Helene Wecker

 4.3 Sterne bei 123 Bewertungen
Autorin von Golem und Dschinn, Golem und Dschinn und weiteren Büchern.
Helene Wecker

Lebenslauf von Helene Wecker

Helene Wecker wuchs in einer kleinen Stadt in der Nähe von Chicago auf. Sie studierte zunächst Anglistik und war anschließend in der Werbebranche tätig. Dies gab sie jedoch bald wieder auf, um in New York Kreatives Schreiben zu studieren. Ihr erfolgreiches Debüt "Golem und Dschinn" wurde 2013 veröffentlicht. Helene Wecker ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie lebt mit ihrer Familie in San Francisco.

Alle Bücher von Helene Wecker

Helene WeckerGolem und Dschinn
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Golem und Dschinn
Golem und Dschinn
 (100)
Erschienen am 20.07.2015
Helene WeckerGolem und Dschinn
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Golem und Dschinn
Golem und Dschinn
 (19)
Erschienen am 07.01.2014
Helene WeckerThe Golem and the Djinni
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The Golem and the Djinni
The Golem and the Djinni
 (4)
Erschienen am 12.02.2013
Helene WeckerThe Golem and the Jinni
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The Golem and the Jinni
The Golem and the Jinni
 (0)
Erschienen am 08.07.2014

Neue Rezensionen zu Helene Wecker

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Leseratts avatar

Rezension zu "Golem und Dschinn" von Helene Wecker

Ein modernes Märchen
Leserattvor einem Jahr

"Golem und Dschinn" ist die Geschichte zweier Außenseiter, die auf sehr unterschiedlichen Wegen in das New York des 19. Jahrhunderts gelangen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein - eine ernste, vorsichtige Frau aus Lehm und ein draufgängerischer, rastloser Mann aus Feuer -, doch trotz ihrer Differenzen finden sie zueinander. Dabei ist diese Liebesgeschichte traurig, schwierig und erfrischend unromantisch.
Ich würde die Geschichte nicht als "klassische" Fantasy, sondern als modernes Märchen bezeichnen, in dem es weniger um Magie, Zaubersprüche und Fabelwesen geht, sondern generell darum, anders, fremd, vielleicht gefährlich zu sein und sich in einer unbekannten Umgebung zurechtfinden zu müssen.
Beim Lesen bauen sich durchaus Spannung und Neugierde auf, wie es wohl weitergeht, und man freundet sich mit den beiden so unterschiedlichen Wesen an. Allerdings gibt es gerade im mittleren Teil immer wieder Längen und die Geschichte verliert ein wenig an Dynamik. Das wird im letzten Teil aber wieder gut ausgeglichen.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der eine phantastische, eher ruhige, melancholische aber auch sehr schöne und real wirkende Geschichte lesen möchte.

Ein Wort noch: ich habe die Hardcover-Ausgabe gelesen, die wirklich schön gestaltet ist. Passt zu dieser Geschichte sehr gut!

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mesus avatar

Rezension zu "Golem und Dschinn" von Helene Wecker

Ein etwas anderes Buch, sehr zu empfehlen
mesuvor 2 Jahren

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ein Golem und ein Dschinn sind  zwei sehr ungewöhnliche Protagonisten . Es war spannend, schön, traurig, fröhlich- kurzum es hatte alles was ein gutes Buch ausmacht. Ich hoffe es gibt bald noch mehr von der Autorin zu lesen.

