Helga Glaesener Die Beutelschneiderin

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Inhaltsangabe zu „Die Beutelschneiderin“ von Helga Glaesener

Nürnberg, 1522: Die Gaunerin Cressi Nabholz kennt jeden Trick. Als Junge verkleidet, stiehlt sie sich munter durch Nürnbergs Gassen und träumt doch von einem besseren Leben. Bis man sie auf frischer Tat ertappt. Bei der Gerichtsverhandlung wird der junge Geistliche David auf Cressi aufmerksam. Er fasst sich ein Herz und rettet sie durch eine Lüge. Von diesem Tag an kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Ihr Schicksal scheint auf verhängnisvolle Weise miteinander verwoben zu sein …

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  • Die Beutelschneiderin

    Die Beutelschneiderin
    Themistokeles

    Themistokeles

    13. December 2016 um 10:00

    Für alle, die den Titel eventuell ein bisschen verwirrend finden, da sie dem mittelalterlichen Sprachgebrauch nicht so nahe stehen, es handelt sich bei einer Beutelschneiderin bzw. einem Beutelschneider um einen Taschendieb, nicht um eine Person, die Beutel schneidert.Was mir sehr gefallen hat, ist diese Kombination aus Krimi und historischem Roman, die sich in diesem Buch bietet, da ich selbst einfach sehr gern Krimis lese und zudem auch noch die Geschichte interessant finde. Dabei ist es hier einfach zu gut kombiniert, dass man einen großen Spannungsbogen über das Buch hinweg hat und die Dinge, die noch so alle rund um die titelgebende Beutelschneiderin Cressi und den Geistlichen David, der ihr zur Rettung wird, geschieht und zudem viel zu den Missständen und allgemeinen Begebenheiten dieser Zeit erfährt. Gerade auch die Zeit um 1522, während der Bauernkriege ist eine, von der ich bisher seltener gelesen habe, bzw. bei der nie so direkt darauf hingewiesen wurde, die ich aber auch sehr spannend von der allgemeinen Ausgangslage her empfinde. Von daher hat das Buch einfach schon viele Punkte, die es für mich sehr interessant und auch spannend machen.Zudem lebt die Geschichte auch einfach davon, dass Cressi und David zwar zwei sehr unterschiedliche, mir aber sympathische Charaktere sind. Vor allen Dingen auch Cressi ist einfach sehr authentisch. Ich kann einfach alle ihre Handlungen und Gedankengänge so gut nachvollziehen und wenn man bedenkt, wei schwer das Leben damals teilweise ist und was ihr so alles widerfährt, muss man schon sagen, dass sie auch ein Charakter ist, den man ziemlich bewundern kann.Für mich ein wirklich gelungener Roman, der beim Lesen viel Spaß macht, bei dem man noch einiges über die Zeit um 1522 rund um Nürnberg lernen kann und der zudem wirklich spannend ist und auch, wenn man sich manchmal ein wenig wundert, was für Handlungen mancher Charakter da durchführt, da man zunächst den Sinn und Zweck nicht direkt erkennen kann, macht am Ende alles Sinn, ist logisch nachvollziehbar und man lernt immer mehr zu verstehen, welche Motive hinter einzelnen Handlungen stehen.

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  • Leserunde zu "Die Beutelschneiderin" von Helga Glaesener

    Die Beutelschneiderin
    Glaesener

    Glaesener

    Nürnberg, 1522: Liebe History-Fans, bei der Beutelschneiderin trefft ihr auf die Diebin Cressi, die eine glänzende Zukunft als Besitzerin einer Garküche plant. Für den Kauf des Gefährts braucht es aber noch einen letzten Coup. Und da wird sie erwischt. Ihr Glück, dass  der Theologiescholar David vor Gericht sein weiches Herz entdeckt ... Der Verlag spendiert für die Leserunde 20 Exemplare, die ab sofort verlost werden. Anmeldeschluss für die Verlosung ist der 22.März.  Ich werde jeden Abend hier hineinschauen und freue ich auf Fragen, Kommentare und und und ...

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  • Die Diebin und der Geistliche

    Die Beutelschneiderin
    Buchgeborene

    Buchgeborene

    26. May 2015 um 10:58

    "Leute wie ich kommen in großen Geschichten nicht vor. Und das ist auch gut so, weil es sich in den Winkeln nämlich sicherer leben lässt." "Das hier eben war aber kein Winkel, Cressi. Und mach dir nichts vor: Du bist für Winkel gar nicht geschaffen.(..)" (S. 421) Die GeschichteNürnberg 1522: Cressi wächst in ärmsten Verhältnissen als Diebin auf. Utz, der zu allem einen weisen Spruch auf den Lippen hat, ist ihr einziger Freund. Und dann ist da noch David. Er soll Geistlicher werden. Seine Mutter ist ins Kloster gegangen. Dort ist sie sicher vor ihrer Vergangenheit. Matheß, Davids bester Freund, macht sich bereit für die Bauernaufstände, wenn es sein muss auch gegen David, dessen Familie das Land gehört. Doch das alles wird sich mit nur einer schicksalhaften Begegnung ändern. Meine Meinung: Ich habe als Jugendliche Bücher wie die "Safranhändlerin" verschlungen, doch dann hatte ich plötzlich kein Interesse mehr an historischen Romanen. Diesen Roman wollte ich unbedingt lesen, um zu sehen ob Frau Glaesner meine Begeisterung wieder entfachen kann. Und was soll ich sagen? Dieser Roman hat mich begeistert. Ich hing an den Seiten und wollte dringend wissen, wer der Täter ist. Cressi habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie ist pfiffig, frech und charmant. Die Zeit wurde gut eingefangen. Ich habe einiges gelernt.Typisch Helga Glaesner werden hier auf charmante Weise 3 Genres miteinander verwoben. Krimi , Historienroman, Liebesroman. Das Buch liest sich leicht und schnell. Doch so schnell will man gar nicht lesen, denn dann wäre man ja schon fertig mit dem Buch. Die Protagonisten sind liebenswürdig gezeichnet, ihre Antagonisten sind nicht auffallend. Obwohl man schnell einen Täter hat, wird dieses Gefühl immer wieder in Frage gestellt. Und am Schluss ist alles ganz anders, oder? Fazit: Wer "Die Safranhändlerin" mochte, der wird dieses Buch auch verschlingen. Der Leser sollte keinen typischen Krimi erwarten, vllt noch nicht einmal einen typischen Historienroman. Stattdessen erwartet den Leser ein spannendes Abenteuer, welches erfrischend anders ist. 0,5 + <3 + 1 + 1 + * + 1 + () + 0,5 + 0,5 + 0 = 4,5* <3

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  • Großartiger historischer Krimi!

    Die Beutelschneiderin
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    25. May 2015 um 09:34

    "Die Beutelschneiderin" ist ein absolut lesenswerter historischer Krimi, in dem die Leser in die Zeit des Bauernkrieges entführt wird. Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen, das Buch lässt sich flüssig in einem Rutsch weg lesen, der stets straff gespannte Spannungsbogen tut sein übriges.  Es gibt zwar diverse Irrungen und Wirrungen, oft wird erst viele Seiten später klar, was der jeweilige Charakter mit seinen Handlungen bezweckt hat aber gerade diese unheimliche Spannung, das mit rätseln als Leser machen dieses Buch zu etwas besonderem. Hier ist nichts vorhersehbar - doch ist stets ein roter Faden erkennbar.  Die Protagonistin Cressi ist unsagbar authentisch - in ihren Handlungen schlüssig und nachvollziehbar und dabei großartig sympathisch. Ihr widerfahren ebenso grauenvolle, wie wunderbare Dinge, ich habe mit ihr gelacht und geweint, gebangt, gehasst, geliebt, wurde verraten, habe ihren Stolz bewundert und mit ihr gelernt, Vorurteile fallen und sich auf Neues einzulassen.... Auch die Nebencharakter sind wundervoll ausgearbeitet und passen vollständig ins Gesamtbild. Besonders gefallen hat mir der historische Aspekt - hier wurde ganz nebenbei Aufklärung über die Missstände zu dieser Zeit betrieben, die ich als äußerst lehrreich empfand. Die Einblicke, die durch die Autorin ins damalige Leben der Menschen gewährt werden sind derart bildlich beschrieben, dass beim Lesen quasi ein innerer Film abläuft - absolut toll! "Die Beutelschneiderin" ist in meinen Augen einer der besten historischen Krimis, die ich je gelesen habe und ich empfehle es vorbehaltlos allen Fans dieses Genres. 

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  • Rezension zu "Die Beutelschneiderin" von Helga Glaesener

    Die Beutelschneiderin
    dorli

    dorli

    20. May 2015 um 07:22

    Nürnberg 1522. Cressi Nabholz ist bei dem Gauner Utz aufgewachsen und hat sein Handwerk gelernt. Nach einem misslungenen Einbruch in das Lager eines reichen Kaufmannes sitzt Cressi im Gefängnis und wartet auf ihren Prozess. Während der Verhandlung bekommt sie unerwartet Unterstützung: David Fuchs von Bimbach belügt den Richter, rettet ihr damit das Leben und bewahrt sie vor Verstümmelung, indem er sie zu seiner Mutter Anna ins Kloster Sonnefeld bringt. Hier fühlt sich das Mädchen wider Erwarten wohl, sie lernt sogar lesen, schreiben und rechnen. Doch dann gibt es Streit, ein Mord geschieht und Cressi büxt aus… David ist mit seiner derzeitigen Situation unzufrieden. Der Theologiestudent hasst die langweiligen Stunden an der Universität. Er möchte sich um seinen Gutshof kümmern, der zurzeit mehr schlecht als recht von seinem Vetter Ewalt verwaltet wird. Doch finanzielle Schwierigkeiten zwingen David in ein kirchliches Amt, nur die damit verbundenen Einkünfte können das Gut vor dem endgültigen Verkauf retten. Er entschließt sich trotzdem, die geistliche Laufbahn aufzugeben – kurz darauf verschwindet er spurlos… In ihrem historischen Roman „Die Beutelschneiderin“ entführt Helga Glaesener den Leser in die Zeit des Deutschen Bauernkrieges und wartet mit einer spannenden, schwungvoll erzählten Geschichte auf - schnell war ich mittendrin in einer Welt aus Lug und Trug, aus Missgunst, Verrat und Mord. Helga Glaesener geht auf die Missstände der Zeit ein. Die Schwierigkeiten der Landbevölkerung, die wirtschaftliche Not und das soziale Elend, die Unruhen und Aufstände, alles ist ein Thema, bleibt aber meist im Hintergrund. Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen Cressi, die stiehlt, lügt und betrügt, um zu überleben und deren großes Ziel es ist, irgendwann einmal auf ehrliche Weise ihr Brot zu verdienen - und David, der seine Aufgabe darin sieht, das Gut Bimbach zu bewirtschaften und in die Höhe zu bringen, auch wenn ihm von unbekannter Seite immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Das Schicksal der beiden ist eng miteinander verbunden, ihre Wege kreuzen sich immer wieder - Helga Glaesener schildert die Ereignisse rund um Cressi und David lebhaft und farbenfroh, es hat mir großen Spaß gemacht, die beiden durch diese für sie aufregende und gefährliche Zeit zu begleiten. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin ihre Protagonisten auch Fehler machen lässt – die Figuren bleiben dadurch natürlich und glaubwürdig. Besonders Cressis Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Sie ist nicht nur neugierig und saugt alles Wissenswerte auf, sie ist auch in der Lage, das Gelernte genau zu durchdenken und entsprechend für sich zu nutzen. Sie wächst mit den Aufgaben und Erlebnissen, bleibt aber dennoch ein Kind ihrer Zeit und behält zum Beispiel den allgegenwärtigen Aberglauben bei. Auch alle anderen Akteure werden interessant und facettereich dargestellt. Utz, der Cressi rettet und beschützt. Anna, die sich ohne Vorurteile um Cressi kümmert. Der impulsive Matheß. Der selbstgefällige Ewalt. Und noch viele gute und auch böse Zeitgenossen mehr. Selbst kleine Nebenfiguren wirken dabei nicht oberflächlich, sondern bereichern die Szenerie außerordentlich. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss fesselnd, die mit Überraschungen gespickte Handlung lässt zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Ein großartiger historischer Roman, der mir spannende Lesestunden beschert hat.

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  • Kluges mittelalterliches Abenteuer mit viel Spannung und schicksalhaften Wendungen

    Die Beutelschneiderin
    DonnaVivi

    DonnaVivi

    Verbrechen oder Überlebenskampf? Das Leben der weiblichen Hauptperson, Cressi, in „Die Beutelschneiderin“ besteht aus Stehlen und Betrug. Dennoch ist ihr Handeln verständlich, da sie als Waisenkind und Gesetzlose in der erbarmungslosen mittelalterlichen Welt keine andere Möglichkeit hat, sich durchzuschlagen. Ob ihre Taten oder deren Konsequenzen: Für sie geht es dabei immer um Leben oder Tod. Cressi ist ein Straßenkind, ihr droht nach einer Festnahme ein furchtbares Schicksal. Glücklicherweise gibt es noch David, den Gutsherren, der zwar gegen sie als Diebin vor Gericht aussagen soll, dennoch kommt alles anders, als erwartet. Cressis Abenteuer inmitten der deutschen Reformationsbewegung sind gewiss ungewöhnlich und allein die Tatsache, dass es sich um eine junge Frau in der Hauptrolle handelt, macht diese Geschichte interessant. Schließlich hatten die Frauen damals nicht viel zu melden. Die Beutelschneiderin anscheindend schon. Die Wandlung der Hauptfigur aus ihrem kindisch-naiven Dasein zu einer anständigen, gebildeten jungen Dame (zu einer „ehrbaren“ Person), die es mit einem edlen Herren aufnehmen kann, ist bemerkenswert. Ebenso gut geformt ist Davids Charakter, der sich von der lähmenden Akzeptanz seines Schicksals befreit und zum selbstbewussten Anführer heranwächst. Die mittelalterliche Umgebung ist reich an authentischen Details, die Beschreibungen des Stadt- beziehungsweise Landlebens überzeugen mit bildlich-emotionalen Szenen, selbst die Geruchsorgane werden mit einbezogen, während die Schauplätze des Romans dargestellt werden. Die politischen Hintergründe beherrschen glücklicherweise nicht die Ereignisse. Im Vordergrund steht immer das Menschliche und so bleibt die Geschichte schwungvoll und abenteuerlich. Zwischen Hoffnung und Aussichtslosigkeit, gesellschaftlicher Vorbestimmung und Gesetzlosigkeit, Intrigen und Nächstenliebe bleibt noch genug Raum für kluge, zukunftsweisende Gedankengänge über Gott und die Kirche. Alles in allem ist „Die Beutelschneiderin“ ein spannender, ereignisreicher historischer Roman mit vielen Überraschungen und emotional mitreißenden Episoden.

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    • 2
    wandablue

    wandablue

    02. May 2015 um 10:18
  • Leicht zu lesender historischer Unterhaltungsroman

    Die Beutelschneiderin
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Nürnberg, 1522: Die schlaue Cressi Nabholz will als Gaunerin hoch hinaus. Doch sie wird verraten und zur Verstümmelung durch den Henker verurteilt. Der junge Geistliche David rettet sie in letzter Minute. Er steckt Cressi zur Besserung in ein Kloster. So will er auch seine eigenen Gefühle für sie im Zaum halten. Doch schon bald flieht die temperamentvolle Frau und taucht in Würzburg unter. Ihr Herz schlägt hoch, als sie dort wieder auf David trifft. Diesmal schickt er sie nicht weg, sondern bietet ihr Arbeit auf seinem Gut an. Aber irgendetwas stimmt nicht. David wird überfallen und verschwindet kurz darauf spurlos. Auf der Suche nach ihm begibt sich Cressi erneut in die Unterwelt. So besagt es die Kurzbeschreibung und irgendwie führt die hier ziemlich in die Irre. Denn "Die Beutelschneiderin" ist keine bloße Liebesgeschichte, sondern daneben noch ein wenig Krimi und ein wenig mehr ein Blick zu den Bauernaufständen und schwarzen Schafen in der Kirchenhierarchie. Autorin Helga Glaesener hat hier einen Roman erschaffen, bei dem mir die Protagonisten innerhalb kurzer Zeit sehr ans Herz wuchsen. Der Schreibstil ist herrlich flüssig und ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es einfach wunderbar spannend war, mitzuerleben, was aus Cressi, David und den vielen liebevoll gezeichneten Nebencharakteren so wird. Toll fand ich auch den Blick auf die Situation der Bauern zur damaligen Zeit, der hier eingewoben ist. Und wer hinter den Attentaten steckt und woher die Schulden......aber das lesen Sie am besten selbst! Eine kleine Schwachstelle war für mich nur ein fehlendes Glossar - einige Begriffe erklären sich zwar von selbst, andere leider nicht. Die waren zwar nicht wirklich wichtig - haben mich aber dennoch zu Google greifen lassen, weil ich einfach neugierig bin. Außerdem verläuft eine Nebenhandlung im Sand - auch die ist nicht von essentieller Bedeutung, hätte mich aber interessiert. Leseempfehlung für alle, die historische Unterhaltungsromane schätzen!

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    • 2
  • Die Beutelschneiderin

    Die Beutelschneiderin
    Gelinde

    Gelinde

    25. April 2015 um 20:05

    Die Beutelschneiderin, von Helga Glaesener Cover: Ein Cover das sofort auf einen historischen Roman hin weißt. Inhalt: Nürnberg 1522: Die kleine Gaunerin Cressi Nabholz stiehlt, als Junge verkleidet, munter in Nürnbergs Gassen und träumt doch von einem besseren Leben. Als man sie auf frischer Tat ertappt und vor Gericht gestellt wird, fasst sich der junge Geistliche David ein Herz und rettet Cressi durch eine Lüge. Von diesem Tag an scheint das Schicksal sie aneinander zu ketten, denn immer wieder kreuzen sich ihre Wege. Werden sie ihre gemeinsame Bestimmung finden? Meine Meinung: Ein sehr schöner historischer Roman. Die Zeit ist sehr gut recherchiert und im Roman wunderbar wiedergegeben. Ohne zu ausschweifend zu werden, wird genau im richtigen Maße mit den nötigen Details das Leben der damaligen Zeit bildlich dargestellt. Die Personen sind sehr gut charakterisiert und auch die Dialoge und die Sprechweise sind sehr real und der damaligen Zeit angepasst. Cressi, die kleine Gaunerin, wächst einem sofort ans Herz und auch noch als junge Frau, möchte man sie beschützen und freut sich doch über ihren Mut und ihre Portion an Draufgängertum und Durchsetzungsvermögen. Auch David, der mehr oder weniger zur Geistlichen Laufbahn gezwungen wird hat schnell meine Sympathie gewonnen. Sehr gekonnt hat die Autorin die zwei Handlungsstränge verbunden und verwoben. Durch einige kriminelle Machenschaften wirkt das ganze teilweise auch wie ein Krimi, was die Spannung ungemein anhebt. Autorin: Helga Glaesener wurde in Niedersachsen geboren und studierte in Hannover Mathematik. Im Trubel ihrer fünfköpfigen Kinderschar begann sie 1990 mit dem Schreiben historischer Romane, von denen gleich der erste, -Die Safranhändlerin-, zum Bestseller avancierte. Mein Fazit: Ein gelungener historischer Roman bei dem ich jeder der knapp 430 Seiten genossen habe. Von mir volle Punktzahl.

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  • Cressi, die Beutelschneiderin

    Die Beutelschneiderin
    Dreamworx

    Dreamworx

    25. April 2015 um 16:23

    1522 Nürnberg – Die 12-jährige Creszensia „Cressi“ Nabholz, die von Utz als Junge aufgezogen wurde, nachdem dieser sie als Säugling auf dem Misthaufen des Hurenhauses fand, betätigt sich recht erfolgreich als Beutelschneiderin, um sich und Utz das Überleben zu sichern und sich ihren Traum von einer eigenen Garküche zu erfüllen. Als sie jedoch bei ihren Diebstählen übermütig wird und sich im Lager des Hutmachers bedient, wird sie ertappt und ins Gefängnis verbracht, wo sie zur Verstümmelung verurteilt wird. Im letzten Moment wird sie durch den Theologiestudenten David von Bimbach gerettet, der sie in das Kloster bringt, in dem auch seine Mutter lebt, damit sie dort Buße tun kann für ihre Sünden. Allerdings will er dadurch auch vor seinen eigenen Gefühlen fliehen, denn David hat sein Herz schon an diese übermütige und mutige junge Frau verloren. Im Kloster geht es Cressi eigentlich sehr gut, doch sie hat Heimweh nach Utz und dem ungezwungenen und freien Leben, so dass sie sich bald davon macht auf den Weg nach Würzburg. Dort trifft sie erneut auf David, der sie bei sich auf dem Gut aufnimmt. Kurz darauf verschwindet David und Cressi macht sich auf die Suche nach ihm. Wird sie David finden? Helga Glaesener hat mit ihrem Roman „Die Beutelschneiderin“ einen unterhaltsamen historischen Krimi vorgelegt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und spannend zugleich, als Leser wird man mit der faszinierenden Phase der beginnenden Neuzeit im damaligen Nürnberg konfrontiert und darf Cressi bei ihren Unternehmungen über die Schulter schauen und Teil des täglichen Lebens sein. Die Spannung wird sehr schön aufgebaut und steigert sich bis zum Ende. Der historische Hintergrund über die Bauernaufstände, die ist sehr gut recherchiert und wird geschickt in die Handlung mit eingeflochten, wodurch die erzählte Geschichte noch authentischer wirkt. Die Charaktere sind vielfältig und lebendig angelegt, dabei glaubhaft und sehr realistisch. Cressi ist eine aufmüpfige, mutige und starke Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss, obwohl manche ihrer Handlungsweisen dem Leser ein Kopfschütteln entlocken. Sie hat ein gutes Herz und kämpft für die Menschen, die sie liebt und für die Dinge, von denen sie träumt. David ist ein junger Mann, der sich seiner selbst nicht so sicher ist. Er studiert Theologie, doch sein Herz hängt eigentlich an dem elterlichen Gutshof. Er muss so einiges einstecken, doch neben Cressi wirkt David leider etwas blass und farblos. Dagegen werden andere Protagonisten wie Matheß, Utz oder Anna ausführlicher in ihren Eigenheiten und Eigenschaften beschrieben, so dass man sich ihnen viel näher fühlt. „Die Beutelschneiderin“ ist ein sehr unterhaltsamer und spannend erzählter historischer Kriminalroman, bei dem auch die Liebe und Intrigen nicht zu kurz kommen. Eine Leseempfehlung für alle, die gerne in andere Jahrhunderte eintauchen und sich von der damaligen Welt verzaubern lassen wollen.  

