Helene Wecker

 4.3 Sterne bei 124 Bewertungen
Autorin von Golem und Dschinn, Golem und Dschinn und weiteren Büchern.
Helene Wecker

Lebenslauf von Helene Wecker

Helene Wecker wuchs in einer kleinen Stadt in der Nähe von Chicago auf. Sie studierte zunächst Anglistik und war anschließend in der Werbebranche tätig. Dies gab sie jedoch bald wieder auf, um in New York Kreatives Schreiben zu studieren. Ihr erfolgreiches Debüt "Golem und Dschinn" wurde 2013 veröffentlicht. Helene Wecker ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie lebt mit ihrer Familie in San Francisco.

Alle Bücher von Helene Wecker

Golem und Dschinn

Golem und Dschinn

 (101)
Erschienen am 20.07.2015
Golem und Dschinn

Golem und Dschinn

 (19)
Erschienen am 07.01.2014
The Golem and the Djinni

The Golem and the Djinni

 (4)
Erschienen am 12.02.2013
The Golem and the Jinni

The Golem and the Jinni

 (0)
Erschienen am 08.07.2014

Neue Rezensionen zu Helene Wecker

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Rezension zu "Golem und Dschinn" von Helene Wecker

Liebe über den Dächern der Stadt
Synapse11vor einem Monat

Wie ein Märchen für Jugend und Erwachsene. Gespickt mit Poesie, Humor, Historie und Philosophie. Eingebettet in eine fabelhafte Liebesgeschichte und gewürzt mit Anekdoten, die zum Nachdenken anregen.
Fazit - ein empfehlenswertes Buch - nicht nur für lange Winterabende. Ich lese selten Fantasyromane - nicht gerade mein Lieblingsgenre - aber es gibt die ganz besonders schönen Fantasyromane, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Dieser gehört dazu und ich bin froh, dass ich ihn entdecken durfte und gelesen habe.
"Also,Fräulein, wenn Ihr Freund da der Sultan ist, dann sind Sie wahrscheinlich eine Sultanine!" (S.400)

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Rezension zu "Golem und Dschinn" von Helene Wecker

Ein modernes Märchen
Leserattvor einem Jahr

"Golem und Dschinn" ist die Geschichte zweier Außenseiter, die auf sehr unterschiedlichen Wegen in das New York des 19. Jahrhunderts gelangen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein - eine ernste, vorsichtige Frau aus Lehm und ein draufgängerischer, rastloser Mann aus Feuer -, doch trotz ihrer Differenzen finden sie zueinander. Dabei ist diese Liebesgeschichte traurig, schwierig und erfrischend unromantisch.
Ich würde die Geschichte nicht als "klassische" Fantasy, sondern als modernes Märchen bezeichnen, in dem es weniger um Magie, Zaubersprüche und Fabelwesen geht, sondern generell darum, anders, fremd, vielleicht gefährlich zu sein und sich in einer unbekannten Umgebung zurechtfinden zu müssen.
Beim Lesen bauen sich durchaus Spannung und Neugierde auf, wie es wohl weitergeht, und man freundet sich mit den beiden so unterschiedlichen Wesen an. Allerdings gibt es gerade im mittleren Teil immer wieder Längen und die Geschichte verliert ein wenig an Dynamik. Das wird im letzten Teil aber wieder gut ausgeglichen.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der eine phantastische, eher ruhige, melancholische aber auch sehr schöne und real wirkende Geschichte lesen möchte.

Ein Wort noch: ich habe die Hardcover-Ausgabe gelesen, die wirklich schön gestaltet ist. Passt zu dieser Geschichte sehr gut!

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Rezension zu "Golem und Dschinn" von Helene Wecker

Ein etwas anderes Buch, sehr zu empfehlen
mesuvor 2 Jahren

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ein Golem und ein Dschinn sind  zwei sehr ungewöhnliche Protagonisten . Es war spannend, schön, traurig, fröhlich- kurzum es hatte alles was ein gutes Buch ausmacht. Ich hoffe es gibt bald noch mehr von der Autorin zu lesen.

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Gespräche aus der Community

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Lasst euch mitnehmen, auf eine magische Reise in die Vergangenheit vor der wunderbaren Kulisse New Yorks zum endenden 19. Jahrhundert. Helene Wecker erzählt in "Golem und Dschinn" eine eindrucksvolle Geschichte mit einem ganz besonderen Flair!