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hauntedcupcakes avatar

Rezension zu "Golem und Dschinn" von Helene Wecker

Golem und Dschinn
hauntedcupcakevor 2 Jahren

Inhalt
Chava, ein Golem, geschaffen von einem skrupellosen Rabbi als Ehefrau für einen einsamen Arbeiter, spürt, wie alle ihrer Art, die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen. Als ihr Meister bei der Überfahrt nach Amerika stirbt, muss sie sich plötzlich ganz alleine zurecht finden. Doch kann ein Golem ohne Meister überhaupt überleben? Oder wird er zur Gefahr für die Menschheit?
Ahmad, ein Dschinn, der gefangen genommen wurde, gelangt in einer Kupferflasche nach Amerika, wo er aus versehen von einem Goldschmied aus seinem Gefängnis befreit wird. Fortan versucht er verzweifelt, seine Fessel, eine Handschelle aus Eisen, los zu werden, damit er wieder in seine normale Gestalt annehmen kann.
Beide sind sie auf der Suche nach Freiheit und Liebe, doch nicht jeder Mensch ist ihnen wohl gesonnen...

Meine Meinung

Dieses Buch ist anders, als alle Bücher, die ich bisher gelesen habe. Im Untergenre Historic Fantasy zu Hause ist diese Geschichte Fantasie und doch wieder nicht, ein Roman, voller Gefühle und Melancholie und gleichzeitig voller Lebensfreude. Trotz einer gewissen Düsterheit, die sich über das ganze Buch zieht, hat es mich in seinen Bann gezogen. Ein Golem und ein Dschinn spielen die Hauptrolle in dieser Geschichte, und doch ist es nicht klassische Fantasy, eher ein Buch über Liebe, Freundschaft, Freiheit, Glaube und darüber, wie unterschiedlich sich das Glück im Leben äussern kann.

Das Buch beginnt mit der Überfahrt von Polen nach Amerika, wo Chava, der Golem zum Leben erweckt wird. Ich hatte keine Schwierigkeiten, mich in die Geschichte zu fühlen. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen, er plätschert ruhig vor sich hin und ist doch voller Botschaften. Die Geschichte beleuchtet immer wieder andere Abschnitte: mal ist das Leben von Chava beleuchtet, dann das des Dschinns, dann erhält man Einblicke in die Vergangenheit des Dschinns und dann wieder lernt man eine völlig andere Person kennen, die auf ihre Art eine wichtige Rolle in der Story hat. All diese kleinen Schnipsel, diese Auszüge und Aussagen führen am Schluss zu einem grossen Ganzen zusammen. Das hat mir sehr gut gefallen und ist eine wirklich grossartige Leistung der Autorin.

"Golem und Dschinn" berichtet nicht nur über zwei sonderbare Wesen, sondern über das Leben selbst. Ich musste das Buch öfters zur Seite legen, damit ich meinen eigenen Gedanken nachhängen konnte, angeregt durch bestimmte Passagen. Besonders die Art von Chava hat mich sehr berührt. Sie versucht alles richtig zu machen und hat, weil sie erst vor kurzem zum Leben erweckt wurde, eine kindliche Weltanschauung. So fragt sie sich, wie die Hühner es schaffen, dass jedes Ei die gleiche Form hat. Und gleichzeitig macht sie sich riesige Sorgen, etwas falsch zu machen. Dieses Kindliche finde ich sehr schön, es regt zum Nachdenken an, und manchmal musste ich meine eigene Weltanschauung etwas hinterfragen.

Beinahe wäre das Buch ein 5-Sterne-Buch geworden, denn das einzige, was ich fast bis zum Schluss zu bemängeln hatte, waren ein paar Sätze, wie "Hast du deine Tage?" und "Was er nicht weiss, macht ihn nicht heiss". Ich bin keine Historikerin und weiss daher nicht, ob es solche Metaphern und Sprichwörter im Jahr 1899 schon gab, aber für mich wirkten sie fehl am Platz. Leider muss ich für das Ende aber einen halben Stern abziehen, denn das kam mir einfach zu abrupt. Die Geschichte baut sich langsam auf und dann kommt die Lösung für das Problem in einem kleinen und unbegründeten Satz. Das fand ich etwas schade.

