Helene Hegemann Axolotl Roadkill

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Inhaltsangabe zu „Axolotl Roadkill“ von Helene Hegemann

Die sechzehnjährige Mifti lebt seit dem Tod ihrer Mutter in Berlin und im heranwachsenden Ausnahmezustand. Als 'pseudo-belastungsgestörtes' Problemkind tanzt, vögelt und kokst sie sich durch die Hauptstadtszene. Das Besondere an Mifti ist ihre Hypersensibilität und ihr offener, fragender Blick auf eine Elterngeneration, die weder auf sich noch ihre Kinder aufpassen kann. Hin- und hergerissen zwischen Genie und Wahn entlarvt Mifti Sprache, Lebensentwürfe und Konventionen der Erwachsenen als das 'allgemeine Dahinschimmeln' ihres wohlstandsverwahrlosten Umfelds.

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  • Ein Kunstwerk in sich

    Axolotl Roadkill
    mtbooks

    mtbooks

    17. February 2017 um 13:57

    Ein Kunstwerk in sich. Wortstark und zutiefst emotional, wenn man es schafft zwischen den Zeilen zu lesen. Trotz oder gerade wegen einer aufgesetzter und oftmals pseudointellektuell wirkenden Sprache, ein bannendes Werk, bei welchem man bis zum Ende keine klare Struktur entdecken kann. Es geht weniger um eine Story oder einen roten Faden, sondern um Situationen, Jugend, Zwischenmenschlichkeit und letztendlich um das abgefuckte Leben einer traumatisierten jungen Frau.

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  • Aufgesetzt und bemüht

    Axolotl Roadkill
    winter-chill

    winter-chill

    Erst vom Feuilleton frenetisch gefeiert, dann kamen die Plagiatsvorwürfe: Vor ein paar Jahren ging Helene Hegemanns Debütroman „Axolotl Roadkill“ ja ziemlich durch die Medien und spaltet seither die Meinungen. Ich wollte mir jetzt auch endlich einmal eine eigene Meinung zu diesem Buch bilden und habe versucht möglichst vorurteilsfrei an die Sache heranzugehen. Mein Fazit: Wie leider fast schon befürchtet, ist „Axolotl Roadkill“ nicht mein Fall und wäre das Buch länger als die knapp 200 Seiten gewesen, hätte ich es wahrscheinlich sogar abgebrochen. Meine Hintergründe: Im Grunde hat mich schon die Thematik genervt. Geschichten über wohlstandsverwahrloste Jugendliche, die Drogen-, Sex- und Partyexzesse feiern und mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen, sind doch wirklich nichts neues mehr. Und gibt es denn wirklich so viele Menschen, deren Jugend nur von Frust und Wut und Ziellosigkeit geprägt ist? Im Fall von „Axolotl Roadkill“ kommen dann noch andere Komponenten dazu, die mir die Lektüre vergällt haben. Hegemann wirft mit wirren Worthülsen, Phrasen und vielen, vielen Fremdwörtern um sich und bedient sich recht gern und oft der Fäkalsprache. Sogar die paar Passagen im Buch, die tatsächlich klug und  originell waren, bekommen dadurch einen unerträglich aufgesetzten pseudorebellischen und pseudointellektuellen Klang. Dieses Bemühte, Aufgesetzte ist glaub ich auch der größte Kritikpunkt, den ich an dem Buch habe. Dass die Geschichte überhaupt keine Struktur hat und die Passagen wie Fragmente daherkommen, ist zwar anstrengend, fand ich aber eigentlich gar nicht mal so schlecht, da das ja das Leben der Hauptfigur Mifti widerspiegelt, der es im Leben auch an Struktur fehlt. Zwischen den Zeilen kann man ahnen, dass Hegemann auf jeden Fall Talent hat und auch etwas kann, ihr Debüt fand ich aber weder sprachgewaltig, noch besonders, noch frisch. Im Bezug auf die Plagiatsvorwürfe musste ich gleich zu Beginn des Buches übrigens sehr schmunzeln, denn da gibt Miftis Bruder Edmond zu, dass er sich für seine Sätze überall bedient, wo er „Inspiration findet und beflügelt wird“ und dass einer seiner Sprüche nicht von ihm sondern „von so ´nem Blogger“ ist.

