Helene Henke Der Gottvampir

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Inhaltsangabe zu „Der Gottvampir“ von Helene Henke

Man nennt ihn Bragi – der Name des altgermanischen Gottes der Dichtkunst. Und tatsächlich scheint er mehr zu sein als ein Vampir. Der exzentrische Rockstar versteht es, mit seiner Musik Menschen und Vampire gleichermaßen zu begeistern. Hat sein Auftauchen in Krinfelde etwas mit dem neuesten Fall von Privatdetektivin Leyla Barth zu tun? Fest steht, dass Thetania e. V. weiterhin seinen Geschäften nachgeht, obwohl Leyla und der Meistervampir Rudger von Hallen der Sekte schon einmal in ihr fragwürdiges Handwerk gepfuscht haben. Während Thetania expandiert und neben Menschen nun auch Vampire zu Opfern werden, wirft die geheimnisvolle Vampirin Iduna einen Schatten auf die junge Beziehung zwischen Leyla und Rudger.

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  • Rezension zu "Der Gottvampir" von Helene Henke

    Der Gottvampir
    Belladonna

    Belladonna

    14. February 2011 um 15:20

    Beschreibung: Obwohl es Leyla Barth und Rudger von Hallen schon eimal gelungen ist in die Machenschaften der Sekte Thetania e. V. hineinzupfuschen scheinet die Gemeinschaft zu expandieren und neben menschlichen Geschädigten scheint es so dass nun auch Vampire der Sekte zum Opfer fallen. Der selbstverliebe und exzentrische Rockstar Bragi zieht nach seinem Auftauchen in Krinfelde Leylas Aufmerksamkeit auf sich und Leyla beginnt sich zu fragen ob sich hinter dem altegermanischen Gottesnamen mehr verbirgt als ein normaler Vampir. Meine Meinung: Im zweiten Teil der Urban-Fantasy Reihe >>Das rote Palais>Die Totenwächterin<< an, weiterhin beschäftigt sich die Privatdetektivin Leyla Barth mit den mysteriösen Machenschaften der Sekte Thetania e. V., doch nun scheinen nicht nur Menschen der Sekte zum Opfer zu fallen sondern auch Vampire. Außerdem taucht der Gottvampir Bragi in Krinfelde auf und gibt Leyla neue Rätsel auf. Neben den spannenden Ermittlungen spielt die leidenschaftliche und romantische Beziehung zwischen Leyla und dem Meistervampir Rudger eine große Rolle. Zu einer ernsten Krise kommt es als die überirdisch schöne Vampirin Iduna aus den Fängen Thatanias befreit wird und Leyla dem erotischen, lebensrettenden Blutritual zwischen Rudger und Iduna beiwohnt. Diese Szenen sind emotional so fesselnd das ich den Roman nicht mehr aus den Händen legen konnte und gespannt die weiteren Geschehnisse verfolgen musste. Helene Henke hat mit >>Der Gottvampir<< eine fesselnde Fortsetzung ihrer Reihe erschaffen und mich mit ihren Figuren und Ideen gebannt in eine Welt voller Vampire und menschlichen Abgründen eintauchen lassen. Sehr gut gefallen hat mir vor allem das man in >>Der Gottvampir>Der Gottvampir>Die Totenwächterin<< vergebe ich 4,5 von 5 Sternen. Mein Fazit: Fesselnde Vampiraction mit einem ordentlichen Schuss knisternder Romantik. Mein absoluter Lesetipp für Vampirfans!

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  • Rezension zu "Der Gottvampir" von Helene Henke

