Helene Henke Menschenfischer

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Inhaltsangabe zu „Menschenfischer“ von Helene Henke

Zoe Lenz ist Deutschlands jüngste Bestatterin. Die 20-Jährige versteht es meisterhaft, Verstorbene für das Begräbnis herzurichten. Auch in der kunstvollen Herstellung von Totenmasken hat sie sich inzwischen einen Namen gemacht. Die Leichen zweier Kinder, die in einem unzugänglichen Waldgebiet im Hunsrück gefunden wurden, beschäftigen Zoe. Die Kinder sind gebrandmarkt und unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Dann verschwinden die Leichen plötzlich spurlos aus Zoes Kühlhaus, und Zoe wird erneut in einen Fall ungeahnten Ausmaßes verwickelt.

Gelungene Fortsetzung des ersten Bandes: menschliche Abgründe im beschaulichen Hunsrück, spannend und mit ungewöhnlicher Besetzungsliste...

— parden

Interessant, spannend und erfrischend! Ein tolles 'Ermittlungsteam', interessante Einblicke in das Berufsbild einer Bestatterin. Top!

— buecher_liebe21

Spannender, schonungsloser Krimi aus dem Bestattungswesen.

— Ikopiko

Ein netter Krimi für zwoschendurch, bei dem die fehlende Spannung durch die sympathische Protagonistin wettgemacht wird.

— krissysch

Ein schöner Thriller für zwischendurch mit einer sympathischen Besetzung

— weinlachgummi

Sehr gute und spannende"Fortsetzung" der "Totenmaske"

— heike_herrmann

wunderbare Fortzsetzung mit nur wenigen Makeln :)

— Kaisu

Menschenfischer

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Lichterkinder...

    Menschenfischer

    parden

    LICHTERKINDER...Trotz der aufsehenerregenden Geschehnisse im vorherigen Band (Totenmaske) ist die Bestatterin Zoe Lenz in Birkheim geblieben, einem verschlafenen Dorf im Hunsrück, das vor etwa einem Jahr durch einen Dreifachmord plötzlich in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerissen worden war. Doch die inzwischen wieder eingekehrte Ruhe währt nicht lange. Im Wald werden bei Forstarbeiten die verwesenden Leichen von zwei Mädchen gefunden. Dank ihrer Kunstfertigkeit bei der Herstellung von Totenmasken wird Zoe zu dem Fall hinzugezogen, denn sie soll den Mädchen ihr Gesicht wiedergeben, damit es möglich wird, sie zu identifizieren. Doch obwohl rasch feststeht, dass die Mädchen ermordet wurden, scheint die Polizei kein allzu großes Interesse an der Auflösung des Falls an den Tag zu legen.Als die Leichen der beiden Mädchen aus dem Begräbnisinstitut von Zoe gestohlen werden, dazu auch noch ihre Praktikantin Alina spurlos verschwindet, erwacht erneut Zoes Ermittlerinstinkt. Ihr Freund Leon, der als Kriminalbeamter in Mainz arbeitet, hört ihr bei ihren Erkenntnissen und Theorien nur mit halbem Ohr zu, da er selbst in wichtigen Ermittlungen steckt. Doch Zoe wäre nicht Zoe, wenn sie das von ihren Nachforschungen abhalten würde...Ihr Vorhaben war unvernünftig, irrational und möglicherweise gefährlich, doch im Moment erschien ihr jede Aktion besser, als verschreckt den Kopf in den Sand zu stecken. Einen Plan gab es nicht. Dazu gab es keine Grundlage. Die gesamte Situation, in der sie sich befanden, entzog sich ohnehin jeglichem gesunden Menschenverstand (...) Aber Zoe musste sich nun einfach Klarheit verschaffen.Die Anknüpfung zum ersten Band sowie die Weiterführung und Vertiefung einzelner Handlungsstränge daraus ist Helene Henke in meinen Augen sehr gut gelungen. Zwar war ich zwischenzeitlich irritiert darüber, dass dem verwickelten Geschehen hier ein ähnliches Thema zugrunde liegt wie in dem vorherigen Band, doch beim Weiterlesen wurde deutlich weshalb - und im Grunde bekamen dadurch die Geschehnisse um den Dreifachmord im vergangenen Jahr noch einmal einen subtiler durchleuchteten Hintergrund. Wirklich geschickt konstruiert. Daraus ergibt sich aber schon zwangsläufig, dass die Bände unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollten, da dies nicht nur zum besseren Verständnis beiträgt, sondern weil in 'Menschenfischer' auch viel von dem Fall davor die Rede ist (Spoiler).Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser? - Zehn Meter tief... - Wie kommen wir hinüber?Helene Henke entführt den Leser tief in den Hunsrücker Wald und damit in menschliche Abgründe, die so gar nicht zu der so heilen Welt dieser Gegend passen wollen. Dabei arbeitet sie mit der Vorstellungskraft des Lesers: oftmals formuliert sie die Schrecken nicht im Detail aus, sondern deutet sie nur an. Dies reicht allerdings auch aus, um Abscheu und Grauen vor den Perversionen hervorzurufen, denen der Leser hier begegnet. Es war schön, den bereits bekannten Charakteren wiederzubegegnen. Doch während in 'Totenmaske' noch die Personen und ihre Beziehungen zueinander im Vordergrund standen, ebenso wie einige detailliert beleuchtete Aspekte des Bestatterwesens, liegt in diesem Band der Fokus auf der Geschichte selbst. Die Mischung empfand ich insgesamt aber als gelungen. Das Verhalten der Charaktere, hier vor allem Zoe und Leon, war für mich nicht an jedem Punkt nachvollziehbar, was aber keinen Abzug in der Sympathienote gibt. Einzig die Alleingänge (jaja, ich weiß, alles im Sinne der Dramaturgie) nervten mich zuweilen. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung der Reihe um die jüngste Bestatterin Deutschlands, und gerne lese ich weiter, wenn es eine neue Folge gibt. Ich freue mich auf ein Wiederlesen mit Zoe!© Parden

