Helga Weiss Und doch ein ganzes Leben

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Inhaltsangabe zu „Und doch ein ganzes Leben“ von Helga Weiss

Als Helga 1939 ihr Tagebuch beginnt, ist sie noch ein Kind. Der Einmarsch der Deutschen in Prag und die antisemitische Brutalität der Nationalsozialisten reißen sie aus ihrer heilen Welt: Ihr Vater darf nicht mehr arbeiten, die Schule ist ihr plötzlich verschlossen, sie darf die Wohnung nicht verlassen, Freunde und Verwandte verschwinden. Als schließlich auch Helgas Familie deportiert wird, erst nach Theresienstadt, später nach Auschwitz, spendet ihr das Tagebuch Trost und Kraft. Wie durch ein Wunder überleben Mutter und Tochter die Transporte, das Lager und die Todesmärsche der letzten Kriegstage - und mit ihnen dieses einzigartige Zeitzeugnis.

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    Und doch ein ganzes Leben

    AnikaFischer

    29. October 2013 um 19:02

    Zu allererst möchte ich sagen, dass ich dieses Buch nicht wie alle anderen bewerte, denn das ist wohl auch kaum möglich. Es geht hier nicht um die Geschichte oder gar den Schreibstil, es ist eine Erinnerung an eine schlimme Zeit. Da es hier allerdings nicht ohne Bewertung geht, bitte ich darauf nicht den größten Wert zu legen. Inhalt: Helga Weiss erlebt den Einmarsch der Deutschen und die antisemitische Brutalität, als sie noch fast ein Kind ist. Vorher kannte sie kein Unheil und wuchs in einer heilen Welt auf, aus der sie nun herausgerissen wird. Wie so viele Juden entgeht die Familie Weiss der Deportation nicht. Zuerst kommen sie ins Ghetto nach Theresienstadt, wo sie lange bleiben. Doch auseinander werden auch sie irgendwann gerissen, nur Helga und ihre Mutter bleiben zusammen und überleben gemeinsam Auschwitz, Freiberg und Mauthausen. Von dieser schrecklichen Zeit berichtet Helga in ihrem Tagebuch, das sie in Theresienstadt fortsetzen kann, nur die Zeit im Lager wird aus spätere Sicht eingefügt. Im Anschluss findet man ein Gespräch mit Helga, indem sie lange Zeit nach der Zeit in Theresienstadt und Auschwitz noch einmal etwas darüber erzählt. Cover: Zum Cover möchte ich hier eigentlich gar nicht so viel sagen. Es ist zwar sehr ansprechend, die Zeit in der es spielt ist sofort zu erkennen und es hat auch in der Buchhandlung den Weg in meine Hände gefunden, obwohl ich es nicht gesucht habe. Aber mir geht es bei diesem Buch eher um den Titel: "Und doch ein ganzes Leben". Wenn ich ihn lese, kann ich soviel spüren: Verzweiflung, eine aussichtslose Situation und dann die Erlösung und die Freude darüber. Wenn ein Titel so viel sagt und man nach dem Lesen immer noch der Meinung ist, dass er richtig gewählt wurde, dann ist er besonders. Meine Meinung: Helga erwähnt selbst, dass die etwas kindliche, schon leicht erwachsene Sicht, eine gute Möglichkeit ist, Erinnerungen über diese Zeit weiterzugeben. Da stimme ich ihr vollkommen zu. Das Buch ist zwar nicht immer komplett logisch aufgebaut und das ein oder andere Datum hätte man vielleicht gerne gewusst, aber im Grunde geht es darum nicht; nicht im geringsten. Hier sieht man die wirkliche Erfahrung eines Menschen aus dieser Zeit. Es sind nicht bloß Statistiken oder Lehrtexte, nein es ist Hoffnung, Verzweiflung, Trauer, Abschied und alles, was man als Mensch noch erleben kann. Jeder kennt Statistiken und Zahlen, Fakten über diese Zeit, aber erst wenn man die Erfahrung eines Menschen liest, versteht man, dass man vorher eigentlich gar nichts verstanden hat. Zahlen blieben Zahlen und ließen sich nicht übertragen. Erst jetzt sieht man wirklich, dass es Menschen waren, jeder mit einer eigenen Geschichte, eigenen Gefühlen. Ich lese deshalb gerne über diese Zeit und ein paar Sachen sind mir da schon in die Hände gefallen. Deshalb denke ich, dass ich beurteilen kann, dass dieses Buch eines der besten ist. Fazit: Irgendetwas über diese Zeit sollte man schon gelesen haben. Dieses Buch hier kann ich sehr empfehlen, da es Gefühle gut zum Ausdruck bringt, aber es gibt auch noch andere gute.

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