    Der Gottvampir
    lisbeth78

    lisbeth78

    28. December 2010 um 16:05

    Helene Henke – Das Rote Palais/Der Gottvampir Bei „Der Gottvampir“ handelt es sich um den zweiten Teil der Trilogie um das Rote Palais. Schauplatz ist wieder Krinfelde mit dem Multiplexkino Aurodrom und die Handlung schließt zeitlich an den ersten Band an. Doch dieses Mal hat Privatdetektivin Leyla Barth nicht nur mit Vampiren und deren Gegnern zu tun, sondern es taucht auch noch der Vampir Bragi auf. Ein Rockidol, das seine Fans mit seiner gottgleichen Stimme verzaubert. Der ungewöhnliche Mord an zwei jungen Mädchen in einem Park, eine gruselige psychiatrische Anstalt und eine Meistervampirin, die von der Göttin Iduna besessen ist, runden die ganze Geschichte ab. Das Buch ist nur unwesentlich dicker als der erste Band und auch das Cover ist ebenso wie in Teil eins einfach und doch treffend gehalten. Auch wenn es ein Fortsetzungsroman ist, kann man das Buch durchaus auch alleinstehend lesen, da aus Teil 1 auftauchende Fragen gleich im Buch miterklärt werden. Der Gottvampir Bragi taucht in Krinfelde auf und läßt seine Fans reihenweise in Ohnmacht fallen. Zur gleichen Zeit geht eine Seance schief, was in Folge zwei tote Mädchen und ein bessenes hat und eines, was nichts gesehen haben will. Das besessene Mädchen ist dem Leser schon aus Teil 1 bekannt: Sandra, Schwester von Marie. Sie wird von ihrem Vater in eine Anstallt namens „Seelenheil“ gebracht. Als Marie dann Leyla um Hilfe für ihre Schwester bittet, geht sie der Sache nach und kommt so einem Skandal ohne Gleichen auf die Spur. Diese Anstallt entpuppt sich als altertümliches und verwahrlostes Gebäude, daß aus dem Mittelalter entsprungen scheint und ist zu dem auch ein gestütztes Objekt von Thetania e.V.. Und während an der Oberfläche arme menschliche Seelen gequält werden, wird im Keller an Vampiren auf die schlimmste und widerwärtigste Art und Weise experimentiert. Beinah schon wieder lustig ist zu erwähnen, daß Vampire in keine Spalte des Gesetztes passen und somit die Quälerei nicht einmal verfolgt werden kann. Soll heißen, bei Vampirmord trifft weder Sachbeschädigung noch Tierquälerei noch Mord zu. Also richtig passend für Deutschland und seine undurchsichtige Gesetzteslage. Während also Leyla mit Hilfe von Jarno – ebenfalls schon aus Teil 1 bekannt – und Marie die Anstallt überprüft, findet sie nicht nur Sandra in einem erbärmlichen Zustand, sondern auch die Meistervampirin Iduna. Rudger muß sogar eingreifen, als die Situation brenzlig wird und Leyla in echte Lebensgefahr gerät. Bei der anschließenden erste Hilfe für Iduna kommt Leyla dann auch noch an ihre emotionalen Grenzen. Hier wird sehr genau die Beziehung zwischen Leyla und Rudger mit all ihren menschlichen und vampirischen Schwierigkeiten deutlich, denn auf beiden Seiten gibt es Unsicherheiten. Bei all den Problemen läuft die wieder aufgeflammte Romanze zwischen Bragi und Iduna beinah schon nebensächlich ab. Die Einbeziehung von germanischen Göttern in die Geschichte finde ich dabei äußerst gelungen. Nach der langen Zeit der Trennung finden die beiden endlich wieder zusammen, entscheiden nebenbei noch eine fast aussichtlose Schlacht zu Gunsten der Guten und verschwinden dann auf Nimmer wiedersehen in Asgard. Der Verein Thetania e.V. hat mit dem Verlust von Ariane Möller und Dr. Kremer enorm an Macht verloren und ist zudem auch bundesweit verboten worden, wobei ich mir nicht vorstellen kann, daß er so leicht von der Bildfläche verschwindet. Und die Legalisierung des Vampirismus ist mit der Wahl auch einen großen Schritt nach vorn gekommen. Mein Fazit: Helene Henke ist mit ihrem Buch nicht nur eine geniale Fortsetzung geglückt, sondern sie hat wieder einmal bewiesen, daß es auch Vampirromane der besonderen Art gibt. Ich kann nur jedem, der nicht nur die üblichen ausgetretenen Pfade gehen möchte, dieses Buch empfehlen. Der Spagat zwischen Krimi, Romantik, Erotik und Komödie ist nie leicht, doch Frau Henke schafft ihn fast spielerisch und läßt mich nun voller Erwartung auf den dritten und wohl leider letzten Teil der Palais-Reihe zurück. Und weil es ja auch so romantisch war, möchte ich mit meinem Lieblingszitat abschließen: „Und der Tod verliebte sich in das Leben und büßte damit seine Selbstherrlichkeit ein.“ · Broschiert: 204 Seiten · Verlag: Sieben Verlag (20. Juni 2009) · Sprache: Deutsch · ISBN-10: 3940235830 · ISBN-13: 978-3940235831 · Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 1,4 cm

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  • Rezension zu "Der Gottvampir" von Helene Henke

