Helene Tursten Tod im Pfarrhaus: Roman (Reihenfolge der Romane mit Kriminalinspektorin Irene Huss 4)

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Inhaltsangabe zu „Tod im Pfarrhaus: Roman (Reihenfolge der Romane mit Kriminalinspektorin Irene Huss 4)“ von Helene Tursten

Eines Morgens im Mai wird am Fjordufer von Göteborg eine grausam verstümmelte männliche Leiche gefunden. Wer ist der Tote? Die Polizei tappt lange im Dunkeln, bis sie über eine ungewöhnliche Tätowierung auf der Achsel des Opfers dem unheimlichen Mörder ein Stück näher kommt. Die Ermittlungen führen Inspektorin Irene Huss schließlich nach Kopenhagen, wo zwei Jahre zuvor eine Prostituierte unter ähnlichen Umständen ums Leben kam. Hat man es mit einem Serienmörder zu tun? Fest steht nur eines: der ungewöhnlich brutale Mörder scheint Irene Huss wie ein Schatten zu folgen ...

Etwa bis zur Mitte mitreißend und spannend, danach leider eine herbe Enttäuschung!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer
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  • Dreifachmord in kirchlichen Kreisen

    Tod im Pfarrhaus: Roman (Reihenfolge der Romane mit Kriminalinspektorin Irene Huss 4)
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    01. September 2015 um 10:19

    Ein Pfarrerehepaar und dessen Sohn werden brutal ermordet aufgefunden, auf die Computer der Opfer wurde jeweils mit Blut ein Pentagramm gemalt.  Da in der Gegend ein Jahr zuvor Satanisten eine Kirche niedergebrannt hatten, wird ihnen der Mord zugeschrieben. Aber es gibt keine konkreten Spuren. Kriminalinspektorin Irene Huss ermittelt auch in kirchlichen Kreisen und muss feststellen, dass unter den Klerikern beträchtlicher Neid und Missgunst herrschten. Ist der Täter dort zu suchen?  Weiterhelfen könnte die einzige Überlebende der Tragödie, doch die befindet sich in London und weigert sich, mit der Polizei zu sprechen. Irene Huss bleibt nichts anderes übrig, als selbst nach England zu fliegen, um Licht in diesen rätselhaften Fall zu bringen. Der vierte Fall für Irene Huss, der Kriminalinspektorin aus Göteborg, führt scheinbar in satanische Kreise. Ich habe die Vorbände nicht gelesen – was  weiter kein Problem ist.  Leider wurde ich aber ziemlich enttäuscht.  Wobei sich die erste Hälfte durchaus vielversprechend anließ. Drei grausame Morde, eine sympathische Ermittlerin mit Ecken und Kanten, das in wohldosierten Häppchen eingestreute Privatleben, gut beschriebenes Ambiente, ein leichter Touch von Mystery in Person der Kantorin Eva Möller, die wohl eine Hexe ist. Irenes Zweifel, als sie sich von ihr bei den Ermittlungen helfen lässt, sind durchaus nachvollziehbar. Leider verschwand diese Figur danach vollständig. Ab der Mitte knickt die Story jedoch dramatisch ein. Es scheint, als hätte die Autorin nicht recht gewusst, wie sie mit dem Fall weiter verfahren soll.  Die London-Reise der Ermittlerin verkommt zu einem Einkaufs- und Sightseeing-Trip mit weitläufigen Schilderungen von diversen Essen und Schwärmereien für den gutaussehenden Londoner Kollegen.  Dass eigentlich eine wichtige Zeugin einvernommen werden soll, gerät in den Hintergrund. Zurück in Göteborg, taucht ein neuer Fall auf, der absolut nichts mit dem vorherigen zu tun hat.   Auch dem Privatleben von Irene Huss wird mehr Raum gegeben – immer eine gefährliche Sache, denn auch das tut der Spannung erheblich Abbruch (deutlich zu merken bei der genauen Auflistung der Gerichte, die es zum Osteressen gibt!) Man fragt sich, ob hier nicht einfach Seiten gefüllt werden sollten, denn das harmlose Geplänkel steht in krassem Gegensatz zu den Abscheulichkeiten, die ans Licht kommen. Ein Ärgernis auch am Ende die Auflösung, die sich irgendwie zusammengeflickt präsentiert.  Fazit: Bis zur Mitte vielversprechend, dann leider eine krasse Enttäuschung!

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  • Verborgene Vorlieben im Pfarrhaus

    Tod im Pfarrhaus: Roman (Reihenfolge der Romane mit Kriminalinspektorin Irene Huss 4)
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    10. June 2015 um 11:06

    Ich habe schon früher einige Krimis von Helene Tursten gelesen,die mir ddamals gut gefallen haben! Jetzt bin ich zufällig auf den 4. Band der Reihe gestossen,dessen Plot mich doch etwas geschockt hat! In einer ländlichen Gegend in Schweden wird ein evangelisches POfarrerehepaar und ihr Sohn ermordet aufgefunden.Die Morde werfen Rätsel auf,da die Opfer offenbar keine wirklichen Feinde hatten.Lediglich die Schwester, die in London lebte,blieb verschont.Mir gefällt es sehr gut, wie ruhig und mitfühlend die Kommissarin Irena Huss an die Arbeit geht um diese Sache aufzulösen. Der unangenehme Plot ist leider ein gesellschaftliches Problem geworden,das einen nachdenklich stimmen kann.Daran kann man offenbar nicht viel ändern!

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