Setting

Die Geschichte um Chava und Ahmed spielt um die Jahrhundertwende 1899/1900 in New York, Amerika und stellenweise in der syrischen Wüste und in Polen. Ich lese sonst weniger historische Romane, dieser hier hat mir aber gut gefallen. Der Autorin gelingt es spielend, dem Leser die damals schon grosse aber noch völlig andere Stadt näher zu bringen, entführt einen in Elendsviertel, Viertel der Juden und Syrer, in verschiedene Parks und ab und an in eines der vielen florierenden Geschäfte. Für mich war es eine wunderbare Entdeckungsreise.

Charaktere
Golem Chava wurde erschaffen und zum Leben erweckt, nur mit dem Zweck, zu dienen. Ohne ihren Meister ist sie zwar frei, fühlt sich aber durch die vielen Wünsche und Ängste der Menschen um sie herum sehr unsicher. Da Golem's durchaus zu Gewalt neigen können, muss sie ihre Natur vor den Menschen verbergen. Hilfe bekommt sie von einem liebenswerten alten Rabbi, der ihr die Grundlagen des Menschseins beibringt, und ihr hilft, sich in der neuen Welt, zurecht zu finden. Chava ist in ihrem Denken noch sehr kindlich, da sie noch nicht sehr lange lebt. Dadurch betrachtet sie die Welt anders, als normale Menschen, was mir wirklich gut gefallen hat. Der Golem macht sich grosse Gedanken über Richtig und Falsch und versucht, es allen recht zu machen. Ihre wahre Natur als Dienerin kann sie nur schlecht ablegen und sie ist jedem gut gesinnt.

Dschinn Ahmad ist Jahrhunderte in einer Flasche eingesperrt gewesen und nun zwar befreit, aber an seine menschliche Gestalt gebunden. Er wird von einem Goldschmied gefunden und als Lehrling aufgenommen. Während seiner Ausbildung kommt es aber immer wieder zu Problemen, weil sich der Dschinn gefangen und eingeengt fühlt. Auch er darf sein wahres Wesen niemandem eröffnen, was ihn noch wütender macht. Ahmad macht sich kaum Gedanken über sein Handeln und die Konsequenzen, die es nach sich ziehen kann. Er wirkt kühl und herablassend und war mir nicht von Anfang an sympathisch.

Golem und Dschinn könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch verbindet sie dieses Anderssein. Ihre Geschichte wird begleitet von den Geschichten von anderen Menschen und wird so zu etwas ganz besonderem.

Fazit

Eine wunderschöne Geschichte über Freiheit, das Leben, die Liebe, über Glaube, Verantwortung und Glück, die mich fast vollständig überzeugen konnte.


4,5 Sterne

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Lasst euch mitnehmen, auf eine magische Reise in die Vergangenheit vor der wunderbaren Kulisse New Yorks zum endenden 19. Jahrhundert. Helene Wecker erzählt in "Golem und Dschinn" eine eindrucksvolle Geschichte mit einem ganz besonderen Flair!

Mehr zum Buch:

New York, 1899: Hier begegnen sich Chava und Ahmad, eine Frau aus Ton und ein Mann aus Feuer, deren Schicksal seit Jahrhunderten unauflöslich miteinander verknüpft ist. Chava ist ein Golem, zum Leben erweckt von einem skrupellosen Rabbi. Sie kann die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen um sich herum spüren. Als ihr Meister stirbt, muss sie sich allein in New York zurechtfinden. Ahmad ist ein Dschinn, der eingeschlossen in einer Kupferflasche auf Umwegen nach Manhattan gelangt. Seine Neugier und seine Leidenschaft sind ihm schon einmal zum Verhängnis geworden. Ihm fällt es schwerer als Chava, sich in das menschliche Leben zu fügen. In einer kalten Winternacht kreuzen sich zufällig die Wege von Chava und Ahmad, von Golem und Dschinn. Sie entdecken ihre Seelenverwandtschaft: In der Welt der Menschen suchen beide nach Liebe und Freundschaft, und ständig schwebt die Gefahr, entdeckt zu werden, über ihnen. Als ein übermächtiger Feind auf den Plan tritt, müssen sie gemeinsam eine schicksalhafte Entscheidung treffen.

