Helene Luise Köppel Die Affäre Calas

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Inhaltsangabe zu „Die Affäre Calas“ von Helene Luise Köppel

Als ihre Lieblingstante in Toulouse stirbt, erbt die junge Nürnberger Anwältin Sandrine Feuerbach außer zwei Anwesen in Südfrankreich auch ein Geheimnis: Sandrine ist eine echte Calas, und damit wird die grausame "Affäre Calas" zu einem Teil ihrer Familiengeschichte. 1761 war der älteste Sohn der Hugenottenfamilie unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen. Die mysteriöse Bruderschaft der Weißen Büßer beschuldigte den Vater, ihn ermordet zu haben, weil er zum katholischen Glauben konvertieren wollte. Obwohl es keine Beweise gab, wurde der Vater hingerichtet. Voltaire klagte den Fall als Justizverbrechen an, aber das Geschehen wurde nie aufgeklärt. Kaum hat Sandrine mit Hilfe ihres Jugendfreundes Henri begonnen den alten Vorgängen nachzuforschen, verschwindet Henri spurlos. Sie selbst wird in ihrem Haus überfallen. Erst Monate später kann sie, von einer Freundin begleitet, die Suche nach Henri aufnehmen. Alle Spuren führen zu noch heute einflussreichen Geheimbruderschaften, die bereits beim Fall Calas nicht vor Mord zurückschreckten.

Nicht so spannend, wie ich erwartet habe, aber sehr gut geschrieben und recherchiert. Für Südfrankreich-Fans ein Muss!

— Kariko
Kariko

Ein Buch wie ein französischer Film

— KlaraBellis
KlaraBellis

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  • Interessantes Buch, aber für mich nicht sonderlich spannend

    Die Affäre Calas
    schacla

    schacla

    05. September 2016 um 09:43

    Als die Tante von Sandrine Feuerbach in Toulouse stirb, erbt die junge Anwältin nicht nur zwei Anwesen in Südfrankreich, sondern auch ein Jahre lang gehütetes Geheimnis:Sandrine ist wie ihre Tante eine echte Callas, und somit wird die "Affäre Callas" zu ihrer eigenen Familien Geschichte. Der älteste Sohn der Hugenottenfamilie starb im Jahr 1761 unter rätselhafter umständen. Die Bruderschaft der Weissen Büsser, geben dem Vater die Schuld daran ihn ermordet zu haben, da der Sohn zum katholischen Glauben konvertieren wollte. Auch ohne Beweise wurde der Vater hingerichtet. Voltrain, war jedoch fest überzeugt das es sich hier um ein Justizverbrechen handelt, trotzdem wurde der ganze Fall nie aufgeklärt. Sandrine macht sich also zusammen mit ihrem Jugendfreund auf die Suche, um dieses Verbrechen nach Jahrhunderten aufzudecken. Doch schon nach kurzer Zeit verschwindet Henri spurlos. Sie selber wird in ihrem Haus überfallen. Ein ganzen Monat vergeht bis sie sich mit ihrer Freundin zurück nach Toulouse wagt um Henri zu finden. Meine Meinung: Ich muss sagen das mich dieses Buch nicht  ganz überzeugen konnte. Der Schreibstil hat mir zwar sehr zugesagt, denn er ist sehr fliessen und man kommt gut in die Geschichte rein und kann sich einfach tragen lasse, doch fand ich es einfach nicht spannend. Es gab zwar immer wieder Stellen bei denen ich dachte, dass es nun spannend wird, jedoch wurde es das in meinen Augen nicht. Die Protagonisten, fand ich sehr sympathisch ich konnte mich auch super in die Personen hineinversetzten. Was ich schade finde, oder es einfach als mein Fehler ansehe ist, oft wenn in einem Buch es um Gemälde geht oder um bekannte Gegenstände suche ich Bilder davon im Internet. Bei den Sachen die in diesem Buch vorkommen, habe ich es irgendwie nicht hingekriegt das richtige Gemälde zu finden und dadurch hatte ich zum Teil nicht wirklich Ahnung um was es genau ging. Was mich auch noch störte war, das es zu beginn sehr intensiv über die Affäre Callas ging, aber sobal Henri verschwand, ging es so gut wie nur um Henri und nicht wirklich mehr um die Affäre Callas. An sich jedoch, was ich zu der Geschichte sagen kann, ist das sie sich so dahin zieht. Dadurch war für mich das Ende um so überraschender, jedoch muss ich trotzdem sagen, dass auch wenn es mich überrascht hat das Ende mir nicht gefallen hat. Mein Fazit: Ein interessantes Buch, dass mich leider nicht packen konnte. Trotzdem empfehle ich es jedem der Sich für die Affäre Callas interessiert und auch sonst ein kleiner Fan von Geheimen Bruderschaften ist.

