Helga Lezius Konrad oder Ab morgen heiße ich anders

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Inhaltsangabe zu „Konrad oder Ab morgen heiße ich anders“ von Helga Lezius

In meiner Straße wohnt ein Konrad, der ist richtig stolz auf seinen Namen. Mit Recht. Konrad ist ein schöner alter Name und bedeutete einmal kühner Ratgeber. Und der Konrad aus meiner Straße ist auch stolz auf seinen Großvater, der ebenfalls Konrad hieß und ein großer Zehnkämpfer war. §Der Konrad in diesem Buch ist auch stolz auf seinen Großvater, weil er in jeder Situation einen kühlen Kopf behielt und gut rechnen konnte. Aber auf seinen Namen ist Konrad kein bisschen stolz. Weil die anderen es nicht zulassen. Die anderen gehören zu denen, die aus irgendeinem Grund Schwächere quälen. Manche quälen Tiere, die sich nicht wehren können, manche quälen Mitschüler, die sich nicht wehren, wie der Konrad in diesem Buch, bis ja bis er über eine Leiche stolpert, die keine ist. Und am Ende der Geschichte heißt Konrad nicht mehr Konrad sondern ... aber das erzählt er euch am besten selbst, von Anfang an.

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  • Konrad oder Ab morgen heiße ich anders (Helga Lezius)

    Konrad oder Ab morgen heiße ich anders

    LieLu

    29. June 2013 um 16:17

    Abentherer Verlag Die Autorin Helga Lezius wurde 1945 in Naila geboren und war lange Zeit Lehrerin in Nürnberg. Sie setzt sich in diesem Zusammenhang vor allem für eine am Kind orientierte Pädagogik ein und arbeitete an ihrer Schule im reformpädagogischen Arbeitskreis. Ebenso engagierte sie sich in der Bürgerinitiative Aktion Humane Schule e.V. Dazu sammelt sie Beispiele gelingender Schul- und Unterrichtsgestaltung. Konrad Ein als etwas dicklich beschriebener Junge, welcher in eine ganz normale Schule geht, in der er jedoch jeden Tag Hänseleien und Verspottungen ausgesetz wird. Gerade seine Mitschüler Rick und Frank machen ihm schon im Schulbus das Leben zur Hölle. Jeden Tag quält er sich aufs neue in die Schule zu gehen und nimmt alle möglichen Unannehmlichkeiten in Kauf, um Rick aus dem Weg zu gehen. Anvertrauen möchte er sich niemandem und seinen Kater Bazi liebt er über alles. Als er eines Tages Willi kennenlernt, einen gekündigten Brummifahrer, ändert sich Konrads Leben grundsätzlich. Auf einmal ist da ein Erwachsener, der ihm zuhört und ihm Ratschläge gibt. Auf einmal ist es nicht mehr ganz so schwer in die Schule zu gehen und er lernt sogar einige Klassenkameraden kennen. Als jedoch sein Kater Bazi verschwindet, stürzt die Welt über Konrad ein. Doch da ist Miray, die er vorher noch gar nicht wirklich wahrgenommen hat und als dann auch noch der Froschkönig auftaucht, denkt Konrad für einige Minuten nicht mehr an die Anderen. Konrad bekommt neues Selbstbewusstsein und beginnt sich gegen Ricks Sticheleien zu wehren. Als dann ein großes Unglück geschieht, entpuppt sich Konrad als Lebensretter. Und ab morgen wird er anders heißen. Fazit Ein wirklich gelungenes Buch über Schikanierung und Mobbing im Schulalltag. Man kann sich gut in Konrad hineinversetzen und der Junge tut dem Leser leid. Dass er sich allerdings niemandem anvertraut, ist ein Problem. Ihm ist schon zu Hause schlecht und auf dem Weg zur Schule noch viel mehr. Seine Mutter und auch die Lehrerin weiß nichts von seinen Problemen. Es stimmt den Leser unendlich traurig, zusehen zu müssen, wie Konrad fertig gemacht wird und sich nur durch List aus den Klauen von Rick retten kann. Doch die Gemeinheiten nehmen eher noch zu. Ein Lichtblick ist es, als der LKW-Fahrer Willi auftaucht, der zum besten Freund von Konrad wird, obwohl er ein Erwachsener ist. Zusammen mit seinem Hund Fitz suchen sie Konrads Kater Bazi und lernen in diesem Zusammenhang auch Miray kennen. Konrads Selbstbewusstsein steigt und er beginnt sich wohler zu fühlen. In diesem Buch heißt er Konrad, aber an einer anderen Schule, könnte der Junge auch ein Mädchen sein und Leon oder Julia heißen. Ein Buch, welches auch auf die Probleme von Mobbing und ähnlichem hinweißt und welches man vielleicht sogar in der Schule behandeln sollte.

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