Helene Henke Die Totenwächterin

(27)

Lovelybooks Bewertung

  • 27 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 8 Rezensionen
(18)
(6)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Totenwächterin“ von Helene Henke

Morde an Vampiren rufen die Detektivin Leyla Barth auf den Plan. Wenn Menschen in Konflikt mit Vampiren geraten, wenden sie sich an Leyla. Deutschland plant den Vampirismus zu legalisieren, doch es gibt Widerstände auf beiden Seiten. Das Multiplexkino Aurodom ist in fester Hand des Meistervampirs der Stadt. Er setzt den Charme eines vollendeten, fünfhundert Jahre alten Gentlemans ein, um Leyla für sich zu gewinnen.
Hat er mit den Morden zu tun? Die Ermittlungen führen Leyla zu Thetania e.V., einer als Verein getarnten Sekte, die sich den Schönheitswahn der Menschen zunutze macht und ihren Mitgliedern auf Botox-Partys ewig währende Schönheit anbietet.
Actionreicher Urban-Fantasy Roman mit Liebesgeschichte.

Stöbern in Fantasy

Rosen & Knochen

Düstere Story, aber unheimlich gefühlvoll und spannend. Eine schöne Mischung :)

HelenaRebecca

Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Schon wieder ein spannendes und tolles Buch zuende. Wie die Zeit beim lesen doch verinnt. Das Buch war toll. Ich freue mich auf einen 3.Band

cecilyherondale9

Das Lied der Krähen

Das Buch hat mich fertig gemacht! Aber auf angenehme Art und Weise. Für mich war es ein absolutes Highlight!

Endora1981

Die Blutkönigin

Spannender Auftakt einer Trilogie mit gigantischer Spannung, die teilweise brutal und sehr blutig beschrieben wird.

LilithSnow

In Between. Die Legende der Krähen (Band 2)

Eine tolle Geschichte - spannend, abenteuerlich und mit einem Hauch Liebe

Meine_Magische_Buchwelt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Totenwächterin" von Helene Henke

    Die Totenwächterin

    Belladonna

    07. February 2011 um 15:15

    Beschreibung: Leyla Barth lebt in einem Deutschland in dem Vampire neben Menschen leben und der Staat dabei ist den Vampirismus zu legalisieren. Als ehemalige Polizistin und dem Ruf eine Totenwächterin zu sein arbeitet sie nun als Detektivin im Kampf gegen die Vampire. Als die Polizei Leyla um Hilfe bei den mysteriösen Morden an Vampiren bittet gerät das Kino Aurodom ins Visier der Ermittlungen. Die Recherchen führen Leyla in die Arme des Meistervampirs Rudger der sie mit seinem Charme um den Finger wickelt und in die Kreise der Sekte Thetania e. V. die sich den Schönheits/Jugendwahn der menschlichen Rasse für ihre Zwecke zunutze machen. Meine Meinung: >>Die Totenwächterin>Das rote Palais<< von Helene Henke, und gleichzeitig das erste Werk das ich von der Autorin gelesen habe. Auf den ersten Blick scheinen knapp 190 Seiten ziemlich dünn zu sein, doch das liegt wohl an dem etwas größeren Format und der engeren Schriftsetzung. Schon nach den ersten Seiten war ich gefangen von den spannenden Vorfällen in Leylas Umgebung. Man wird regelrecht in eine vampirische und ziemlich spannungsgeladene Story hineingeworfen die einen nicht mehr loslässt. Helene Henke erzählt in >>Die Totenwächterin<< aus der Sichtweise der Detektivin Leyla, stelleneweise gewährt sie einem jedoch auch Einblicke in das faszinierende Leben des Meistervampirs Rudger. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen und das ganze hat der Geschichte eine gewisse Fülle gegeben. Gefühle und Gedanken von Leyla stehen an erster Front und die Absätze aus Rudgers Sicht ergänzen das alles hervorragend. Mysteriöse Mordfälle und die ominösen Aktivitäten der Sekte Thetania bringen knisternde Spannung in das Ganze hinein. Während der ganzen Aufregung in Leylas Leben schleicht sich langsam der charmante Gentleman Rudger in ihr Herz. Visionen und das eintauchen in Bruchstücke von Rudgers Vergangenheit zeigen eine unerwartete Verbindung an. Die Figuren der Geschichte fand ich zwar gut gewählt und ziemlich interessant, da ich jedoch immer sehr neugierig bin hätte ich am liebsten noch mehr "Hintergrundwissen" zu Leyla und Rudger aufgesogen. >>Die Totenwächterin<< hat mir durch den spannende und dennoch abwechslungsreichen Handlungsverlauf sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die weiterführenden Bände. Mein Fazit: Ein toller Roman für Vampir-Fans und diejenigen die es noch werden wollen!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totenwächterin" von Helene Henke

