Helga Schneider Laß mich gehen

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Inhaltsangabe zu „Laß mich gehen“ von Helga Schneider

Berlin 1941: Die kleine Helga ist gerade mal vier Jahre alt, als die Mutter die Koffer packt, zur Tür hinausgeht und nie wiederkommt. Im Weggehen beugt sie sich noch einmal zu Helga hinab und schärft ihr ein, ja nicht zu weinen, um das Brüderchen Peter nicht zu wecken. Seitdem klafft eine tiefe Wunde in Helgas Seele. Nie wird sie den Moment vergessen, als ihre Mutter sie verlassen hat, nie verstehen, warum sie es tat. Und dann, Jahrzehnte später, erfährt sie die Wahrheit - und die läßt ihr das Blut in den Adern gefrieren: Ihre Mutter verließ Mann und Kinder, um in den Konzentrationslagern von Ravensbrück und Auschwitz-Birkenau als Aufseherin zu arbeiten. Entsetzt schwört sich Helga Schneider, ihre Mutter zu hassen, zu vergessen, aus ihrem Herzen zu bannen. Aber dann kommt ein Anruf aus Wien: Traudi Schneider lebt, alt und vereinsamt, in einem Seniorenheim. Helga kann nicht anders - sie muß sie sehen, sie sprechen, ein letztes Mal . . . Die ergreifende Geschichte einer Tochterliebe, das literarische Zeugnis einer vom Fanatismus geblendeten Zeit.§

Schrecklich - eine Mutter, die ihre Kinder verlässt, um in Auschwitz Aufsehen zu werden. Hoffentlich passiert so etwas nie wieder

— LionsAngel

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    Laß mich gehen

    Ignatia

    02. August 2013 um 20:42

    ____________________________________ Klappentext Berlin, 1941: Die kleine Helga ist gerade mal vier Jahre alt, als ihre Mutter die Koffer packt, zur Tür hinausgeht und nie wiederkommt. Im Weggehen beugt sie sich noch einmal zu Helga hinab und schärft ihr ein, ja nicht zu weinen, um das Brüderchen Peter nicht zu wecken. Seitdem klafft eine tiefe Wunde in Helgas Seele. Nie wird sie den Moment vergessen, als ihre Mutter sie verlassen hat, nie verstehen, warum sie es tat. Und dann, Jahrzehnte später, erfährt sie die Wahrheit – und die läßt ihr das Blut in den Adern gefrieren: Ihre Mutter verließ Mann und Kinder, um in den Konzentrationslagern von Ravensbrück und Auschwitz-Birkenau als Aufseherin zu arbeiten. Entsetzt schwört sich Helga Schneider, ihre Mutter zu hassen, zu vergessen, aus ihrem Herzen zu bannen. Aber dann kommt ein Anruf aus Wien: Traudi Schneider lebt, alt und vereinsamt, in einem Seniorenheim. Helga kann nicht anders – sie muß sie sehen, sie sprechen, ein letztes Mal ... Die ergreifende Geschichte einer betrogenen Tochterliebe, das literarische Zeugnis einer vom Fanatismus geblendeten Zeit. ____________________________________ Über den Autor Helga Schneider, geboren 1937 in Steinberg, heute Polen, wuchs in Berlin und Österreich auf und lebt heute in Bologna. Wie bereits in ihren autobiographisch geprägten Büchern »Laß mich gehen« und »Kein Himmel über Berlin«, die in alle europäischen Sprachen übersetzt sind, gewährt sie in ihrem dritten Buch »Als wir Kinder waren« erneut Einblick in ihre bewegenden Kindheitserinnerungen. Weiteres zur Autorin: www.helgaschneider.com ____________________________________ Cover Sehr düsteres Cover, alles nur schemenhaft angedeutet, oben am Rand der Kopf eines kleinen Mädchens. Traurig scheint sie zu sein, sieht verloren aus. ____________________________________ Über das Buch Dieses Buch mag ich ehrlich gesagt nicht in allen Einzelheiten beschreiben. Es ist kein schönes Buch. Aber was war an dem Thema KZ und Kriegszeit schon schön? Das Buch erzählt die Geschichte einer Mutter, die Ihre Kinder zurück liess, um dem Führer als Aufseherin in einem KZ zu dienen. Nach Jahren versucht nun die Tochter die Beweggründe Ihrer Mutter zuhinterfragen. Aber was erwartet man von einer solchen Frau? Mitleid? Verständniss? Wie reagiert die Mutter nach all den Jahren wohl auf die Tochter? Ein Buch über den inneren Kampf mit sich, Mutterliebe und dem Unverständis zu der damaligen Zeit! ____________________________________ Meine Meinung Schwere Kost. Das Buch lässt sich nicht so einfach lesen und man kann es danach auch nicht einfach an die Seite legen. Doch leider gehört dies zu der Geschichte Deutschlands dazu und man kann ein wenig von den Hintergründen erfahren. ____________________________________ Sterne kann ich für ein solches Buch leider nicht vergeben!

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