Helene Henke Electrica - Lord des Lichts

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Inhaltsangabe zu „Electrica - Lord des Lichts“ von Helene Henke

„Der einzige Glaube, der zählt, ist der an den Fortschritt“ --- Lord Cayden Maclean, Vampir. - Nach vielen Jahrhunderten kehrt Lord Cayden Maclean zurück auf die Isle of Mull, um sich auf Duart Castle, dem Sitz seiner Vorfahren, seinen Forschungen in der Entwicklung der Electrica zu widmen. Anders als das Gaslicht, soll diese neuartige Lichtquelle seine Nacht zum Tag erhellen. Als Sue Beaton im Schloss auftaucht, um ihn als ihren Lehnsherrn um Beistand zu bitten, ist er auf Anhieb fasziniert von ihrer Schönheit und ihrem Verstand. Sie erweckt lange unterdrückte Emotionen in ihm, die seinen Feind Luthias auf seine Fährte locken. Mithilfe fortschrittlicher Technologien setzt dieser alles daran, die alte Fehde wieder aufzunehmen. Caydens Liebe zu Sue könnte ihm zum Verhängnis werden …

hört sich gut an...

— Vanessi

das beste Cover das ich bisher gesehen habe

— chicco

traumhaft schönes Cover

— Elwe

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    Hanna86

    11. March 2012 um 19:39

    Inhalt: Nach dem Tod ihrer Eltern zieht Sue Beaton zur ihrer Tante Maggie nach Schottland auf eine kleine Insel. Wirklich heimisch fühlt sich Sue nicht auf der Insel und hat das nagende Gefühl, das ihr was wichtiges im Leben fehlt. Auch die vielen Anträge, lehnt sie ab und lebt lieber zurückgezogen in der Hütte mit ihrer Tante. Sue kann nicht die typische Haltung einer Bauersfrau annehmen, dafür ist sie zu gebildet und kann im Gegensatz zu den anderen Frauen lesen und schreiben, eine Fähigkeit, die von den anderen Dorfbewohner misstrauisch beäugt wird. Auch das Sue sich lieber mit dem Geistigbehinderten Sean unterhält und mit ihm ihrer Zeit verbringt, wertet sie in den Augen der Bewohner nicht auf, eher macht es sie zu einer Außenseiterin. Eigentlich ist Sue ganz froh darüber, das ihr weniger Aufmerksamkeit gebührt wird, so kann sie sich ihrer liebsten Beschäftigung, dem Schreiben, widmen. Diese Ruhe wird aber in letzter Zeit durch die Avancen des Sheriffs Black gestört, denn er möchte sie heiraten! Der Sheriff wäre eine Gute Partie für Sue, trotzdem ist er nichts für sie, weil er zu grausam und gewalttätig ist! Sue zögert immer wieder mit ihrer Antwort auf seinen Antrag und hält ihn mit unterschiedlichen Ausreden hin, damit er von ihr ab lässt, zu Not würde sie lieber Sean heiraten, als den Sheriff! Tagsüber hilft Sue ihrer Tante beim putzen, im Haushalt des Schulmeisters. Doch eines Tages hört sie einen Streit und beobachtet wie der Schulmeister und ihre Tante eine Auseinandersetzung haben und dabei stoßt der Schulmeister ihre Tante die Treppe runter! Sue ist geschockt und fassungslos das ihrer Tante leblos auf der Treppe liegen bleibt und flüchtet um ihr Leben, weil der Schulmeister es nun auf sie abgesehen hat. Ihre einzige Möglichkeit bleibt der Lord auf Duart Castle, damit er ihr helfen kann. Völlig erschöpft schafft Sue es zum Schloss und ihr wird Obdach gewährt. Sue bemerkt viele merkwürdige Dinge und Personen im Schloss, nicht nur die unterschiedlichen Gerätschaften, erscheinen ihr wie magische Objekte, auch der Lord, kommt ihr zumal unheimlich vor. Diese Merkwürdigkeiten bestätigen sich immer wieder, wenn er plötzlich vor ihr auftaucht oder wenn er weiß was momentan in ihrem Kopf schwirrt. Der Lord strahlt eine faszinierende und dunkle Aura auf Sue aus und weckt in ihr tiefere Gefühle. Sue ist zum erstenmal in ihrem Leben glücklich und auf unerklärlicherweise fühlt sie sich auf Duart Castle sicher. Jedoch soll ihr Glück nicht lange währen, den die Gegenwart holt sie ein... zusätzlich taucht ein längst geglaubter Feind des Lord wieder auf und bringt nicht nur Sue in Gefahr sondern auch alle Bewohner der kleinen Insel. (Quelle: Eigene Zusammenfassung) Meine Meinung: Ein Mix aus Steampunk, historischen Zeitelementen und wissenschaftlichen Begriffen führen den Leser in die Geschichte von Electrica, durchzogen von der romantischen Einlage, der Hauptcharakteren Cayden und Sue, machen den Roman zum reinsten Lesegenuss. Ich finde es immer wieder schön wenn ein Buch aus mehren Perspektiven geschrieben wird, dadurch wirkt die Handlung lebendiger und man kann sich besser in die Charaktere hineinversetzen, in diesem Buch war das auch so der Fall ^^ Ich muss kurz anmerken, das Cayden nicht der typische gute Held ist ;D Durch seine am Anfang beschriebenen egoistischen Art, hatte man mehr den Eindruck von ihm, das er zu den "A**loch-Typen" gehört ;D Aber diese Meinung ändert sich im Laufe der Handlung stückchenweise. Warum stückchenweise? Caydens Wandlung zum besseren "Mensch" hat sehr viel mit Sues guten Einfluss zu tun. Da sie nicht von Anfang an mit ihm zusammen war, kam diese Entwicklung von Caydens besserem Verhalten, deswegen in jedem Kapital deutlicher vor ^^ Was mich ein bisschen geekelt hat, war der Feind von Cayden >..< Die werde ich euch aber nicht genauer beschreiben :P... Zum Abschluss muss ich sagen, dass das Buch sich an manchen Stellen gezogen hat, besonders als es um technische und wissenschaftliche Ausführungen ging >.< Manche Details waren dann zu viel des Guten, haben der Spannung einen kleinen Dämpfer gegeben :/ Aber im Großen und Ganzen hat mir die Story gefallen ^^ Wenn ich mich nicht täusche, wird es dazu eine Fortsetzung geben :') Bin mal gespannt wie es weitergeht ;D