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    • 10
  • Wieder sehr rasant

    Menschenfischer

    Bokmask

    26. August 2015 um 02:25

    Nachdem mir der erste Band dieser Reihe, „Totenmaske“, so gut gefallen hat, musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. In meinen Augen hat Helene Henke hier noch einen daraufgesetzt. Die Spannung war am Anfang sachte da und wurde immer weiter ausgebaut und gehalten. Dieses Werk aus der Hand zu legen fiel mir mehr als schwer. Zoe Lenz hat den ersten Fall für sich abgeschlossen und ging ruhig und professionell ihrer Arbeit als jüngste Bestatterin Deutschland nach. Alina, ein junges Mädchen, die schon im ersten Band eine Rolle spielte, war als Praktikantin in das Unternehmen aufgenommen worden. Als eine männliche Leiche zu versorgen war, die etwas ungewöhnlich aussah, drehte Alina fast durch und ergriff ohne ein Wort zu sagen die Flucht. Zoe konnte sich dieses Verhalten nicht erklären. Alina äußerte sich dazu auch nur wage. Wenig später wurden in einem abgelegenen Waldgebiet bei Rodungsarbeiten zwei weibliche Kinderleichen gefunden. Da diese Leichen schon länger dort lagen waren die Körper teils zersetzt. Zoe wurde von der Polizei gebeten Totenmasken zu erstellen, um daraus eine Gesichtsrekonstruktion machen zu können. Damit begann eine Story die es in sich hatte. Ein weiterer Protagonist aus dem ersten Teil erschien wieder auf der Bildfläche, der mit Zoe in teils Lebensgefährliche Situationen geriet. Wie diese spannende Geschichte ausgeht, dass solltet ihr wirklich selber lesen. Helene Henke hat wieder mal ein Werk geschaffen, welches man unbedingt weiterlesen will. Ihr sehr flüssiger und schöner Schreibstil hat mir wieder ausgezeichnet gefallen. Ich hoffe sehr auf einen dritten Teil mit Zoe Lenz.

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  • Menschenfischer

    Menschenfischer

    worteundwelten

    02. August 2015 um 20:16

    Die jüngste Bestatterin Deutschlands ist wieder da. Nach „Totenmaske“ geht Zoe Lenz mit „Menschenfischer“ in eine neue Runde. Diesmal beschäftigen sie die Leichen zweier Kinder, die in einem unzugänglichen Waldgebiet im Hunsrück gefunden wurden. Die Kinder sind gebrandmarkt, unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen und können mit einer religiösen Sekte in Verbindung gebracht werden. Dann verschwinden die Leichen plötzlich spurlos aus Zoes Kühlhaus, und Zoe wird erneut in einen Fall ungeahnten Ausmaßes verwickelt. Nachdem mir der erste Band so gut gefallen hat, hab ich nicht lange gewartet und direkt im Anschluss mit dem zweiten Band angefangen. Was die Handlung angeht, ist inzwischen ein Jahr vergangen und Zoe hat sich einigermaßen von den Vorfällen erholt. Zoe ist mir noch immer sehr sympathisch. Sie liebt ihre Arbeit und geht respektvoll mit den Toten um, damit deren Würde gewahrt wird. Darüber hinaus ist sie mutig und spontan, sodass sie auch manchmal leichtsinnig wird und sich selbst in Gefahr bringt. Die Arbeit mit den Leichen wird wieder recht detailliert beschrieben, sodass der Leser viele interessante Fakten über die Arbeit eines Bestatters erhält. Was Zoes Beziehung zu dem Kommissar Leon Strater angeht, gibt es einige Höhen und Tiefen. Dennoch ist er nach wie vor ein authentischer und liebenswürdiger Charakter. Auch mit Zoes Jugendfreund Josh gibt es ein Wiedersehen. Dieser hat sich sehr verändert und hilft Zoe bei einer ihr wichtigen Angelegenheit. Doch es gibt auch eine neue Figur, die wichtig für das Geschehen ist: Zoes Praktikantin Alina. Sie ist sehr launisch und voller Widersprüche, doch ihre Arbeit macht sie gut. Plötzlich verschwindet Alina spurlos, was die Sache noch komplizierter macht. Meiner Meinung nach gibt es viele spannende Passagen in diesem Buch. Die Informationen über die religiöse Sekte sowie über die Bestattungskunst machen die Geschichte zu etwas Besonderem und Interessantem. Dennoch gibt es auch ein paar Stellen, an denen ich die Handlungen der Figuren etwas zu unglaubwürdig bzw. nicht nachvollziehbar empfinde. Insgesamt handelt es sich hier wieder um einen gelungenen Kriminalroman. Über einen weiteren Teil über die Bestatterin Zoe Lenz würde ich mich sehr freuen.