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    • 2
  • Musste ich leider abbrechen...

    Axolotl Roadkill
    VickyWunderland

    VickyWunderland

    26. January 2014 um 21:29

    Ich habe dieses Buch zu meinem Geburtstag im August bekommen. Das Cover hat mich sofort angesprochen, ebenso der Klappentext, es versprach eben eine gute Story zu werden.  Ich glaube einfach, dass man aus der Geschichte und den Charakteren viel mehr hätte heraus holen können. Stellenweise gefiel mir die etwas andere Art, wie die Autorin geschrieben und ihre Charaktere geschrieben hat, sehr gut. Das Buch war auf der einen Seite etwas bizarr, aber auch unterhaltsam, dafür auch wieder rum etwas wirr und irgendwann nervte es mich schon irgendwie an, dass sich kein wirklich roter Faden in der Story hat finden lassen.  Noch dazu kommen die ganzen Quellennachweise weiter hinten im Buch, da der Autorin ja, wie ich nachher heraus gefunden habe, vorgeworfen wurde, ganze Textstellen einfach geklaut zu haben. Das zeugt meiner Meinung nach nicht von wirklicher Kreativität.  Ganz zu Ende gelesen habe ich es nicht, mir fehlt noch ca. ein Viertel des Buches. Vielleicht, wenn ich mal gerade wirklich nichts zu tun habe, werde ich mir auch diese Seiten noch durchlesen, ansonsten war es das eben... Schade.

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  • Enttäuschend und Verwirrend

    Axolotl Roadkill
    jasimaus123

    jasimaus123

    14. October 2013 um 16:32

    Das Cover von dem Roman gefällt mir eigentlich schon aber noch besser finde ich die Rückseite weil die Inhaltsangabe in großen, grellen pinken Buchstaben geschrieben ist und meiner Meinung nach toll aussieht. Meine allererste Printausgabe die ich abbreche. Warum? Weil ich bei diesem Buch leider absolut nicht durchblicke, mehrere Situationen reihen sich hintereinander auf die nichts miteinandern zu tun habe und ich frage mich ob das jetzt ein Tagebuch, Gegenwart oder sonst etwas ist. Teilweise kommen auch emails in dem Buch vor. Außerdem ergibt für mich vieles einfach keinen Sinn. Mifti, die Protagonistin ist mir leider auch sehr unsympatisch. Ihre Art ist irgendwie abwertend und launisch. Auch die anderen Charaktere, die nur am Rande vorkommen gefallen mir nicht und leider wird auch nicht besonders auf sie eingegangen. Wobei ich aber ein großes Lob an dieses Buch aussprechen muss was den Wortschatz angeht. Unheimlich viele Fremdwörter und tolle Synonyme wurden verwendet. Mehrere Sätze wanderten in meine 'Zitate-Sammlung' da sie mich beeindruckt haben. Aber leider ist das, das einzige was mir an diesem Buch gefallen hat und deshalb hab ich es nach knapp der Hälfte abgebrochen und werde es vielleicht später einmal wieder versuchen. Fazit: Im Internet habe ich die unterschiedlichsten Bewertungen zu diesem Buch gefunden und ich denke es ist eines der Bücher die du entweder magst oder nicht magst. Ich mag es nicht weil mir einf

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  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    bensia1985

    bensia1985

    06. February 2013 um 16:05

    Das Buch ist ein ziemliches durcheinander und es dauert eine Weile bis man die zusammenhänge erkannt hat und die Story versteht.

  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    Zuckervogel

    Zuckervogel

    13. August 2012 um 11:13

    Einfach nur eine Zumutung!

