Helga Thoma Ungeliebte Königin

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Inhaltsangabe zu „Ungeliebte Königin“ von Helga Thoma

Nach außen mochten die großen europäischen Fürstenhöfe Pracht und Luxus ausstrahlen, doch hinter ihren Fassaden spielten sich wahre Ehetragödien ab. Die Töchter von Kaisern und Königen wurden häufig wie ein Stück Ware gehandelt und noch als Kinder aus Staatsräson in ein fernes Land verschachert; nach persönlichem Glück wurde selten gefragt. Packend und historisch fundiert erzählt Helga Thoma von tragischen Schicksalen, aber auch von starken Frauen, die sich vom Leid nicht brechen ließen.

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  • Rezension zu "Ungeliebte Königin" von Helga Thoma

    Ungeliebte Königin
    Fiona89

    Fiona89

    14. September 2010 um 18:57

    Die Autorin beschäftigt sich mit verschiedenen gescheiterten Ehen an europäischen Fürstenhöfen. Wie sie im Vorwort auch schon erwähnt, hat sie die Auswahl der Paare begrenzt, indem sie die Paare vorstellt, die ihr persönliches Interesse am meisten geweckt haben. Dieses merkt man auch in ihren Ausführungen, da die Sympathie bzw Antipathie die sie für einige der beschriebenen Personen empfindet, teilweise sehr deutlich werden und der Leser somit beeinflusst wird. Sie kommentiert, dass einige der historischen Persönlichkeiten von anderen Historiker falsch dargestellt wurden, oder nicht so wie sie wirklich waren. Ich habe mir dann aber die Frage gestellt, ob sie durch ihre beeinflussende Wortwahl nicht genau das gleiche tut. Abschließend kann ich sagen, dass es ein leicht zu lesendes Buch ist, dessen Fälle berühren und spannend zu lesen sind.

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  • Rezension zu "Ungeliebte Königin" von Helga Thoma

    Ungeliebte Königin
    anushka

    anushka

    16. July 2010 um 19:07

    Die tragische Figur Was haben Anne Boleyn, Elisabeth Christine von Braunschweig und Leopoldine von Österreich gemeinsam? Sie waren mit Männern verheiratet, deren Liebe plötzlich endete oder deren Liebe nie aufkam. Zugegeben, nicht jede verlor darüber ihren Kopf wie Anne Boleyn, doch die meisten litten bis zu ihrem Tod unter Vernachlässigung, Demütigung, psychischer oder physischer Gewalt. Helga Thoma hat verschiedene, beispielhafte Frauenschicksale zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert recherchiert und anhand ihrer eigenen Präferenzen einige beispielhaft ausgewählt um das Leid von Frauen an europäischen Königshöfen darzustellen. Etwas gelangweilt hat mich die Geschichte von Henry VIII und seinen Frauen, weil ich dazu schon sehr viel gelesen habe. Aber wahrscheinlich kommt ein solches Buch einfach nicht ohne so ein prominentes Beispiel aus. Umso interessanter waren manch andere Schicksale. Thoma zeigt auf, dass die Könige selbst nicht zwangsläufig unfähig waren zu lieben, sondern dass die mangelnde Passung zwischen den Paaren durchaus auf beide Parteien zurückzuführen war. Auch war der ein oder andere König tatsächlich eher zu bemitleiden und manche der Frauen scheinen ihre Lage durch Herrschsucht, Hysterie oder Zänkerei selbst mitverschuldet zu haben. Das eigentlich Tragische ist jedoch, dass oft beide Parteien wider Willen auf Wunsch oder gar Befehl der Eltern verheiratet wurden und dass vor allem für die Frauen kein Ausweg bestand. Bei einigen der Eheprobleme versteht man nach heutigen Maßstäben die Problematik nicht, da heute Trennungen üblich sind. Für die damaligen Paare - vor allem für royale Paare - war die Situation jedoch ausweglos. Und während die Männer sich aus der Situation flüchten und bei ihren Mätressen Liebe finden konnten, verkümmerten viele der Ehefrauen und waren dem Gespött des Hofes ausgesetzt. Thoma schildert eingängig und nicht zu ausschweifend eine interessante Bandbreite an Ehetragödien an europäischen Höfen, auch wenn einige doch etwas trivial wirkten. Manches Mal waren die Namenvielfalt und die Verwandtschaftsverhältnisse verwirrend. Kleine Mängel in Stil und erzählerischem Können wurden jedoch durch gute Hintergrundinformationen zu Politik und Bräuchen wettgemacht. Allerdings war oft die Chronologie der Ereignisse durcheinander, sodass ich manches Mal zurückblättern mußte, um das Geschehen selbst einzuordnen. Alles in allem war dieses Buch jedoch einmal eine Geschichtsstunde anderer und interessanter Art. Diese Art von Biographien und Geschichtsbüchern aus dem Piper-Verlag werde ich sicherlich noch öfter lesen.

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  • Rezension zu "Ungeliebte Königin" von Helga Thoma

    Ungeliebte Königin
    Raven

    Raven

    27. August 2007 um 13:28

    Ein sehr bewegendes Buch über viele Frauenschicksale der Geschichte. Informativ und lehrreich, aber auch mit Herz niedergeschrieben. Man wird in die Welt der Königinnen und ihre Pflichten sowie Schicksale hineingezogen. Wirklich sehr lesenswert.