    Die Totenwächterin

    lisbeth78

    28. December 2010 um 16:06

    Helene Henke – Das Rote Palais / Die Totenwächterin Die Geschichte dreht sich um die Privatdetektivin Leyla Barth und spielt mitten in Deutschland zur Jetztzeit. Während in der Politik gerade über die Legalisierung des Vampirismus disskutiert wird, geschehen mysteriöse Morde an Vampiren und die Polizei bittet Leyla Barth um Mithilfe. Ins Visier gerät das Multiplexkino Aurodrom, welches unter der Leitung des charismatischen Rudger von Hallen steht und Thetania e.V., eine als Verein getarnte Sekte, die sich den Schönheitswahn der Menschen zunutze macht. Das Buch macht von außen einen recht unscheinbaren Eindruck und ist mit seinen knapp 200 Seiten auch recht dünn, aber es ist eine broschierte Ausgabe und deswegen täuscht die Größe über die Menge des Inhalts. Auch wenn die Story fiktiv ist, könnte sie absolut im Hier und Jetzt spielen. Die Figuren kommen glaubwürdig rüber und entwickeln sich auch von Kapitel zu Kapitel immer weiter, was sogar die kleinen Nebenfiguren lebendig und interessant macht, unabhängig davon, ob es nun die Guten oder die Bösen sind. Alles, ob es nun die Personen oder die Orte oder die Handlung an sich sind, ist detailverliebt und gründlich beschrieben ohne langatmig zu werden. Frau Henke schafft hier genau die richtige Mischung – nicht zu wenig und nicht zu viel zu zeigen und immer interessant zu bleiben bis zum Ende. Auch in der Beziehung zwischen Leyla und Rudger findet sie genau das richtige Mittelmaß. Es ist genug Liebe und knisternde Erotik vorhanden ohne die Handlung damit zu erschlagen und von den anderen Themen im Buch abzulenken. Der Schreibstil ist flüssig und die Wörter verständlich formuliert und die Fremdwörter in der altgermanischen Sprache sind optimal in der Menge verteilt. Frau Henke schreibt spannend wie in einem guten Krimi, romatisch wie in einer Liebesgeschichte und lustig wie in einer Komödie und sie spricht Probleme der heutigen Zeit an, wie z.B. den Jugendwahn der gelangweilten reichen Menschen und die Folgen davon. Es ist ein völlig anderes „Vampirbuch“: ohne den großen starken Helden und die kleine schüchterne Frau, die schmachtend zu IHM aufsieht und die Geschichte spielt nicht irgendwo sondern mitten unter uns. Mein Fazit: ich bin ehrlich überrascht und begeistert und freue mich schon auf die noch folgenden zwei Teile. Ich durfte wundervolle Charaktere und eine etwas andere Vampirgeschichte kennen lernen. Bis zum Schluß bin ich auf der falschen Fährte was den Täter betrifft gewesen, was für mich ein wichtiges Kriterium ist, denn wer möchte schon gleich zu Beginn der Geschichte das Ende ahnen. Für mich ist dieses Buch endlich einmal etwas anderes in der breiten und oft immer gleichen Masse der Vampirliteratur und bei meinem nächsten Kinobesuch werde ich mit Sicherheit Ausschau halten nach Leyla und Rudger und vielleicht sehe ich ja auch Jarno….. · Broschiert: 184 Seiten · Verlag: Sieben-Verlag; Auflage: 1 (23. Juli 2008) · Sprache: Deutsch · ISBN-10: 3940235229 · ISBN-13: 978-3940235220 · Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 1,8 cm

