Helga Schneider Kein Himmel über Berlin

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Inhaltsangabe zu „Kein Himmel über Berlin“ von Helga Schneider

Helga Schneider, erinnert sich an ihre tragische Kindheit im zerbombten Berlin. Ihre fanatische Mutter verläßt die Familie, um als KZ-Aufseherin nach Auschwitz und Ravensbrück zu gehen, und während in der Stadt der Krieg tobt, spielt sich in Helga eine stillere, aber um so größere Tragödie ab: die eines Kindes, das um die Liebe seiner Mutter betrogen wurde.

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  • Rezension zu "Kein Himmel über Berlin" von Helga Schneider

    Kein Himmel über Berlin
    JuleBambule

    JuleBambule

    11. July 2008 um 21:27

    Die Mutter, eine fanatische Anhängerin Hitlers, verlässt die Familie, um Aufseherin in den KZs Ravensbrück und Auschwitz zu werden. Der Vater, als Soldat im Krieg, heiratet kurz darauf wieder, damit die Kinder eine Mutter haben, die sich um Helga und ihren jüngeren Bruder Peter kümmert. Doch von Anfang an, gibt es immer wieder Reibereien und kleine Kriege zwischen Helga und ihrer Stiefmutter, die sie nie wirklich als ihre Tochter akzeptiert, ganz im Gegenteil zu dem jüngeren Bruder, den sie verhätschelt und liebt wie ihr eigenes Kind. Kurz darauf wird Helga in ein Heim für schwer erziehbare Kinder in der Nähe von Oranienburg gebracht, wo sie gefordert und wo ihr zum ersten Mal so etwas wie Liebe entgegengebracht wird. Doch auch dieses Glück ist ihr missgönnt; als die Bombenangriffe auf Berlin sich verstärken, holt ihre Stiefmutter sie zurück und gemeinsam mit ihrem Opa, dem Bruder und zahlreichen anderen Hausbewohnern muss sie miterleben, wie Berlin von den Alliierten in Schutt und Asche gelegt wird. Überall türmen sich Leichenberge und der Himmel ist nur noch Qualmverhangen und dunkelrot. Helga Schneiders Geschichte hat mich tief berührt, sie schildert alles sehr detailreich und so erschreckend realistisch, das man denkt, man säße selbst mit in dem Keller. Besonders interessant, fand ich die Schilderungen ihrerseits über das Verhältnis zu ihrer Stiefmutter und ihrem Bruder. Gerade die Beziehung zu ihrem Bruder war von Eifersucht und Neid geprägt, Neid vor allem auf die Liebe, die ihm entgegen gebracht wurde und die ihr verwehrt wurde. Ich hätte gerne erfahren, wie ihr Verhältnis zu ihrem Bruder Peter heute aussieht. Im Vorwort hat sie auch geschrieben, das sie nach unzähligen Jahren wieder Kontakt zu ihrer noch immer fanatischen Mutter hatte, den sie aber nach einem Treffen gleich wieder abgebrochen hat.

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