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  • Eine wirkliche gelungene Fortsetzung mit einem anderem Ermittlungsteam :)

    Menschenfischer

    buecher_liebe21

    24. July 2015 um 22:50

    Das Cover des Buches gefällt mir auch hier wieder sehr gut und es passt super zum Inhalt des Buches. Es wirkt auf mich etwas gruselig und geheimnisvoll, lässt mich also neugierig auf die Geschichte werden. Die grauen Farben auf dem Cover lassen es düster wirken. Ich konnte mich wieder gut in die Geschichte hineinfinden, da ich mich bereits an den niveauvollen und poetischen Schreibstil der Autorin gewöhnt habe. Dadurch konnte ich das Buch wieder recht schnell und flüssig lesen. Was mir jedoch auffiel, war, dass die Autorin sich zum Ende hin immer öfter wiederholte, das störte ein bisschen, legte sich aber zum Ende des Buches hin auch wieder. Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite an interessant geschrieben und eine unterschwellige Spannung brachte mich immer zum Weiterlesen. Immer wieder wurde es auch spannend, wodurch mich das Buch richtig fesselte und ich gar nicht mehr aufhören wollte, zu lesen. Auch der Showdown hat mir sehr gut gefallen. Er hielt sich lange und war wirklich spannend. Auch in diesem Buch ermittelt kein richtiges Ermittlungsteam, sondern der Kriminalbeamte Leon und Bestatterin Zoe, die man ja schon aus dem ersten Teil 'Totenmaske' kennt. Das gefiel mir auch hier wieder sehr gut, vor allem, weil Zoe selbst auf Spurensuche geht. Die Protagonisten hatten alle wieder ihre eigene Persönlichkeit. Jeder war vom Charakter her anders. Da ich ja schon im ersten Teil von Zoe und Leon begeistert war, freute ich mich umso mehr darüber, dass ich in diesem Buch auch wieder von ihnen lesen durfte. Manche Handlungen der Protagonisten konnte man sich sehr gut vorstellen, wodurch es mich manchmal graute, so gut konnte die Autorin es beschreiben. Mir gefielen sehr die Szenen, in denen Zoe die Toten behandelte und pflegte. Diese waren besonders interessant für mich. Da jedoch oft ins Detail gegangen wird, könnte es für zartbesaitete vielleicht etwas zu viel sein. Die Kapitel sind auch hier wieder recht lang, doch ich konnte mich mittlerweile daran gewöhnen, wodurch es mir nichts mehr ausmachte. Die Seiten flogen trotzdem nur so dahin. Die Erzählperspektive, die auch hier immer wieder zwischen den beiden Hauptprotagonisten wechselte, gefiel mir sehr gut. Diese brachte Abwechslung und auch nochmal Spannung mit in die Geschichte rein. Ich fieberte mit den Hauptprotagonisten mit, rätselte, was wirklich passiert ist und was hinter allem steckte und wurde von der Geschichte geradezu mitgezogen, als wäre ich dabei. Alles in allem hat mir das Buch super gefallen! Ich kann es auf jeden Fall Krimifans weiterempfehlen, aber auch für Thriller-Leser ist es wirklich lesenswert.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Menschenfischer

    Menschenfischer

    Ikopiko

    12. May 2015 um 09:14

    Zoe, jüngste Bestatterin Deutschlands, hat nach den Vorfällen im ersten Band der Reihe nun endlich wieder Ruhe in ihrem Leben. Auch ohne Unterstützung ihrer Mutter, hat sie ihre Firma im Griff; ihre Fernbeziehung zu Kommissar Leon läuft gut. Ihr bleibt sogar Zeit für ihre Passion, Totenmasken zu erstellen. Ihr Talent hierin hat sich bereits rumgesprochen, und sie erhält viele Aufträge. Eigentlich geht also alles seinen geregelten Gang … … eigentlich! Bei Waldarbeiten werden in Zoes Wohnort zwei Kinderleichen gefunden. Zoe ist beunruhigt, als sie von den Brandmarkungen der Kinder erfährt. Besonders berührt scheint jedoch ihre junge Mitarbeiterin Alina. Seit dem Fund benimmt sie sich noch merkwürdiger als ohnehin schon, bis sie letztlich ganz verschwindet. Zoe soll die beiden Leichen für ein Begräbnis herrichten. Doch diese werden über Nacht aus dem Bestattungshaus gestohlen. Wer klaut Leichen??? Hat Alina etwas mit der Sache zu tun? Zoe geht die Arbeit der Polizei nicht schnell genug. Sie fängt ebenfalls mit der Spurensuche an und geht dabei große Risiken ein.  „Menschenfischer“ ist Helene Henkes Fortsetzung der mit „Totenmaske“ begonnenen Serie über die Bestatterin Zoe. Wieder passieren in ihrem Umfeld kriminelle Dinge, mit denen sie unmittelbar in Verbindung steht.  Zoe ist sehr tough, aber auch ungeduldig und so mutig, dass man sie schon leichtsinnig nennen muss. Sie liebt ihre Arbeit und geht mit so einem Respekt mit den Toten um, wie man es sich nur wünschen kann. Gerade diese Achtung vor den Totenlässt einen die Beschreibungen der Arbeit mit Leichen als interessante Informationen verstehen, nicht als Ausschmückung ekliger Details. Ich glaube, jeder hat sich schon einmal gefragt, was genau mit den Körpern verstorbener Menschen passiert. Helene Henke beschreibt es schonungslos, aber pietätvoll. Die Kriminalgeschichte ist spannend. Stückchenweise kommt man des Rätsels Lösung näher. Man ahnt einiges, vorhersehbar ist nichts. Da mir das Ende ein wenig zu unglaublich erscheint, gebe ich hierfür einen Punkt Abzug.

