Helene Tursten Das Brandhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Brandhaus“ von Helene Tursten

Ein neuer Fall für Kriminalinspektorin Irene Huss – erstmals im Taschenbuch!
Göteborg im Mai: Im seichten Gewässer wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um die 14-jährige Alexandra handelt, deren Verschwinden seit Tagen die lokale Presse beschäftigt. Die unterbesetzte Mordkommission – ohnehin gerade mit dem Fall eines mysteriösen Leichenfunds in einem abgebrannten Haus befasst – gerät unter Druck, als bald darauf ein Spaziergänger im Wald ein weiteres totes Mädchen entdeckt. Alles weist darauf hin, dass es sich um denselben Täter handelt. Für Kriminalinspektorin Irene Huss ist jetzt Eile geboten, denn der Mörder hat das nächste Mädchen bereits im Visier …

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  • Rezension zu "Das Brandhaus" von Helene Tursten

    Das Brandhaus

    Bellexr

    31. October 2011 um 16:12

    Die Suche nach Mr. Groomer und eine rätselhafte Mumie . Kurz hintereinander werden in Göteborg die Leichen von zwei jungen Mädchen gefunden. Beide wurden vergewaltigt und grausam ermordet. Alles deutet daraufhin, dass beide Jugendliche von ein und demselben Täter getötet wurden. Inspektorin Irene Huss und ihre Kollegen übernehmen die Ermittlungen und schon bald stellt sich heraus, dass der Mörder seine Opfer über das Internet kennenlernt. Doch als wären die beiden Morde nicht genug, wird beim Abriss eines alten Gebäudes eine mumifizierte Leiche gefunden. . Helene Tursten behandelt in ihrem aktuellen Krimi zwei voneinander unabhängige Fälle. Zum einen ermittelt Inspektorin Huss zusammen mit ihren Kollegen an dem Fall der ermordeten Mädchen, zum anderen wird die Sonderkommission Cold-Cases mit dem Fall der Mumie betraut, deren Spur in die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg führt. So wechseln die Handlungsstränge ständig zwischen diesen beiden Fällen und diese Wechsel setzt die Autorin gekonnt an den interessantesten Stellen. So hält sich zumeist die Spannung auch auf recht hohem Niveau. . Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt ruhig und eher nachdenklich angelegt. Das Thema, welcher sich mit dem Fall der ermordeten Mädchen befasst, ist leider sehr aktuell. Der Täter erschleicht sich mit einer falschen Identität über einen Chatroom das Vertrauen junger Mädchen, um so ein Treffen mit ihnen herbeizuführen. Bei dem Mumien-Fall ist ein Motiv sehr lange nicht ersichtlich. Klar ist nur, dass dieses in der Vergangenheit zu finden ist und so ist das Cold-Cases-Team hauptsächlich mit Recherchearbeiten und Befragungen befasst. . Wie bisher auch gewohnt, räumt die Autorin dem Privatleben von Irene Huss wieder viel Raum ein und so erfährt man, wie Irene mit dem Auszug ihrer Zwillingstöchter klarkommt und die Sorgen um ihre Mutter Gerd nicht nachlassen. Dies ist aber wieder gut dosiert und wie immer sehr unterhaltsam in die Geschichte mit eingebaut. . Fazit: Der mittlerweile 8. Band der Irene-Huss-Reihe gehört nicht unbedingt zu den Besten, ist aber in jedem Fall ein Muss für alle Fans.

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  • Rezension zu "Das Brandhaus" von Helene Tursten

    Das Brandhaus

    Anja_Lev

    07. February 2011 um 08:31

    Diesem Krimi von Helene Tursten fehlt das wichtigste: Die Ermittlungsarbeit der handelnden Kommissare oder Inspektoren. Keine Befragungen, keine Verdächtigen, kein door-to-door. Vielmehr hat man das Gefühl, dass die Autorin keine Ahnung hat, wie sie die Fälle der vergewaltigten und ermordeten Mädchen auflösen soll, so dass sich praktisch alle Zeugen freiwillig melden und der Täter selbst in die erste gestellte Falle geht ohne dass die Details groß beachtet werden. Neben diesem ersten Fall, in dem Irene Huss ermittelt, hat H. Tursten im Buch noch einen zweiten Fall "untergebracht", der mit dem ersten in keinem Zusammenhang steht und anscheinend nur dazu dient, Seiten zu füllen und den aus den vorhergehenden Bänden bekannten Kommissar Sven Andersson nochmals zu erwähnen. Immerhin wird hier ein wenig ermittelt und Lösungsansätze erwägt. Zusätzlich muss ich bemängeln, dass beide Themen bereits recht abgenutzt scheinen. Es ist, als wären der Autorin die Ideen ausgegangen, also hat sie sich erstens das bereits reichlich in anderen Krimis durchgekaute Thema des Internet-Chat-Mörders ausgesucht und zweitens Schwedens Geschichte und des Landes bekanntesten Spion miteinbezogen. Leider habeh dieses Thema ja schon Henning Mankell (Der Feind im Schatten) und Stieg Larsson (Vergebung) verwendet, so dass beide Geschichten etwas abgenutzt wirkten. Insgesamt ein sehr schwacher Krimi, den man sich wirklich sparen kann!

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  • Rezension zu "Das Brandhaus" von Helene Tursten

    Das Brandhaus

    Sokrates

    02. September 2010 um 10:10

    Seltsam, dass alle Autoren mit den Jahren an Qualität verlieren. Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von H. Tursten gefreut; bisher war sie immer ein Garant für gute, spannende Qualität. In ihren neuen Roman bearbeitet die Autorin zwei Handlungsstränge parallel. Zwei Mordfälle, die aufgeklärt werden müssen. Der eine liegt mehr als 60 Jahre zurück, der andere spielt in der Gegenwart. Beide Kriminalfälle leiden offensichtlich an dieser Parallelität: die Spannung bleibt schlecht bis mittelmäßig, keine wirklich gekonnten Wendungen, keine Überraschungen, keine gut geführte Handlungskurve. Der Leser behält nicht die Neugier, sich bis zum Ende - zur Lösung - vorzuquälen. Sehr enttäuschend, und wieder einmal ein Indiz dafür, dass man sich wirklich nur ein Ein-Was konzentrieren sollte. Schade.

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