Helene Tursten

 3.9 Sterne bei 728 Bewertungen
Autorin von Der Novembermörder, Der zweite Mord und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helene Tursten

Geschichten hinter Mundschutz entwickeln: Helen Tursten, geboren am 17.2.1954 in Göteborg, ist eine schwedische Schriftstellerin. Die ehemalige Zahnärztin musste aufgrund einer rheumatischen Erkrankung, ihren Beruf im Alter von 39 Jahren aufgeben. Seitdem schreibt sie Kriminalromane. So nutzte sie ihre neu gewonnene Freizeit und Energie dafür, das Ausgedachte auf Papier zu bringen. Heute lebt sie in Sunne/Värmland.

Alle Bücher von Helene Tursten

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Buchformat:
Cover des Buches Der Novembermörder9783641066529

Der Novembermörder

 (91)
Erschienen am 08.08.2011
Cover des Buches Der zweite Mord9783442726240

Der zweite Mord

 (87)
Erschienen am 01.03.2001
Cover des Buches Die Tätowierung9783442738274

Die Tätowierung

 (78)
Erschienen am 05.05.2008
Cover des Buches Der erste Verdacht9783442735969

Der erste Verdacht

 (74)
Erschienen am 02.01.2007
Cover des Buches Tod im Pfarrhaus9783641066505

Tod im Pfarrhaus

 (69)
Erschienen am 30.05.2011
Cover des Buches Die Tote im Keller9783641066499

Die Tote im Keller

 (63)
Erschienen am 30.05.2011
Cover des Buches Feuertanz9783442737154

Feuertanz

 (57)
Erschienen am 03.03.2008
Cover des Buches Das Brandhaus9783442741656

Das Brandhaus

 (43)
Erschienen am 09.11.2010

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Rezension zu "Sandgrab" von Helene Tursten

Nichts ist wie es scheint
Schmusekatze69vor 2 Monaten

In einem kleinen Städtchen in Südschweden verschwindet kurz vor Weihnachten ein 9-jähriges Mädchen spurlos. 6 Wochen danach verschwindet ein 6-jähriger Junge. Gleichzeitig wird ein Polizist beim Joggen getötet. 

Unter Verdacht kommt in der Bevölkerung, ein ruhiger, schweigsamer Junge mit autistischen Zügen. Als er brutal zusammengeschlagen wird und sein Vater in der Werkstatt verbrennt, bekommt das Ermittlerteam, um Embla Nyström verdammt viel zu tun.

Die Frage ist, gehören alle Fälle zusammen????

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ein echt typischer Skandinavischer Krimi. Abgeschiedene Gegend, weite Landschaften und man spürt regelrecht beim Lesen die Kälte und den Wind. Die Autorin bring die einzelnen Szenen durch ihre Schreibweise sehr bildlich rüber. Die Protagonisten kommen authentisch, wenn auch manchmal etwas kühl und spröde rüber. Gerade durch ihre Art, lassen sie die Fälle und die Aufklärungsansätze sehr glaubwürdig erscheinen. Wendungen machen dieses Buch nicht nur spannend, sondern auch sehr interessant. 

Erschreckt hat mich manchmal, dass verhalten der Bevölkerung der Polizei gegenüber. Wieso und weshalb das so ist, klärt sich am Ende auf. Auch so manche Überraschungen hält das Buch bereit. 

Wer skandinavische Krimis mag, sollte das Buch nicht verpassen.

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Rezension zu "Der Novembermörder" von Helene Tursten