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  • Etwas zu vorhersehbar

    Menschenfischer

    krissysch

    14. April 2015 um 19:55

    Zoe ist nicht nur eine der jüngsten Bestatterinnen, sondern gehört auch zu den wenigen Herstellerinnen von Totenmasken, die sie leidenschaftlich gern anfertigt. Als ganz in ihrer Nähe plötzlich zwei Mädchenleichen gefunden werden, die in einem naheliegenden Wald vergraben wurden, ist Zoes Talent im Masken anfertigen gefragt. Denn die beiden kleinen Mädchen sind nicht so einfach zu identifizieren und Zoe darf mit ihren Masken bei der Gesichtsrekonstruktion helfen. Dabei gerät sie selbst auch immer tiefer in die Ermittlungen des Falls. Als die beiden toten Mädchen auch noch aus ihrem Kühlhaus verschwinden, beginnt Zoe eigenmächtig zu ermitteln und begibt sich große in Gefahr.. Obwohl ich nicht der größte Krimifan bin, so hat mich Menschenfischer doch gleich angesprochen. Der Klappentext klang super spannend und auch das Cover hat Lust auf mehr gemacht, daher musste ich das Buch unbedingt lesen. Erst einmal angefangen, war ich auch schon direkt drin, denn der Erzählstil hat mir gut gefallen und mich direkt in Beschlag genommen. Ein bisschen schade fand ich allerdings, dass direkt zu Beginn des Buches der Inhalt aus "Totenmaske", dem Vorgängerbuch, zusammengefasst wird. Ich hatte angenommen, dass es sich zwar um die gleiche Protagonistin in dem beiden Büchern handelt, diese aber auch eigenständig gelesen werden können. Da aber in Menschenfischer schon ausgeplaudert wird, was in Totenmaske passiert und auch wie dieses Buch ausgeht, rate ich daher allen, die beide Bücher lesen möchten, unbedingt mit Totenmaske anzufangen. Die Protagonistin Zoe war mir recht sympathisch und ihre Arbeit als Bestatterin fand ich unglaublich interessant. Für ihr junges Alter ist sie ziemlich mutig und übernimmt auch sehr viel Verantwortung mit ihrem Job. An einigen Stellen wurde detaillierter ihre Arbeit beschrieben und auch auf die Anfertigung der Totenmasken wurde näher eingegangen, was vielleicht nicht für jeden etwas ist, mir aber wirklich gefallen hat. Denn hier hat man richtig gemerkt, dass die Autorin viel recherchiert hat und dadurch wurde die Story sowie Zoe als Bestatterin sehr realistisch dargestellt. Die Story an sich hat mir auch gut gefallen und ist wirklich mal etwas anderes, da sie sehr weitreichend ist und nichts verschönt dargestellt wird. Allerdings war vieles für mich schon vorhersehbar und das Ende leider nicht mehr so überraschend, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht ist mein detektivischer Spürsinn auch einfach zu sehr beim Lesen damit beschäftigt gewesen mit zu ermitteln, aber ich hatte leider schon recht bald eine Ahnung worauf alles hinausläuft und letztendlich haben sich all meine Vermutungen dann auch bestätigt. Trotzdem hat mir das Buch aber gut gefallen, denn trotz der Vorhersehbarkeit war die Idee wirklich klasse und die Hintergrundinfos für mich sehr spannend. Insgesamt war Menschenfischer daher ein nettes Buch für einen gemütlichen Abend, durchgehende Spannung und Mitfiebern waren für mich allerdings nicht gegeben, was aber auch kein Muss ist. Denn durch die sympathische Protagonistin und ihre Arbeit sowie den außergewöhnlichen Plot ist trotzdem ein lesenswertes Buch entstanden, das ich gerne weiterempfehlen kann.

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  • Eine spannende Geschichte um die jüngste Bestatterin Deutschlands

    Menschenfischer

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Zoe Lenz ist Deutschlands jüngste Bestatterin. Die 20-Jährige versteht es meisterhaft, Verstorbene für das Begräbnis herzurichten. Auch in der kunstvollen Herstellung von Totenmasken hat sie sich inzwischen einen Namen gemacht. Die Leichen zweier Kinder, die in einem unzugänglichen Waldgebiet im Hunsrück gefunden wurden, beschäftigen Zoe. Die Kinder sind gebrandmarkt und unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Dann verschwinden die Leichen plötzlich spurlos aus Zoes Kühlhaus, und Zoe wird erneut in einen Fall ungeahnten Ausmaßes verwickelt. Meine Meinung: Vorab ein kleiner Tipp: wer die "Totenmaske" noch nicht gelesen hat, sollte bitte nicht zuerst "Menschenfischer" lesen. Denn rückblickend wird viel über den ersten Teil erzählt oder weitergeführt. Von daher wäre es ein großer Spoiler, die Reihenfolge nicht einzuhalten. Deshalb kann ich die Frage, ob die beiden Bücher thematisch zusammenhängen, nur mit Ja beantworten. Klar geht es hier um andere Ereignisse, die aber trotzdem sinngemäß mit der "Totenmaske" ineinander fließen. Der Krimi hat mir wieder gut gefallen, denn Deutschland´s jüngste Bestatterin Zoe Lenz aus dem Hunsrück zu begleiten, ist für mich immer etwas besonderes. Kein gewöhnlicher Krimi, mit viel Ermittlungsarbeit und Verfolgungsjagden, nein, hier erfährt man natürlich u.a. auch viel über den Arbeitsbereich und den Alltag der Bestatterin. Es wird jedoch nicht reißerisch und blutrünstig erzählt, auch nicht langweilig oder zu sachlich. Nein, das einfühlsame Wesen der Protagonistin Zoe, spiegeltet sich perfekt in ihrer Arbeit wieder. Und das finde ich sehr interessant. Man verliert die "Scheu" gegenüber diesem Beruf und sieht manches mit ganz anderen Augen. Ganz wunderbar beschrieben! Und sind wir mal ehrlich - wir alle benötigen diesen Berufzweig, früher oder später mal...! Auch der "Fall" an sich, war diesmal wieder sehr clever durchdacht und auch wenn die Handlung sich diesmal um eine religiöse Sekte dreht (worauf man bei dem Buchtitel schon schließen kann), wurde man von dem religiösen Fanatismus nicht erschlagen. Die Mischung war sehr gut und es wurde spannend und clever durchdacht erzählt. Zoe Lenz ist als Hauptfigur ganz wunderbar beschrieben und auch ihr Lebensgefährte, Leon Strater von der Kripo Mainz, fügt sich toll in die Story und Geschehnisse ein. Fazit: Die Story hatte keine Längen, flüssiges Lesen war für mich garantiert. Die Orte rund um den beschaulichen Hunsrück waren gut und bildlich beschrieben. Das Ende war für mich etwas zu abrupt und unrund, aber ansonsten war es für mich eine perfekte Krimi-Unterhaltung! Sehr empfehlenswert!