Mehr zum Buch:

New York, 1899: Hier begegnen sich Chava und Ahmad, eine Frau aus Ton und ein Mann aus Feuer, deren Schicksal seit Jahrhunderten unauflöslich miteinander verknüpft ist. Chava ist ein Golem, zum Leben erweckt von einem skrupellosen Rabbi. Sie kann die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen um sich herum spüren. Als ihr Meister stirbt, muss sie sich allein in New York zurechtfinden. Ahmad ist ein Dschinn, der eingeschlossen in einer Kupferflasche auf Umwegen nach Manhattan gelangt. Seine Neugier und seine Leidenschaft sind ihm schon einmal zum Verhängnis geworden. Ihm fällt es schwerer als Chava, sich in das menschliche Leben zu fügen. In einer kalten Winternacht kreuzen sich zufällig die Wege von Chava und Ahmad, von Golem und Dschinn. Sie entdecken ihre Seelenverwandtschaft: In der Welt der Menschen suchen beide nach Liebe und Freundschaft, und ständig schwebt die Gefahr, entdeckt zu werden, über ihnen. Als ein übermächtiger Feind auf den Plan tritt, müssen sie gemeinsam eine schicksalhafte Entscheidung treffen.

--> Leseprobe

Zusammen mit dem Hoffmann und Campe Verlag suchen wir 30 Testleser für diesen großartigen Roman. 10 der Bücher haben wir exklusiv für Blogger reserviert. Wenn ihr einen Blog habt, postet in eurer Bewerbung bitte auch den Link.

Mit euer Antwort auf die folgende Frage könnt ihr euch bis zum  31. Juli 2013 für eines der Bücher bewerben*:

Wenn euch ein Dschinn 3 Wünsche erfüllen würde, was würdet ihr euch von ihm wünschen?

*Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.
Zur Leserunde

Höchste Zeit für eine neue Hör-Runde :). Dieses Mal geht es um Freundschaft. Gespickt mit Magie und Mythologie ist „Golem und Dschinn“ von Helene Wecker unsere Empfehlung für spannende Hörbuchstunden im Sonnenschein – nicht zuletzt dank Boris Aljinovic, der wieder hervorragend liest. Das Hörbuch erscheint zum 1. September.

Zum Inhalt:
„Golem und Dschinn“ spielt im New York Ende des 19. Jahrhunderts. Zwei magische Kreaturen gelangen in das Zentrum der Neuen Welt. Chava ist ein Golem, ein Geschöpf aus Ton – Ahmad ein Wesen aus Feuer, ein Dschinn, der nach tausendjähriger Gefangenschaft endlich aus seiner Flasche darf. Beide irren verloren durch die Straßen der Stadt auf der Suche nach Freundschaft und ihrer eigenen Identität. Als sich ihre Wege kreuzen, entsteht bald eine tiefe Zuneigung. Doch ihr Glück ist bedroht, als ein mächtiger Feind auftaucht, der es auf die übernatürlichen Kräfte der beiden abgesehen hat.

Hier könnt ihr schon mal reinhören:

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Für die neue Hör-Runde verlosen wir unter allen Teilnehmern 10 Hörbücher vor Erscheinungstermin zur Rezension! Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Schickt uns eure Antworten zu folgender Frage:

Wenn ihr einen Golem erschaffen könntet, was müsste dieser für euch tun, und wie sähe er aus?

Schreibt hier Eure kreativen Beiträge bis einschließlich 14.08. ein, die glücklichen Gewinner werden dann direkt am 15.08. von unserer Glücksfee gezogen und benachrichtigt.

Wir freuen uns im Anschluss über eure Rezensionen hier bei lovelybooks und auch auf weiteren Foren wo ihr aktiv seid (auf euren Blogs, bei amazon etc.). Vielen Dank!

Bei Fragen stehen wir euch selbstverständlich wie immer gerne zur Verfügung :).

