Helga Schneider

 4.1 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Laß mich gehen, Kein Himmel über Berlin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Helga Schneider

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Als wir Kinder waren

Als wir Kinder waren

 (1)
Erschienen am 01.07.2006
Erzieherinnen und Kreativität

Erzieherinnen und Kreativität

 (0)
Erschienen am 01.06.2003
Sternenstaub für Afrika

Sternenstaub für Afrika

 (0)
Erschienen am 07.05.2015
EBN – Evidence-based Nursing

EBN – Evidence-based Nursing

 (0)
Erschienen am 31.01.2008
Pflegekompetenz durch PflegeexpertInnen

Pflegekompetenz durch PflegeexpertInnen

 (0)
Erschienen am 01.08.2005
Kasperles neueste Abenteuer!

Kasperles neueste Abenteuer!

 (0)
Erschienen am 07.10.2010
Der Scheiterhaufen von Berlin

Der Scheiterhaufen von Berlin

 (2)
Erschienen am 01.01.1997

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Bambelinos avatar

Rezension zu "Laß mich gehen" von Helga Schneider

Lass mich gehen
Bambelinovor 4 Jahren

Berlin 1941: Die kleine Helga ist gerade mal vier Jahre alt, als die Mutter die Koffer packt, zur Tür hinausgeht und nie wiederkommt. Im Weggehen beugt sie sich noch einmal zu Helga hinab und schärft ihr ein, ja nicht zu weinen, um das Brüderchen Peter nicht zu wecken. Seitdem klafft eine tiefe Wunde in Helgas Seele. Nie wird sie den Moment vergessen, als ihre Mutter sie verlassen hat, nie verstehen, warum sie es tat. Und dann, Jahrzehnte später, erfährt sie die Wahrheit - und die läßt ihr das Blut in den Adern gefrieren: Ihre Mutter verließ Mann und Kinder, um in den Konzentrationslagern von Ravensbrück und Auschwitz-Birkenau als Aufseherin zu arbeiten. Entsetzt schwört sich Helga Schneider, ihre Mutter zu hassen, zu vergessen, aus ihrem Herzen zu bannen. Aber dann kommt ein Anruf aus Wien: Traudi Schneider lebt, alt und vereinsamt, in einem Seniorenheim. Helga kann nicht anders - sie muß sie sehen, sie sprechen, ein letztes Mal . . . Die ergreifende Geschichte einer Tochterliebe, das literarische Zeugnis einer vom Fanatismus geblendeten Zeit.

Es war und ist für mich schwer vorstellbar, das die "ewig Gestrigen" der Nazizeit immer noch an ihren furchtbaren Meinungen und Vorstellungen kleben. Aber es sprengt meine Vorstellungskraft, würde dies die eigene Mutter tun. Ist soviel Ungeheuerlichkeit verarbeitbar? Das Buch ist sehr schwere Kost, weil es gut geschrieben ist und authentisch erscheint. Am Ende bleibt der Wunsch, das die Autorin mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen kann.

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Rezension zu "Laß mich gehen" von Helga Schneider

Schwere Kost
Ignatiavor 5 Jahren

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Klappentext
Berlin, 1941: Die kleine Helga ist gerade mal vier Jahre alt, als ihre Mutter die Koffer packt, zur Tür hinausgeht und nie wiederkommt. Im Weggehen beugt sie sich noch einmal zu Helga hinab und schärft ihr ein, ja nicht zu weinen, um das Brüderchen Peter nicht zu wecken. Seitdem klafft eine tiefe Wunde in Helgas Seele. Nie wird sie den Moment vergessen, als ihre Mutter sie verlassen hat, nie verstehen, warum sie es tat. Und dann, Jahrzehnte später, erfährt sie die Wahrheit – und die läßt ihr das Blut in den Adern gefrieren: Ihre Mutter verließ Mann und Kinder, um in den Konzentrationslagern von Ravensbrück und Auschwitz-Birkenau als Aufseherin zu arbeiten. Entsetzt schwört sich Helga Schneider, ihre Mutter zu hassen, zu vergessen, aus ihrem Herzen zu bannen. Aber dann kommt ein Anruf aus Wien: Traudi Schneider lebt, alt und vereinsamt, in einem Seniorenheim. Helga kann nicht anders – sie muß sie sehen, sie sprechen, ein letztes Mal ... Die ergreifende Geschichte einer betrogenen Tochterliebe, das literarische Zeugnis einer vom Fanatismus geblendeten Zeit.