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    • 4
  • Deutschlands jüngste Bestatterin ermittelt wieder

    Menschenfischer

    Spatzi79

    01. March 2015 um 21:24

    Zoe Lenz, Deutschlands jüngste Bestatterin, hat die dramatischen Ereignisse aus "Totenmaske" recht gut überstanden. Beruflich ist sie mit ihren kunstvoll angefertigten Masken von den Gesichtern Verstorbener inzwischen recht erfolgreich und sie liebt ihren Beruf. Gemeinsam mit ihrer neuen Praktikantin Alina soll sie einen alten Mann für die Bestattung vorbereiten, als Alina plötzlich ganz unerwartet ausrastet. Zoe wundert sich, aber sie lässt der jungen Frau auch relativ viel Freiraum, fühlt sie doch gewisse Ähnlichkeiten zwischen ihnen beiden. Als in der Nähe im Wald zwei Kinderleichen gefunden werden, darf Zoe auf Betreiben ihres Freundes Leon Strater an der Obduktion teilnehmen. Was die Rechtsmedizinerin herausfindet, ist erschütternd. Zoe entwickelt eine Theorie, was den Mädchen zugestoßen sein könnte, doch Leon will nichts davon hören. Also macht sich Zoe allein daran, weiter nachzuforschen. Meiner Meinung nach sollte man den ersten Teil "Totenmaske" unbedingt vor "Menschenfischer" lesen. Zwar ist es sicher auch möglich, den zweiten Band ohne Vorkenntnisse zu verstehen, doch begreift man Zoes Verhalten sicher besser, wenn man ihre Vorgeschichte kennt. Auch wird hier recht früh verraten, was im ersten Teil passiert ist, so dass man diesen Teil dann wohl nicht mehr mit allzu viel Spannung lesen könnte. Mir hat das Wiedersehen mit Zoe und Leon sehr gefallen, ich fand das Buch sogar noch ein bisschen besser als den ersten Teil. Manche Dinge werde ich in Kriminalromanen nie nachvollziehen können, warum zum Beispiel die Protagonisten so oft offenen Auges mitten in eine gefährliche Situation hineinrennen, noch dazu ohne jemandem Bescheid zu geben. Das hat mich auch hier wieder einmal gestört. Leon hatte diesmal eine weniger tragende Rolle, was ich ein bisschen schade fand, denn ich mochte ihn schon im ersten Band sehr und hätte mir hier auch gewünscht, dass er einen größeren Auftritt bekommt. Aber vielleicht ja beim nächsten Mal wieder! Die Autorin hat sich in diesem Buch ein ziemlich scheußliches Thema ausgesucht und zartbesaitete Leser werden sicher das eine oder andere Mal heftig schlucken müssen. Auch ich als relativ hartgesottene Krimileserin habe mir manches lieber nicht zu genau vorgestellt! Glücklicherweise belässt es die Autorin meist bei Andeutungen, was bei dieser Thematik schon schlimm genug ist. Der Showdown ist ziemlich dramatisch, da hätte es für mich auch etwas weniger sein dürfen. Dafür gibt es aber dann noch einen recht versöhnlichen Ausklang, der mir gut gefallen hat und den ich als gelungenen Schlusspunkt für diese Geschichte empfunden habe. Ich hoffe, es gibt noch viele weitere Fälle mit und um Zoe Lenz!