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    Steffi_Muehlsteph

    28. October 2011 um 13:40

    Electrica - Lord des Lichts von Helene Henke Taschenbuch: 200 Seiten Verlag: Sieben Verlag (12. Mai 2011) ISBN-13: 978-3941547377 Klappentext: Nach vielen Jahrhunderten kehrt Lord Cayden Maclean zurück auf die Isle of Mull, um sich auf Duart Castle, dem Sitz seiner Vorfahren, seinen Forschungen in der Entwicklung der Electrica zu widmen. Anders als das Gaslicht, soll diese neuartige Lichtquelle seine Nacht zum Tag erhellen. Als Sue Beaton im Schloss auftaucht, um ihn als ihren Lehnsherrn um Beistand zu bitten, ist er auf Anhieb fasziniert von ihrer Schönheit und ihrem Verstand. Sie erweckt lange unterdrückte Emotionen in ihm, die seinen Feind Luthias auf seine Fährte locken. Mithilfe fortschrittlicher Technologien setzt dieser alles daran, die alte Fehde wieder aufzunehmen. Caydens Liebe zu Sue könnte ihm zum Verhängnis werden . Meine Meinung: Die Idee der Autorin ist neu und sehr erfrischend zu den gängigen Vampirgeschichten, die kursieren: ein über 200 Jahre alter Vampir, der Menschen mit fortschrittlichen Ideen ihrer Erfindungen beraubt, um sie selbst zu nutzen. Helene Henke hat diese Idee in einem unterhaltsamen Plot, der nicht nur mit technischen Gimmicks, sondern auch mit einem spannenden Liebeszwist aufwarten kann untergebracht. Ich war anfangs erfreut und gleichzeitig erstaunt, dass ein Vampir mit dem Vorgänger des Autos durch das kleinste und abgelegenst denkbare Kaff tuckert. Klar halten die Bewohner dieses Ding für einen Drachen ;-) Helene Henke bedient sich aber keinesfalls den gängigen Klichees (ok, die Heldin sieht gut aus und der Held ist ein Schmackofatz, aber so muss das sein, es ist schließlich ein Liebesroman), sonder zielt auf Charaktertiefe. Sue, die gut aussehende Heldin des Romans, zieht nicht nur das Begehren der Männer auf sich, sondern hat auch ein kluges Köpfchen - das zu dieser Zeit gefährlich war. Cayden ist seiner Zeit weit voraus - obwohl er schon 1819 200 Jahre alt war - und weiß, was er an Sue hat (und damit meine ich nicht nur ihr gutes Aussehen). Die Liebesgeschichte wiederum nimmt - logisch - einen weiten Teil der Story ein, jedoch auch der Zwist mit Luthias, (Caydens Erzfeind) ist gut durchdacht - und hat auch etwas mit Herzschmerz zu tun. Ich war von der Idee und der Umsetzung vollauf begeistert! Besonders, da es so wenige Geschichten (auch Liebesgeschichten) gibt, die in diesem Zeitalter spielen - und die technischen Gegebenheiten etwas durch die eiserne Mangel drehen. Aber was wäre alles Lob wert, wenn man nicht etwas zu meckern hätte. Zu Anfang habe ich einige Seiten benötigt , um in diese Geschichte einzutauchen und mit den Figuren warm zu werden. Manche Charaktereigenschaften von Cayden haben mir es ziemlich schwer gemacht ihn zu mögen und auch Sues Perfektheit war mir schon fast ein Dorn im Auge. Zwischen dem Anfang und dem rasanten Ende geschieht auch nicht viel Aufregendes. Deswegen an dieser Stelle "nur" 4 Sterne für Electrcia. Trotz meiner Anmerkungen möchte ich den Roman jeder Liebesgeschichten-Liebenden und Vampirfreundin ans Herz legen. Er ist erfrischend neu und mit seinen angenehmen 200 Seiten in einem Rutsch durch. Also, marsch, kaufen!