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totenwächterin" von Helene Henke

    Die Totenwächterin

    Zabou1964

    29. July 2010 um 12:25

    Leyla Barth ist eine toughe Privatdetektivin in Krinfelde, wo Menschen und Vampire mehr oder weniger friedlich miteinander leben. Der Vampirismus soll in Deutschland sogar legalisiert werden. Doch dann geschehen Morde an Vampiren und Leyla erhält den Auftrag, bei deren Aufklärung mitzuhelfen. Ihr Weg führt sie in das örtliche Multiplexkino, in dem Rudger von Hallen, der Meistervampir, herrscht. Er versucht, Leyla in seinen Bann zu ziehen. Kann sie sich seinem Charme widersetzen? Und was hat der geheimnisvolle Verein Thetania e.V. mit den Morden zu tun? Ein spannender erster Fall für Leyla Barth. Um es gleich vorweg zu nehmen: Dies war mein erster Vampirroman. Er spielt in meiner Heimatstadt Krefeld (Krinfelde), was mich dazu bewegte, dieses bisher unbekannte Genre doch einmal zu probieren. Und siehe da, Helene Henke hat es geschafft, mich zu „infizieren“. Die Geschichte um Leyla und Rudger erzählt sie mit Witz und Spannung. Ich fand es an keiner Stelle zu weit hergeholt oder überdreht dargestellt. Leyla ist zwar die Superheldin, aber diese Gattung kann einem auch in jedem normalen Krimi über den Weg laufen. Die Vampirszenen fand ich zum Teil sehr erotisch geschildert, aber niemals billig oder kitschig. Das Lokalkolorit unserer Heimatstadt hat die Autorin sehr schön rübergebracht. Am liebsten wäre ich mit dem Buch in der Hand kreuz und quer durch Krefeld gefahren, um es an den Originalschauplätzen zu lesen. Die Figuren werden gut vorgestellt und einige sind mir während der Lektüre richtig ans Herz gewachsen. Aber zum Glück gibt es schon im Juli 2009 ein Wiedersehen mit Leyla Barth, denn dann erscheint „Der Gottvampir“ im Sieben Verlag. Fazit: Spannend, witzig, erotisch! Danke an Helene Henke, dass sie mir dieses Genre näher gebracht hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totenwächterin" von Helene Henke