--> Leseprobe

Zusammen mit dem Hoffmann und Campe Verlag suchen wir 30 Testleser für diesen großartigen Roman. 10 der Bücher haben wir exklusiv für Blogger reserviert. Wenn ihr einen Blog habt, postet in eurer Bewerbung bitte auch den Link.

Mit euer Antwort auf die folgende Frage könnt ihr euch bis zum  31. Juli 2013 für eines der Bücher bewerben*:

Wenn euch ein Dschinn 3 Wünsche erfüllen würde, was würdet ihr euch von ihm wünschen?

*Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.
Zur Leserunde
DER AUDIO VERLAGs avatar

Höchste Zeit für eine neue Hör-Runde :). Dieses Mal geht es um Freundschaft. Gespickt mit Magie und Mythologie ist „Golem und Dschinn“ von Helene Wecker unsere Empfehlung für spannende Hörbuchstunden im Sonnenschein – nicht zuletzt dank Boris Aljinovic, der wieder hervorragend liest. Das Hörbuch erscheint zum 1. September.

Zum Inhalt:
„Golem und Dschinn“ spielt im New York Ende des 19. Jahrhunderts. Zwei magische Kreaturen gelangen in das Zentrum der Neuen Welt. Chava ist ein Golem, ein Geschöpf aus Ton – Ahmad ein Wesen aus Feuer, ein Dschinn, der nach tausendjähriger Gefangenschaft endlich aus seiner Flasche darf. Beide irren verloren durch die Straßen der Stadt auf der Suche nach Freundschaft und ihrer eigenen Identität. Als sich ihre Wege kreuzen, entsteht bald eine tiefe Zuneigung. Doch ihr Glück ist bedroht, als ein mächtiger Feind auftaucht, der es auf die übernatürlichen Kräfte der beiden abgesehen hat.

Hier könnt ihr schon mal reinhören:

###YOUTUBE-ID=n2ND4qYiWys###


Für die neue Hör-Runde verlosen wir unter allen Teilnehmern 10 Hörbücher vor Erscheinungstermin zur Rezension! Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Schickt uns eure Antworten zu folgender Frage:

Wenn ihr einen Golem erschaffen könntet, was müsste dieser für euch tun, und wie sähe er aus?

Schreibt hier Eure kreativen Beiträge bis einschließlich 14.08. ein, die glücklichen Gewinner werden dann direkt am 15.08. von unserer Glücksfee gezogen und benachrichtigt.

Wir freuen uns im Anschluss über eure Rezensionen hier bei lovelybooks und auch auf weiteren Foren wo ihr aktiv seid (auf euren Blogs, bei amazon etc.). Vielen Dank!

Bei Fragen stehen wir euch selbstverständlich wie immer gerne zur Verfügung :).