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    rory77

    09. October 2011 um 20:43

    Ein Fantasy-Roman der besonderen Art,denn hier vermischt sich das "Alte" von 1819 mit viel neuartiger Technologie.Cayden MacLean ist seinen Mitmenschen um einiges vorraus,was allein schon Argwohn auslöst,denn alles,was der Mensch nicht kennt,macht ihm Angst. Und dann kommt noch dazu,dass er ein geborener Vampir ist.Ein Fabelwesen,ein blutsaugendes Monster,das aber im Grunde eine gute Seele hat ... wenn man das von einem Vampir überhaupt sagen darf.Und Sue ist die mutige Titelheldin,die sich Hals über Kopf in das "Monster" verliebt! Ich muss zugeben,ich hätte gern ab und zu mit ihr getauscht,aber nicht,als es zum Showdown kam. Wow,Cayden´s Gegenspieler wurde ziemlich gruselig beschrieben.Besonders eklig fand ich das,was er mit seinen "Angestellten" gemacht hat.Aber auch hier fand ich,dass es eine tolle Idee der Autorin war.Das hat die Spannung reingebracht in einen eigentlich sehr romantischen Roman! Also,ich hatte viel Spass beim Lesen und auch extreme Bibbermomente ... ein gelungenes Buch,das ich sicher nochmal lesen werde!

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    Belladonna

    30. August 2011 um 10:48

    Beschreibung Nach vielen Jahrhunderten kehrt der Vampir Lord Cayden Maclean zurück auf die Isle of Mull. Auf dem Sitz seiner Vorfahren widmet er sich der Entwicklung einer neuartigen Lichtquelle namens Electrica, die es ihm ermöglichen soll die Nacht zum Tag zu erhellen. Eines Tages taucht die hübsche und verzweifelte Sue Beaton auf Duart Castle auf um ihren Lehnsherrn um Beistand zu bitten. Sues selbstbewusste Art, ihr Wissensdurst und ihr wacher Verstand faszinieren ihn auf Anhieb und lassen längst vergessene Gefühle in ihm erwachen. Doch kaum beginnt Lord Cayden Maclean zu lieben nimmt sein ärgster Feind Luthias die Verfolgung auf. Um die Fehde gegen Luthis gewinnen zu können setzt Cayden auf seine fortschrittliche Technologien, doch die Liebe zu Sue scheint ihm zum Verhängnis zu werden... Meine Meinung Helen Henkes Steampunk-Roman >>Electrica - Lord des Lichts<< erzählt die Geschichte von Lord Cayden Maclean, der schon seit Geburt an ein Vampir ist und dessen größte Leidenschaft die Wissenschaft um neue Technologien darstellen. Mit >>Electrica - Lord des Lichts<< hat Helen Henke einen völlig andersartigen Vampirroman mit Steampunk Charakter erschaffen. Der Blutdurst von Cayden ist zwar wie bei den anderen Vampiren auch vorhanden, steht jedoch nicht im Mittelpunkt. Die Autorin lenkt das Hauptaugenmerk auf eine völlig andere Seite - Cayden besitzt neben seiner wilden, starken und manchmal etwas kühlen Seite einen weichen Kern der ihn Gefühle empfinden lässt und sein Wissensdurst nach neuen Technologien macht ihn äußerst symphatisch. Das Gegenstück zu diesem unglaublich facettenreichen Charakter ist die wunderschöne Sue Beaton. Obwohl die Frauen in der damaligen Zeit einen niederen Rang in der Gesellschaft inne hatten und ihnen kein Zugang zu Bildung gewährt wurde ist Sue alles andere als eine dümmliche Jungfer. Selbstbewusst schreitet Sue durch den Tag und eignet sich Wissen an und schreibt sobald sie zu Papier kommt ihre Geschichten auf. Ich mochte Sue schon nach wenigen Seiten und finde, dass sie wie gemacht ist für Cayden. Die Liebesgeschichte von Sue und Cayden ist wunderbar romantisch und spannend zugleich. Außerdem bin ich von der Sprachgewalt des Romans, die einen unweigerlich ich die damalige Zeit versetzt, begeistert! Die erotischen Szenen zwischen Cayden und Sue passten sich schön in den Roman ein und sprühten geradezu vor Leidenschaft und Sinnlichkeit. Leider gibt es einen kleinen Kritikpunkt von mir, denn irgendwie fand ich die Wendung von der zwar selbstbewussten aber dennoch in der Liebe unerfahrenen Sue zu einer von dem Liebesspiel besessenen und äußerst verführerischen Sue etwas unrealistisch. >>Electrica - Lord des Lichts<< ist einfach ein wunderbarer Liebesroman mit faszinierenden Charakteren und einem atemberaubenden Hintergrund. Ich hatte wirklich sehr viel Lesespaß mit dem Buch und vergebe daher 4 von 5 Sterne!! Fazit Mit ihrem schönen Schreibstil konnte mich Helene Henke in eine vollkommen andere Welt voller Technologie, Leidenschaft und Romantik entführen.