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Über den Autor
Helga Schneider, geboren 1937 in Steinberg, heute Polen, wuchs in Berlin und Österreich auf und lebt heute in Bologna. Wie bereits in ihren autobiographisch geprägten Büchern »Laß mich gehen« und »Kein Himmel über Berlin«, die in alle europäischen Sprachen übersetzt sind, gewährt sie in ihrem dritten Buch »Als wir Kinder waren« erneut Einblick in ihre bewegenden Kindheitserinnerungen. Weiteres zur Autorin: www.helgaschneider.com

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Cover
Sehr düsteres Cover, alles nur schemenhaft angedeutet, oben am Rand der Kopf eines kleinen Mädchens. Traurig scheint sie zu sein, sieht verloren aus.

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Über das Buch
Dieses Buch mag ich ehrlich gesagt nicht in allen Einzelheiten beschreiben. Es ist kein schönes Buch. Aber was war an dem Thema KZ und Kriegszeit schon schön?
Das Buch erzählt die Geschichte einer Mutter, die Ihre Kinder zurück liess, um dem Führer als Aufseherin in einem KZ zu dienen. Nach Jahren versucht nun die Tochter die Beweggründe Ihrer Mutter zuhinterfragen.
Aber was erwartet man von einer solchen Frau? Mitleid? Verständniss? Wie reagiert die Mutter nach all den Jahren wohl auf die Tochter?
Ein Buch über den inneren Kampf mit sich, Mutterliebe und dem Unverständis zu der damaligen Zeit!

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Meine Meinung
Schwere Kost. Das Buch lässt sich nicht so einfach lesen und man kann es danach auch nicht einfach an die Seite legen. Doch leider gehört dies zu der Geschichte Deutschlands dazu und man kann ein wenig von den Hintergründen erfahren.

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Sterne
kann ich für ein solches Buch leider nicht vergeben!

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Cassy296s avatar

Rezension zu "Laß mich gehen" von Helga Schneider

Rezension zu "Laß mich gehen" von Helga Schneider
Cassy296vor 7 Jahren

Berlin 1941: Die kleine Helga ist gerade mal vier Jahre alt, als die Mutter die Koffer packt, zur Tür hinausgeht und nie wiederkommt. Im Weggehen beugt sie sich noch einmal zu Helga hinab und schärft ihr ein, ja nicht zu weinen, um das Brüderchen Peter nicht zu wecken. Seitdem klafft eine tiefe Wunde in Helgas Seele. Nie wird sie den Moment vergessen, als ihre Mutter sie verlassen hat, nie verstehen, warum sie es tat. Und dann, Jahrzehnte später, erfährt sie die Wahrheit - und die läßt ihr das Blut in den Adern gefrieren: Ihre Mutter verließ Mann und Kinder, um in den Konzentrationslagern von Ravensbrück und Auschwitz-Birkenau als Aufseherin zu arbeiten. Entsetzt schwört sich Helga Schneider, ihre Mutter zu hassen, zu vergessen, aus ihrem Herzen zu bannen. Aber dann kommt ein Anruf aus Wien: Traudi Schneider lebt, alt und vereinsamt, in einem Seniorenheim. Helga kann nicht anders - sie muß sie sehen, sie sprechen, ein letztes Mal . . . Die ergreifende Geschichte einer Tochterliebe, das literarische Zeugnis einer vom Fanatismus geblendeten Zeit.

Es war und ist für mich schwer vorstellbar, das die "ewig Gestrigen" der Nazizeit immer noch an ihren furchtbaren Meinungen und Vorstellungen kleben. Aber es sprengt meine Vorstellungskraft, würde dies die eigene Mutter tun. Ist soviel Ungeheuerlichkeit verarbeitbar? Das Buch ist sehr schwere Kost, weil es gut geschrieben ist und authentisch erscheint. Am Ende bleibt der Wunsch, das die Autorin mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen kann.

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