Liebe Grüße, euer DAV-Team

K
Letzter Beitrag von  Kaoskochvor 5 Jahren
Golem und Dschinn - ein Erdwesen und ein Feuerwesen aus der jüdischen bzw. arabischen Mythologie werden in das New York des Jahres 1899 verschlagen und müssen sich dort unter den Sterblichen behaupten. Chava, der Golem, wird auf Bestellung eines unverheirateten Mannes als ideale Ehefrau aus Lehm gefertigt. Tugendsam und folgsam soll sie sein, intelligent und neugierig. Bis ihr Besitzer, ihr Meister, sie zum Leben erweckt, schläft der Golem. In einer Kiste verstaut, gelangt Chava an Bord eines Auswandererschiff. Ihr Besitzer hält es vor Neugier nicht aus und liest die magische Formel, die Chava zum Leben erweckt. Kurz darauf stirbt der Meister. Chava ist auf sich allein gestellt in New York. Chava ist erschlagen von der Großstadt, von den vielen Menschen, deren Gedanken, Sehnsüchte und Wünsche sie hören kann; eine der Fähigkeiten, die sie verheimlichen muss. Außerdem braucht sie keinen Schlaf und ist enorm stark. Auch das muss sie verheimlichen. Es gelingt der Frau aus Lehm, einen neuen Meister zu finden, einen Rabbi, der ihr dabei hilft, sich unter den Menschen zurecht zu finden, vermittelt ihr eine Stelle in einer Bäckerei und einen Ehemann. Dann Chava begegnet Ahmad, einem Dschinn, der nach tausend Jahren Gefangenschaft aus seiner Flasche befreit wird und sich bei einem Schmied verdingt. Ahmad ist erfüllt von der Sehnsucht nach der syrischen Wüste, versucht aber gleichzeitig, sich in New York zurecht zu finden. Auch er hat magische Fähigkeiten, die er verheimlichen muss. Neben der Schlaflosigkeit ist eine weitere ist die Fähikeit, alle Sprachen sprechen und verstehen zu können. So kann er sich mit Chavas Freundinnen auf Jiddisch unterhalten, ein Umstand, der im Laufe der Geschichte noch bedeutungsvoll werden soll. Anfangs sieht es so aus, als hätten Chava und Ahmad so was wie eine Chance auf ein normales Leben (was auch immer das sein mag). Mit viel Verständnis und Vorsicht nähern sich beide aneinander an, zeigen sich gegenseitig ihre Welt. Ob es ihnen aber wirklich gelingt, sich ein Leben unter Menschen aufzubauen, vielleicht sogar ein gemeinsames Leben, trotz ihrer Gegensätze? Helene Wecker verwebt in ihrem Romanerstling die Handlung im New York des endenden 19. Jahrhunderts mit Ereignissen in der syrischen Wüste vor tausend Jahren. Anfangs verwirrte mich das etwas, aber am Ende fügten sich alle Handlungsstränge auf Wunderbarste zusammen, wie die vielen Fäden, die einen bunten orientalischen Teppich ergeben.Gleichzeitig gleitet sie weder ins Kitschige noch ins Romantische ab - sehr angenehm. Wirklich beeindruckend finde ich die Alltagsschilderungen der Menschen um 1900 in der Lower East Side, dem Teil Manhattans, in dem Menschen aus aller Herren Länder mit Koffern voller Hoffnung auf ein neues, glückliches Leben ankamen und zu Amerikanern wurden. Es gelingt Wecker, die Straßen rund um die Bowery und Little Syria so zu beschreiben, dass ich mich beim Hören des Hörbuches auf dem Weg zur Arbeit unweigerlich fragte, ob ich noch an der Alster bin oder schon am Hudson. Gerüche, Geräusche - alles das versteht Wecker in Wort zu fassen und vor meinem inneren Auge auferstehen zu lassen. Beim Hörbuch trägt Boris Aljinovic maßgeblich mit dazu bei, die Bilder zu transportieren - sehr gelungen! Auf Weckers Homepage gibt es übrigens einiges zu entdecken über New York um 1899 - ein Klick lohnt sich! Wecker schreibt keine Fantasy, sondern es gelingt ihr, die Geschichte um zwei phantastische Wesen so zu verpacken, dass es ein Auswandererroman mit realem Kern sein könnte - faszinierend! Auch wer keine Fantasy mag, sollte trotzdem mal einen Blick in das Buch werfen und ihm eine Chance geben. In Zusammenarbeit zwischen Der Audio Verlag und Lovelybooks erhielt ich das Hörbuch zur Rezension und tat mich schwer damit. Noch vor Jahren hörte ich gerne Bücher, aber jetzt stellte ich fest, dass es nicht mehr mein Medium ist. So kämpfte ich mich durch die sechs CDs, was weder an der Geschichte noch am Sprecher Boris Aljinovic lag, wenngleich er sehr bedächtig liest. Ich fand einfach nicht die Ruhe, die ich mit einem Buch finde. So werde ich mir sicher noch die Printausgabe zulegen. Erschienen auf http://hamburgkocht.blogspot.de/2013/11/jeden-tag-ein-buch-golem-und-dschinn.html
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