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  • Gefangen in einer Sekte

    Menschenfischer

    gaby2707

    01. March 2015 um 11:55

    "Menschenfischer" ist der zweite Kriminalroman um die jüngste Bestatterin Deutschlands Zoe Lenz Birkheim im Hunsrück. Da mir das erste Buch sehr gut gefallen hat, war dieses jetzt ein Muss. Und ich bin von dem neuen Fall nicht enttäuscht worden. Nachdem Zoes Mutter Isobel nach den Vorkommnissen im ersten Band in einer psychiatrischen Klinik in Simmern untergebracht wurde, hat sie nun eine neue Praktikantin, die ihr bei der täglichen Arbeit mit den Toten hilft: Alina Berger, eine manchmal etwas unberechenbare, unkonventionelle und manchmal unzuverlässige junge Frau, die auf Zoes Grundstück in einem Wohnwagen lebt. Im Hunsrücker Wald werden zwei stark verweste Kinderleichen gefunden, zu denen Zoes Freund Leon Strater von der Kripo in Mainz die Ermittlungen leitet. Dann verschwindet Alina zusammen mit ihrem Wohnwagen spurlos. Nachdem Zoe bei einer Frau aus dem Ort ein Foto mit kleinen Mädchen gesehen hat, die den beiden Kinderleichen, die zwischenzeitlich durch eine Gesichtsweichteilrekonstruktion ihr Aussehen wieder bekommen haben, sehr ähnlich sehen und die Frau ihr von einer Sekte erzählt, die vor vielen Jahren im Wald ein Ferienlager hatten, macht sie sich selbst auf die Suche. Und gerät dabei selbst in größte Gefahr... Da der erste Fall aber auch in diesem Buch sehr viel Raum einnimmt, nicht nur anregend das Buch lesen zu wollen, sondern sehr ausführlich, nimmt es für mich, die ich das Buch schon kenne, im ersten Viertel des neuen Falles sehr die Spannung. Dann jedoch passieren so viele verschiedenen Kleinigkeiten, dass ich aufpassen muss, nichts zu überlesen. Denn alles zusammen fügt sich schlussendlich zu einem sehr komplexen Fall zusammen. Zoes Sturheit und Verbissenheit sind mir hier allerdings manchmal etwas zu viel, wirken auf mich etwas unrealistisch, obwohl es der Spannung sehr gut tut. Der leichte, flüssige, aber immer wieder aufwühlende Schreibstil hält mich beim Lesen gefangen. Die Autorin schafft es, die Spannung anzuheizen und der Geschichte eine totale Lebendigkeit zu geben. Das hektische Treiben bei der Kripo in Mainz z.B. ist für mich fast greifbar. Ich bin immer mittendrin und erfahre durch die, wie ich finde, sehr gute Recherchearbeit vieles, was mir sonst verborgen geblieben wäre. Auch das die Hintergründe der beschriebenen Sekte direkt mit Zoe zutun haben, ist, nachdem ich den ersten Band kenne, nachvollziehbar und verständlich rüber gebracht. Nach der Frage: Sollte man den ersten Ban zuerst gelesen haben, würde ich sagen: JA. Obwohl es sich bei "Menschenfischer" um einen eigenen Fall handelt, trägt das Wissen aus dem ersten Buch viel zum Verständnis bei. Alles in allem habe ich ein Buch gelesen, dass mich nachdenklich und teils aufgewühlt zurück lasst. Da mir aber am Anfang die Spannung gefehlt hat und mir manches etwas unrealistisch rüber gekommen ist, ziehe ich hier einen Stern ab. Trotzdem gibt es von mit eine Leseempfehlung für diesen sehr interessanten Fall.  

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  • Spannend bis zur letzten Seite

    Menschenfischer

    Zabou1964

    01. March 2015 um 11:07

    Als großer Fan der Autorin habe ich jedes ihrer Bücher gelesen und die Fortsetzung der Reihe um Deutschlands jüngste Bestatterin Zoe Lenz bereits sehnsüchtig erwartet. Auch mit ihrem neuesten Werk konnte Helene Henke mich wieder fesseln und begeistern. Als im Wald zwei verweste Kinderleichen gefunden werden, bekommt Zoe die Chance, bei der Obduktion und der Rekonstruktion der Gesichter mitzuhelfen. Schnell wird klar, dass die Mädchen vor ihrem Tod misshandelt wurden. Zoe beginnt, Nachforschungen anzustellen. Ihre Praktikantin Alina reagiert merkwürdig und verschwindet eines Tages spurlos. Aus Sorge um die junge Frau begibt sich Zoe auf die Suche nach ihr und sich selbst damit in große Gefahr. Dieser zweite Teil der Reihe ist stark mit dem ersten Band verknüpft. Zoe lebt mittlerweile allein, ihre Mutter ist in einer Psychiatrie untergebracht. Mit dem Mainzer Kommissar Leon führt sie eine Fernbeziehung. Die Leichenfunde weisen auf eine Sekte hin, die sich vor vielen Jahren in den Wäldern des Hunsrücks niedergelassen hatte. Zoes Begabung, Totenmasken herzustellen, wird wieder ausführlich beschrieben. Man merkt, dass die Autorin sich mit dem Thema beschäftigt hat. Die Vorkommnisse rund um die Sekte sowie die Beschreibung der Kinderleichen sind nicht zu detailliert dargestellt. Zoes Handeln war für mich nicht immer nachvollziehbar, hat den Roman jedoch sehr spannend gemacht. Die Figur Alina hat mir in diesem Buch besonders gefallen. Sie ist ein starker Charakter, deren Leben mich sehr bewegt hat. Durch geschickt eingesetzte Rückblenden ist die Lektüre des ersten Bandes nicht zwingend notwendig, um diesen zweiten Teil zu verstehen. Ich empfehle trotzdem, auch „Totenmaske“ zu lesen, denn es ist ein spannendes Buch. Die Reihenfolge sollte man allerdings unbedingt einhalten. Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung dieser Reihe freuen. Zoe ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen und ich wüsste zu gerne, wie es mit ihr weitergeht. Fazit: Spannende Unterhaltung mit einer überaus interessanten Protagonisten.

