Helga Bansch

 4,5 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Maus, Maus, komm heraus, Hexlein und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helga Bansch

Helga Bansch, geboren 1957 in Leoben, Österreich, hat als Volksschullehrerin gearbeitet und lebt heute als freischaffende Künstlerin und Illustratorin in Wien. Eine Auswahl ihrer zahlreichen Auszeichnungen: Illustrationspreis der Stadt Wien 2000, Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2000, Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2001, 1. Preis der Kritikerjury-Design Austria, IBBY Honour List 2004, Kinder- und Jugendliteraturpreis des Landes Steiermark 2004.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Helga Bansch

Cover des Buches Maus, Maus, komm heraus (ISBN: 9783702236380)

Maus, Maus, komm heraus

 (3)
Erschienen am 01.06.2017
Cover des Buches Hexlein (ISBN: 9783702658311)

Hexlein

 (3)
Erschienen am 25.05.2011
Cover des Buches Drei Herren (ISBN: 9783702238629)

Drei Herren

 (2)
Erschienen am 01.06.2020
Cover des Buches Amelie und der Fisch (ISBN: 9783702658465)

Amelie und der Fisch

 (2)
Erschienen am 25.01.2013
Cover des Buches Die Rabenrosa (ISBN: 9783702658748)

Die Rabenrosa

 (2)
Erschienen am 01.01.2015
Cover des Buches Der PUPU (ISBN: 9783702659516)

Der PUPU

 (2)
Erschienen am 01.02.2021
Cover des Buches Was macht die Maus? (ISBN: 9783702234850)

Was macht die Maus?

 (2)
Erschienen am 01.09.2015
Cover des Buches Achtung Ziesel! (ISBN: 9783702659097)

Achtung Ziesel!

 (1)
Erschienen am 13.02.2017

Neue Rezensionen zu Helga Bansch

Cover des Buches Der PUPU (ISBN: 9783702659516)Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Der PUPU" von Helga Bansch

Streiten um unnützes Zeug, sehr humorvoll
Gwhynwhyfarvor einem Monat

Ziegen und Schafe wohnen in Eintracht in einem versteckten Tal. Sie haben viele Gemeinsamkeiten, wie die Liebe zum Gras und Vogelgesang und ihre Angst vorm Wolf. Doch eines Tages liegt ein Ding auf der Wiese. Niemand weiß, was es ist und wozu es gut ist, und so nennen sie es PUPU. Mit dem Pupu kann man nichts machen, also ehren sie das Ding mit Blumen, die Schafe mit Veilchen, die die Ziegen wegfressen und Gänseblümchen hinlegen – die wiederum von den Schafen aufgefressen werden usw. Natürlich gibt es bald Ärger, Ziegen und Schafe werden sich spinnefeind, der PUPU wird im Kampf zerrissen, und so geht jede Herde mit dem halben PUPU seinen Weg. Wobei noch nicht geklärt ist, wer die bessere Hälfte besitzt. Als der Winter einbricht, besinnen sich alle wieder darauf, welche Vorteile das gemeinsame Leben für alle hatte. Sie rücken zusammen und der PUPU ist vergessen, bis im Frühjahr eine Ziege einen halben PUPU auf der Wiese entdeckt. Hammel und Bock stürmen gleichzeitig los, um ihn zu erwischen. Doch eine alte Ziege schleudert den PUPU geistesgegenwärtig in die Schlucht. Was soll man mit diesem nutzlosen  PUPU?


 Was ist denn eigentlich ein PUPU? Darüber kann man diskutieren, sich vorstellen, was dieses Ding nun wirklich sei? Man könnte ihn malen. Eins steht fest: Der PUPU ist ein nutzloses Ding. Immerhin kann man sich wundervoll darum streiten. Es geht zu wie in der Geschichte, in der in Afrika eine leere Colaflasche aus einem Flugzeug geworfen wird und ein ganzes Dorf sich in den Haaren liegt – oder man denke an den Kosakenzipfel von Loriot ... Wem gehört es, wer darf es betreuen, und wer hat die bessere Hälfte abbekommen, die schönere, die größere ... Menschen haben die Eigenart, sich messen zu müssen, besitzen zu wollen, und Neid auf andere ist das Ergebnis. Und dann schlägt das Leben solche Kapriolen, dass man sich über völlig sinnloses Zeug streitet, über Ideologien – und dabei vergisst, dass sie Gemeinsamkeiten wesentlich überwiegen. Ob es um sinnvolles Teilen von Ressourcen, kuscheln, oder Wesensverwandtschaft in der Kultur geht, oder etwa Gefahrenabwehr gegen den gemeinsamen Feind – so ein kleiner  PUPU kann alles zunichtemachen. Die alte Ziege ist weise: Weg mit dem PUPU, der nichts taugt und nur Ärger bringt. Vielleicht sollten wir auch mal unsere PUPUs in die Schlucht schmeißen.