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  • Ein französischer Film zum Lesen

    Die Affäre Calas
    KlaraBellis

    KlaraBellis

    20. November 2015 um 22:02

    Eine junge Anwältin erbt ein Haus, einen Stapel alter Briefe, ein Familiengeheimnis und einen Haufen daraus erwachsender Schwierigkeiten, deren Ergründung ihr anfangs wie ein Spiel vorkommt. Doch aus dem Detektivspiel wird sehr bald bitterer Ernst. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, einen richtig guten französischen Film zu sehen, bei dem Alfred Hitchcock der Co-Regisseur war.  Wer hier unter dem Label „Thriller“ Splatter und spritzendes Blut sucht, sollte lieber ein anderes Buch lesen. Wer sich in eine andere, eine sehr komplexe und lebendig erzählte Welt entführen lassen will, in der hinter jeder Ecke Geheimnisse lauern, die immer dunkler zu werden scheinen, der ist mit „Die Affäre C.“ (Titel der E-Book-Ausgabe) gut bedient.

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  • Rezension zu "Die Affäre Calas" von Helene Luise Köppel

    Die Affäre Calas
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2012 um 17:25

    Inhalt: Sandrine erfährt, dass ihre Tante, die im Süden von Frankreich in Touluse gelebt hat, verstorben ist und sie, Sandrine, eine reiche Erbin ist. Sie hebt einen kleinen Schatz, der dann doch keiner so recht ist - oder doch? Der aber auf alle Fälle viele Menschen auf den Plan ruft. Und diese wollen diesen Schatz haben, da er etwas verschleiert, das lieber nicht an die Öffentlichkeit soll. Sandrine weiß nicht so recht, was daran verwerflich sein soll, beginnt zu recherchieren und stößt auf das ein oder andere Geheimnis. ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Keine Besonderheiten. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Das Buch wird als Thriller verkauft. Das ist es m.E. aber bei weitem nicht. Dafür fehlte mir einfach zu sehr die Spannung. Es ist ganz nett, dümpelt aber so vor sich hin und wird erst zum Schluss im Ansatz spannend. Vorher wurde ich als Leser einfach zu sehr mit zu vielen Dingen konfrontiert, die mir unwesentlich erschienen. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Die Affäre Calas" von Helene Luise Köppel

    Die Affäre Calas
    Jens65

    Jens65

    25. May 2008 um 14:29

    Eine fesselnde Geschichte mit einer sympathischen Hauptdarstellerin, hervorragende Verknüpfungen der Gegenwart mit der Vergangenheit, gute Recherche.
    Sehr empfehlenswert

  • Rezension zu "Die Affäre Calas" von Helene Luise Köppel

    Die Affäre Calas
    beowulf

    beowulf

    12. March 2008 um 01:35

    Verschwörungstheorien und Rennes- le Chateau, die Katharer und Geheimbünde, die die Welt regieren wollen- au weia, wie ausgelutscht und vorhersehbar- könnte man meinen. Hellen L. Köppel spielt aber mit den Versatzstücken Krimi, historischer Roman, Religionkonflikt und Liebesgeschichte so geschickt, dass eine lesenswerte, spannende Geschichte herauskommt, die Geschichte und Moderne verbindet, ein altes Familiengeheimnis und einen modernen Skandal, religiöse Intoleranz und Macht. Lesenswert und vor allem, wer einen Südfrankreichuralub macht und die Gegend um Toulouse und Carcassonne besucht- einpacken!

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