Helene Tursten Jagdrevier

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Inhaltsangabe zu „Jagdrevier“ von Helene Tursten

Die neue Serie der schwedischen Bestsellerautorin!In einem abgeschiedenen Wald in der Nähe von Göteborg versammelt sich alljährlich im Spätsommer eine Gruppe von Freunden zur Elchjagd. Darunter die 28-jährige Polizistin Embla Nyström, die durch ihren Onkel Nisse zur Jagd gekommen ist. Am Vorabend der Jagd lernt Embla Peter, den charismatischen Neuling der Gruppe, kennen und verliebt sich sofort in ihn. Doch dem Hochgefühl folgt die Angst, denn in den Wäldern ereignen sich seltsame Dinge. Als ein Teilnehmer tot aufgefunden wird und ein anderer spurlos verschwindet, ist Emblas Ehrgeiz geweckt. Mit Hilfe der überregionalen Einheit der Kriminalpolizei, der sie angehört, beginnt sie zu ermitteln. Wer spielt falsch? Wem kann sie noch trauen?

Langweilige Geschichte, sehr zäh... Mit Embla bin ich leider auch nicht wirklich warm geworden. Schade!

— happytanny
happytanny

Spannender Krimi, gerne mehr von der Autorin!

— Sandra_Halbe
Sandra_Halbe

Mein erster Krimi von Helene Tursten hat mich leider überhaupt nicht abgeholt. Die Personen und Handlung blieben mir fremd.

— calimero8169
calimero8169

leider ein Krimi, der mich nicht überzeugen konnte, gewaltbereite, naive Ermittlerin, viel zu viele Nebensächlichkeiten wurden eingebaut

— Engel1974
Engel1974

Eine spannende Elchjagd in Schweden.

— twentytwo
twentytwo

Von Anfang bis Ende sehr spannend. Unbedingt lesen! :-)

— Blackrapunzel
Blackrapunzel

Embla liebt es, Elche zu erschießen und schmeißt ihren kaputten Regenschirm in den Graben. Weder sympathisch, noch spannend.

— beyond_redemption
beyond_redemption

Fazit: Dem Krimi fehlt es zwar an Spannung,dennoch ein vielversprechender Start mit einer sympathischen,überzeugend agierenden Protagonistin

— Bellexr
Bellexr

Hier ist noch Potential nach oben. Die neue Reihe von Helene Tursten fehlt es noch an Spannung....

— tinstamp
tinstamp

solider Krimi, der zum Ende Spannung aufbaut.

— harlekin1109
harlekin1109

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    Jagdrevier
    Athene100776

    Athene100776

    24. April 2017 um 12:40

    Embla Nyström ist eine 28-jährige Polizistin, die sich jährlich im Spätsommer  mit alten Freunden und Bekannten zur Elchjagd in der Nähe von Göteborg trifft. Auch dieses Jahr ist es endlich wieder soweit und Embla ist voller Vorfreude, bis einer der Teilnehmer tot aufgefunden wird. Nun ist Embla in ihrem Element, als noch weitere untypische Vorkommnisse geschehen, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Bald schon weiß sie nicht mehr, wem sie von den Teilnehmern noch trauen kann.Zuerst war ich bei der Wahl des Titels „Jagdrevier“ etwas skeptisch, auch dass es um die Elchjagd handelt, war mir etwas mulmig zumute, da ich mit Jagd, der Zerlegen von Tieren und allen sonstigen Arbeiten nie etwas zu tun hatte.Doch der Griff ins Regal hat sich gelohnt.Mit der Figur „Embla Nyström“ ist der Autorin Helene Tursten eine sehr sympathische, quirlige und natürliche Ermittlerin gelungen. Embla erscheint wie eine gute Freundin, die man nach Jahren wiedertrifft und der man gerne beim Ermitteln über die Schulter schaut.Durch die Beschreibungen der Personen und der Umgebung, findet man als Leser schnell einen Bezug zu der Abgeschiedenheit in den Wäldern um Göteborg, wo man sich sehr wohl fühlt. Frau Tursten hat ein Gespür dafür, den Leser  in die Geschichte hineinzuziehen und ihn gemeinsam mit Embla auf „Mörderjagd“ zu schicken. Ich selber war von der Geschichte so fasziniert, dass ich das Buch fast an einem Abend durchgelesen habe, weil ich zum Ende der Kapitel immer wissen wollte, wie es weitergeht.Durch die teilweise recht kurzen Kapitel, bekam die Geschichte nicht nur durch die Spannungskurven Tempo, ich hatte das Gefühl, in Emblas Nähe bleiben zu müssen und somit mit der Geschichte fortzufahren. Auch falsche Fährtenlegung bei der „Mörderwahl“ sind vorhanden, so, dass man als Leser erst recht spät auf den tatsächlich Mörder und seine Gründe stößt.Alles in allem ist der Krimi das beste Mittel gegen einen kalten und nassen Herbsttag, den man lieber mit einem guten Buch auf dem Sofa verbringen sollte.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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  • [Rezension] Jagdrevier