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    Zabou1964

    19. August 2011 um 07:21

    Nachdem mir die Trilogie „Das rote Palais“ von Helene Henke sehr gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch ihren neuen Roman lesen. Mit „Electrica – Lord des Lichts“ beschreitet die Autorin neue Pfade. Im Gegensatz zur Palais-Trilogie spielt das neue Werk in der Vergangenheit, genauer gesagt im Jahr 1819 auf der Isle of Mull in Schottland. Das Genre Steampunk Romance war für mich neu, hat mich jedoch gleich begeistert. Die junge Sue lebt bei ihrer Tante im kleinen Ort Lochdon. Als ihrer Tante ein Unrecht geschieht und Sue selbst in Gefahr gerät, sucht sie Hilfe auf Duart Castle. Dort soll ein Abkomme der Macleans leben, der sich jedoch nie in der Öffentlichkeit zeigt. Tatsächlich trifft sie auf Cayden Mclean, der sich jedoch nur wenig für ihr Anliegen zu interessieren scheint. Von Sue selbst ist er dafür um so begeisterter. Er betreibt intensive Forschungen, um die „Electrica“ für sich nutzen zu können. Und so wird Sue nicht nur mit ihrer ersten großen Liebe sondern auch mit vielen technischen Neuerungen konfrontiert. Doch es droht eine dunkle Gefahr: Luthias, Caydens Erzfeind, will den Lord und seine Liebe zerstören. Schon nach wenigen Seiten ist es der Autorin wieder gelungen, mich mit ihrer spannenden und bildhaften Schreibweise in ihren Bann zu ziehen. Sue ist eine selbstbewusste junge Frau, die mit Cayden romantische und aufregende Momente erlebt. Die erotischen Szenen waren sehr gefühlvoll beschrieben. Aber auch die technischen Details, die ihrer Zeit etwas voraus sind, werden gut beschrieben. Hier hat mich vor allem die Begeisterung Sues für diese Dinge fasziniert. Als Luthias auf der Bildfläche erscheint, wird es richtig spannend. Die Autorin hat die Geschichte geschickt auf einen Showdown allererster Güte hingetrieben. Das Cover des Buches ist in warmen Gelb- und Brauntönen gestaltet. Im Vordergrund sieht man eine schöne Blondine, die tatsächlich so aussieht, wie ich mir Sue vorgestellt habe. Im Hintergrund sind ein attraktiver Mann und ein Gebäude zu sehen. Wie beim Sieben Verlag üblich, ist das Format des Buches ziemlich groß und die Schrift verhältnismäßig klein, sodass die 200 Seiten im normalen Format in etwa die doppelte Seitenzahl ergeben würden. Fazit: Auch das neue Werk von Helene Henke konnte mich wieder voll und ganz überzeugen: Historisches, Liebe und Spannung haben mich bestens unterhalten.

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    Zibbi1987

    14. August 2011 um 21:45

    Klappentext: "Der einzige Glaube, der zählt, ist der an den Fortschritt" - Lord Cayden Maclean, Vampir Nach vielen Jahrhunderten kehrt Lord Cayden Maclean zurück auf die Isle of Mull, um sich auf Duart Castle, dem Sitz seiner Vorfahren, seinen Forschungen in der Entwicklung der Electrica zu widmen. Anders als das Gaslicht, soll diese neuartige Lichtquelle seine Nacht zum Tag erhellen. Als Sue Beaton im Schloss auftaucht, um ihn als ihren Lehnsherrn um Beistand zu bitten, ist er auf Anhieb fasziniert von ihrer Schönheit und ihrem Verstand. Sie erweckt lange unterdrückte Emotionen in ihm, die seinen Feind Luthias auf seine Fährte locken. Mithilfe fortschrittlicher Technologie setzt dieser alles daran, die alte Fehde wieder aufzunehmen. Caydens Liebe zu Sue könnte ihm zum Verhängnis werden... Meine Meinung: Zu Anfang erhält der Leser einen Eindruck in das Leben der Sue Beaton. Aufgrund des frühen Todes ihrer Eltern, verbringt sie ihre Jugend bei ihrer Tante Meggie. Ihr bisher geliebtes Leben der hochangesehnen Tochter, in englischen Adelskreisen bekannt, tauscht sie gegen das einer Bauernsmagd. Und so vergehen die Jahre. Durch den frühen Verlust der Eltern und eine Begegnung des Dorfsheriffs, Black, dem sie die Stirn bietet, war Sue mir von Anfang an sympathisch. Eine Art "Fisch, der gegen den Strom schwimmt". Immerhin spielt der Roman in einer Zeit, in der die Frauen nur den Namen "Weib" trugen und nur ihren ehelichen Pflichten nachkommen sollten. Ich fand es wirklich erquickend, dass Sue also eine kleine Rebellin war, schreiben, lesen und stets ihren Gedanken freien Lauf ließ. Andererseits war mir Lord Maclean bei der ersten literarischen Begegnung ein Dorn im Auge. Es gab eine Situation, in der er seine Macht als Vampir ausnutze und anderen Leute Schaden zufügte. Auch seine (durchaus nette) Körperbeschreibung machte dies zu Anfang nicht Wett. Doch im Laufe der Geschichte wusste man, warum Cayden (Maclean) so distanziert und gemein war. Immerhin wollte er sich und sein nahes Umfeld nur vor dem Blutbaron Luthias schützen. Durch eine vorangegangene Liebe, die sich beide Männer teilten, lechzte Luthias nach einer längst überfälligen Blutsfehde. Da sich Lord Maclean in Sue verliebt hat und sie seine Gefühle erwiderte, war es für Luthias ein Leichtes, an seinen Gegner heranzukommen, da der Blutbaron einst Caydens Mentor war und beide durch einen mentalen Gedankenstrang miteinander verbunden waren. Sein ehemaliger Schützling sollte genauso leiden, als er duch Cayden seine Geliebte verlor. Das also zum gefühlsmäßigen Inhalt. Nun muss ich jedoch auch sagen, dass in dem Buch einiges an technischen Wissen vorkommt und auch seine Aufmerksamkeit in dieser Rezension bekommen soll ; ) "Electrica", wie es der Lord gerne nennt, uns eher bekannt unter dem Namen "Elektrizität", spielt eine große Rolle. Der Lord arbeitet im Laufe des Buches an Maßnahmen, diese durch Leitungen bzw. dauerhaft zu erzeugen. Neben dieser Erfindung war Maclean auch jemand, der bereits ein Automobil fuhr, was zu seiner Zeit (17. Jahrhundert) fast undenkbar war. Die technischen Dinge waren nicht störend. Ich fand dieses Wissen fast schon nebenbei "eingeflößt" und es störte keineswegs die eigentliche Geschichte, nämlich die Beziehung von Cayden und Sue. Im Ganzen möchte ich behaupten, dass Helene Henke einiges Belehrendes im Vorbeigehen, dem Leser mit auf den Weg gibt und das fand ich toll! Dadurch bekam die Geschichte etwas besonderes ; ) Und auch die Beziehung zwischen Sue und Cayden beschreibt sie sehr glaubhaft. Wenn Sue an Caydens Gefühlen zweifelt, eben weil er sich distanziert, so hat der Leser bereits den Durchblick und möchte ihr am liebsten erklären, warum er sich so benimmt und ihr gut zureden, dass sich alles zum Positiven wenden wird. Doch andererseits fand ich diese innere Zerrissenheit von Sue herzallerliebst. Sie war so zerbrechlich, mutig und gleichzeitig klug. Die perfektische Mischung! Auch den Kampf, zwischen Luthias und Cayden, befand ich als episch. Auf mehreren Seiten beschreibt die Autorin den Kampf zwischen den beiden Vampiren und es ist klar, dass nur ein Sieger hervorgehen kann. Doch im Laufe der Seiten, war ich zu keiner Zeit gelangweilt, sondern stets gebannt! Zum Schluss der Geschichte geschahen einige Dinge, die ich beiden von Herzen wünschte, denn im Laufe des Buches sind mir Sue und Cayden doch ziemlich ans Herz gewachsen. Trotz ihrer jungen Beziehung, die besonders von Sue bezweifelt wurde, haben sie die Bürde genommen und gemeinsam durchgehalten. Fazit: Dass es sich hier um einen Vampirroman handelt, drang fast schon in den Hintergrund. Denn Vordergründig war die Beziehung von Cayden zu Sue das A und O! Ich bin von den Charakteren, dem Schreibstil und einfach von allem begeistert! :)