Helga Busch hat hier eine nette Geschichte konzipiert, die der Phantasie freien Raum gibt. Mit Zeichenstiften und Acrylfarben hat sie dazu farbenprächtige Grafiken in Naturtönen entworfen, die sehr humorig gestaltet sind. Die Altersempfehlung ab 3 Jahren vom Jungbrunnen Verlag geht für mich in Ordnung.



Helga Bansch wurde 1957 in Leoben in der Steiermark geboren. Nach der Matura besuchte sie die Pädagogische Akademie in Graz, wo sie eine Ausbildung zur Volksschullehrerin absolvierte. Ab 1978 arbeitete sie als Volksschullehrerin in Weixelbaum in der Südsteiermark. Im Rahmen einer Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin arbeitete sie mit verhaltensauffälligen Kindern und entdeckte das Malen als Ausdrucksmittel. Seither malt sie Bilder mit Acryl auf Karton oder Leinwand, illustriert Kinderbücher, macht Puppen, Marionetten und Objekte aus Sandstein, Ton und Papiermaché. Sie lebt und arbeitet in Wien.

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Cover des Buches Der PUPU (ISBN: 9783702659516)B

Rezension zu "Der PUPU" von Helga Bansch

Toll illustriertes Buch über Freundschaft, die durch Materielles zu zerbrechen droht!
Buchzwergerlvor 2 Monaten

Kennt ihr ein Pupu? Nicht? Ich auch nicht!

Aber genau darum streiten sich die Ziegen und die Schafe, die davor gemeinsam auf einer Wiese lebten und sich gut leiden konnten, ja, sogar befreundet sind. 

Eines Tages wird das seltsame Ding, das Pupu, entdeckt und alle sind ganz aufgeregt und fasziniert.

Jeden Tag wird das hübsche Pupu-Dingsbums sowohl von den Schafen als auch Ziegen besucht, behutsam abgeleckt und mit Blumen geschmückt. Den Schafen passen jedoch die Blumen der Ziegen nicht und umgekehrt. Der Streit beginnt und der Hammel und der Ziegenbock reißen das Pupu letztlich mitten entzwei. Die Schafe und Ziegen sprechen daraufhin bis in den Winter hinein kein Wort miteinander. Als dann der Winter schneidend kalt wird und der Wolf bedrohlich jault, rutschen die Tiere wieder zusammen und überwinden ihre Feindseligkeit. 

Im Frühjahr werden die zwei Hälften des Pupu jedoch wieder entdeckt! Fängt nun alles wieder von vorne an? Lest nach!


Es ist ein wunderbar geschriebenes und illustriertes Buch der österreichischen Illustratorin und Autorin Helga Bansch aus dem Jungbrunnen Verlag über Freundschaft und wie zerbrechlich letztere sein kann, misst man etwas Materiellem zu hohe Bedeutung bei. Es erinnert mich im Inhalt sehr an „Meins, nein, meins“ von Norbert Landa. Auch bei „Der Pupu“ siegt letztlich die Freundschaft, da man erkennt dass diese viel höhere Werte besitzt. P.S. Man erfährt bis zum Ende des Buches nich, was dieser Pupu eigentlich ist 🤷‍♀️😂

Ab 3 Jahren ist dieses Buch empfehlenswert und genau in diesem Alter sind Streitigkeiten über bestimmte (Spiel)Sachen bekanntlich ja an der Tagesordnung...

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Cover des Buches Drei Herren (ISBN: 9783702238629)KathrinEimlers avatar

Rezension zu "Drei Herren" von Helga Bansch

Wer ist arm? Wer ist reich? - Eine interessante Frage...
KathrinEimlervor 9 Monaten

Als ich dieses Bilderbuch von Helga Bansch zum ersten Mal las, dachte ich „Aha – und jetzt?“ Doch auf den zweiten Blick hat das Buch so viel mehr! 

Drei Herren treffen sich im Park und reden über dies und das. Auch andere drei Herren treffen sich und reden über dies und das. Die Lebenswelten der Männer könnte nicht unterschiedlicher sein. Zum Schluss stellt sich die Frage: Wer ist arm und wer ist reich? Reich an Geld – das weiß man ganz schnell, aber ist das der wahre Reichtum? 

Ein wunderbares Buch, um mit Kindern zu philosophieren! 


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