    Die Totenwächterin

    haTikva

    28. January 2010 um 17:07

    Mein erster Vampirroman einer deutschen Autorin, deren Romanhandlung auch in Deutschland spielt. Es geht um eine Privatdetektivin und früheren Polizistin, die aber nebenher auch spezielle Fälle für die Polizei bearbeitet. Durch einen aktuellen Fall, sowie einem Auftrag eines Klienten, gerät Leyla in die Machenschaften von Vampiren und anderen Gestalten. Ab diesem Zeitpunkt baute sich langsam, aber stetig, Spannung auf. Die polizeilichen, wie auch ihre privaten Ermittlungen führen Leyla ins Multipexkino Aurodom, dass sich in fester Vampirhand befindet. Dort macht sie Bekanntschaft mit etwas viel Schlimmeren als einem Vampir und findet interessante Dinge über einen Verein heraus, der sich teilweise auf illegale Weise mit dem Schönheits- und Jugendwahn befasst ... Während Leyla nun versucht, dem Verein das handwerk zu legen, muss sie sich mit bösartigen Kreaturen herumschlagen und sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Nebenbei bahnt sich etwas Undefinierbares zwischen Leyla und dem Meistervampir von Krinfelde an, was sie zunächst nicht einordnen kann und dann nicht richtig wahr haben will. Aber es existiert ein unsichtbares Band zwischen ihnen, das im laufe des Buches immer offensichtlicher wird. Die Visionen, die dazugehören, machten Leyla die Verbundenheit noch deutlicher. Der Roman hatte mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Vielleicht hing es auch damit zusammen, dass ich das Gefühl hatte, regelrecht in die Geschichte hineinzustolpern. Da ich das Buch anhand einer Leserunde mit der Autorin lesen durfte, wurde mir dieses Gefühl bestätigt, da es gleich rasant losging. Da die Handlung meist aus Leylas Sicht in der personalen Perspektive geschildert wurde, bekam ich auch mit, was in ihrer Gefühls - und Gedankenwelt vor sich ging. Dadurch hatte ich den Eindruck, dass ich ein Teil von ihr bin und das war einfach genial dargestellt. Aber auch der Blickwinkel des Meistervampirs Rudger kam wenige Male vor und in dieser Sicht erfuhr ich einiges über Rudgers früheres Leben, sowie auch interessante Verzweigungen zu Leylas Vergangenheit. Trotz der wechselhaften Standorte und Geschehnisse baute sich sehr schnell eine Grundspannung auf, die von Kapitel zu Kapitel zunahm. Gerade die Abwechslung zwischen den Todesfällen, den Nachforschungen um Thetania e.V., sowie Leylas Privatleben und Vergangenheit machten den Debütroman von Helene Henke so interessant. Was den Mörder anging, lag ich zum Schluss richtig. Aber es dauerte fast das ganze Buch durch, bis ich dahinter kam. Sie Kapitel sind mit Abschnitten aufgelockert und wirken durch das, etwas für mich unhandliche Format des Buches, etwas kurz. Die Autorin schreibt so, dass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Fazit: Ein tolles Leseerlebnis. Nun freue ich mich schon auf den zweiten Teil! Fünf volle Sterne!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totenwächterin" von Helene Henke

    Die Totenwächterin

    Bokmask

    22. January 2010 um 20:45

    Nun habe ich auch das erste Band vom Roten Palais zur Hand genommen, nachdem ich vom zweiten Band dem Gottvampir schlichtweg begeistert war, musste das einfach sein. Helene Henke schaffte es wieder mich mit den ersten Seiten des Buches sosehr zu fesseln wie es mir selten passiert bei einem Buch. Leyla die sehr couragierte Privatdetektiven für Delikte in denen Vampire involviert sind, trifft das erste mal auf Rudger von Hallen, seines Zeichens Meistervampir. In Zusammenarbeit mit der Polizei ermittelt Leyla im Falle einer Leichenschändung und eines Mordes am Hauptbahnhof. Rudger von Hallen erscheint auf dem Revier um seine Aussage dazu abzugeben. Dieses Zusammentreffen soll aber nicht das letzte sein, welches die beiden zusammenführt. Irgendwie verbindet die beiden mehr als die Zuneigung die Rudger Leyla gegenüber empfindet. Auch Leyla kann nicht aus ihrer Haut und findet sich immer mehr in Richtung Rudger wieder. Die anfangs zarten Gefühle, beschreibt die Autoren mit so viel Feingefühl, dass es einem plastisch erscheint. Aber auch die Szene die beiden klar macht dass sie für einander bestimmt sind, ist so sauber ausgearbeitet das man als Leser meint dabei gewesen zu sein. Die Höhen und Tiefen, die beide durchleben sind einfach toll wiedergegeben. Diese beiden muss man einfach gern haben und deren Geschichte verfolgen. Auch die Nebenfiguren werden einem sehr Detailgetreu vorgestellt, so dass ich für jeden Protagonisten mein eigenes Photo im Kopf hatte. Mein Kopfkino funktionierte wieder wunderbar, mit Ton und Farbe. Aber es gibt auch einige Fieslinge in dieser Geschichte, die ebenfalls nicht nur nebenher liefen, sondern auch detailgetreu gezeichnet wurden, so sehr das man diese am liebsten ins ewige Eis gewünscht hätte. Die Charaktere der Protagonisten hatte die Spannweite von warm und weich bis hart und eiskalt. Dieses Buch war so spannend dass es für mich eine Qual war es aus der Hand legen zu müssen. Der berühmte Rote Faden fand nirgends auch nur ein Eckchen um daran hängen zu bleiben. Mit Bravur schafft Helene Henke es nicht nur die Spannung schon zu beginn aufzubauen und zu halten, nein sie steigert diese noch und lässt sie in einem wahren Showdown ausklingen. Für mich ist Helene Henke die Enddeckung des Jahres und ich werde garantiert am Ball bleiben. Nur schade dass es nur eine Trilogie werden soll mit dem Roten Palais. So nun heißt es abwarten bis zum Herbst, bis es wieder heiß „ Bitte einzutreten ins Rote Palais“ Runde 3. [b]Fazit:[/b] Wundervoll gezeichnete Charaktere, Rasant, Spannend, und unendlich fesseld. Dieses Werk bekommt von mir fünf von fünf Sternen