    Jagdrevier
    Mone80

    Mone80

    02. August 2016 um 17:38

    "Ich vergesse nicht. M." (Seite 10, Jagdrevier) Puh, ich weiß gar nicht, was ich über das Buch sagen soll. Ich hatte mich auf einen schönen Krimi gefreut, bei dem ich Miträtseln kann und wo man vielleicht auch mal auf die ein oder andere falsche Spur geleitet wird, aber bekommen habe ich etwas ganz anderes. Die junge Polizistin Embla Nyström nimmt wie jedes Jahr im Spätsommer an der Jagd teil. Man ist bekannt untereinander, man trifft sich schon seit Jahren. Doch in diesem Jahr ist die Stimmung sehr angespannt und kippt endgültig, als ein Teilnehmer tot aufgefunden wird und von einem zweiten Teilnehmer jede Spur fehlt. Embla beginnt mit den Ermittlungen und weiß schon bald nicht mehr, wem sie noch trauen kann? Der Plot hört sich ziemlich gut an und hat mich richtig neugierig gemacht. Doch die ersten 100 Seiten dümpelten mehr oder weniger so vor sich hin und ich verbrachte einige Zeit im schwedischen Wald, wo fast gar nichts passierte. Man begleitete die Jagdgesellschaft bei ihrer diesjährigen Jagd und es gab nur so zwei kleinere Zwischenfälle, die mysteriös wirkten. Erst als zwei Teilnehmer verschwunden sind, kam ein wenig Spannung auf, doch schon ganz schnell stand fest, wer dahinter steckte. Vieles war vorhersehbar und das trug nicht wirklich zur Spannung mit bei. Die Charaktere sind alle gut beschrieben und man konnte sie sich sehr gut vorstellen. Embla ist eine ehrgeizige Polizistin, die aber auch so das ein oder andere Geheimnis hat. Manchmal schlägt sie ein wenig über die Strenge, was sie dann direkt unsympathisch erscheinen lässt. Von ihren Kollegen bekommt man nicht allzu viel mit, aber man merkt deutlich, dass sie jeder Zeit für Embla da sind. Besonders gut hat mir ihr Onkel Nisse gefallen, der wie ein Ruhepol auf die junge Frau wirkt. Aber es ist ja erst der erste Teil der Reihe und ich denke, man wird mit der Zeit mit den Protagonisten wachsen. Der Schreibstil ist eigentlich ganz okay gewesen und es hat sich so ganz gut lesen lassen. Das Buch war halt ziemlich unaufgeregt und Spannung wollte bei mir nicht wirklich aufkommen. Da können auch 256 Seiten recht zäh werden. "Jagdrevier" von Helen Tursten hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen und ob ich noch einmal mit Embla auf Spurensuche gehen möchte, weiß ich nicht. Im Moment eher nein.

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  • "Jagdrevier" von Helene Tursten

    Jagdrevier
    calimero8169

    calimero8169

    24. July 2016 um 21:10

    Inhalt:Eine Elchjagd in den schwedischen Wäldern. Ein Toter. Fünf Verdächtige.In einem abgeschiedenen Wald in der Nähe von Göteborg versammelt sich im Spätsommer eine Gruppe von Feunden zur Elchjagd. Darunter die 28-jährige Polizistin Embla Nyström. Die Stimmung kippt, als ein Teilnehmer tot aufgefunden wird und ein anderer spurlos verschwindet. Embla Nyström beginnt zu ermitteln. Wer spielt falsch? Wem kann sie noch trauen?Eindruck:"Jagdrevier" konnte mich leider so gar nicht mitreißen und überzeugen. Ich hatte mir bei einem Elchjagd-Krimi ein wenig mehr Beschreibung der Landschaft Schwedens vorgestellt. Die Geschichtefand ich wenig spannend und die Personen blieben mir bis zum Schluss fremd. Für keine konnte ich mich begeistern oder Zugang finden. Vor allem Embla ging mir nach kurzer Zeit mit ihrer Naivität und Unprofessionalität ziemlich auf die Nerven.Obwohl der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu lesen ist, fehlte mir irgendwie der rote Faden. Dafür war mir zuviel drumherum, Allem voran der Anfang mit sehr viel Tamtam und Protz.Fazit:Dieser Krimi war leider so gar nichts für mich, weil einfach Spannung fehlte. Sehr schade.