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  • Menschenfischer

    Menschenfischer

    weinlachgummi

    17. February 2015 um 14:05

    Menschenfischer ist der Nachfolge Band von „Totenmaske“. Man kann das Buch aber auch sehr gut lesen ohne das vorherige zu kennen. Ich habe es nicht gelesen und hatte nicht einmal das Gefühl, mir würde etwas fehlen. Zoe ist Deutschlands jüngste Bestatterin und hat in der Vergangenheit einiges durchmachen müssen ( Totenmaske ) gerade geht es ihr wieder besser und schon passiert das nächste Unheil in der kleinen Gemeinde, ein Leichenfund..... Zoe ist ein sympathischer Charakter, sie hat Ecken und Kanten und vor allem ihren eigenen Kopf. Da sie als Bestatterin arbeitet und wir sie den Roman über begleiten, erfahren wir auch etwas mehr über diesen Beruf. Ich fand diese Infos sehr interessant und habe mich etwas an die Serie Six Feet Under erinnert gefühlt. Auch "die bösen" fand ich interessant, es gibt zwar bestimmt viele Thriller mit Sekten Hintergrund, aber da ich nicht so oft in diesem Bereich lese, war dies mein erstes mit diesem Thema. Und naiv wie ich bin musste ich dann erst mal "Flirty Fishing" nachschlagen und entsetzt fest zustellen, dass dies keine Erfindung der Autorin ist, sondern wirklich so praktiziert wurde / wird. Für mich gab es trotzdem ein paar kleine Ungereimtheiten, weswegen es nur 4 Weingummis werden.

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  • Spannung, ein bisschen Fachwissen und ein interessanter Plot

    Menschenfischer

    Natalie77

    16. February 2015 um 09:17

    Inhalt: Zoe Lenz ist Deutschlands jüngste Bestatterin und zudem kann sie Totenmasken herstellen. Als in dem nahe gelegenen Wald zwei Mädchenleichen gefunden werden soll sie diese herstellen um die Identität zu klären. Mit dem Fund der Leichen verschwindet ihre Praktikantin Alina. Zoe ist in Sorge... Meine Meinung: Menschenfischer ist das zweite Buch von Helene Henke. Das erste und seine Ereignisse wird auch oft erwähnt, auch wenn ich denke das es für den Verlauf der Geschichte nur bedingt nötig ist. So sollte man vielleicht Totenmaske zuerst lesen, denn mir wurde zu viel aus Band 1 erzählt, als das ich diesen nun noch nachträglich lesen möchte. Ansonsten sind es aber eigenständige Geschichten, die zwar schon einen Zusammenhang haben, aber bei denen man Band 2 auch zuerst lesen kann. Dadurch das es in den ersten Seiten eher um schon Geschehenes sprich den Mordfall aus dem ersten buch ging fand ich es etwas fad. Es war ein kompletter Rückblick. Wohl um zu zeigen wie sehr Zoe die Geschichte noch belastet, oder eher die Folgen daraus. Erst etwa ab Seite 50 fängt es an wirklich interessant zu werden und die Ereignisse die für den jetzigen Fall wichtig sind beginnt. Von da an ist das Buch sehr fesselnd und interessant. Ich denke hin und wieder sollte man keinen zu empfindlichen Magen haben, wenn natürliche Sterbeprozesse doch recht genau beschrieben werden. Wirklich an Fahrt nimmt das Buch dann im letzten drittel auf. Da überschlagen sich die Ereignisse und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Figuren mögen denjenigen bekannt sein die den ersten Band kennen. Ich kenne ihn nicht und lernte jede Figur neu kennen. Hier war dann die Ausführlichkeit der Autorin ein Vorteil, denn ich habe gerade Zoe sehr gut kennen lernen können. Als jüngste Bestatterin Deutschlands ist sie immer unter Beobachtung, was sie aber nicht stört. Sie macht ihre Arbeit ruhig und Gewissenhaft und mit Gefühl. So gehen ihr Sachen Nahe, die andere eventuell kalt lassen würden. Dieses Gefühl macht Zoe für mich viel mehr aus, als die Tatsache das sie die jüngste Bestatterin ist, das ist Beiwerk, was ich selber unerheblich finde. Die Totenmasken macht sie als Entspannung und alleine die Vorstellung finde ich sehr interessant. Leon ist der Mann an ihrer Seite, oder auch nicht, schließlich wohnt er etwas weiter weg. Er liebt sie und will sie vor all den Gefahren seines Jobs schützen, sorgt aber auf der anderen Seite dafür das sie teil hat an der Identifizierung der Leichen. Ihre Meinungen über den Fall gehen auseinander und das trübt die Beziehung. Alina ist die Praktikantin von Zoe. In ihrem Alter macht sie die Arbeit gewissenhaft auch wenn die Leute drumherum sie nicht leiden können. Nach Ende der Geschichte denke ich mir warum das so ist, aber einen klaren Grund gibt es nicht. Alina ist teilweise etwas merkwürdig und sehr sprunghaft. Die Unzuverlässigkeit ist anstrengend für Zoe, doch nimmt diese sie immer wieder in Schutz. Mein Fazit: Jemand der den ersten Band kennt wird sich eventuell zu Beginn gelangweilt fühlen. Für mich hat sich der Vorgänger erledigt, weil ich das Gefühl habe zu viel zu kennen. Es geht aber um Menschenfischer und das Buch weist viel Spannung, ein bisschen Fachwissen und einen interessantem Plot auf.