  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    Saari

    Saari

    Ich traue mich nicht, an morgen zu denken, ich traue mich eigentlich überhaupt nicht zu denken. Dieser Satz ist einer der ganz, ganz wenigen guten (oder auch nur normalen) in diesem 200 Seiten umfassenden Buch. Hätte Helene Hegemann doch nur das Denken eingestellt oder wenigstens ihre (bzw. auch fremde) Gedanken für sich behalten, anstatt sie auf Papier zu rotzen und bei einem zweitklassigen Verlag veröffentlichen zu lassen. Der im Übrigen eines der schlechtesten Cover für dieses merkwürdige, charakterlose Stück Literatur entworfen hat, das mir je untergekommen ist. Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Inhaltsangabe, denn…nunja…Inhalt? Ich erinnere mich an ein Mädchen, das Drogen nimmt und keinen Bock auf Schule hat. Der Rest drumherum ist nichts weiter als ein verwirrender, schlecht geschriebener, unreifer, pseudo-intelligenter Schmus. Natürlich könnte man jetzt entgegenhalten, dass die Autorin beim Verfassen erst 16 Jahre alt war. Und ich gebe auch gern zu, dass ich es bewundernswert finde, wenn jemand in diesem Alter ein Buch schreibt, das dann auch noch veröffentlicht wird. Aber warum gibt es Lektoren, die zugelassen haben, dass dieser „Roman“ für teure 14,95 € auf die Menschheit losgelassen wird? Eben jene Lektoren haben ihren Job auch noch schlecht gemacht; in diesem Buch strotzt es nur so vor falscher Kommasetzung, allerdings so willkürlich, dass das niemals Absicht der Autorin sein kann. Selten habe ich ein so schlechtes Buch gelesen, dessen Verfasserin sich wunderbarerweise auch noch so offenkundig selbst entlarvt, indem sie ihre Hauptfigur so tolle Sätze brüllen lässt wie „Ich bin minderbemittelt und völlig am Arsch, und dann erwartet die, dass ich funktioniere, das kann ich aber nicht.“ Wenn dann mal Sätze fallen, die kein „Fuck“, „Scheiße“ oder „Arsch“ enthalten, klingen die so: „Wir warten vollkommen aus dem Konzept geworfen, bis der Anrufbeantworter anspringt und das akustische Resultat des im Kehlkopf unseres Nachbarn Lars generierten Phonationsschalls ein Licht auf unsere Situation wirft, das unsere Situation lächerlich und unangebracht wirken lässt.“ Ich glaube, mehr muss nicht gesagt werden.

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    • 3
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2012 um 20:59
  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    11. May 2012 um 14:06

    Ein Buch, das die Geschmäcker spaltet: einige finden es herausragend, andere (und dies scheint mir die Mehrheit) finden es abgrundtief scheiße. Nichtsdestotrotz sind dies alles persönliche Meinungen, über die man urteilen kann oder eben nicht. Eines ist das Buch auf alle Fälle: auffallend wortgewandt. Dennoch könnte ich es eigentlich nur mit einem Satz beurteilen: Die Autorin (oder eben nicht-Autorin, wer ist sich da schon so sicher) schafft es einen derartig exibitionistischen, eloquenten Roman zu schreiben, der über seine eigene Wortgewalt den roten Faden verschluckt. Immer wieder ertappte ich mich dabei Sätze zwei, drei, viermal zu lesen und am Ende eines Absatzes vergessen zu haben, worum es überhaupt geht. Generell braucht man für dieses Buch eine Ausstattung: einen abgedunkelten Raum mit einer Leselampe, damit einen keine optische Reize von Außerhalb ablenken, dazu sollte der Raum noch schalldicht sein, denn auch auditive Reize können sehr störend sein, bei einem Buch derartigen Schreibstiles. Vielleicht sollte man dann noch ein Notizbuch mit sich führen, um sich Stichpunkte zu machen und nebenher ein Brainstorming, um nicht zu vergessen was die Autorin (oder nicht-Autorin, das hatten wir bereits) uns überhaupt mitteilen möchte. Über eine derartige Auststattung verfüge ich leider nicht, und daher kann und möchte ich mich mit Axolotl Roadkill auch nicht anfreunden. Tut mir Leid.