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  • Jagdrevier

    Jagdrevier
    Engel1974

    Engel1974

    20. July 2016 um 18:46

    "Jagdrevier" von Helene Tursten ist der Auftakt einer neuen schwedischen Krimiserie und der erste Fall für Embla Nyström.Inhalt:Jährlich versammeln sich in einem abgeschiedenen Wald in der Nähe von Göteborg eine Gruppe von Freunden zur Elchjagd. Darunter ist auch die 28-jährige Polizistin Embla Nyström. Da ein Mitglied aus dem Vorjahr verstorben ist, tritt nun Peter an dessen Stelle, Embla verliebt sich sofort in ihn. Wenig später wird ein Jagdteilnehmer tot aufgefunden und ein anderer ist spurlos verschwunden. Dies weckt natürlich Emblas Ermittlerinstinkte und mit Hilfe ihrer überregionalen Einheit der Kriminalpolizei, der sie angehört, beginnt sie zu ermitteln. Meinung:Erzählt wird aus der Sicht der Kriminalpolizistin Embla Nyström. Der Krimi beginnt mit einen frisch errungenen Sieg von ihr, denn sie ist auch Box-Meisterin. Danach folgen ausführliche Beschreibungen der Hauptcharaktere und der Jagd. Beim Lesen stolpert man so schnell von einen Schauplatz in den nächsten und muss immer wieder umdenken, was ich anstrengend fand. Im weiteren Verlauf wird dann viel über die Jagd geschrieben, das mag zwar informativ für Jäger sein, hat meiner Meinung nach nichts in einem Krimi zu suchen, denn das zieht die Handlung lang wie einen Kaugummi und geht sehr zur Lasten der Spannung. So habe ich auf den ersten 100 Seiten vergeblich auf Spannung gewartet. Es war einfach nur langatmig und langweilig. Der Handlung insgesamt mangelt es an Spannung, die Autorin legt leider viel zu viel Wert auf die einzenen Jagdszenen, die eigentliche Handlung rückt dabei zu sehr in den Hintergrund und wird auch schnell vorhersehbar. Es gibt nichts was mich als Leser gepackt und mitgerissen hat. Durch diese Schreibweise blieben leider auch die Charaktere sehr fern, die Hauptprotagonistin kommt sehr gewalt bereit und nicht gerade sympathisch rüber. Auch ihre Ansichten und ihr Verhalten kommen stellenweise sehr naiv rüber und als Leser frage ich mich, reagiert so wirklich eine Polizistin. Insgesamt ist der Krimi leider sehr enttäuschend für mich gewesen, eine gewaltbereite, naive Polizistin, eine vorhersehbare Handlung und viel zu viele Nebensächlichkeiten konnten mich nicht überzeugen. In Kürze:Schreibstil: sehr weit ausholendCharaktere: konnten hier leider nicht überzeugen, sie wirkten in der gesamten Handlung fern und die Hauptprotagonistin war enttäuschendHandlung: zuviele Nebensächlichkeiten und mangelnde Spannung, es fehlt die Konzentration aufs Wesentliche  Fazit:leider ein Krimi, der mich nicht überzeugen konnte, gewaltbereite, naive Ermittlerin, viel zu viele Nebensächlichkeiten wurden eingebaut, Handlung vorhersehbar und mangelnde Spannung

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  • Ungewöhnlicher Handlungsort

    Jagdrevier
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    24. May 2016 um 17:42

    Da ich die Krimis von Helene Tursten sehr gerne mag,habe ich mich gleich auf diesen Titel gestürzt,als er in der Bücherei auslag.Für mich ganz ungewöhnlich ist diese jährliche Elchjagd an der offfenbar immer dieselben Leute teilnehmen.Die junge Polizistin Embla nimmt auch daran teil und ist fasziniert von Peter,einem Neuzugang in dieser Gruppe. Als dann ein Teilnehmer tot aufgefunden wird und ein anderer spurlos verschwindet,muss Embla auch als Polizistin ermitteln.Die Sache wird recht spannend erzählt,doch der Plot hat mich irritiert und ich habe ihn nicht ganz verstanden und das schmälert ein bisschen meine sontige Begeisterung.

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  • Spannung im Jagdrevier

    Jagdrevier
    twentytwo

    twentytwo

    19. April 2016 um 12:26

    Die Elchjagd, der alle beteiligten Jäger das ganze Jahr lang entgegenfiebern, steht bevor. Am Abend vorher trifft man sich zu einem gemeinsamen Essen, um sich auf die Jagd einzustimmen. Peter Hansson ist das erste Mal mit von der Partie und der Abend bietet eine gute Gelegenheit um ihn kennenzulernen. Embla kann ihn absolut nicht einschätzen und die Aggression, die von Jagdleiter Sixten ihm gegenüber ausgeht, irritiert sie zusätzlich.Am nächsten Morgen brechen sie auf. Nach dem Beziehen der Quartiere treffen sie sich mit einer anderen Jagdgruppe, mit der man schon seit Jahren gemeinsam auf Elchjagd geht. Auch beim Besprechen der Jagdeinteilung bleibt es ständig spürbar, dass Sixten Hansson zutiefst misstraut und er ihn im Grunde genommen sonst wohin wünscht.Als einer der Jagdteilnehmer tot aufgefunden wird und ein weiterer unauffindbar bleibt, fordert der leitende Kommissar zu seiner Unterstützung die „Mobile Einheit der Bezirkskriminalpolizei“, der auch Embla angehört, an. Damit ist ihr Urlaub vorbei und so ist sie dankbar, als Peter sie abends zum Essen einlädt. Sie kommen sich näher und Embla, die mittlerweile seinem Charme erlegen ist, lässt ihren Gefühlen freien Lauf.Im weiteren Verlauf zeigt sich, dass alles ganz anders ist als Embla und ihr Team nach den ersten Ermittlungsergebnissen angenommen haben. Und es bleibt die große Frage, wer Vertrauen verdient und wo ein gesundes Misstrauen angeraten ist.FazitEine gelungene Mischung aus bester Unterhaltung und Spannung, mit vielen interessanten und teilweise undurchsichtigen Charakteren. Am Anfang eher einer gemütlichen Erzählung gleichend, baut sich kontinuierlich Spannung auf, die bis zum Ende erhalten bleibt.