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totenwächterin" von Helene Henke

    Die Totenwächterin

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 18:00

    Seit etwa zwei Jahren ist auch hier in Deutschland ein regelrechter Hype im Genre Phantastik zu beobachten. Erst Recht wenn es um Vampire geht… Umso schwerer haben es heute die Autoren etwas zu schreiben, was sich deutlich von den anderen Autoren und ihren Werken abhebt. Dies ist aber der deutschen Autorin Helene Henke mühelos gelungen. In ihrem Auftakt zur Serie „Das Rote Palais – Die Totenwächterin“, hatte die Autorin viele mir neue Ideen. Ist es in Amerika schon normal, dass in dem Genre Vampire und Menschen scheinbar harmonisch miteinander leben, so ist es Deutschland noch nicht allzu oft vorgekommen. Besonders lobenswert finde ich, dass die Autorin nicht nur schlimme blutrünstige Vampire ins Rennen schickt sondern manchen auch fast menschliche Züge verleiht, und sie es trotzdem schafft, diese in einem mystischen Licht zu sehen. Ich denke, aus diesem Grund kann der Leser eine viel intensivere Bindung zu den Protagonisten aufbauen und mit ihnen wachsen. Mit Rudger von Hallen schickt die Autorin den weiblichen Lesern wirklich einen Traummann ins Kopfkino. Seit 500 Jahren Vampir, weiß er, was sich gehört, um eine Frau zu betören. Und er weiß, wen er will - Leyla Barth! Sie ist ehemalige Polizistin, Privatdetektivin und wird hinter vorgehaltener Hand die Totenwächterin genannt. Sie ermittelt gegen straffällig gewordene Vampire. Deutschland ist dabei, Vampire zu legalisieren und in das Rechtssystem zu integrieren. Doch irgendetwas läuft falsch in Krinfelde, und es gibt viele Mordopfer zu beklagen. Auf den ersten Blick scheinen es Vampire zu sein, die blutrünstig morden. Doch Barths Ermittlungen führen sie zu einer Sekte, die mit dem Jugend- und Schönheitswahn der Menschen dubiose Geschäfte betreiben. Wird es ihr gelingen den wahren Täter zu finden und kann sie es schaffen, sich der Kraft von Rudger von Hallen zu entziehen? Das sollte jeder Leser für sich selbst heraus finden. Die Autorin schreibt so bildhaft, dass nach einigen Sätzen das Kopfkino an ist und der Leser sich nahezu im Multiplexkino Aurodom wiederfindet. Viele neue Ideen und Umsetzungen erfreuen das Leserherz und machen süchtig nach dieser Serie. Fast in einem Atemzug habe ich dieses Buch gelesen und mich rundum unterhalten gefühlt. Ich konnte ganz entspannt dem Ende entgegen fiebern, da ich schon den zweiten Band „Das Rote Palais – Der Gottvampir“ im Regal stehen habe. Diese Serie ist ein MUSS für jeden Vampirfan und auf jeden Fall ein Geheimtipp für diejenigen, die zum ersten Mal in die Welt der Vampire eingeführt werden wollen!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totenwächterin" von Helene Henke