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  • Zoe Lenz und das große Ganze

    Menschenfischer

    TochterAlice

    09. February 2015 um 14:21

    Mögen Sie schräge Krimis à la Sara Gran mit der eigenwilligen, ja einzigartigen Detektivin Claire de Witt oder Heinrich Steinfest mit dem einarmigen Markus Cheng? Auf ihre ganz eigene, ganz besonders tiefgründige Art hat die Autorin Helene Henke mit Zoe Lenz, der jüngsten Bestatterin von Deutschland, ansässig in einem kleinen Kaff im Hunsrück, ein ebenbürtiges Pendant geschaffen. Im nunmehr zweiten Teil geht es um zwei tote Mädchen, die in einem nahen Waldstück aufgefunden werden und deren mögliche Verbindungen um sektenähnliche Strukturen. Doch eigentlich geht es hier um viel, viel mehr, nämlich um ein mehrteiliges, umfassendes und vielschichtiges Gesamtwerk. In Helene Henkes Zoe-Lenz-Reihe scheint jede kleinste Entwicklung, jede neu auftauchende Figur und sei sie noch so nebensächlich, in einem kausalen Zusammenhang zum großen Ganzen zu stehen: der Leser sollte gut aufpassen und aufmerksam abspeichern, hier bekommt alles nochmal eine Bedeutung, ist unerlässlich für die weitere Entwicklung von Zoes Geschichte - um die geht es hier nämlich übergeordnet, nicht nur um die einzelnen Fälle. Bis zu einem gewissen Punkt ein durchaus spannendes Konzept, das aber den Leser geradezu verpflichtet, keinen Band auszulassen bzw. auf weitere Bände - "Menschenfischer" ist gerade mal der zweite und beinahe jede Figur, auf jeden Fall aber jede Entwicklung aus Band 1 hatte hier eine Bedeutung bzw. stand im Zusammenhang zu aktuellen Ereignissen. Auch wenn ich den ungewöhnlichen und ausgesprochen anspruchsvollen Stil von Helene Henke sehr gern mag und Zoe fest in mein Herz geschlossen habe: Ich bleibe ungern mit einer derart unfertigen Geschichte zurück und fühle ich mich, obwohl mir das Buch wirklich gut gefallen hat, ein kleines bisschen betrogen, auch wenn es natürlich das gute Recht einer Autorin ist, es genau so und nicht anders zu machen. Aber ich habe es gern etwas "aufgelöster", wenn Sie verstehen, was ich meine: ganz klar mein Problem. Da es aber so gut geschrieben ist und Zoe mir so am Herzen liegt, bleibe ich natürlich weiterhin am Ball - immer vorausgesetzt, es gibt einen weiteren Band.

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  • Zwei Mädchenleichen und ein düsteres Geheimnis

    Menschenfischer

    odenwaldcollies

    09. February 2015 um 12:36

    Zoe Lenz ist die jüngste Bestatterin Deutschlands und hat sich nebenbei mit der Herstellung von Totenmasken einen Namen gemacht. Eines Tages tauchen zwei halb verweste Mädchenleichen im Wald um Birkheim auf, die Spuren deuten auf eine abscheuliche Gewalttat. Dann verschwindet Zoes Praktikantin Alina plötzlich spurlos und Zoe beginnt auf eine Faust zu recherchieren. Was sie dabei herausfindet, erschüttert Zoe bis ins Mark. „Menschenfischer“ ist bereits das zweite Buch um die Bestatterin Zoe Lenz; ich denke, man muß den ersten Band nicht gelesen haben, um sich in diesen Buch zurecht zu finden, da viele Rückblicke eingebaut wurden. Da es allerdings zwischen beiden Büchern eine Verbindung gibt, würde ich empfehlen, „Totenmaske“ zum besseren Gesamtverständnis zuvor zu lesen. Die Autorin greift in diesem Buch ein Thema auf, das immer abscheulicher wird, je mehr man in die Tiefe vordringt. Dabei ist der Leser den Ermittlern meist einen Schritt voraus und auch wenn ich ein paar Ahnungen hatte, die sich schlußendlich bewahrheitet haben, hat Helene Henke dieses Thema wieder sehr spannend umgesetzt. Die Verbindung zum ersten Buch wirkte überhaupt nicht konstruiert, sondern passte wunderbar. Lediglich am Ende des Buches war für meinen Geschmack etwas zu viel Dramatik im Spiel. Ich habe mich sehr auf das Wiedersehen mit Zoe Lenz gefreut, die mir mit ihren Ecken und Kanten schon im ersten Band sehr gut gefallen hat. Auch diesmal war ich wieder begeistert, mit welchem Respekt sie den Toten begegnet, deren letzte Ruhe sie vorbereitet. Sie sieht in den Menschen gerne nur das Gute, was ihr ab und an zum Verhängnis wird, wenn es um die Lebenden geht. Der zweite Charakter, bei dem ich mich auf ein Wiedersehen gefreut habe, war natürlich Leon Strater, Mainzer Kriminalkommissar und Freund von Zoe. Die Beziehung zwischen den Beiden ist nicht immer ganz einfach. Was ich allerdings nicht so ganz verstehe, warum sie sich so selten sehen, wenn sie gerade mal 70 Kilometer auseinander wohnen, das ist ja heutzutage keine Strecke mehr. Mir hat das erste Buch schon sehr gefallen, aber der zweite Band hat mir sogar noch ein Ticken besser gefallen – und ich hoffe sehr, daß es weitere Bücher mit den sympathischen Protagonisten geben wird.

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