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  • Spannung pur!

    Jagdrevier
    Blackrapunzel

    Blackrapunzel

    05. March 2016 um 16:00

    Meine Meinung Die Geschichte Kriminalromane habe ich schon immer gerne gelesen. Dieser Krimi hat es mir aber besonders angetan. Ich fand, dass es nicht ein typischer Krimi war, der dem Aufbau Tod-Ermittlungen-Auflösung folgte. Die Spannung wird ständig von kleineren Ereignissen aufrecht erhalten, was das Lesen sehr vereinfacht. Meiner Meinung nach ziehen sich die Ermittlungen auch nicht so in die Länge, wie ich es von anderen Krimis kenne. Besonders interessant fand ich, dass Embla Nyström nicht nur Polizistin, sondern auch Protagonistin war, sodass Geschehen und Ermittlungen auf eine spannende Art kombiniert waren. Natürlich gab es auch weitere Ermittler, die aber nie groß im Mittelpunkt standen. In anderen Rezensionen habe ich oft gelesen, dass der Anfang langweilig und die Elchjagd zu ausführlich beschrieben sei. Ich empfand dies überhaupt nicht so, denn irgendwie hing alles miteinander zusammen und so konnte man die Charaktere besser kennenlernen und sogar miträtseln. Gegen Ende konnte ich überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Es hat mir auf jeden Fall eine sehr spannende Nacht beschert! ;) Die Charaktere In dem ganzen Roman kommen so einige Charaktere vor, was für mich zum Teil etwas verwirrend war, da sie nicht so ausführlich beschrieben wurden, dass ich die Namen einer Person hätte zuteilen können. Zudem sind es oft etwas längere Namen und für mich auch ziemlich fremd klingend, da es sich um schwedische Namen handelt. Ich war daher sehr erleichtert, dass sich einige Figuren nur als Nebencharakteren herausgestellt haben. Es ist also nicht wirklich notwendig, alle an der Elchjagd beteiligten genau zu kennen. Embla war für mich eine hervorragende Protagonistin. Manchmal etwas naiv, aber stets ihr Ziel in den Augen. Mir hat es sehr gefallen, wie sie mit der Aufklärung des Todesfalls vorgegangen ist. Spannung ist garantiert! Der Schreibstil Die Geschichte wird aus der Perspektive von Embla erzählt und ist der Autorin optimal gelungen. Es lässt sich sehr schnell und einfach lesen. Auch die Kapitel sind relativ kurz, was bei mir immer bewirkt, dass ich das Buch besonders schnell durch habe. Der Titel Der Titel hatte mich richtig neugierig gemacht. Ich hatte mir sogar gedacht, dass die Jagd noch etwas mehr im Zentrum stehen würde. Trotzdem finde ich, dass der Titel perfekt zur Geschichte passt. Das Cover Ich finde das Cover richtig toll! Es gefällt mir sogar fast besser als die schwedische Originalausgabe. Ein Wald hätte allerdings auch ganz gut darauf gepasst. Immerhin ist ein Gewitter auf dem Cover wahrzunehmen, welches auch in der Geschichte eine Rolle spielt. Fazit Helene Tursten hat es geschafft, einen sehr spannenden Kriminalroman auf nicht mehr als 256 Seiten zu schreiben, welcher mich voll und ganz überzeugen konnte. Spannung und Ungewissheit begleitet einen durch das ganze Buch und machen es zu einem unvergesslichen Leseerlebnis!

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  • Gute Geschichte, zu wenig Spannung ...

    Jagdrevier
    mordsbuch

    mordsbuch

    03. March 2016 um 15:16

    Im neuen Buch von Helene Tursten, ist es die nordische Box-Meisterin im Halbweltergewicht, Embla Nyström, die in und um Göteborg damit beschäftigt ist, Schwerverbrechen aufzuklären. Im Herbst beginnt die Jagdsaison in Schweden, die bei vielen Familien Tradition ist. So auch bei Embla und ihrem Onkel Nisse. Ebenfalls seit 30 Jahren auf die Jagd gingen Anders, Jan-Eric und Ola, bis Ola im vergangen Jahr, als er sich auf dem Heimweg von der Jagd befand, bei einem Autounfall ums Leben kam. Und jetzt ist das Leben von Anders und Jan-Eric in Gefahr. Sie erhalten seltsame Botschaften. Erschreckende Dinge passieren und plötzlich sind die beiden verschwunden. Und so startet die Polizei einen Großeinsatz und macht sich auf die Suche nach den Vermissten. Ganz überzeugen konnte mich diese Kriminalroman leider nicht. Helene Tursten schreibt sachlich und routiniert und bringt viel Wissen zur Jagd ein, aber mir fehlt der genau Bezug zu den einzelnen Charakteren. Zwar wird aus der Sicht Emblas erzählt, aber ihr fehlt das gewisse etwas. Fazit: Gute Geschichte, leider zu wenig Spannung.