    Die Totenwächterin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2009 um 10:36

    Vampire in einer deutschen Kulisse..., … eine Idee, deren Wagnis sich gelohnt hat. Helene Henke hat hier durchaus Mut bewiesen. Endlich mal ein Schauplatz der nicht aus muffigen Gruften und alten Schlössern besteht. Sondern ein Kino in dem Realität und Illusion miteinander verschmelzen. Frischer Wind und ausgereifte Charaktere haben einen sofort in den Bann gezogen. Trotz des nicht ganz so neuen Plots wurde die Geschichte von Seite zu Seite fesselnder. Leyla Barth ist eine natürliche Hauptprotagonisten, die nicht mehr ganz so „taufrisch“ daher kommt. Mit ihren Ecken und Kanten ist sie bei weitem keine Überfrau, auch wenn die Autorin Leylas Stärken oft in den Vordergrund stellt. Leyla steht zu dem was sie ist und wie sie ist. Ihre Sicht der Dinge verändert sich zunehmend, sowie die verschiedensten Charaktere ihren Weg kreuzen. Zum Teil ist sie liebende Enkelin und Freundin, auf der anderen Seite eine etwas unnahbare Frau, die wahrlich nicht auf der Suche nach einer Beziehung ist. Rudger hingegen wirkte anfangs etwas steif, brachte aber mit seiner Sicht in die Vampirwelt später ein neues Bild mit ein. Sein Umfeld besteht nicht nur aus Adonis Vampiren ohne viel Hirn – ein großer Pluspunkt für diese Geschichte. Die Bösewichter waren allesamt gut gezeichnet und wie es sich gehört sehr emotionslos. Mit Fjodora hat Helene Henke einen etwas anderen Gegenspieler kreiert der schwer zu durchschauen war und die Spannungskurve deshalb nie an Höhe verlor. Zwischen Fantasy und Horror kam der Humor hier nie zu kurz. Oft eingebracht durch die Nebencharaktere wirkte er zu keiner Zeit deplatziert oder gestelzt, sondern gab dem Ganzen erst den letzten Schliff. Auch wenn das Ende rund und das Buch in sich abgeschlossen ist, juckt es einen dennoch mehr zu erfahren und wieder in die Illusion von Helene Henkes Vampirwelt abzutauchen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totenwächterin" von Helene Henke

    Die Totenwächterin

    Madame_Mim

    29. August 2008 um 22:52

    Normalerweise bin ich kein Fan von Vampirgeschichten. Vor vielen Jahren habe ich Anne-Rice-Bücher gelesen und geliebt, die für mich die "Mutter" der mystischen Geschichten ist und z. B. das verfilmte Buch "Interview mit einem Vampir" geschrieben hat. Seit damals habe ich schon oft eine Vampirgeschichte angelesen, aber dann schon nach ein paar kurzen Seiten aus der Hand gelegt. (Langweilig und einfallslos) Das Buch "Die Totenwächterin" von Helene Henke wurde mir wärmstens von einer guten Freundin empfohlen, die meinen Büchergeschmack sehr gut kennt. Ehrlich gesagt war ich skeptisch..... und über Vampire im jetzigen (oder zukünftigen) Deutschland konnte ich mir auch nicht so viel vorstellen. Die Autorin hat mich mit ihrem Debut überzeugt. Eine intelligente und spannende Geschichte über Vampire und Menschen und dessen Beziehungen. Anders und absolut lesenswert! Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch dieser Autorin!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks