eine Freundschaft, die zwanzig Jahren andauerte. Meine Meinung Helene Hanff ist Drehbuchautorin für Fernsehserien und lebt in New York. Sie liebt antiquarische Bücher, obskure Klassiker, englische Literatur. Bücher, die sie für ihre Selbstbildung gerne hätte und in New York nicht findet. Sie schreibt ihren ersten Brief an den Antiquariatsbuchladen am 5. Oktober 1949. Sie hat in einer Anzeige dieses Ladens gelesen, dass sie in vergriffene Bücher spezialisiert sind. FPD antwortet auf ihren Brief in seiner reservierten, britischen Art und schickt die Bücher mit Rechnung über den Ozean. Das ist der Anfang einer 20 Jahre andauernden Korrespondenz. FPD stellt sich als Frank Doel heraus. Das Buch besteht rein aus den Briefen, die Beide aneinander schicken und man erlebt mit, wie eine einzigartige Freundschaft entsteht. Mit der Zeit bekommt Helene nicht nur von Frank Briefe, sondern auch von seiner Frau Nora und anderen Mitarbeitern von Marks & Co. Der erste Brief von Frank wird »Yours faithfully« gezeichnet, sein letzter Brief, am 16. Oktober 1968, mit »Love, Frank«. Das zeigt, wie tief diese Freundschaft ging über  diesen Zeitraum. Diese Korrespondenz ist absolute charmant und witzig. Es gibt ein großherziges Geben und Nehmen, das nicht so oft zu finden ist und das Herz erwärmt. Helene Hanff veröffentlicht die Briefe zwischen Frank und sich im Jahr 1970. Sie sind unter anderem auch eine Liebeserklärung an die Literatur. Immer wieder wurde Helene von Frank eingeladen, endlich London zu besuchen, aber ihre finanziellen Möglichkeiten erlauben es ihr nicht. Doch es ist ihr Traum und ihr größter Wunsch einmal London zu besuchen, das »Literarische London«, wie sie es nennt. Der Verkauf ihres Buches »84, Charing Cross Road« erlaubt ihr diesen Traum endlich zu realisieren! »The Duchess of Bloomsbury Street« handelt von Helenes Besuch in London von 17. Juni bis 26. Juli 1971. Helene führt Tagebuch während dieser Zeit und veröffentlicht die Tagebucheinträge im zweiten Buch. Sie hat ganz besondere Wünsche, was sie hier alles sehen möchte. Sie ist überwältigt von den Menschen, die sich melden und sie unbedingt treffen möchten, wird mit Einladungen überschüttet und trifft die wunderbarsten Menschen. Dieses Buch ist eine wunderbare Liebeserklärung an London. Es umfasst so vollkommen die Atmosphäre dieser herrlichen Stadt, zeigt so deutlich den Stolz aber auch die Hilfsbereitschaft der Londoner. Die Art, wie sie reden, ihren Anstand, ihre höfliche Reserviertheit. Natürlich gibt es nicht nur solche Menschen in England, das weiß ich auch. Viele von euch wissen, dass ich aus England (aber nicht aus London!) komme und ja, ich liebe meine Heimat. London ist etwas Besonderes und genau das zeigt Helene in diesem Buch. Wie gerne würde ich genau diese »Tour« von London, Oxford und Hatfield machen, die Helene das Glück hatte zu machen. Ja, es gibt viele alte, wunderschöne Städte in Europa und über die ganze Welt. Aber wie für Helene ist London für mich auch ganz speziell. Das erste Buch handelt von einer außergewöhnlichen Freundschaft, die absolute authentisch ist. Nichts wird hinzugefügt und das macht es wirklich ganz außerordentlich herzlich und aufrichtig. Das zweite Buch ist eine bemerkenswerte Reise in die Stadt ihrer Träume. Helene hat das Glück wirklich wunderbare Menschen kennenzulernen und bis auf eine einzige Sache (die sie zu lange aufgeschoben hat) alles zu sehen, was sie sehen wollte, und mehr. Eine Reise in die wunderbare, historische, literarische Vergangenheit einer großartigen Stadt. Und ja, ich bin voreingenommen

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