Helga Glaesener

 4 Sterne bei 505 Bewertungen
Autorin von Die Safranhändlerin, Die Hexe und der Leichendieb und weiteren Büchern.
Helga Glaesener

Lebenslauf von Helga Glaesener

Helga Glaesener wurde im November 1955 in Oldenburg, Niedersachsen als eines von sechs Geschwistern geboren. Nach dem Abitur studierte sie ab 1975 Mathematik und Informatik. Mit dem Schreiben begann sie erst nach ihrem Umzug nach Ostfriesland 1989 und veröffentlichte ihr Debüt »Die Safranhändlerin« nach einigen Rückschlägen mit vorangegangenen Manuskripten 1996. Ihr Werk umfasst sowohl historische Romane, als auch Kriminalromane und Fantasyromane. Seit 2009 schreibt sie unter dem Pseudonym »Tomke Schriever« Kriminalromane. Seit 2010 lebt sie zusammen mit ihrem Mann und fünf Kindern wieder in Oldenburg.

Neue Bücher

Das Seehospital

Erscheint am 19.02.2019 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Die Tote im Fechtsaal

 (23)
Neu erschienen am 21.09.2018 als Hardcover bei List Verlag.

Alle Bücher von Helga Glaesener

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Die Safranhändlerin

Die Safranhändlerin

 (76)
Erschienen am 01.06.2009
Die Hexe und der Leichendieb

Die Hexe und der Leichendieb

 (67)
Erschienen am 10.08.2012
Die Vergolderin

Die Vergolderin

 (43)
Erschienen am 09.11.2012
Die Rechenkünstlerin

Die Rechenkünstlerin

 (41)
Erschienen am 01.09.1998
Wespensommer

Wespensommer

 (30)
Erschienen am 01.12.2007
Die Tote im Fechtsaal

Die Tote im Fechtsaal

 (23)
Erschienen am 21.09.2018
Die Beutelschneiderin

Die Beutelschneiderin

 (24)
Erschienen am 15.07.2016
Der schwarze Skarabäus

Der schwarze Skarabäus

 (27)
Erschienen am 01.01.2006

Neue Rezensionen zu Helga Glaesener

Neu
Athene100776s avatar

Rezension zu "Die Tote im Fechtsaal" von Helga Glaesener

Dresden im 19.Jahrhundert
Athene100776vor 9 Tagen

Annie führt eine Fechtschule, um ihre Tochter und sich selber über Wasser zu halten. Sie leben nicht gerade gut davon und dazu kommt noch, dass man im 19.Jahrhundert mit so einer "seltsamen" Frau nicht gerne gesehen wird. Doch dann stirbt eine ihrer Schülerinnen und schnell fällt der Verdacht auf Annie.



Die Autorin hat ein Gespür dafür, dem Leser eine spannende Geschichte zu präsentieren. Von Beginn an war ich von der Handlung gefesselt , was neben dem Schreibstil auch an der aufgebauten Spannung lag, die die Autorin scheinbar mühelos halten konnte.

Die Charaktere sind bildlich und realistisch beschrieben, schnell hatte ich meine Lieblingscharaktere auserkoren , da brachte eine Wandlung mein ganzes Denken zum einstürzen. Diese Wandlungen und Veränderungen trugen dazu bei, das der Krimi für mich nicht langweilig wurde und ich mit meinen eigenen Gedanken immer wieder bei Null anfangen musste.

Die Handlung an sich ist in sich schlüssig und zum Ende hin völlig logisch und klar durchdacht.

Gerne hätte ich noch mehr über verschiedene Situationen aus dieser zeit und dem Umfeld von Annie erfahren, doch das hätte sicher de Rahmen des Buches überspannt. 

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PMelittaMs avatar

Rezension zu "Die Tote im Fechtsaal" von Helga Glaesener

Historischer Kriminalroman mit Schwächen
PMelittaMvor 20 Tagen

Dresden 1869: Annie Troll verdient den Lebensunterhalt für sich und ihre zwölfjährige Tochter Jette indem sie Fechtunterricht für Frauen erteilt. Die beiden kommen mehr schlecht als recht über die Runden, die Schutzgeldforderungen, die Casimir Schmitt an sie richtet, kann sie nicht nachkommen, was sie diesem auch sehr deutlich macht, leider, denn damit bringt sie nicht nur sich sondern auch Jette in Gefahr. Als sie dann noch eine ihrer Schülerinnen tot im Fechtsaal findet, ist sie auch noch mordverdächtig. In ihrer Not wendet sie sich an Daniel Raabe, Dresdens erstem Privatdetektiv.

Aber auch der hat es nicht leicht. Der ehemalige Staatsanwalt hat vor drei Jahren bei einem Brand Frau und Kind verloren, und galt als möglicher Brandstifter. Überzeugt von der neuen Fingerabdruck-Methode, nimmt er mit Elan die Ermittlungen in Annie Trolls Fall auf.

Überraschend für mich entpuppte sich der historische Roman über eine Fechtlehrerin, den ich erwartet hatte, als historischer Krimi, der das Fechten ein bisschen an den Rand drückt, schade eigentlich, ich hatte mir mehr Szenen gewünscht, die das Fechten, Annies Unterricht und ihre Schülerinnen betreffen. Aber: Auch der Krimipart ist interessant, bietet Spannung und die Möglichkeit zum Mitraten.