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    TheDianaBooks

    03. August 2011 um 17:35

    » Der einzige Glaube, der zählt, ist der an den Fortschritt« Lord Cayden Maclean, Vampir - Nach vielen Jahrhunderten kehrt der Vampir Lord Cayden Maclean zurück nach Schottland auf die Isle of Mull. Auf Duart Castle, dem Sitz seiner Vorfahren, möchte er sich seinen Forschungen in der Entwicklung der Electrica widmen. Diese Lichtquelle soll seine Nacht zum Tag erhellen lassen. Als jedoch Sue Beaton im Schloss auftaucht und ihn um Hilfe, Beistand und Unterkunft bittet, widmet Cayden seinen Forschungsgeist erstmal ihr. Er ist fasziniert von ihrer Schönheit und ihrem Verstand. Die lange unterdrückten Emotionen, welche sie in ihm auslöst, bringen seinen alten Feind und Vampir Luthias auf seine Fährte. Caydens Liebe zu Sue könnte nun für sie beide zum Verhängnis werden… - Mit „Electrica - Lord des Lichts“ ist Helene Henke ein wahrhaft wunderbarer Vampirroman der völlig anderen Art gelungen! Dies liegt in erster Linie daran, dass Cayden Maclean kein „normaler“ Vampir ist. Er hegt nicht nur den Wunsch nach Blut und jagt seine Opfer. Stattdessen besitzt er neben seiner wilden und kalten Seite und seinem ironischen und sarkastischen Umgangston auch eine leidenschaftliche, warme und herzensgute Seite. Auch, dass er einen starken Wissensdrang hat und Entwickler ist und damit die Technik voranbringt, macht ihn „anders“. Dies alles lässt ihn sehr sympathisch wirken und macht ihn zu einem interessanten und faszinierenden Mann. Sue ist ihm eine würdige Partnerin. Sie ist sehr klug und hat einen starken Willen. Dadurch, dass die Geschichte in einer längst vergangenen Epoche spielt, wird dem Leser nicht nur ein Einblick in diese Zeit gewährt, sondern man bekommt auch hautnah mit, welche Stellung die Frauen in der damaligen Gesellschaft hatten. Dies ist erschreckend, doch Sue geht damit, auch wegen Caydens Hilfe, sehr gut und selbstbewusst um. Die Liebesgeschichte zwischen Sue und Cayden ist wunderschön. Cayden liebt Sue wie schon lange keine Frau mehr. Obwohl diese Liebe ihm zum Verhängnis werden könnte, gibt er sie niemals auf! Doch auch die Spannung kommt nicht zu kurz, da Caydens „Mentor“ Luthias Rache will und Jagd auf ihn macht. Das Aufeinandertreffen der Vampire ist äußerst rasant und spannend und ein würdiger Abschluss. Helene Henke besitzt einen schönen Schreibstil, der das Ganze, gepaart mit der faszinierenden und spannenden Geschichte voller Liebe und sympathischen Charakteren, zu einem ganz besonderen und einzigartigen Vampirroman und einem wunderbaren Lesevergnügen macht! Zum Schluss noch ein paar Worte zum Cover. Es ist traumhaft schön! Die Farben harmonieren perfekt und die Darstellung der Hauptfiguren entspricht endlich einmal der Beschreibung im Buch! Tolle und gelungene Umsetzung vom Verlag! :)