    Der Gottvampir
    Zabou1964

    Zabou1964

    29. July 2010 um 12:28

    Im zweiten Teil der Reihe um das Rote Palais hat es die Totenwächterin Leyla Barth nicht nur mit Vampiren und deren Gegnern zu tun. In Krinfelde taucht das Rockidol Bragi auf, der seine Fans mit seiner göttlichen Stimme verzaubert. Der Mord an zwei Mädchen in einem Burgpark gibt der Privatdetektivin Leyla und dem Polizisten Rolf Rätsel auf. In einer fragwürdigen psychiatrischen Anstalt findet Leyla zudem die verletzte Vampirin Iduna. Als ihr Geliebter, der Meistervampir Rudger von Hallen, Iduna das Leben rettet, packt Leyla die Eifersucht. Um die Morde zu klären, begibt sie sich in tödliche Gefahr. Helene Henke hat mit der Fortsetzung der „Totenwächterin“ wieder einen spannenden Vampirroman der besonderen Art geschaffen. Schauplatz ist erneut Krinfelde (Krefeld), wo nicht nur die Autorin, sondern auch ich lebe. Mit viel Liebe zu ihrer Heimatstadt bindet sie diverse Schauplätze geschickt in die Geschichte ein. Mittelpunkt ist natürlich wieder das rote Palais im Multiplexkino, das vom Meistervampir Rudger von Hallen geleitet wird. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren sind detailliert dargestellt. Mit der Totenwächterin Leyla Barth hat Helene Henke eine Figur geschaffen, die sich wohltuend vom Standard dieses Genres abhebt. Mt Mitte dreißig ist die Protagonistin eine gestandene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Rudger von Hallen hat mich zum Träumen gebracht. Die Liebesszenen des ungleichen Paares sind sehr gefühlvoll und erotisch gezeichnet. Aber auch an Spannung fehlt es der Geschichte nicht. Fazit: „Der Gottvampir“ bietet Spannung, Erotik und gruselige Elemente, gewürzt mit einem Schuss Humor. Ich freue mich bereits auf den dritten Teil, der im August 2010 erscheinen soll.

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  • Rezension zu "Der Gottvampir" von Helene Henke

    Der Gottvampir
    Elwe

    Elwe

    23. June 2010 um 04:14

    Während der erste Teil der 'Das Rote Palais'-Serie noch so seine Schwächen hatte, ist der Gottvampir ist ein ungewöhnlicher Roman mit ein paar richtig interessanten Ideen. Der Schreibstil der Autorin ist offensichtlich gereift und hat eine Eigenständigkeit erreicht, die Hoffnung auf mehr macht. Die Einbeziehung der germanischen Götter in den Vampirmythos gefällt mir sehr gut - dieses neue Element eröffnet dabei auch eine sekundäre, überraschende Liebesgeschichte, die zwar nicht im Vordergrund steht, aber trotzdem romantisch ist. . Zum Hintergrund der Serie: Vampire in Europa leben in einer rechtsfreien Zone. Gesetze zur Legalisierung des Vampirismus sind allerdings schon in Vorbereitung, die Bevölkerung hat die Existenz von Vampiren mehr oder weniger akzeptiert. Es gibt einige, die selbst welche werden wollen, weil das Versprechen auf ewige Jugend verlockend ist - und die dubiose Sekte Thetania bietet diesen Service an. Auf der anderen Seite gibt es auch Terroristen, die Vampire jagen und töten, wo sie nur können. Die Mehrheit der Vampire in der Stadt, in der das Buch spielt, Krinfelde, sind aber recht zivilisiert, trinken Tierblut oder nehmen mit freiwilligen Spendern vorlieb. . Leyla Barth ist Detektivin in Krinfelde, die spezialisiert ist auf paranormale Fälle. Sie ist mit Rutger von Hallen liiert, dem Meistervampir der Stadt, den sie im ersten Band der Serie kennen- und liebengelernt hat. Von seinem Sitz über dem namensgebenden Multiplex- und Vampirkino Rotes Palais hält er nicht nur die Ordnung in der Stadt aufrecht, sondern geht zugleich auch seinem Hobby nach, dem Aufspüren alter Schätze wie z.B. dem legendären Bernsteinzimmer. Bragi, ein sehr mächtiger Vampir und zugleich ein Rockidol, dessen Musik unwiderstehlich ist und der nicht von ungefähr den Namen des germanischen Gottes der Dichtkunst trägt, kommt nach Krinfelde und läßt seine (vor allem weiblichen) Fans in Scharen in Ohnmacht fallen. Zur gleichen Zeit läuft eine Seance von 4 Teenagern schief, denn 2 werden getötet, eine Dritte ist danach von einem Geist besessen, der ihren Körper zu zerstören droht und die Vierte, der die Flucht gelingt, will nichts gesehen haben. Auf dem Nacken der Besessenen erscheint das gleiche Mal, wie es auch Bragi ziert. Leyla hilft der Polizei bei Ermittlungen in dem Teenager-Fall und kreuzt dabei die Spur von Thetania, die eine mysteriöse Psychatrie unterhält, hinter deren Gittern auch Vampire verschwinden. Es läßt sich auch nicht vermeiden, dass sie mit Bragi zusammenstößt. Bald zeigt sich, das alles irgendwie miteinander verknüpft ist - und zu allem Überfluss überschattet auch noch eine übermächtige Vampirin Leylas Beziehung mit Rutger... . . Die Krinfelde-Umgebung finde ich persönlich etwas gewöhnungsbedürftig, man liest sich da aber rein. Der Hintergrund, dass Vampire im gesetzfreien Raum agieren, weil sie in keine Kategorie des Strafgesetzbuches passen (also bei einem Vampirmord trifft weder Sachbeschädigung, noch Tierquälerei noch Mord zu), ist richtig witzig und passt einfach genial zum Schauplatz Deutschland. . Der Gottvampir war eine positive Überraschung. Das Buch hat mir recht gut gefallen, ließ sich schnell lesen und war sehr unterhaltsam. Es ist auf alle Fälle mal etwas anderes im Genre. Für Leser, die abseits ausgetretener Pfade suchen, zu empfehlen. Ich freue mich jedenfalls auf den dritten Teil, der für August angekündigt ist.