Liebe Grüße, euer DAV-Team

K
Letzter Beitrag von  Kaoskochvor 5 Jahren
Golem und Dschinn - ein Erdwesen und ein Feuerwesen aus der jüdischen bzw. arabischen Mythologie werden in das New York des Jahres 1899 verschlagen und müssen sich dort unter den Sterblichen behaupten. Chava, der Golem, wird auf Bestellung eines unverheirateten Mannes als ideale Ehefrau aus Lehm gefertigt. Tugendsam und folgsam soll sie sein, intelligent und neugierig. Bis ihr Besitzer, ihr Meister, sie zum Leben erweckt, schläft der Golem. In einer Kiste verstaut, gelangt Chava an Bord eines Auswandererschiff. Ihr Besitzer hält es vor Neugier nicht aus und liest die magische Formel, die Chava zum Leben erweckt. Kurz darauf stirbt der Meister. Chava ist auf sich allein gestellt in New York. Chava ist erschlagen von der Großstadt, von den vielen Menschen, deren Gedanken, Sehnsüchte und Wünsche sie hören kann; eine der Fähigkeiten, die sie verheimlichen muss. Außerdem braucht sie keinen Schlaf und ist enorm stark. Auch das muss sie verheimlichen. Es gelingt der Frau aus Lehm, einen neuen Meister zu finden, einen Rabbi, der ihr dabei hilft, sich unter den Menschen zurecht zu finden, vermittelt ihr eine Stelle in einer Bäckerei und einen Ehemann. Dann Chava begegnet Ahmad, einem Dschinn, der nach tausend Jahren Gefangenschaft aus seiner Flasche befreit wird und sich bei einem Schmied verdingt. Ahmad ist erfüllt von der Sehnsucht nach der syrischen Wüste, versucht aber gleichzeitig, sich in New York zurecht zu finden. Auch er hat magische Fähigkeiten, die er verheimlichen muss. Neben der Schlaflosigkeit ist eine weitere ist die Fähikeit, alle Sprachen sprechen und verstehen zu können. So kann er sich mit Chavas Freundinnen auf Jiddisch unterhalten, ein Umstand, der im Laufe der Geschichte noch bedeutungsvoll werden soll. Anfangs sieht es so aus, als hätten Chava und Ahmad so was wie eine Chance auf ein normales Leben (was auch immer das sein mag). Mit viel Verständnis und Vorsicht nähern sich beide aneinander an, zeigen sich gegenseitig ihre Welt. Ob es ihnen aber wirklich gelingt, sich ein Leben unter Menschen aufzubauen, vielleicht sogar ein gemeinsames Leben, trotz ihrer Gegensätze? Helene Wecker verwebt in ihrem Romanerstling die Handlung im New York des endenden 19. Jahrhunderts mit Ereignissen in der syrischen Wüste vor tausend Jahren. Anfangs verwirrte mich das etwas, aber am Ende fügten sich alle Handlungsstränge auf Wunderbarste zusammen, wie die vielen Fäden, die einen bunten orientalischen Teppich ergeben.Gleichzeitig gleitet sie weder ins Kitschige noch ins Romantische ab - sehr angenehm. Wirklich beeindruckend finde ich die Alltagsschilderungen der Menschen um 1900 in der Lower East Side, dem Teil Manhattans, in dem Menschen aus aller Herren Länder mit Koffern voller Hoffnung auf ein neues, glückliches Leben ankamen und zu Amerikanern wurden. Es gelingt Wecker, die Straßen rund um die Bowery und Little Syria so zu beschreiben, dass ich mich beim Hören des Hörbuches auf dem Weg zur Arbeit unweigerlich fragte, ob ich noch an der Alster bin oder schon am Hudson. Gerüche, Geräusche - alles das versteht Wecker in Wort zu fassen und vor meinem inneren Auge auferstehen zu lassen. Beim Hörbuch trägt Boris Aljinovic maßgeblich mit dazu bei, die Bilder zu transportieren - sehr gelungen! Auf Weckers Homepage gibt es übrigens einiges zu entdecken über New York um 1899 - ein Klick lohnt sich! Wecker schreibt keine Fantasy, sondern es gelingt ihr, die Geschichte um zwei phantastische Wesen so zu verpacken, dass es ein Auswandererroman mit realem Kern sein könnte - faszinierend! Auch wer keine Fantasy mag, sollte trotzdem mal einen Blick in das Buch werfen und ihm eine Chance geben. In Zusammenarbeit zwischen Der Audio Verlag und Lovelybooks erhielt ich das Hörbuch zur Rezension und tat mich schwer damit. Noch vor Jahren hörte ich gerne Bücher, aber jetzt stellte ich fest, dass es nicht mehr mein Medium ist. So kämpfte ich mich durch die sechs CDs, was weder an der Geschichte noch am Sprecher Boris Aljinovic lag, wenngleich er sehr bedächtig liest. Ich fand einfach nicht die Ruhe, die ich mit einem Buch finde. So werde ich mir sicher noch die Printausgabe zulegen. Erschienen auf http://hamburgkocht.blogspot.de/2013/11/jeden-tag-ein-buch-golem-und-dschinn.html
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Community-Statistik

in 279 Bibliotheken

auf 69 Wunschlisten

von 8 Lesern aktuell gelesen

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