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    DarkReader

    08. July 2011 um 21:30

    Eine Freundin hier bei LovelyBooks legte mir dieses Buch ans Herz, sie war begeistert davon. Und ich muss sagen, sie hat Recht. Ein Vampir mal etwas anders, als Entwickler und Visionist für den technischen Fortschritt. Dazu eine Lovestory, die sehr schön geschrieben ist und Einblicke ins Mittelalter und die Stellung der Frau in diesem. Das Ganze spielt dann auch noch in dem Land, von dem ich schon lange träume. Etwas zu kurz kam für mich die Erotik, da hätte ich mir bei einem charismatischen Vampir wie Cayden McLean und einer leidenschaftlichen Frau wie Sue mehr gewünscht. Ein weiterer Kritikpunkt war für mich auch, dass Sue von einer Jungfrau innerhalb von Stunden zu einer Frau mutiert, die nicht genug vom Sex bekommen kann und über den Verlust ihres höchsten Gutes, ihrer Jungfräulichkeit nur sehr mäßig geschockt ist. Für die damalige Zeit ist das nicht nachzuvollziehen. Doch davon abgesehen ist es ein Buch, dass ich sehr gern gelesen habe und das mir gut gefiel.

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    Nazurka

    30. June 2011 um 21:40

    Electrica ~ Lord des Lichts - Helene Henke „Du kannst vor einer Versuchung nicht davonlaufen oder deine Augen verschließen. Sie wird dich immer wieder einholen, denn es gibt nur einen Weg, ihr zu entgehen, indem du ihr nachgibst.“ Electrica – Lord des Lichts Klappentext: „Der einzige Glaube, der zählt, ist der an den Fortschritt“ --- Lord Cayden Maclean, Vampir. Nach vielen Jahrhunderten kehrt Lord Cayden Maclean zurück auf die Isle of Mull, um sich auf Duart Castle, dem Sitz seiner Vorfahren, seinen Forschungen in der Entwicklung der Electrica zu widmen. Anders als das Gaslicht, soll diese neuartige Lichtquelle seine Nacht zum Tag erhellen. Als Sue Beaton im Schloss auftaucht, um ihn als ihren Lehnsherrn um Beistand zu bitten, ist er auf Anhieb fasziniert von ihrer Schönheit und ihrem Verstand. Sie erweckt lange unterdrückte Emotionen in ihm, die seinen Feind Luthias auf seine Fährte locken. Mithilfe fortschrittlicher Technologien setzt dieser alles daran, die alte Fehde wieder aufzunehmen. Caydens Liebe zu Sue könnte ihm zum Verhängnis werden …“ Zum Autor: Helene Henke wurde 1964 geboren und lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem Vorort von Krefeld. Sie publizierte 2008 ihren Debütroman „Die Totenwächterin“ im Sieben Verlag. In den darauffolgenden Jahren erschienen „Der Gottvampir“ und „Die Schattenpforte“, womit die Trilogie „Das Rote Palais“ vollendet war. (Aus: Electrica – Lord des Lichts, Informationen zur Autorin) Zum Roman: Sue Beaton ist verzweifelt. Im Glauben an den Tod ihrer Tante, die vom Schulmeister des Dorfes umgebracht wurde, sucht sie die einzige Möglichkeit der Gerechtigkeit: Als sie auf Duart Castle ankommt, um ihren Lehnsherren um Hilfe zu bitten, hätte sie niemals gedacht einem solch attraktiven Mann zu begegnen. Und sofort merkt sie, dass er anders ist als alle Männer, deren Heiratsanträge sie bisher abgelehnt hatte. Und auch ihr Lehnsherr, Lord Cayden Maclean steht seinen Gefühlen offen gegenüber, von denen er niemals erwartet hätte, dass sie je wieder jemand in ihm erwecken würde… Fazit: „Electrica – Lord des Lichts“ ist ein Vampirroman der etwas anderen Art. Vor allem der Umstand, dass hier der Handlungsstrang nicht nur aus banalen Gelüsten seitens der Vampire nach Blut oder denen der Menschen nach Liasions besteht, zeigt, dass dieser Roman mehr aufbieten kann. Bestimmt vom Fortschritt durchzieht die Geschichte einen Drang des Wissens. Lord Cayden sucht Wissenschaftler auf, die für ihn forschen um seine neuesten Errungenschaften an den König zu verkaufen, der sie dankbar entgegennimmt und ihn dafür umso besser entschädigt. Doch eine Geschichte ohne Antagonisten, wäre keine Geschichte mit Spannung. „Meinetwegen nenne mich eine Laune der Natur. Für die einen bin ich ein Vampir, für die anderen ein Incubus oder schlicht ein Geschöpf der Nacht. Ich wurde so geboren und ich bin, was ich bin.