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  • Langweilig und enttäuschend

    Jagdrevier
    yari

    yari

    Alljährlich versammelt sich im Spätsommer in einem abgeschiedenen Wald in der Nähe von Göteborg eine Gruppe von Freunden zur Elchjagd. Darunter befinden sich auch Embla Nyström, eine junge Polizistin, und ihr Onkel Nisse, durch den sie zur Jagd gekommen ist. Am Vorabend der Jagd lernte Embla Peter, einen Gruppenneuling mit viel Ausstrahlung kennen, und ist sofort von ihm fasziniert von seiner Persönlichkeit und verliebt sich in ihn. Doch das Glücksgefühl hält nicht lange an, sondern wird von Angst abgelöst, da in den Wäldern merkwürdige Dinge vor sich gehen. Ein Jagdteilnehmer verschwindet spurlos, ein anderer wird tot aufgefunden. Embla beginnt mit Hilfe ihrer Polizeieinheit zu ermitteln, und muss sich fragen, welche Mitglieder der Jagdgesellschaft sie wirklich kennt, und ob sie ihnen vertrauen kann. "Jagdrevier" ist der erste Band um die junge Polizistin Embla Nyström, der mich aber nicht überzeugen konnte. Obwohl der Schreibstil flüssig ist, konnte mich der Plot nicht überzeugen und durch die fehlende Spannung kommt Langeweile auf. Die Charaktere der Protagonisten sind gefühllos geschildert, und kommen auch nicht besonders sympathisch rüber. Embla ist mir zu brutal und hat sich nicht im Griff. Außerdem finde ich, dass sie bedingt durch ihre Lügen, nicht unbedingt als Polizistin geeignet ist. Helene Tursten hat die Jagd detailliert geschildert und auch die Landschaftsbeschreibungen sind gut gelungen, dennoch hat mich dieser Krimi mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen. Das liegt daran, dass erst in den letzten Kapiteln etwas Spannung aufkam,  viele Dinge zu vorhersehbar waren und ich keinerlei Verbindung zu den Protagonisten herstellen konnte. Deswegen bekommt "Jadgdrevier" von mir keine Leseempfehlung und nur zwei Sterne.

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    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2016 um 15:24
  • Elchjagd, Mordaufklärung und dazwischen etwas Liebe

    Jagdrevier
    sommerlese

    sommerlese

    Der Kriminalroman "*Jagdrevier*" ist der erste Fall der neuen Embla Nyström Serie von der schwedischen Autorin "*Helene Tursten*" und erscheint im "*btb Verlag*". Im Spätsommer beginnt die Jagdsaison und so veranstaltet in einem entlegenen Wald in der Nähe von Göteborg alljährlich eine Gruppe von Freunden eine Elchjagd. Auch die 28-jährige Polizistin Embla Nyström und ihr Onkel Nisse gehören schon seit Jahren zu den Dauerteilnehmern und Embla hat sich extra dafür Urlaub genommen. Es gibt einen neuen Teilnehmer Peter Hansson, der Embla schnell sympathisch wird. Allerdings schlägt die fröhliche Stimmung der Truppe bald in Angst um, denn es gibt seltsame Vorfälle und ein Teilnehmer wird tot aufgefunden. Embla Nyströms Urlaub ist beendet und sie ermittelt. Wem kann sie trauen und wer lügt? Der Krimi beginnt mit dem frisch errungenen Sieg Embla Nyströms als nordische Box-Meisterin im Halbweltergewicht. Danach folgt eine ausführliche Einführung der Personen und einiger Schauplätze, wie dem Jagdlager, einem Jagdschloss und anderen Unterbringungsorten der Teilnehmer. Hier fehlte mir etwas der Überblick, aber man liest sich allmählich ein und kann dem Inhalt gut folgen ohne die Örtlichkeiten genau vor Augen zu haben. Helene Turstens Schreibstil finde ich sehr flüssig, sie beschreibt die Charaktere sehr ausführlich und auch die Natur und das Setting werden bildhaft deutlich gemacht. Die Erzählperspektive erfolgt aus der Sicht Emblas und aus dem Blickwinkel der Kommissarin gewinnt der Krimi an Authenzität. Schön ist auch die Sicht der nicht im Dienst stehenden Embla, hier sieht man den Wechsel zwischen beruflicher Sichtweise und Urlaubsgeschehen sehr schön. Denn Embla verliebt sich in Peter und möchte eigentlich mit ihm den Urlaub und die Jagd geniessen. Schnell wird sie jedoch von den Geschehnissen eingeholt und muss ihrem Arbeitsalltag nachgehen. Man sieht ihren inneren Widerspruch hier sehr deutlich und kann sie gut verstehen. Ich bin mit Embla allerdings nicht warm geworden, zu sehr widerstreben mir Boxsport und Waffeneinsatz sowie die Jagd, wie man sich inmitten solcher Stimmung verlieben kann, ist mir ein Rätsel. Über die Elchjagd gibt es detaillierte Informationen. Man erfährt Infos über verwendete Waffen und Abschussmodalitäten und auch die Ausweidung der Tiere und der Abtransport des Fleisches werden erklärt. Die Jagd ist eigentlich nicht mein Interessengebiet, aber im Rahmen der Handlung wurde recht sachlich darüber berichtet und ich konnte es gut lesen. Wobei mir die abendliche Stimmung durch das gemütliche Beieinander und das gemeinsame Essen gut gefallen haben. Als dann nach der ausführlichen Einführung die Krimihandlung startet, geschehen bedrohliche Dinge und der Mordfall eines Teilnehmers, sowie die Suche nach einem vermissten Jagdteilnehmer bringen endlich die benötigte Spannung. Leider weiß der Leser immer mehr als die Polizei vor Ort und so erkennt man zwischen den vielen Verdächtigen schon bald den Täter. Er wird lange vor Ende des Buches offensichtlich und danach folgt im Epilog eine ausführliche Erklärung des Motivs in Form eines Berichtes aus der Vergangenheit. Wer es bis jetzt noch nicht verstanden hat, warum der Täter so handelte, kann sich hier nochmal aufklären lassen. Der Krimi hat mich nicht so sehr mitgerissen, Embla hat auch noch mit einigen Albträumen zu kämpfen, die sie nachts aufgrund der Geschehnisse heimsuchen. Sie ist eine gewaltbereite Person, lügt als Polizistin und ich komme mit ihr nicht so zurecht. Ein etwas enttäuschender Krimistart mit interessanten Infos zur Elchjagd und einer Mordaufklärung mit viel Waffengewalt.

