Tod im Pfarrhaus

von Helene Tursten 
4,1 Sterne bei66 Bewertungen
Tod im Pfarrhaus
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (52):
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Spannend von Anfang bis Ende.Eine Pfarrersfamilie in Schweden wird ausgelöscht, bis auf die Schwester, die in London lebt, aber zu krank ist

Kritisch (2):
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Selten so einen langweiligen Krimi gelesen...

Alle 66 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Tod im Pfarrhaus"

Ein neuer Fall für Irene Huss, Kriminalinspektorin aus Göteborg: Drei Leichen geben der Polizei Rätsel auf. Hat man es mit einer Familientragödie zu tun? Oder finden sich die Täter gar in kirchlichen Kreisen?§Die Göteborger Polizei steht vor einem Rätsel. Zu sinnlos erscheinen die Morde an drei Menschen aus ein- und derselben Familie. Zu schwer durchschaubar sind die Zusammenhänge. Zuerst wird Jacob Schyttelius gefunden. Der junge Lehrer liegt tot im Ferienhaus seiner Eltern, wo er seit seiner Scheidung lebte. Als man diesen die Nachricht überbringen will - dem Pfarrer Sten Schyttelius und seiner Frau Elsa - stößt man auch hier auf ein Verbrechen: Beide liegen blutüberströmt im Bett, offensichtlich im Schlaf erschossen. Die erste und einzige Spur ist ein Pentagramm, das der Täter in beiden Fällen hinterlassen hat. Ist der Mörder unter den Satanisten zu suchen, die im Vorjahr eine kleine Holzkirche unweit des Sommerhauses niederbrannten und denen Vater und Sohn auf der Spur waren? Schon bald merkt Inspektorin Irene Huss, dass die Sache nicht so einfach ist. Der Kreis der Verdächtigen ist größer als gedacht: Da gab es Streit zwischen zwei Geistlichen, die Organistin übt sich in weißer Magie, und welches Geheimnis umgibt eigentlich die einzige Überlebende der Familie Schytellius, die Tochter Rebecka?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442734474
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:05.10.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    supersusis avatar
    supersusivor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannend von Anfang bis Ende.Eine Pfarrersfamilie in Schweden wird ausgelöscht, bis auf die Schwester, die in London lebt, aber zu krank ist
    sehr spannend

    Spannend von Anfang bis Ende.

    Eine Pfarrersfamilie in Schweden wird ausgelöscht, bis auf die Schwester, die in London lebt, aber zu krank ist, um vernommen zu werden. Die Kommissarin Irene Huss, eine sehr sympatische Figur, ermittelt und gräbt immer tiefer. Aber auch, wenn die Morde schon schlimm sind, die Hintergründe sind noch viel schlimmer...

    Das Buch liest sich schnell und leicht. Die Charaktere sind sehr herzlich und liebevoll beschrieben. Es gibt einige überraschende Wendungen und ein krasses Ende.

    Mir hat das Buch sehr gefallen und ich kann es allen Krimi oder Thrillerfans empfehlen.


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    katzekatzekatzes avatar
    katzekatzekatzevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Selten so einen langweiligen Krimi gelesen...
    Selten so einen unglaublich langweiligen Krimi gelesen.

    Die Beschreibung klingt erstmal recht vielversprechend. Eine dreiköpfige Pfarrersfamilie wird ermordert und allem Anschein nach ist es die Tat von Satanisten.
    Allerdings blieb es meiner Meinung nach bei der guten Idee und einer ziemlich langweiligen Umsetzung.

    Fangen wir mit dem Schreibstil als solchem an: Er liest sich flüssig, ist aber nichts besonders, nichts mit Wiedererkennungseffekt.

    Zu Irene Huss als Hauptcharakter konnte ich während des ganzen Buchs weder eine Beziehung, noch eine Sympathie aufbauen. Sie ist eine Frau mit erstaunlich vielen Vorurteilen und altmodischen Ansichten. Dazu eine langweilige Anfang 40 Mutter mit perfektem Mann, perfekten Kindern, perfektem Leben. Sie hat weder eine interessante Vergangenheit, noch sonst irgendetwas aufregendes in ihrer Persönlichkeit. Sie ist blass und prüde und die Sympathien endgültig verspielt hatte sie schon bei mir als ihr Köter die Nachbarskatze totgebissen hat und sie dann noch auf ihre trauernden Nachbarn losgegangen ist, von wegen, sie würde sie wegen Körperverletzung gegen ihre Tochter anzeigen, weil der Nachbar nachdem er mitansehen musste, wie seine Katze totgebissen wurde, der Tochter mit einem Besen hinterhergerannt ist... aber einen beiwüßigen unerzogenen Köter zu haben ist wohl völlig okay. Jagdtrieb rechtfertigt auch nicht, dass man seine Hunde nicht erzieht. Soviel dazu. Das bestärkte meinen negativen Eindruck von Irene Huss nur sehr.