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  • Rezension zu "Der Gottvampir" von Helene Henke

    Der Gottvampir
    haTikva

    haTikva

    06. April 2010 um 14:17

    Mit "der Gottvampir" handelt es sich um den zweiten Band einer Trilogie um das rote Palais von der deutschen Autorin Helene Henke. Mit diesem Teil hat sie mich noch süchtiger nach ihren Büchern gemacht, als ich nach dem ersten Band schon war. In diesem zweiten Roman geschehen seltsame Morde, die von der Privatdetektivin Leyla aufgeklärt werden sollen. Ob diese Morde mit dem Rockidol und Vampir Brag zu tun hat, der den Namen eines Gottes trägt? Kurz darauf geschehen weitere undefinierbaren Dinge worunter auch vermehrt ausgesaugte Leichen dazu gehören. Als würden diese Geschehnisse nicht schon genug Fragen aufwerfen und Leyla beschäftigen, treibt die Schönheitsfarm Thetania e.V. auch in diesem Band sein Unwesen. Während Leyla nun diesen vielen Fragen nachgeht und sich wieder einmal um den Verein kümmert, sucht Rudger nach etwas, dass mitlerweile eine Legende in Europa ist. Ob er es jeh finden wird? Je näher das Ende kam, umso dramatischer wurde es. Dieser Band platzte fast vor Spannung! Ich war von Anfang an gefesselt und teilweise hielt ich sogar vor lauter Action die Luft an. Die Handlung hatte neben der Dramatik einen guten Schuss Erotik, was die Geschichte etwas auflockerte. Dazu kamen willkommene Verschnaufspausen durch die Suche nach einem riesigen Schatz und durch eine göttliche Einmischung auf bizzare Art und Weise. Die Autorin brachte manche Szenen richtig plastisch rüber. Ich konnte die Angst, den Schock, die Kälte sogar spüren, genauso wie das Prickeln, das Verlangen, die Erotik zwischen den zwei Protagonisten war fast greifbar. Auch wurden die beiden sehr anschaulich dargestellt, sodass ich mich in ihrer Gegenwahrt sofort wohl fühlte. Geschickt wurden Informationen über Götter sowie geschichtlichen Ereignissen in die Handlung mit eingeflochten. Auch wenn die Bücher in sich abgeschlossen sind, würde ich empfehlen, sie der Reihe nach zu lesen. Fazit: Ein mitreißender Roman der Extraklasse! Ich vergebe fünf Sterne und ist mein Monatshighlight im März.

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  • Rezension zu "Der Gottvampir" von Helene Henke