Die beiden Protagonisten waren mir schnell sympathisch, vor allem Annie, aus eher schlechten sozialen Verhältnissen, muss sie ihr Kind alleine großziehen, und ist patent und selbstbewusst genug, um auch noch ein eigenes Gewerbe auf die Beine zu stellen. Sie kann anpacken und lässt sich so schnell nicht unterkriegen, hat aber mit ihrer Tochter eine klare Schwachstelle, die andere ausnutzen. Daniel Raabe dagegen ist vermögend, trägt aber ein Trauma mit sich herum. Er ist ein guter Spürhund, der seine Spur nicht so schnell aufgibt.

Erzählt wird aus beiden Perspektiven, sehr gut gefällt mir, dass die Autorin sowohl Annie als auch Daniel ihre jeweils eigene Sprache gibt. Die beiden zusammen ergeben ein gutes Paar, das womöglich noch einmal einen Fall zu lösen bekommt, denn das Ende des Romans ist relativ offen, eine Fortsetzung ganz sicher angedacht.

Trotzdem ist der aktuelle Fall der ermordeten Fechtschülerin natürlich aufgelöst. Mir wurde der Täter ein bisschen zu sehr aus dem Ärmel geschüttelt, andererseits konnte man mit Nachdenken schon darauf kommen, dass er es sein muss. Die Auflösung wird gelungen inszeniert, da könnte sich Hercule Poirot noch eine Scheibe abschneiden.


Was mich persönlich sehr gestört hat, ist die Storyline um Casimir Schmitt, in meinen Augen unnötig für die Geschichte, unnötig blutig und unnötig spannungsheischend. Auf mich wirkte es aufgesetzt und als ob die Geschichte noch ein bisschen verlängert werden musste. Mir hat das die Freude am Roman leider ein Stück weit kaputt gemacht. Auch ein bisschen mehr Zeit- und Lokalkolorit hätte ich mir gewünscht.

Leider konnte mich die Autorin mit diesem Roman nicht so überzeugen wie mit anderen Romanen, die ich von ihr kenne. Dennoch würde ich gerne eine Fortsetzung des Romans lesen und Annie Troll sowie Daniel Raabe wiedertreffen. Von mir gibt es gute 3 Sterne, und eine Empfehlung für Freunde historischer Krimis, die sich an meinen Kritikpunkten nicht stören.

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kimsbookworlds avatar

Rezension zu "Die Tote im Fechtsaal" von Helga Glaesener

Interessant und fesselnd
kimsbookworldvor einem Monat

Cover:
Das Cover gefällt mir. Es wurde sehr historisch gehalten und passt damit zur Geschichte.

Meine Meinung:
Man kommt gut in die Handlung rein, da die Autorin einen sehr flüssigen und spannenden Schreibstil hat. Gut finde ich, wie die Autorin die damalige Zeit darstellt und die Verhältnisse dort aufzeigt, was die Geschichte noch interessanter macht.
Die Geschichte ist mit viel Spannung und unerwarteten Wendungen geschrieben.
Ihre Protagonisten beschreibt sie lebensnah, weshalb ich mich gut in sie hineinversetzen konnte.
Die Orte wurden ebenfalls gut beschrieben.
Mir fiel es schwer, dass Buch aus der Hand zu legen.

Fazit:
Ein historischer Roman, den ich gerne weiterempfehle.
Besonders gut hat mir das ‘Hintergrundwissen‘ an die damalige Zeit gefallen, hier merkt man, dass die Autorin sich Gedanken gemacht hat.

4,5/5

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Gespräche aus der Community

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Glaeseners avatar
Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

die Tote im Fechtsaal hat das Licht der Welt erblickt, und wie immer bin ich gespannt auf eure Reaktionen. 
Annie Troll ist Fechtlehrerin, die erste in Deutschland, mit einer verwegenen Tochter, bedauerlichen Geldnöten und einem gesunden Misstrauen gegenüber Jedermann. Dann haben wir noch den ehemaligen Juristen und jetzigen Detektiv Daniel Raabe, den sie engagiert, um sie vom Mordvorwurf zu befreien. Außerdem einen klugen Kriminalinspektor, der beide für Mörder hält. Einen Zwerg mit trauriger Vergangenheit und grausamen Vorlieben. Und eine Freimaurerloge, in der seltsame Dinge geschehen.

Wie immer werden die 15 Buchexemplare, die der Verlag gestiftet hat (Danke dafür!) verlost und anschließend zugeschickt. Wer mag, erhält auch eine Widmung dazu.

Eure Helga
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Letzter Beitrag von  Glaesenervor einem Monat
Schön, dass du wieder gesund bist. Und danke für die Rezi!
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Liebe Lovelybooks-Freunde und -Freundinnen, ich lade euch zum gemeinsamen Schmökern ein. Mit Aliz trefft ihr eine Frau, die ihre Kinder mit einer illegalen Poststrecke durchbringt - was vortrefflich läuft, denn sie ist eine liebenswürdige und geschickte Schwindlerin. Aber dann wird sie in die Intrigen einer alten Fürstin und Mörderin verwickelt. Denn um einen ihrer Söhne gibt es ein düsteres Geheimnis. 
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Nürnberg, 1522: Liebe History-Fans, bei der Beutelschneiderin trefft ihr auf die Diebin Cressi, die eine glänzende Zukunft als Besitzerin einer Garküche plant. Für den Kauf des Gefährts braucht es aber noch einen letzten Coup. Und da wird sie erwischt. Ihr Glück, dass  der Theologiescholar David vor Gericht sein weiches Herz entdeckt ...
Der Verlag spendiert für die Leserunde 20 Exemplare, die ab sofort verlost werden. Anmeldeschluss für die Verlosung ist der 22.März.  Ich werde jeden Abend hier hineinschauen und freue ich auf Fragen, Kommentare und und und ...
AddictedToBookss avatar
Letzter Beitrag von  AddictedToBooksvor 4 Jahren
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Zusätzliche Informationen

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