    Die Handlung an sich, naja... es  plätschert von Anfang bis Ende vor sich hin. Es gibt keine spannenden Stellen, es liest sich sehr ermittlungssachlich, was auf  Dauer recht eintönig wird. Leider macht die Autorin es auch nicht besser, indem sie sich in seitenlangen Beschreibungen darin ergießt, was die Leute anhaben, oder wie die Häuser der Leute aussehen...

    Auch die Auflösung des Täters am Schluss war sehr enttäuschend. Mal abgesehen davon, dass ich ab einer bestimmten Sache schon wieder ziemlich sicher war, wer der Täter war und aus welchem Motiv, war die Auflösung eben enttäuschend unspektakulär.

    Sehr schwaches Buch, das ich nicht gerade weiterempfehlen würde...

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine spannende Handlung und eine überaus sympathische Kommissarin mit einem erfrischend normalen Privatleben sorgen für gute Unterhaltung.
    Kriminalinspektorin Irene Huss löst ihren vierten Fall

    Nach Ermittlungen in der Upper class (Der Novembermörder), in einer Privatklinik (Der zweite Mord) und im Homosexuellenmilieu (Die Tätowierung) ermittelt Kriminalinspektorin Irene Huss von der Göteborger Kripo dieses Mal in Kirchenkreisen. Das Pfarrerehepaar Schytellius und deren erwachsener Sohn wurden brutal ermordet.

    An Verdächtigen mangelt es nicht: Satanisten, denen Vater und Sohn wegen eines Kirchenbrandes auf der Spur waren, zwei Kollegen, die sich um die Nachfolge des leitenden Geistlichen streiten, und einige obskure kirchliche Mitarbeiter gehören dazu. Außerdem gibt es noch die Tochter Rebecka Schytellius, die in London lebt und von ihrem Psychiater vor der Polizei abgeschirmt wird. Doch Irene Huss lässt nicht locker und setzt eine Reise nach Großbritannien durch, weil sie spürt, dass sie nur dort weiterkommen kann...

    Tod im Pfarrhaus ist ein Krimi, den man - einmal begonnen - nicht mehr aus der Hand legen möchte. Eine spannende Handlung, eine überaus sympathische Kommissarin mit einem erfrischend normalen Privatleben, die oft eher spontan als überlegt handelt, und eine überzeugende Auflösung sorgen für durchgehend gut Unterhaltung.

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    kellermaeuses avatar
    kellermaeusevor 5 Jahren
    Zwischen Göteborg und London

    Eigentlich beginnt das ganze ganz harmlos. Ein Angehöriger von Kommissar Anderson vermisst einen Kollegen. Als man die Familie des besagten Kollegen aufsucht findet man diesen Tod in ihrem Haus tot auf. Kurz darauf findet man auch den besagten Arbeitskollegen erschossen im Sommerhaus der Familie. Alles sieht nach einem Ritualmord aus. Doch war es das auch?
    Das alles passiert schon auf den ersten 30 Seiten.
    Ich muss sagen das ich nicht unbedingt ein Schwedenkrimifan bin. Aber dieses Buch war doch ganz anders als die die Schwedenkrimis die ich bis dato gelesen habe. Schon der Titel klang er nach einer Miss Marple Geschichte als nach einen skandinavischen Krimi.
    Eine Geschichte die nicht nur in Göteborg spielt sondern auch in London. Hinzukommen Verwirrspiele um den Leser in eine andere Richtung zu locken.
    Am Ende kommen die dunklen Machenschaften doch noch ans Licht. Allerdings finde ich schade das die entscheidenen Ermittlungen dann sehr knall auf Fall auf die letzten 30 Seiten gepackt werden.

    Mein Fazit:
    Endlich mal ein Schwedenkrimi der auch mir gefallen hat und nicht zu sehr nach Thriller "schmeckt". 4 von 5 Sternen.

