Helga Thoma

 3.7 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Ungeliebte Königin, Liebe, Macht, Intrige und weiteren Büchern.

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Ungeliebte Königin

Ungeliebte Königin

 (15)
Erschienen am 01.03.2003
Liebe, Macht, Intrige

Liebe, Macht, Intrige

 (5)
Erschienen am 26.07.2007
Familientragödien an Europas Höfen

Familientragödien an Europas Höfen

 (5)
Erschienen am 01.11.2005
Vom Thron zum Schafott

Vom Thron zum Schafott

 (1)
Erschienen am 26.07.2007
Mahner - Helfer - Patrioten

Mahner - Helfer - Patrioten

 (0)
Erschienen am 01.09.2004

Neue Rezensionen zu Helga Thoma

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Katrin_Grafs avatar

Rezension zu "Ungeliebte Königin" von Helga Thoma

Frauenschicksale
Katrin_Grafvor 8 Monaten

Töchter von Königs- und Fürstenhäuser wurden häufig wie Ware gehandelt.
Helga Thoma erzählt das Schicksal von Anne Boleyn, Marie-Louise von Orleans, Christine von Braunschweig, Isabelle von Parma und weiteren. 
Gut geschrieben, liest sich wie ein Roman

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Fiona89s avatar

Rezension zu "Ungeliebte Königin" von Helga Thoma

Rezension zu "Ungeliebte Königin" von Helga Thoma
Fiona89vor 8 Jahren

Die Autorin beschäftigt sich mit verschiedenen gescheiterten Ehen an europäischen Fürstenhöfen.
Wie sie im Vorwort auch schon erwähnt, hat sie die Auswahl der Paare begrenzt, indem sie die Paare vorstellt, die ihr persönliches Interesse am meisten geweckt haben. Dieses merkt man auch in ihren Ausführungen, da die Sympathie bzw Antipathie die sie für einige der beschriebenen Personen empfindet, teilweise sehr deutlich werden und der Leser somit beeinflusst wird. Sie kommentiert, dass einige der historischen Persönlichkeiten von anderen Historiker falsch dargestellt wurden, oder nicht so wie sie wirklich waren. Ich habe mir dann aber die Frage gestellt, ob sie durch ihre beeinflussende Wortwahl nicht genau das gleiche tut.
Abschließend kann ich sagen, dass es ein leicht zu lesendes Buch ist, dessen Fälle berühren und spannend zu lesen sind.

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anushkas avatar

Rezension zu "Ungeliebte Königin" von Helga Thoma

Rezension zu "Ungeliebte Königin" von Helga Thoma
anushkavor 8 Jahren

Die tragische Figur

Was haben Anne Boleyn, Elisabeth Christine von Braunschweig und Leopoldine von Österreich gemeinsam? Sie waren mit Männern verheiratet, deren Liebe plötzlich endete oder deren Liebe nie aufkam. Zugegeben, nicht jede verlor darüber ihren Kopf wie Anne Boleyn, doch die meisten litten bis zu ihrem Tod unter Vernachlässigung, Demütigung, psychischer oder physischer Gewalt. Helga Thoma hat verschiedene, beispielhafte Frauenschicksale zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert recherchiert und anhand ihrer eigenen Präferenzen einige beispielhaft ausgewählt um das Leid von Frauen an europäischen Königshöfen darzustellen.
Etwas gelangweilt hat mich die Geschichte von Henry VIII und seinen Frauen, weil ich dazu schon sehr viel gelesen habe. Aber wahrscheinlich kommt ein solches Buch einfach nicht ohne so ein prominentes Beispiel aus. Umso interessanter waren manch andere Schicksale. Thoma zeigt auf, dass die Könige selbst nicht zwangsläufig unfähig waren zu lieben, sondern dass die mangelnde Passung zwischen den Paaren durchaus auf beide Parteien zurückzuführen war. Auch war der ein oder andere König tatsächlich eher zu bemitleiden und manche der Frauen scheinen ihre Lage durch Herrschsucht, Hysterie oder Zänkerei selbst mitverschuldet zu haben.
Das eigentlich Tragische ist jedoch, dass oft beide Parteien wider Willen auf Wunsch oder gar Befehl der Eltern verheiratet wurden und dass vor allem für die Frauen kein Ausweg bestand. Bei einigen der Eheprobleme versteht man nach heutigen Maßstäben die Problematik nicht, da heute Trennungen üblich sind. Für die damaligen Paare - vor allem für royale Paare - war die Situation jedoch ausweglos. Und während die Männer sich aus der Situation flüchten und bei ihren Mätressen Liebe finden konnten, verkümmerten viele der Ehefrauen und waren dem Gespött des Hofes ausgesetzt.
Thoma schildert eingängig und nicht zu ausschweifend eine interessante Bandbreite an Ehetragödien an europäischen Höfen, auch wenn einige doch etwas trivial wirkten. Manches Mal waren die Namenvielfalt und die Verwandtschaftsverhältnisse verwirrend. Kleine Mängel in Stil und erzählerischem Können wurden jedoch durch gute Hintergrundinformationen zu Politik und Bräuchen wettgemacht. Allerdings war oft die Chronologie der Ereignisse durcheinander, sodass ich manches Mal zurückblättern mußte, um das Geschehen selbst einzuordnen. Alles in allem war dieses Buch jedoch einmal eine Geschichtsstunde anderer und interessanter Art. Diese Art von Biographien und Geschichtsbüchern aus dem Piper-Verlag werde ich sicherlich noch öfter lesen.

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