Schwerer Einstieg in ein klasse Buch
Lesemaus_Thrillervor 4 Monaten

Dieses Buch hätte ich mir wohl nie selber ausgesucht. Damit ich mir ein Buch genauer anschaue muss mich das Cover ansprechen, was hier so gar nicht der Fall ist. Ein Kollege hat mir die Bücher von Helene Tursten jedoch ans Herz gelegt und mir seine Bücher geschenkt. Also wenn ich sie eh hier habe, habe ich mich blind darauf eingelassen.
Mit über 500 Seiten ist es auch kein so dünnes Buch. Bis zur Hälfte kam ich jedoch gar nicht in das Buch rein. Was nicht an der Story lag, sondern an den Namen der Personen und der Orte. Da ich keine Kenntnisse von der schwedischen Sprache habe kam ich damit gar nicht klar. Außerdem sind auch nicht gerade wenig Menschen in dem Fall involviert 😵. Die Hauptperson Irene Huss ist mir aber trotzdem sehr schnell sympathisch geworden. Ab der anderen Hälfte habe ich mich langsam an alles gewöhnt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Bei dem Fall kann man sehr gut selber mit rätseln. Von Kapitel zu Kapitel bekommt man immer mehr Informationen und kommt immer mehr ins Grübeln wer es nun war.
Ein minus Punkt gibt es von mir wegen der sehr langen Kapiteln. Ich bevorzuge lieber kürzere.
Im groben und ganzen ist es ein klasse Buch

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M

Rezension zu "Sandgrab" von Helene Tursten

Sandgrab
Mira123vor 4 Monaten

Dieses Buch hat mich durch die Prüfungsphase begleitet. Deswegen hab ich dafür leider auch länger gebraucht, als eigentlich geplant. Total nervig, weil jetzt mein Leseplan total durcheinander ist, aber egal. Jetzt sind ja Ferien, jetzt hab ich wieder etwas mehr Zeit. Gott sei Dank. Die nächsten Tage werde ich mich mit meinen Katzen und einer großen Kanne Tee verkriechen und einfach nur noch lesen.

Aber jetzt weg von mir und hin zum Buch. Dieses Buch wird die meiste Zeit aus der Sicht Emblas erzählt. Embla ist eine ziemlich coole Polizisten von irgendeiner besonderen Einheit, deren Sinn ich nicht ganz verstanden habe. Sie ist eine moderne Frau, die ihrem Beruf mit Herzblut nachgeht. Der Fall der verschwundenen Kinder geht ihr ziemlich nah und sie möchte alles geben, um die Kinder bald wieder zu ihren Eltern zurückzubringen. Ich mochte sie. Das einzige, was mich an ihr gestört hat, war, dass sie irgendwann in der Mitte des Buches dann plötzlich eine dunkle Vergangenheit bekam. Diese dunkle Hintergrundgeschichte war für den Rest der Geschichte nicht wirklich relevant. Davor hat überhaupt nichts darauf hingewiesen, aber plötzlich war das dann halt einfach da und hat das restliche Buch überschattet. Das wirkte dabei irgendwie so, als hätte die Autorin nach einem Lückenfüller gesucht, der der Protagonistin mehr Tiefe verleiht und so den Leser fesselt und dazu bringt, den nächsten Band der Reihe auch noch zu lesen. Das hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. Das Buch wäre doch auch ohne spannend gewesen! Das hätte ich persönlich sogar besser gefunden, weil es authentischer gewirkt hätte.

Die Geschichte des Buches fand ich ziemlich gut und sehr spannend. Besonders anspruchsvoll ist das Buch nicht, aber ich wollte während meiner Prüfungsphase auch auf keinen Fall irgendwas zu hohes lesen. Wenn ich eh schon den ganzen Tag Platon, Saussure, Goethe und Kristeva lese, dann will ich nicht auch noch am Abend hohe Literatur lesen. Aber egal. Weiter im Text. Das Geschichte machte Sinn und verlief total anders, als ich es gedacht habe. Dieses Ende hätte ich nie im Leben erwartet. Im Laufe der Geschichte muss Embla sich mit sehr vielen unterschiedlichen Problemen befassen. Die meiste Zeit war ich mir gerade zu Beginn nicht sicher, ob und wenn ja, wie zur Hölle die einzelnen Fälle denn zusammenhängen. Die Autorin hat es aber tatsächlich geschafft, alle Stränge so zusammen zu bringen, dass das Sinn macht. Im letzten (oder vorletztem) Kapitel, wo sich dann alles auflöst, war ich einfach nur noch baff. Wow! Damit habe ich echt nicht gerechnet. Fand ich gut, hat mir gefallen.

Den Schreibstil fand ich auch in Ordnung. Er war jetzt nicht der beste, den ich jemals irgendwo gesehen habe, aber ich fand ich ganz in Ordnung. Gut genug, um mich fesseln zu können.

Mein Fazit? War ganz gut. Die Lektüre fand ich gut, aber es gab halt leider doch ein paar kleinere Schwachstellen.

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