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
    PMelittaM

    PMelittaM

    24. April 2015 um 16:16
  • Hat mich von der ersten Seite an gepackt - sehr empfehlenswert!

    Die Beutelschneiderin
    PMelittaM

    PMelittaM

    24. April 2015 um 15:57

     1522: Cressi Nabholz lebt zusammen mit ihrem väterlichen Freund Utz von Gaunereien in Nürnberg. Als sie einen großen Coup landen will, wird sie erwischt und landet schließlich in einem Kloster. Bei ihrer Gerichtsverhandlung lernt sie den Theologiestudenten David von Bimbach kennen. David ist in einer Zwickmühle, er soll sein Studium beenden, gleichzeitig möchte er aber auch das väterliche Gut retten. Davids und Cressis Wege kreuzen sich von nun an öfter, ebenso wie beider Schicksale. Schon der erste Blick auf und ins Buch ist angenehm, das Cover gefällt mir sehr gut, sowohl farblich als auch das Motiv, erwähnenswert sind noch der schöne alte Druck des alten Nürnberg auf den inneren Buchdeckeln sowie die schön gestalteten Kapitelinitialen. Schön wäre noch ein Glossar gewesen, denn es werden doch einige Worte verwendet, die das Geschehen zwar sehr authentisch machen, die aber nicht jeder kennt – und auch ein Nachwort hätte ich mir gewünscht, in dem ein bisschen auf die Hintergründe der Zeit eingegangen wird und das über tatsächliche Ereignisse und (notwendige) Fiktion erzählt, für mich eigentlich ein Muss in einem (guten) historischen Roman, zumal ich es schön finde, auch etwas dazu zu lernen. Um es vorweg zu nehmen: Der Roman hat mir trotzdem sehr gut gefallen, so dass es deswegen keinen Punktabzug geben wird. Helga Glaesener hat ein großes Erzähltalent, man fängt an zu lesen und ist in der Geschichte gefangen, mir fiel es sehr schwer, den Roman aus der Hand zu legen. Erzählt wird sehr spannend, die Geschichte wirkt authentisch, der historische Hintergrund, auch wenn er nur dezent einfließt, scheint gut recherchiert. Der Hintergrund der Bauernaufstände und so manche Namen (wie z. B. Tilman Riemenschneider) verschaffen Lesern, die sich schon ein bisschen in der Epoche auskennen, den ein oder anderen Aha-Effekt. Das Hauptgewicht liegt allerdings auf den Charakteren, ihrer Entwicklung und den Beziehungen untereinander. Cressi war mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkt manchmal etwas naiv, wenn man aber die Zeit mit ihrem Aberglauben bedenkt und dass sie bislang keine Bildung genossen haben kann, wirkt genau das sehr glaubhaft. Jeder Charakter ist so glaubhaft gezeichnet, die meisten auch sehr tiefgründig. Die Geschichte hat mich immer wieder überrascht. Ich hätte z. B., schon auf Grund des Covers, mit vorwiegend romantischen Anteilen gerechnet, bekommen habe ich aber sehr viel Spannung – was mir entgegen kommt. Ich hatte nicht erwartet, dass der Roman sich schon fast zu einem Krimi entwickelt, dass ich so viel Miträtseln kann, es mehr als eine Überraschung gibt und ich mehr als einmal an der Nase herum geführt werde. Der Roman ist mein erster von Helga Glaesener gewesen und wird sicher nicht mein letzter sein. Er ist sehr packend geschrieben, hat eine lesenswerte und sehr spannende Geschichte mit mehreren überraschenden Wendungen und wartet mit interessanten Protagonisten auf, die sich schnell ins Herz schleichen und mit ebenso interessanten Antagonisten, die nicht alle gleich als solche zu erkennen sind. Mit anderen Worten: Ein perfekter Roman, den ich gerne jedem ans Herz legen möchte, nicht nur Fans historischer Romane, denen aber besonders.

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  • Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen :)

    Die Beutelschneiderin
    ChrissiH

    ChrissiH

    23. April 2015 um 20:21

    **Kurzmeinung** Viel Spannung und eine packende Geschichte, machen diesen Roman zu einem wahren kriminalistischen und historischen Erlebnis.   **Inhalt** Die junge Cressi führt ein Leben als Beutelschneiderin. Doch sie möchte sich ändern und dafür braucht sie einen letzten Raub und gerade dieser geht schief. Sie wird gefasst und soll verurteilt werden. Hilfe kommt von David. Dem Gutherren von Bimbach, der sie ins Kloster bringt. 2 Jahre später treffen sie sich wieder und schnell wird klar, dass sie einander brauchen wenn sie den Intrigen, die um sie herum gesponnen werden, Herr werden wollen… **Meine Meinung** Schon mit „Die Hexe und der Leichendieb“ konnte mich Helga Gläsener als Leserin für sich gewinnen. Ihre charismatischen Hauptfiguren und die spannenden Handlungen konnten mich sofort begeistern. Voller Vorfreude erwartete ich daher „Die Beutelschneiderin“, denn der Klappentext machte mich neugierig. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. :) Die Geschichte beginnt mit Cressis letzten Raubzug. Ich wurde also gleich voll ins Geschehen hineingesogen und kam von da an nicht mehr davon los. Man merkt an Cressis Persönlichkeit, dass sie es im Leben nicht immer leicht hatte. Sie ist sehr misstrauisch, anderen gegenüber und lernt es, Menschen etwas einschätzen zu können. An manchen Stellen aber, ist sie doch schon wieder kindlich naiv, was auf ihre (zunächst) mangelnde Bildung zurückzuführen ist. Dennoch handelt sie sehr durchdacht, hat einen starken Charakter und zeigt den anderen, wo es langgeht. Mir gefiel diese Mischung, auch weil man in der Geschichte eine Weiterentwicklung davon miterleben konnte. Cressi wird mehr und mehr zu einer emanzipierten Frau (zumindest soweit es zu damaligen Verhältnissen möglich war). Insgesamt war sie daher als handelnde Person sehr greifbar und mir von Anfang an sehr sympathisch. Die zweite Hauptperson ist David. Der Gutsherr ist ein Abenteurer, der aus finanziellen Gründen in die geistliche Laufbahn gedrängt wird, statt dass er, wie es seinem Herzen entspricht, für sein Gut da ist. Auch ihn schloss ich sofort in mein Herz, da er der typische Jugendliche ist, der zwar zunächst den Wünschen seiner Eltern nachkommt (wenn auch nur widerwillig), aber schlussendlich rebelliert und seinen eigenen Weg findet. Genau so, wie es sein sollte. Dass dabei nicht immer alles glatt geht, ist wohl auch klar ;). Helga Gläsener schafft es, in „Die Beutelschneiderin“ Intrigen, Bauernaufstände und sogar Mord zu einer spannungsgeladenen Geschichte zu verknüpfen, die aber auch leichte romantische Elemente enthält und wahre Freundschaft in den Vordergrund rückt. Wie hier die Intrigen gesponnen wurden, hatte schon Ansätze eines historischen Krimis. Und wenn du glaubst, du erahnst den Drahtzieher schon in der Mitte des Buches dann kann ich dir sagen: Bestimmt nicht. Das Ende überrascht dich ganz sicher trotzdem, denn bis kurz vor Schluss wird man über Täter und Motive im Unklaren gelassen. Die Spannung ist daher die ganze Zeit greifbar und steigert sich tatsächlich zum Ende hin noch einmal. Das Lesen wurde zum wahren Erlebnis. Einfach klasse.   **Fazit** „Die Beutelschneiderin“ sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Geschichte ist unglaublich vielseitig gestaltet, sodass sich jeder Leser, sei er sonst der Krimileser oder auch der Romantikfan, angesprochen fühlen dürfte. Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen.

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  • Solider historischer Roman mit Fokus auf die Protagonisten. Authentische Sprache, überraschendes End

    Die Beutelschneiderin
    sabrinchen

    sabrinchen

    21. April 2015 um 05:14

    Helga Glaesener hat mit der Beutelschneiderin wieder einen unterhaltsamen historischen Roman abgeliefert. Das Cover sehr ansprechend und der Klappentext machte mich neugierig und gleichzeitig wusste ich irgendwie auch was drin stecken könnte. Der Buchtitel ist passend gewählt. Die historische Handlung spielt sich kurzzeitig in Nürnberg und hauptsächlich in Würzburg bzw. Umgebung ab. Ich fand den Schreibstil sehr komplex und nicht so leicht zu lesen aber trotzdem gut verständlich. Helga Glaesener schafft es mit ihrem Erzählstil  ein historisches Ambiente zu schaffen. Auch bedient sie sich einer authentischen Sprache die in diese Zeit passt. Tolle Ortsbeschreibungen von Nürnberg die ich gut nachvollziehen konnte da ich dort lebe. So konnte ich auf den Wegen wandeln. Im Buch liegt der Fokus sehr auf den Protagonisten und ihre persönlichen Erlebnisse unabhängig voneinander und auch miteinander. Die Protagonistin Cressi ist sehr vorwitzig, intelligent und risikofreudig mit einem grossen Herz. Und David ist ein bisschen unsicher ,herzensgut aber gleichzeitig hart. Auch gibt noch  viele andere verschiedene Charaktere die, die Handlung ein bisschen verwirrend gestalten und uns und die Protagonisten begleiten. Die Handlungsstränge sind verschlungen  führen zum Ende zusammen und münden in ein aufregendes Finale. Verschiedene Hinweise auf die Bauernaufstände und das tägliche Gutsleben geben einen historischen Bezug im Buch. Es gibt ein klärendes Nachwort was mir immer sehr gut gefällt um auf historische Ereignisse einzugehen. Von mir gibt es für Die Beutelschneiderin 4 aufregende Sterne und natürlich werde ich wieder was von Helga Glaesener lesen.

