Helga Jursch Tango im Dreivierteltakt

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Inhaltsangabe zu „Tango im Dreivierteltakt“ von Helga Jursch

Paul Pfeifle hasst nichts mehr als Reisen, aber ausgerechnet seine Frau muss mit einem Argentinier nach Südamerika entfliehen. Er ist wild entschlossen, sie zurückzuholen. Dazu wendet er sich an den Fotografen Rudi, der sich in der Welt auskennt und eigentlich lieber Bilder machen als eine unbekannte Frau jagen möchte. Kann die Suche nach der Frau unter diesen Voraussetzungen überhaupt erfolgreich sein? Zumal gleich zu Anfang einige Missgeschicke das Gelingen des Unternehmens in Frage stellen. Aber Paul gibt nicht auf, obwohl er sich die bange Frage stellt, ob seine Frau überhaupt bereit ist, zu ihm zurückzukehren. In einer rasanten Erzählung voller irrwitziger Ideen stolpern die zwei Helden von einem Abenteuer ins nächste. Ein Lesegenuss, der die Lachmuskeln strapaziert. Eine witzige, spritzige Roadnovel durch Südamerika, gespickt mit vielen verrückten Abenteuern, gewürzt mit sehnsuchtsvoller Liebe und einer Prise Erotik.

Weckt Fernweh in mir

— Sonne1960
Sonne1960

Tolle Beschreibung der Landschaft und der Vegetation eingepackt in eine nette Geschichte.

— lesefreude_book
lesefreude_book
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  • Tango im Dreivierteltakt

    Tango im Dreivierteltakt
    Melody80

    Melody80

    08. September 2015 um 16:47

    Meine Erwartungen zu “Tango im Dreivierteltakt” wurden beim Lesen voll erfüllt! Erwartet habe ich einen aufregenden Roadtrip eines ungleichen Paares, was nach und nach zusammenwächst (in diesem Fall waren es 2 ungleiche Kollegen, der ungebundene, lotterhafte Rudi, der nichts anbrennen lässt und Angst vor einer festen Bindung hat und sein Chef, der konservative Paul, der seiner Frau Merle hinterher fährt, die ihn zur Zeit mit einem jüngeren betrügt. Während der Reise, entsteht zwischen den beiden eine Art Freundschaft und sie lernen die Unarten des jeweils anderen kennen und schätzen. Mein Fazit Wer auf der Suche nach einer locker-leichten Urlaubslektüre ist, bei der nicht alles glatt verläuft und es dann und wann zu einigen Überraschungen kommt, dem kann ich “Tango im Dreivierteltakt” wärmstens empfehlen.

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  • Weckt Fernweh in mir

    Tango im Dreivierteltakt
    Sonne1960

    Sonne1960

    30. August 2015 um 03:50

    Paul Pfeifles Frau ist mit dem Argentinier aus der Exportabteilung durchgebrannt und er möchte diese aber unbedingt wieder zurück haben. Nun muss er dieser nachreisen –nach Argentinien – und Paul Pfeifle hasst Reisen. Er heuert den Fotografen Rudi an und beide reisen herum. Für Pfeifle ist das sehr arg, nur Rudi genießt die Reise, die für einen Fotografen toll ist, all die wunderschönen Orte. Die beiden bestehen zusammen etliche Abenteuer. Mehr möchte ich aber hier nicht verraten. Das Buch ist von Anfang sehr wunderschön erzählt. Man lernt hier auch wunderbare Orte kennen. Sehr schön beschrieben. Der Schreibstil von Helga Jurisch ist sehr flüssig. Die Landschaft wird sehr authentisch beschrieben. Die Handlung macht Lust, Südamerika zu besuchen und da ich dies schon getan habe, war das Buch für mich sehr lesenswert. Auch das Cover ist sehr gut gestaltet mit der Kamera als „Koffer“ und dem Harmonium. Ich vergebe hier gerne 4 Sterne.