“ Dies trifft durchaus für den Protagonisten ein, doch ein verfeindeter Vampir, sein Mentor, will Rache – und sucht ihn auch nach seinem vermeintlichen Tod um diese zu vollstrecken, womit auch Sue Gefahr läuft, in diese Sache mit hineingezogen zu werden. Die Gestaltung der Charaktere ist durchaus individuell: Sue, willensstarker Frauencharakter, die sowohl lesen als auch Schreiben kann, in einer Zeit, in der dies nicht üblich war. Und auch ihr Verstand misst nicht dem eines normalen derzeitigen Bauern, was Cayden natürlich sofort positiv ausfällt. Dieser wiederrum erfuhr eine wunderbare Zeichnung: herrlich ironische Züge und ein Sarkasmus vom Feinsten, gepaart mit einer Kälte, die dem Leser eigentlich Schauer über den Rücken laufen lassen müsste, ihn allerdings nur umso sympathischer wirken lassen. „ Es ist schwer zu verstehen, wenn sich einem das Unmögliche als Wahrheit offenbart.“ Sue’s Reaktion auf die Tatsache, dass Cayden ein Vampir ist, wirkt durchaus glaubwürdig. Die Autorin schafft es hier ihren Unglauben fabelhaft in Erstaunen und Erkenntnis umzuwandeln, ohne dass dieses Geschehnis plump wirkt. Die ganze Geschichte wird untermauert von einem flüssigen Schreibstil, der der Geschichte noch einen ganz besonderen Hauch gibt. „Wir verfügen über unseren Verstand, der uns dazu befähigt, unsere Entscheidungen zu treffen.“ Und ich bin froh, dass ich dies tat. Auch wenn mich zunächst das große Format mit der Schrift abschreckte, denn durch den geringen Zeilenabstand ist jede Seite tatsächlich voll beschrieben und die 200 Seiten lassen sich dadurch nicht mal eben schnell durchlesen, wie es bei anderen Büchern der Fall gewesen wäre. Doch die Autorin macht dies mit einer wunderschönen Geschichte wett, die den Leser begeistert, animiert und in der Geschichte fest hält. Symphytische Charaktere und eine spannende Handlung tragen zum Lesevergnügen ebenso bei wie der schöne Sprachstil und die etwas andere Art, einen Vampirroman zu schreiben. Denn dieser sticht wohltuend aus der Menge heraus und bietet neue Aspekte und Sichtweisen, die dem Leser offenbart werden. Ein Wort zum Cover: Es sieht einfach wunderschön aus. Es passt unglaublich gut zum Wort "Electrica", da man Elektrizität ja meist direkt mit der Farbe gelb in Verbindung bringt. Auch der Titel ist gut gewählt, wobei ich zunächst dachte, dass dieser etwas mit der Protagonistin zu tun haben musste, doch wie sich herausstellte, handelte es sich um ein wissenschaftliches Experiment. „Denn bedenke, Unsterblichkeit ist endlos, doch dein Dasein als Mensch unwiederbringlich.“ Wenn ich dafür mein Leben lang so schöne Bücher lesen darf, dann immer her mit der Unsterblichkeit! Für diesen Roman gibt es 4/5 Sternen von mir! Die Autorin hat definitiv einen positiven Eindruck auf mich hinterlassen. Hier zeigt sich wieder, dass auch deutsche Autoren großes Talent haben! Vielen Dank an dieser Stelle dem SiebenVerlag für die Bereitstellung dieses wundervollen Rezensionsexemplares! Autor: Helene Henke Vampirroman Verlag: SiebenVerlag;Broschiert Genre: Fantasy, Roman Originaltitel: Electrica ~ Lord des Lichts Erscheinungstermin: Juni 2011 (bezieht sich auf die Ausgabe von SiebenVerlag) ISBN/ASIN: 3941547372 Preis: 14,90 €