    Der Gottvampir
    Tanja Asmus

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 18:01

    Mit „Das Rote Palais 2 - Der Gottvampir“ hat Helene Henke geschafft, nahtlos an den Erfolg ihres Debüts Die Totenwächterin anzuschließen. Gleich von der ersten Seite an wird der Leser wieder in die Geschichte hineingezogen. Noch spannender und ausgefeilter ist die Geschichte um Rudger von Hallen und Leyla Barth, und der Leser wird auf einer Welle voller Spannungsbögen mitgenommen. In Krinfelde ist der Rockstar Bragi aufgetaucht und mit ihm kommt die Unruhe in die beschauliche Stadt. Plötzlich tauchen verwirrte Vampire auf, die im Rudel alles angreifen obwohl sie Einzelgänger sind. Ein Mädchen scheint besessen zu sein und kommt in eine mysteriöse Privatklinik. Und auch die Schönheitsfarm Thetania e.V. geht wieder dubiosen Geschäften nach….. Rudger hat alle Hände voll zu tun, um die Vampire ruhig zu stellen und Leyla steht ein Kampf um Leben und Tod bevor…. Einfach wundervoll beschreibt die Autorin ihre Vampire! Die Vampire sind nicht nur blutsaugende Monster, sondern sie haucht ihnen fast menschliche Züge ein, die auch Gefühle haben und Schmerz empfinden können. Dadurch empfinde ich als Leser eine richtige Zuneigung zu den Vampiren. Natürlich darf die Romanze um Leyla und Rudger nicht fehlen. Rudger geht in der Liebe zu einer „menschlichen“ richtig auf und muss um seine Liebe bangen. Kann er sie retten? Die Schlussszene ist so romantisch, dass ich mich unbändig auf Band drei freue und bis dahin sehr ungeduldig warten werde. Detailliert und in einer angenehmen Tiefe präsentiert sie Krinfelde und ihre Bewohner, dass man Spaß, eine Geschichte aus Deutschland (Krefeld) mitzuverfolgen. Henkes Welt ist voller neuer Ideen und ich habe niemals den Gedanken gehabt, dass ich das irgendwo anders schon mal gelesen habe. Gerade in der heutigen Zeit wo man sich mit Vampirbüchern erschlagen lassen kann, ist es erfreulich, dass es eine Autorin schafft, eigene Ideen umzusetzen, und den Leser derart fesseln kann. Für mich eine Autorin, deren Weg ich mit Sicherheit verfolgen werde. Volle Punktzahl und absoluter Kauftipp!!!

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  • Rezension zu "Der Gottvampir" von Helene Henke

    Der Gottvampir
    Bokmask

    Bokmask

    21. November 2009 um 14:53

    Mit diesem Buch habe ich mein erstes ernstes Vampir Buch überhaupt zur Hand genommen. Der Klappentext versprach mir Spannung, Mystik und der Kampf um eine junge Liebe. Die Aufmachung des dunkelblauen Covers mit der Abbildung eines Rockkonzertes im Hintergrund und einer Lady mit Schwert lässig über die Schulter gelegt, im Vordergrund, sagten mir dann, dass muss ich lesen. Und ich wurde ganz und gar nicht enttäuscht. Rudger der Vampir, der eine menschliche Frau liebt, ist in meiner Vorstellung ein Adonis von Mann. Er liebt seine Leyla mit einer so innigen Verbundenheit, dass es regelrecht plastisch aus den Seiten steigt. Denn noch betont Rudger das er alles anderes als ungefährlich ist, und sich teils extrem beherrschen muss um Leyla nicht auch zu einem Vampir zu machen. Gänsehaut wird gratis mitgeliefert. Die Szenen in denen es um die Beziehung zwischen den beiden geht sind so was von wundervoll gezeichnet, das ich einhalten musste im Lesen um diese zu verarbeiten. Eine tolle Leistung der Autorin. Die weitere Handlung der Geschichte ist von prickelnder Spannung umrahmt, die es mir fast unmöglich machte das Buch aus der Hand zu legen. Die Atmosphäre zog mich 100% in den Bann der Geschichte, so sehr das ich traurig war als ich die letzte Seite umschlug. Auch wenn das Ende einfach herrlich war. Und ich weiß das Teil drei im kommenden August auf den Markt kommt. Die Protagonisten lernte ich immer besser kennen bis ich fast der Meinung war mit dabeigestanden zu sein, als die Geschichte lief. Was mir besonders gefallen hat, die Autorin hat geschichtliche Begebenheiten bravourös mit eingebaut, egal ob es eine Szene aus dem alten Zarenreich in Russland war oder eine Szene aus dem zweiten Weltkrieg. Da Rudger als Vampir schon 500 Jahre alt ist hat das alles wunderbar zueinander gepasst. Das es sich hier um den zweiten Teil einer Serien gehandelt hat war überhaupt nicht schlimm, was aus dem ersten Teil wichtig war, wurde kurz erwähnt und ich weiß jetzt schon das ich Teil eins garantiert lesen muss. Und Teil drei wird auch nicht lange warten müssen wenn er auf dem Markt ist. Dieses Buch war einwandfrei ein Highlight im Jahre 2009 für mich! Fazit: Eine vollkommen Runde Story mit sehr viel Spannung und auch viel fürs Herz. Von mir eine 200 prozentige Empfehlung.

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