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Wieder einmal ein gelungener Krimi mit einer komplexen Geschichte und einer sehr sympathischen Protagonistin.
    Rezension zu "Tod im Pfarrhaus" von Helene Tursten

    „… Gegen Glasteufel kann man nicht so leicht angehen …“
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    In einem einsam gelegenen Sommerhaus entdecken Irene Huss und ihr Chef die Leiche eines jungen Lehrers. Als sie die Eltern von Jacob, ein Pfarrerehepaar im benachbarten Ort, über dessen Tod informieren möchten, finden sie im Pfarrhaus deren Leichen vor. Sowohl auf Jabobs als auch auf dem PC-Monitor seines Vaters finden die Ermittler ein auf den Kopf gestelltes Pentagramm mit Blut geschrieben. Sind hier Satanisten am Werk oder sind Jakob und sein Vater, die sich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, einer Gruppe von Satanisten zu nahe gekommen?
    .
    Dieses Mal müssen sich Kriminalinspektorin Irene Huss und ihre Kollegen mit scheinbar willkürlichen Morden ohne erkennbares Motiv befassen. Je tiefer sie jedoch in das Leben der Pfarrersfamilie dringen, umso mehr Merkwürdigkeiten tun sich auf. Diese verleiten sogar die sonst so realistische Inspektorin zu äußerst unkonventionellen Mitteln zu greifen und ihre Ermittlungen führen sie dieses Mal auch in die britische Hauptstadt wie auch auf einen Abstecher nach Schottland.
    .
    Geschickt vermischt die Autorin wieder die aktuellen Ermittlungen mit dem Privatleben von Irene und ihrer Familie. Die Ermittlungen gestalten sich anfangs als äußerst schwierig, da absolut kein Ermittlungsansatz zu finden ist, der in Richtung des Mörders weist, noch seine Beweggründe für die Morde erklärt. Neben der frustrierenden Ermittlungsarbeit muss sich die Inspektorin privat eher mit kleineren Problemen beschäftigen. So hat der Familienhund Sammie Nachbars Katze den Garaus gemacht und eine ihrer Töchter beschließt plötzlich - für Irene unverständlicherweise - an einem Schönheitswettbewerb teilzunehmen. Diese Alltäglichkeiten lockern den Krimi etwas auf, wofür man wirklich nicht undankbar ist.
    .
    Die Story ist wieder einmal sehr spannend umgesetzt und flüssig, fesselnd von der Autorin geschrieben. Da man während des Lesens keinen Einblick in das Leben des Mörders erhält, ist man ständig auf dem Ermittlungsstand des Teams, was natürlich für das Spannungspotential äußerst förderlich ist. So hält sich diese Spannung auch mühelos bis zum Ende und wird nur durch die gelegentlichen Einschübe in das Privatleben von Irene etwas gedrosselt. Erst ganz zum Schluss offenbart sich dem Leser dieses Mal der Mörder wie auch sein Motiv.
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    Eine Schlüsselrolle hat Rebecka inne, die Tochter der Pfarrersfamilie, die in London erfolgreich in der IT-Branche arbeitet. Allerdings leidet sie unter schweren Depressionen und steht lange Zeit nicht für ein Gespräch zur Verfügung. Doch Irene ahnt schnell, dass Rebecka ein Geheimnis wahrt, welches maßgeblich bei der Auflösung helfen würde.
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    Irene Huss’ Charakter ist wieder äußerst sympathisch und vor allem sehr nachvollziehbar und authentisch beschrieben. Sie darf Schwächen und Fehler haben, an sich zweifeln, zornig sein, sich freuen, Angst haben – also ein ganz normale Frau -, die sich auch einmal auf etwas ausgefallene Ermittlungsmethoden einlässt. Auch die anderen Charaktere sind facettenreich beschrieben und überzeugen von Anfang an.
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    Fazit: Wieder einmal ein gelungener Krimi mit einer komplexen Geschichte und einer sehr sympathischen Protagonistin.

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    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 8 Jahren
    Rezension zu "Tod im Pfarrhaus" von Helene Tursten

    Heftig, heftig - die Story und auch Auflösung sind total stark. Beeindruckender Krimi, den man auch etwas länger im Gedächtnis behält. Der Mord an einem Ehepaar im Pfarrhaus sowie ein weiterer Mord innerhalb der Familie gibt der Polizei Rätsel auf. Je mehr die Polizei über diese Opfer herausfindet, um so scheußlicher wird die ganze Geschichte. Meiner Meinung sehr lesenswert !!!

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    patrick2804s avatar
    patrick2804vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: viel Drumherum und ein paar Längen; als Teil der Reihe trotzdem lesenswert
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    gretebs avatar
    greteb
    Ein LovelyBooks-Nutzer
    Yvonne79s avatar
    Yvonne79

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