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  • Die Beutelschneiderin

    Die Beutelschneiderin
    Dunkelblau

    Dunkelblau

    19. April 2015 um 12:33

    Die Waise Cressi und ihr väterlicher Freund Utz verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit Diebstählen und kleinen Gaunereien. Thomas würde lieber auf seinem Gut in Bimbach leben und arbeiten, doch die Schulden zwingen ihn zum Studium der Theologie um Pfründe zur Erhaltung seines Besitzes zu erhalten. Der Weg von Cressi und Thomas kreuzt sich zum ersten Mal, als Thomas sie bei einer Gerichtsverhandlung vor der Verstümmelung bewahrt und sie in die Obhut eines Klosters gibt. Das passt der rebellischen Cressi eigentlich so gar nicht und sie kann sich nur schwer in den Alltag und die Pflichten im Kloster einfügen. Sie flüchtet daher heimlich und eröffnet mit Utz eine Schreibstube, denn Lesen und Schreiben hat sie mit Hilfe von Davids Mutter Anna im Kloster gelernt.  Nach Jahren laufen sich David und Cressi dann wieder zufällig über den Weg und diesmal ist es Cressi, die David vor einem Überfall rettet. Doch beim zweiten Versuch kann David seinen Häschern nicht entkommen und verschwindet spurlos… Dieser historische Roman beinhaltet neben den typischen Intrigen und Liebeleien auch aktuelle Themen der Epoche. Es kommt etwas in Bewegung, Gesellschaftsordnung und die Kirche werden durch Aufstände der Bauern und die Lehren Luthers in Frage gestellt. Trotzdem sind manche Frage und Handlungsstränge für meinen Geschmack etwas zu lange offen geblieben und die Spannung ist zwischenzeitlich abgeflaut. Zum Ende hin ist aber nochmal richtig Schwung in die Handlung gekommen und es gab ein würdiges Finale. Trotzdem konnte  weder zu Cressi noch zu Thomas ein richtiges Verhältnis aufbauen und die emotionale Identifizierung hat mir etwas gefehlt.

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  • Die Diebin und der Geistliche

    Die Beutelschneiderin
    esposa1969

    esposa1969

    18. April 2015 um 15:07

    == Buchrückentext: == Nürnberg, 1522: Die schlaue Cressi Nabholz will als Gaunerin hoch hinaus. Doch sie wird verraten und zur Verstümmelung durch den Henker verurteilt. Der junge Geistliche David rettet sie in letzter Minute. Er steckt Cressi zur Besserung in ein Kloster. So will er auch seine eigenen Gefühle für sie im Zaum halten. Doch schon bald flieht die temperamentvolle Frau und taucht in Würzburg unter. Ihr Herz schlägt hoch, als sie dort wieder auf David trifft. Diesmal schickt er sie nicht weg, sondern bietet ihr Arbeit auf seinem Gut an. Aber irgendetwas stimmt nicht. David wird überfallen und verschwindet kurz darauf spurlos. Auf der Suche nach ihm begibt sich Cressi erneut in die Unterwelt. == Leseeindrücke: == Der historische Roman "Die Beutelschneidern" von Helga Glasender hat mich rundum begeistert und angenehm unterhalten. Wir lernen die Gaunerin (= Beutelschneiderin) Cressi Nabholz kennen, die in meinen Augen ja nicht aus niedrigen Gründen eine Beutelschneiderin ist, sondern rein aus Not und aus Träumerei eben von einem besseren Leben, durch das sie sich kämpft. Eines Tages wird sie auf frischer Tat ertappt. Der junge Geistliche David rettet ihr das Leben und übergibt sie dem Kloster. Sie flieht von dort, aber die Wege von Cressi und David kreuzen sich immer wieder und scheinen schicksalshaft miteinander verbunden zu sein… Irgendwie hat mich die Geschichte ein wenig an "Die Dornenvögel" erinnert. Ganz vage und latent nur, aber ein bisschen schon. Cressi ist einem sehr sympathisch und man kann sie sich sehr gut vorstellen anhand der detaillierten Beschreibung ihrer Charakterzüge und ihres Wesens. Auch die anderen Charaktere sind gut herausgearbeitet und wirken sehr authentisch. Cressi Leben hat mich sehr gefesselt und in seinen Bann gezogen. Die Schreibweise wirkt weder gestelzt, noch aufgesetzt und ist auch ohne Glossar leicht verständlich. Das Cover zeigt ein eng angeschmiegtes und inniges Paar, das wohl Cressi und David darstellen soll. Die insgesamt 29 Kapitel waren von ihrer Länge her nicht gerade kurz, daher aber kurzweilig und lesend wert.  Die 428 Seiten ließen sich u.a. auch Dank der augenfreundlichen großen Schrift zügig und angenehm lesen. Das Ende war einfach absolut genial ausgearbeitet und hat mich - so wie der gesamte Roman im übrigen auch - restlos begeistert. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne! © esposa1969

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