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    • 2
    beyond_redemption

    beyond_redemption

    09. February 2016 um 08:37
    sommerlese schreibt Ich bin mit Embla allerdings nicht warm geworden, zu sehr widerstreben mir Boxsport und Waffeneinsatz sowie die Jagd [...] Sie ist eine gewaltbereite Person, lügt als Polizistin und ich komme mit ...

    Das trifft es genau... Für mich als Hauptcharakter viel zu unsympathisch. Dass sie irgendwann später im Buch ihren kaputten Regenschirm einfach in den Graben wirft, anstatt ihn richtig zu ...

  • Emblas erster Fall

    Jagdrevier
    tinstamp

    tinstamp

    Meine Meinung: Ich bin ein bekennender Fan der schwedischen Autorin Helene Tursten und habe alle ihre ins Deutsche übersetzten Krimis rund um die Ermittlerin Irene Huss gelesen. Bereits die letzten Bände der Huss-Reihe waren für mich etwas schwächer und konnten mich nicht mehr 100%-ig überzeugen. Nun geht es mir bei der neuen Reihe um die neue Ermittlerin, Embla Nyström, ähnlich und ich bin noch am überlegen, wie ich das finden soll.... Unsere Protagonistin Embla ist zu Beginn der Geschichte nicht im Polizeieinsatz, sondern verbringt ihren Urlaub, wie jedes Jahr bei ihrem Onkel Nisse, um gemeinsam auf Jagd zu gehen. Die Gruppe, die schon seit Ewigkeiten gemeinsam auf Elchjagd geht, ist eine eingeschworenen Partie. Dieses Jahr gibt es jedoch ein neues Gesicht: Peter Hansson. Vor Jahrzehnten ist seine Schwester Camilla spurlos verschwunden und die Familie nach dem Vorfall auseinander gebrochen und weggezogen. Peter ist nun im ehemaligen Haus seiner Eltern, unweit der Nachbarschaft von Emblas Onkel, wieder eingezogen. Embla fühlt sich bald zu ihm hingezogen und versucht Peter näher kennenzulernen.... Neben der einheimischen Gruppe, die Embla begleitet, gibt es noch ein zweites Team, das ebenfalls jedes Jahr um diese Zeit zusammenkommt, um sich gemeinsam zur Jagd aufzumachen. Es sind dies reiche Unternehmer, die sich mit ihren Geschäftspartnern treffen um neue Geschäftsverbindungen zu schließen. Mit von der Partie sind auch immer die "drei Musketiere" Anders von Beehn, Jan-Eric Cahneborg und Ola Forsnaess. Doch Ola verstarb vor einem Jahr bei einem Autounfall. Das diesjährige Treffen ist nicht nur von seinem Tod überschattet, sondern Jan-Eric und Anders haben beide kurz vor der ZUsammenkunft der Jagdgesellschaft anonyme Briefe mit der Nachricht " Ich vergesse nicht. M." erhalten. Kurze Zeit später ist einer der beiden Männer tot und der andere spurlos verschwunden... Es dauert etwas lange bis in diesem nur 256 Seiten starken Krimi Spannung aufkommt. Zu Beginn stellt uns die Autorin alle Charaktere ihrer neuen Reihe und die Umgebung ziemlich genau vor. Auch diverse Details zum Thema Jagd werden ausführlich erklärt. Da mich dieses Thema leider überhaupt nicht interessiert, kam ich anfangs etwas schleppend voran. Auch die vielen Namen und Orte verwirrten etwas. Mit der Zeit wird das aber besser und auch der Spannungsbogen beginnt anzusteigen. Die Geschehnisse werden aus der Sicht Emblas erzählt und der Leser ist der Polizei, die auch erst nach der Hälfte des Romans überhaupt auftritt, ein wenig an Wissen voraus. Das würde mich nicht wirklich stören, wenn die Spannung des Krimis nicht so spät aufgebaut worden wäre. Erst im letzten Drittel des Buches steigt der Spannungsbogen rasant an, wobei ich allerdings den Täter sehr früh in Verdacht und mit meiner Vermutung recht hatte. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr gut und flüssig zu lesen. Im Grunde mag ich ihre Krimis ja sehr. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildhaft und gelungen. Für die Jagdszenen hat die Autorin gut recherchiert bzw. vielleicht eigenes Wissen zum Thema eingebaut. Die Charaktere im Serienauftakt sind, bis auf Onkel Nisse, leider ziemlich blass. Auch mit Embla wurde ich noch nicht richtig warm.  Mit Irene Huss konnte ich mitleben und ihre Empfindungen wahrnehmen, bei Embla habe ich ein noch relativ weißes Blatt vor mir. Ich hoffe das ändert sich beim Folgeband, denn sonst werde ich diese Reihe nicht mehr weiter verfolgen. Fazit: Der Beginn einer neuen Krimireihe mit noch viel Potential nach oben. Die neue Ermittlerin überzeugt mich noch nicht und die Spannung folgte erst im letzten Drittel des Buches. Ich hoffe auf einen besseren Teil 2 oder einen weiteren Band der Reihe um Irene Huss.