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  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    Ratina

    Ratina

    28. April 2012 um 22:00

    Die Geschichte von Mifti und ihren Drogen-/Sexexzessen ist eine von denen, bei dem ich kaum zu einem Urteil gelangen kann. Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, wurde mir fast schlecht, der Schreibstil machte mir reell Kopfschmerzen und ich fühlte mich beim Lesen schon fast wie Mifti, wenn sie nach einem ihrer Drogenabstürze aufwacht. Wobei - das wäre eigentlich ein Argument für den Roman, wenn er so eine starke Reaktion auslöst, oder? Als ich das Buch später noch einmal lesen wollte, fand ich es einfach nur gut, geniale Metaphern und Vergleiche, die sich erst richtig entfalten, wenn man es langsam durchliest und jeden Satz einen Moment sacken lässt. Dann wieder fand ich das Buch einfach nur banal, wirres Gerotze von einem gelangweilten Kind, das nichts zu sagen hat und sich wichtiger findet, als es ist. So. Man kann also festhalten, dieses Buch spaltet die Meinungen, die einen finden es schrecklich, die anderen wunderbar. Oder beides, abwechselnd.

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  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    palegreeneyes

    palegreeneyes

    26. February 2012 um 20:53

    Die Alte hat echt nen Schaden.

  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    Weeklywonderworld

    Weeklywonderworld

    25. February 2012 um 17:12

    Ich hatte viele Negative Rezensionen darüber gelesen und wollte einfach auch mal lesen, wie das Buch so ist und ob es für mich auch so negativ sein wird. Leider muss ich JA dazu sagen, ich habe vielleicht 3 oder 4 Seiten gelesen und hatte wirklich keine Lust mehr danach, es weiterzulesen. Es hat mich einfach nicht bei der Spannung gehalten und die Ausdrucksweise war doch sehr fraglich. Wer es lesen sollte, sollte sich in Acht nehmen vor der Ausdrucksweise. Schade, ich hätte gerne etwas anderes dazu gesagt, aber leider konnte es mich nicht überzeugen.

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  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    Obadja

    Obadja

    24. January 2012 um 22:43

    Ich bin wirklich froh, hier auf ähnlich gestimmte Lesende zu treffen! Keine Ahnung, ob es der Name ist, aber das Buch wurde wirklich zu Unrecht so hochgeschrieben und geredet - aber auch ich bin an der für mich ebenfalls sinnlosen Aneinanderreihung von wirren Sätzen über Sex, Drogen und Inhaltslosigkeit eines Teenagerlebens gescheitert und habe das Buch, nachdem ich verzweifelt eine Handlung gesucht habe, nach gut 50 Seiten wieder in die Stadtbibliothek gebracht.

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  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    Marcus_Krug

    Marcus_Krug

    13. January 2012 um 14:22

    Stellenweise unlesbare Aneinanderreihung von Fick-und Kotzjargon, der von einer siebzehnjährigen stammt, die durch Wohlstand verwahrlost. Monströse und kraftvolle Satze, die aber nichts zu erzählen haben. Einfach nur in die Welt exportierte Provokation. Ob sie nun abgeschrieben hat oder nicht, ist mir vollkommen egal. Das Buch bekommt nur einen Stern, weil es in meinen Augen nur Zeit- und Papierverschwendung ist. Absolut nicht empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    Schnupperstern

    Schnupperstern

    15. December 2011 um 03:44

    Auch wenn ich die Aussage vieler anderen wiederhole: nach 30 Seiten habe ich das Buch wütend in die Ecke gepfeffert und seither nicht mehr angerührt. Dieses Buch verdient es nicht, gelesen zu werden.
    Und es ist das erste Buch, das ich in die Mülltonne geworfen habe. Und zwar mit einem Gefühl der tiefen Befriedigung, da es so zumindest einen Leser vor der qualvollen Langeweile bewahrt.

  • Rezension zu "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill
    Kammerflimmern

    Kammerflimmern

    18. October 2011 um 21:45

    Ist die 3 Euro, die ich dafür ausgegeben habe, nicht wert. (Und es gibt auch keine aussagekräftige Rezension für diesen Mist.)

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