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    SinjeB

    18. June 2011 um 19:10

    Kleiner Hinweis vorab "Electrica - Lord des Lichts" hat ein breiteres und höheres Sonderformat mit kleinen Seitenrändern. Dadurch wirkt die Schrift, die in Standardfont und -größe ausgeführt ist, etwas klein, aber auf 200 Seiten passt so wesentlich mehr Text, als man erwarten würde. Man sollte sich davon aber keinesfalls abschrecken lassen, sondern Buch und Inhalt genießen! So lässt Steampunk auch Frauenherzen höher schlagen Zum Inhalt: 1819 lebt Sue Beaton im Dorf Lochdon auf der schottischen Isle of Mull, das dem Clan der Macleans untersteht, von denen man sich allerlei Schauergeschichten erzählt. Von ihrer Familie ist der gebürtigen Engländerin, nun Mitte Zwanzig, nur Tante Meggie geblieben, bei der sie seit ihrem zehnten Lebenjahr lebt. Im Gegensatz zu dem üblichen dörflichen Frauenbild ist Sue des Lesens und Schreibens mächtig und liebt es, Geschichten auf das schwer zu beschaffende Papier zu bannen. Von anmutiger Gestalt und anziehendem Äußeren, geht sie den Dörflerinnen, die sie eher begaffen, gern aus dem Weg. Lieber umgibt sie sich mit dem scheinbar minderbemittelten, herzensguten Sean, den sie großzuziehen half. Es steht ihr nicht der Sinn danach, sich an einen ungeliebten Mann zu binden, weshalb sie die wenig schmeichelhaften Anträge des ungehobelten Sheriffs Black vehement zurückweist und lieber als alte Jungfer davonlaufen würde. Als es im Hause des rüden Schulmeisters, dessen Haushalt Meggie führt, zu einem Zwischenfall kommt, dem Meggie zum Opfer fällt, beschließt Sue, Lord Maclean um Hilfe zu bitten. Den hat allerdings noch keiner zu Gesicht bekommen. Nach einer Beinahebegegnung mit etwas, das Sue für eines der sagenhaften Wasserungeheuer hält, steht sie bald im Duart Castle zunächst den merkwürdigen Bediensteten des Lords gegenüber, die sie am liebsten schnellstmöglich wieder loswerden möchten. Kurz darauf trifft Cayden Maclean, der Hausherr, ein, der sie nicht nur schützend im Haus aufnimmt, sondern sie auch mit seinen technischen Spielereien fasziniert. So besitzt er eine Druckmaschine, die er Typomat nennt und die sofort Sues Schreiberherz höher schlagen lässt. Außerdem tüftelt er an einem Ersatz des Gaslichtes, forscht an der Nutzbarmachung von Elektrizität, um die Nacht dem Tag ebenbürtig zu machen. Sue aber weiß natürlich nicht, dass der Hintergrund dafür ist, dass Cayden ein Vampir ist. Unwissend in Bezug auf diesen Umstand wird sie bald seine Geliebte, doch Cayden muss seine Gefühle unterdrücken. Ein inneres Band verbindet ihn mit seinem ehemaligen Mentor und nun Feind Luthias, den jede Emotion weiter Fährte aufnehmen lässt, bis er Cayden findet, um ihn zu vernichten. Natürlich hat Sue ein ordentlichen Wörtchen mitzureden ... Meine Meinung: Electrica - Lord des Lichts ist ein wunderbares Gesamtpaket. Bereits beim Cover hat Autorin und Grafikerin Andrea Gunschera ganze Arbeit geleistet und den Inhalt lebendig werden lassen. So ist die abgebildete Dame tatsächlich blond und sanft-hinreißend, wie sie im Roman beschrieben wird, Schloss und mechanische Teile als Steampunk-Elemente sind ebenfalls aufgegriffen. Die Autorin Helene Henke hat mit Sue Beaton einen klugen, interessierten und interessanten Charakter geschaffen, der dem männlichen Part ebenbürtig ist. Sie ist zwar fraulich und in bestimmten Situationen (ich sage nur: rasante Automobilfahrt!) verständlicherweise ängstlich, aber es gelingt ihr - und zwar nicht erst in der Gegenwart - Cayden eben nicht nur auf körperlicher Ebene anzusprechen. So springt sie, nachdem sie erst nach vergleichsweise langer Zeit erfährt, was Cayden wirklich ist, auch nicht wie ein aufgeschrecktes Huhn davon, sondern hört ihm erst einmal besonnen zu. Dabei ist die Geschichte keineswegs auf die Romanze beschränkt, sondern immer wieder geschickt mit Caydens Technikbegeisterung, die er zudem gewinnbringend zu nutzen weiß, verknüpft. Ohne dass es aufgesetzt wirkt, flicht Helene Henke Steampunkelemente ein, die das Geschehen vorantreiben und die Spannung erhöhen. Es ist mir bewusst, dass es ein typisches Frauenklischee ist, aber ich zähle mich zu den technisch wenig begeisterungsfähigen Leserinnen, die schon bei Jules Vernes Abenteuern Angst haben, den Faden zu verlieren. Diese Angst ist bei "Electrica - Lord des Lichts" absolut unbegründet, denn alles wird anschaulich und vor allem auch glaubhaft dargestellt, ohne übermäßig zu technisieren. Ich ziehe den Hut vor Recherchearbeit und Umsetzung! Neben wohldosierter Erotik gibt es ebenso wohldosierte Action und auch Blut in Maßen und somit einen Endkampf, der es tatsächlich ganz schön in sich hat. Als wohltuend empfand ich, dass Cayden kein "normaler" Vampir und daher nicht mit den Klischeeeigenschaften ausgestattet ist. Die Erklärungen dafür weiß Helene Henke geschickt in Geschehen und Dialoge einzubauen, ohne Längen zu produzieren. Über den gesamten Roman hinweg ist die Freude der Autorin am Experimentieren mit dem Genremix aus Paranormal, Fantasy, Steampunk und Romanze ganz deutlich lesbar. Deshalb habe ich mich an "Electrica - Lord des Lichts" auch so festgesaugt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Fazit: Ein erwachsener Liebesroman mit reifen, besonnenen Charakteren, denen man in nachvollziehbaren Geschehnissen gerne über die Schulter schaut. Eine Steampunkromanze, bei der die LeserIN keine Angst vor Technik haben muss - ein rundum gelungenes Gesamtpaket mit lesbarer Freude, die Lesefreuden bereitet. Gesamteindruck: von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Electrica - Lord Des Lichts" von Helene Henke

    Electrica - Lord des Lichts

    Letanna

    01. June 2011 um 18:53

    Die junge Sue Beaton bittet Lord Cayden Maclean um Hilfe, nachdem ihre Tante Meggie getötet wurde und Sue in Verdacht gerät. Lord Cayden beobachtet Sue schon seit längerem und gewährt ihr natürlich gerne auf Duart Castle Unterschluft. Was Sue nicht weis ist, dass Cayden ein Vampir mit einem Faibel für modere Maschinen ist. Er "sammelt" alle neuen Errungenschaften und besitzt einige interessante Dinge. Zurzeit arbeitet er an Electrica, an elektrischem Strom. Sue droht aber nicht nur durch die Dorfbewohner Gefahr, ein alter Feind von Cayden taucht wieder auf, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle, für die Cayden etwas empfindet, zu töten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Roman ist eine gelungene Mischung aus historischen Liebesroman, Vampirstory und Steampunk, wobei hier das Thema Steampunk sehr interessant umgesetzt wurde. Obwohl das Thema Vampirromanze nicht neu ist, wurde es hier sehr interessant umgesetzt. Cayden ist eine interessant Figur und ich würde ihn fast schon als Bad Gay bezeichnen, denn um an seine moderenen Errungenschaften zu kommen, ist er oft sehr skrupellos. Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Obwohl sie einen großen Raum in der Geschichte einnimmt, kommen auch die anderen Themen nicht zu kurz.

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