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  • Tango im Dreitvierteltakt - Helga Jursch

    Tango im Dreivierteltakt
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    13. August 2015 um 13:42

    Pauls Frau ist fluchtartig mit einem jungen Argentinier durchgebrannt. Nun bleibt Paul nichts anderes übrig als sich in das verhasste Flugzeug zu setzen und seine Merle aus den Fängen des bösen Argentiniers zu befreien. Kurzerhand nimmt er den Fotografen Rudi mit, der über spanisch Kenntnisse verfügt und sich auf die vielen schönen Motive in Südamerika bereits freut. Rudi und Paul sind ein ungleiches Reisepaar, das sich erst langsam zusammenkämpfen muss. Zu sehr gehen die Interessen, Vorstellungen und Ziele der beiden auseinander. Während Paul bloß seine Frau finden möchte und wieder mit ihr zurück nach Deutschland will, genießt Rudi die Landschaft und nutzt den Trip für Unmengen an Fotos. Helga Jursch schafft es die Landschaft und die Vegetation atemberaubend und eindrucksvoll zu beschreiben. So stört es nicht, dass die eigentliche Geschichte in den Hintergrund rückt. Zum Glück haben diese Beschreibungen einen sehr hohen Anteil im Buch. Mein Wunsch endlich mal nach Südamerika und im speziellen nach Argentinien zu reisen, wurde von dem Buch nur verstärkt. Die Idee des Fotografen hat mir als leidenschaftliche Hobbyfotografien natürlich besonders gut gefallen. Sie bot der Autorin auch die Gelegenheit selbst auf einzelne, exotische Pflanzen genauer einzugehen. Fazit: Eindrucksvolle, fernwehweckende Erzählung über Südamerika eingebettet in einer Geschichte die zumindest für mich eher Nebensache wurde.

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  • Ein Buch über Freiraum, über das Ausbrechen aus dem Alltagstrott...

    Tango im Dreivierteltakt
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    12. August 2015 um 10:04

    Herr Pfeifle, ein wirklich hinreißend verbohrter, engstirniger Geselle, ist vollkommen ratlos. Warum nur hat ihn seine Frau verlassen? Er liebt sie, er gibt ihr Sicherheit, finanzielle Unabhängigkeit und ein unaufgeregtes Leben. Was fehlt ihr nur? Rudi, der zufällig von Pfeifles Dilemma erfährt, wird kurzerhand von diesem als Begleitung für die Suche nach Pfeifles Frau angeheuert. Als Fotograf kann sich Rudi natürlich nichts Schöneres vorstellen, als kostenlos nach Argentinien zu reisen und dabei viele, tolle Fotos zu machen. So reist das sehr ungleiche Paar nach Argentinien, um Pauls Frau zu finden. Bald schon müssen sie quer durchs Land reisen, denn Frau Pfeifle hält sich nicht permanent an einem Ort auf. Für den ängstlichen Pfeifle eine Katastrophe… für Rudi ein Segen! Er genießt die Reise, die vielen Orte und wunderschönen Plätze. Durch Paul Pfeifles engstirnige, schwäbische Art kommt es zu vielen witzigen Situationen, aber auch zu vielen Katastrophen. Paul scheint von einem Unglück ins nächste zu stolpern. Rudi versucht, Paul immer wieder zu motiviert, unterstützt ihn und versucht, ihn zu verstehen. Doch das fällt Rudi alles andere als leicht. Denn Paul macht es ihm nicht leicht, ihn zu mögen. Er verwehrt sich der Schönheit des Landes, hasst jeden Fotostop und will all das gar nicht sehen, denn für ihn ist es ja schließlich kein Urlaub! Er will nur seine Frau finden. Und so geraten die beiden Männer immer wieder aneinander, wenn Paul wieder mal einen Fotostop von Rudi mit seiner miesen Laune stört und durch das Land hetzt, als gäbe es kein Morgen. Zwei Männer, die mit unterschiedlichsten Motiven an diese Reise herangehen und ihre Umgebung mit ganz anderen Augen sehen. Bis zum Schluß versteht Paul nicht, warum ihn seine Frau verlassen hat. Und gerade DAS macht dieses Buch so autentisch! Ein Mann, der so verbohrt und engstirnig ist, ändert dies nicht von Heute auf Morgen. Die kleinen Schritte in die richtige Richtung, die Paul macht, sind fast nicht spürbar, aber da. Auch die Reise an sich ist sehr schön erzählt und macht Lust auf Urlaub. Die Route, die Besonderheiten des Landes, die vielen sehenswerten Punkte, all das ist verständlich, anschaulich aber nicht über-detailliert beschrieben. Genau so, dass man ein perfektes Feeling für die jeweilige Situation bekommt. Ein Buch über Freiraum, über das Ausbrechen aus dem Alltagstrott und die Frage, was im Leben wirklich zählt.

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