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  • Die Jagd beginnt

    Jagdrevier
    Bellexr

    Bellexr

    Es ist Spätsommer in Schweden. Nahe Göteborg trifft sich eine Jagdgruppe zur Elchjagd. Dieser gehört auch die Polizeibeamtin Embla Nyström an. Man kennt sich über Jahre hinweg, ist ein eingespieltes Team. Doch dieses Mal soll alles anders werden. Während Embla von dem Neuzugang Peter schlichtweg begeistert ist, verschwinden zwei Mitglieder der Jagdgruppe spurlos. Einer wird tot aufgefunden, der andere bleibt verschwunden. Embla und ihr Team aus Göteborg nehmen die Ermittlungen auf und bald schon muss sich Embla die Frage stellen, wie gut sie die Mitglieder der Jagdgruppe nun wirklich kennt.   Helene Tursten lässt es im ersten Band ihrer neuen Krimiserie geruhsam angehen und stellt ihren Lesern erst einmal die Protagonistin Embla Nyström und deren Leidenschaft fürs Boxen wie auch für die Elchjagd vor. Und mit einem Boxkampf und dem anschließenden Sieg für Embla beginnt auch der Krimi. Embla hat sich für die Elchjagd extra 2 Wochen frei genommen und fährt nach dem gewonnenen Boxkampf mit ihrem „Veteran“, einem in die Jahre gekommenen Auto, zu ihrem Onkel Nisse, bei dem sie während der Jagdzeit wohnt.   Die Autorin selbst ist entweder begeisterte Jägerin oder aber hat für ihren Roman akribisch recherchiert und dieses Wissen vermittelt sie ihren Lesern im Verlauf des Krimis. Meist fließt dies nebenbei mit ein, oftmals ist es aber auch einfach ein wenig zu viel des Guten und nimmt die Spannung aus dem eh schon recht ruhig erzählten Krimi fast gänzlich. Nicht das der Roman jetzt langatmig wäre, nein, Helene Tursten versteht es gekonnt zu erzählen, doch für einen Krimi reicht dies nicht aus. Zumal mangels vieler Beteiligter und durchaus recht offensichtlich gelegten Spuren schnell ein Verdächtiger ausgemacht ist. Auch ist das Motiv seiner Taten jetzt nicht gerade neu und in dieser oder ähnlicher Form hat man dies schon zuhauf gelesen.   Ein großes Plus des Krimis sind die Charakterzeichnungen. Helene Tursten versteht es einfach allen Mitwirkenden ein Gesicht zu geben, sie lebendig und überzeugend zu beschreiben. Allen voran ihre sympathische Protagonistin Embla, die keine Überfrau ist, ihre Schwächen, aber auch ihre Stärken hat und jederzeit nachvollziehbar agiert.   Fazit: Dem Krimi fehlt es zwar an Spannung, dennoch ein vielversprechender Start mit einer sympathischen, überzeugend agierenden Protagonistin.

