Helene Kynast Sunshine

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Inhaltsangabe zu „Sunshine“ von Helene Kynast

Ein literarisches Roadmovie! Joschu und Sunshine treffen sich beim Trampen. Obwohl der frustrierte Joschu eigentlich null Bock auf anderer Leute Probleme hat, kann er den freakigen Paradiesvogel Sunshine irgendwie auch nicht stehen lassen. Eine schrill-melancholische Reise quer durch Europa beginnt …

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  • Locker und tragisch

    Sunshine
    loveisfriendship

    loveisfriendship

    10. November 2013 um 15:24

    Locker und tragisch Sunshine lässt sich mit diesen drei Wörtern passend beschreiben: lebensnah, witzig und einfühlsam. Es ist ein Buch, das mich sehr berührt hat. Als Joschu an einer Autobahnhaltestelle Sunshine, einen seltsamen Typen mit orange gefärbten Haaren und einem Sonnenblumen-Sweatshirt, trifft, ist er nicht gerade begeistert. Aber irgendetwas berührt ihn an diesem ungewöhnlichen Jungen und so begeben sich die beiden gemeinsam auf Reise. Doch Sunshine hütet ein trauriges Geheimnis. Sunshine ist gleichzeitig locker und tragisch. Es ist ein Ferienbuch mit Tiefgang. An einigen Stellen ist es zum Schmunzeln, an anderen Stellen treibt es einem Tränen in die Augen. Dennoch drückt es nicht zu sehr auf die Tränendrüse und versucht auch nicht zwanghaft Mitleid zu erzeugen. Der Roman konnte mich auch durch seinen Realismus überzeugen. Ich konnte Sunshine für seinen Mut und seine Entschlossenheit nur bewundern, für die sicher nicht jeder Mensch in der Lage gewesen wäre. Die Geschichte strahlt nur so voller Lebenslust und Kraft, dass mir ganz warm ums Herz wurde und ich manchmal einfach unwillkürlich lächeln musste. Besonders das Ende besticht durch seine Schönheit, wobei es auch ein eher offenes Ende ist und man sich seinen Teil dazu denken muss. Das Buch beinhaltet überhaupt unzählige wunderbare Momente, möglicherweise kleine, die nicht sofort ins Auge springen. Doch wenn man sie entdeckt, hat man unweigerlich etwas gewonnen. Leider wirkt das Buch an einigen Stellen etwas überzogen und es hätte einiges gekürzt werden können. Auch die Sprache ist nicht immer derart gefeilt, da eher umgangssprachlich. Von den negativen Punkten einmal abgesehen, kann ich dieses Buch wirklich nur jedem Jugendlichem empfehlen, da Sunshine Mut macht und wie aus dem Leben gegriffen scheint. Fazit: Sunshine ist ein lockeres Jugendbuch mit Tiefgang. "Jetzt frag ich's. „Hast du Angst?“ „Ja.“ Ja. Was habe ich erwartet? Ich habe ihn gefragt. Und jetzt muss ich auch mit der Antwort fertig werden. „Besonders wenn's dunkel wird. Wenn die Farben verschwinden“, sagt er leise."

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