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    • 2
  • Gemischte Gefühle

    Jagdrevier
    Havers

    Havers

    01. February 2016 um 18:44

    Als Autorin der Irene Hus-Romane, Kommissarin der Kripo Göteborg, ist die Schwedin Helene Tursten den Lesern hierzulande keine Unbekannte, zumal diese auch für das Fernsehen verfilmt wurden.  Mit ihrem Kriminalroman „Jagdrevier“ (erschienen bei btb, übersetzt von Lotta Rüegger und Holger Wolandt) eröffnet sie nun eine neue Reihe, in deren Zentrum die Polizistin und erfolgreiche Boxerin Embla Nyström steht. Ich kann mich zwar an ihren Auftritt nicht mehr erinnern, aber diese hat, wie das Nachwort verrät, offenbar bereits gemeinsam mit Irene Hus in einem Fall ermittelt. Wie jedes Jahr fährt Embla Nyström an ihren freien Tagen im Herbst aus der Stadt heraus und geht gemeinsam mit ihrem Onkel Nisse und seinen Freunden auf die Jagd nach Elchen. Das gemeinsame Jagen hat Tradition und wurde vor vielen Jahren von drei Freunden  ins Leben gerufen. Es ist eine verschworene Gemeinschaft, die sich immer in der gleichen Zusammensetzung trifft. Aber in diesem Jahr gibt es ein neues Gesicht in der Gruppe: Peter, ein geheimnisvoller Heimkehrer, dessen Schwester vor Jahrzehnten nach einer solchen Jagd spurlos verschwunden ist und von dem sich Embla magisch angezogen fühlt. Doch es bleibt ihr nicht viel Zeit, die neue Liebe zu genießen, denn offenbar befindet sich in der Gruppe ein Teilnehmer, dessen Beute keine Elche sind… Bei diesem Kriminalroman habe ich gemischte Gefühle. Bereits die letzten Bände der Irene Hus-Reihe konnten mich schon nicht mehr hundertprozentig überzeugen, und ähnlich geht es mir auch mit „Jagdrevier“. Der Kriminalroman zeigt gute Ansätze, ist nun aber nicht gerade ein Pageturner. Keine Frage, Helene Tursten schreibt routiniert und gradlinig, flicht entsprechende Landschaftsbeschreibungen und Detailwissen zur Jagd ein, kann aber die Distanz zu den Personen nicht aufbrechen und somit auch keine Sympathien wecken. Und das ist meiner Meinung nach das eigentliche Defizit des Romans. Die Geschehnisse werden aus der Sicht Emblas geschildert, die aber sehr blass und wenig originell bleibt. Mir fehlen hier Informationen zu den Eigenschaften, die sie als Individuum zeigen. Hier hätte ich mir mehr Fleisch an den Knochen gewünscht. So sticht dieser Reihenauftakt leider nicht aus der Masse der skandinavischen Kriminalromane heraus und bleibt leider nur Mittelmaß.

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  • Unglaublich guter, aber leichter Schwedenrkimi...

    Jagdrevier
    Daniel_Allertseder

    Daniel_Allertseder

    17. January 2016 um 14:35

    Ich liebe ja Irene Huss – die tollkühne Ermittlerin aus Schweden und ihrem waghalsigen Team. Da ich schon alle Teile der Huss-Reihe bereits als Filme gesehen habe, verbot ich es mir, die Bücher dazu zu lesen. Aber nun hat Helene Tursten eine neue Reihe begonnen. Und somit mein Interesse erneut ergattert. Jagdrevier ist der erste Teil ihrer neuen Embla Nyström-Reihe.Meine Meinung Das Cover finde ich sehr sehr gelungen. Besonders die geprägte Schrift. Ich habe natürlich keinen blutigen Thriller erwartet -; noch dazu, weil ja Kriminalroman das Genre ist. Aber ich wurde ganz und gar nicht enttäuscht. Helene Tursten leistete ein wertvolles Stück schwedische Literatur. Ein leichter, sehr gut lesbarer und spannender Krimi. Embla war mir mit ihrer Art, mit ihrem Temperament und ihrem Humor sofort sympathisch. Ihr Team gefiel mir ebenfalls. Allesamt irgendwie exzentrisch – aber dennoch einzigartig und sehr gut vorzustellen. Der Plot war kurzweilig -; der Anfang war ein wenig langatmig, da es nur um die Jagd ging. Ich dachte mir erst Oh nein, wenn jetzt nicht gleich etwas passiert, muss ich abbrechen. Sofort revidierte ich diese Aussage wieder und war froh, es nicht getan zu haben. Es gab plötzlich einen Mord. Nachdem mysteriöse Dinge geschahen. Und diese 100 Seiten vor dem Mord waren unglaublich wichtig, sonst hätte man das alles nicht verstanden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen; und wer letztendlich der Täter war, konnte man sich nach den letzten 50 Seiten denken. Trotzdem blieb die Spannung und das Ende nicht aus. Sehr raffiniert und gelungen! Die Atmosphäre im Buch war überragend – typisch schwedisch eben.Fazit Toller Auftakt einer neuen Reihe. Herrlich leichter und spannender Schwedenkrimi. Embla Nyström ist ein super Charakter. Alles in Allem sehr gelungen und ich freue mich auf den nächsten Band! En trevligt bök, Helene! Jag älskar din!, wie ich es auf schwedisch sagen würde…Das Buch Titel: Jagdrevier Autor: Helene Tursten Verlag: btb Format: englische Broschüre Seitenzahl: 253 ISBN: 978-3-442-71313-4 Preis: 12.99 € Vielen lieben Dank an btb für dieses überaus spannende Rezensionsexemplar! von Daniel

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