Helga Zeiner Die Auswanderinnen

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Inhaltsangabe zu „Die Auswanderinnen“ von Helga Zeiner

Drei Freundinnen wandern gemeinsam mit ihren Männern nach Australien aus. Während eines Ausflugs zu den Opalminen von Queensland geschieht ein grausamer Mord. Sie verdächtigen sich gegenseitig, und ihre Freundschaft zerbricht daran. Dreißig Jahre später versuchen sie die Vergangenheit zu bewältigen...und entdecken Schreckliches. "Die Auswanderinnen" wurde 2008 unter dem Titel "Feuermeer" als Hardcover veröffentlicht. Der Autor hat die Hardcover Version seither komplett überarbeitet und exklusiv als eBook veröffentlicht.
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  • Leserunde zu "Die Auswanderinnen" von Helga Zeiner

    Die Auswanderinnen

    HelgaZeiner

    Die Auswanderinnen Drei Freundinnen wandern gemeinsam mit ihren Männern nach Australien aus. Während eines Ausflugs zu den Opalminen von Queensland geschieht ein grausamer Mord. Sie verdächtigen sich gegenseitig und ihre Freundschaft zerbricht daran. Dreißig Jahre später treffen sie sich wieder. Gemeinsam versuchen sie die Vergangenheit zu bewältigen...und entdecken Schreckliches.    Die Autorin Helga Zeiner hat in ihrer Jugend mehrere Jahre in Australien gelebt. Als achtzehnjährige Auswanderin nahm sie die Erlebnisse in einem fremden Land mit großer Begeisterung an. Nicht nur der Besuch einer Opal Mine bei Deutschen, die sich in Lightning Ridge angesiedelt hatten, sondern auch noch viele andere Abenteuer, die sie und ein enger Freundeskreis von jungen Deutschen damals erlebt haben, hinterließen tiefe Eindrücke und wurden schließlich in dem Roman ‚Die Auswanderinnen‘ verarbeitet. Dieser Roman wird als eBook verlost.

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  • *+*+* Es ist nicht alles Gold, was glänzt *+*+*

    Die Auswanderinnen

    Irve

    17. October 2013 um 12:02

    *+ Es ist nicht alles Gold, was glänzt +* Inhaltsangabe: Drei Freundinnen wandern gemeinsam mit ihren Männern nach Australien aus. Während eines Ausflugs zu den Opalminen von Queensland geschieht ein grausamer Mord. Sie verdächtigen sich gegenseitig, und ihre Freundschaft zerbricht daran. Dreißig Jahre später versuchen sie die Vergangenheit zu bewältigen...und entdecken Schreckliches. "Die Auswanderinnen" wurde 2008 unter dem Titel "Feuermeer" als Hardcover veröffentlicht. Der Autor hat die Hardcover Version seither komplett überarbeitet und exklusiv als eBook veröffentlicht (Quelle: Lovelybooks) Das Cover: Es ist in Erdtönen gehalten. Zwei Fotos scheinen überlagert worden zu sein. Auf dem einen erkennt man die Portraits der drei Auswanderinnen. Auf dem anderen Foto sieht man die australische Landschaft. Vielleicht soll es die Gegend sein, in der Jo Ann nach Opalen sucht. Meine Zusammenfassung: Ziemlich überstürzt brechen drei Frauen mit ihren kürzlich angetrauten Ehemännern nach Australien aus. Die drei Pärchen lernen sich auf der anstrengenden Überfahrt kennen. Diese gemeinsame Erfahrung schweißt sie zusammen und sie bleiben befreundet. Jedoch stirbt einer der Männer. War es wirklich ein Unfall oder steckt doch ein Mord dahinter? Meine Meinung: „Die Auswanderinnen“ spielt in der Gegenwart. Die Geschichte beginnt aber schon vor dreißig Jahren. Frau Zeiner beschreibt diese vergangenen Passagen aber nicht rückblickend innerhalb des Erzählflusses, sondern indem sie kapitelweise zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit springt. Das ist sehr gut gelungen und die Geschichte wirkt so sehr lebendig. Ich kam sehr gut in dieses Buch. Die Autorin hat einen sehr gefälligen Schreibstil, „Die Auswanderinnen“ liest sich sehr gut. Dennoch ist das Buch nicht immer leichte Kost. Es wird hier nicht ein nettes, erfolgreiches Abenteuer geschildert. Der Leser erfährt vielmehr, mit welchen Problemen eine solche damalige Auswanderung behaftet war. Kein Wunder, dass die drei Paare sich zusammentun, um in dem fremden Land nicht unterzugehen und einen Hauch von Heimat festzuhalten. Allerdings denke ich, dass sich diese Menschen unter normalen Umständen nicht so eng angefreundet hätten. Frau Zeiner gibt dem Leser tiefe Einblicke in jeden einzelnen der sechs Charaktere und man ahnt sehr schnell: Nicht nur die Paare passen nicht wirklich optimal zusammen, auch die Ehepaare selbst scheinen eher eine Zweckgemeinschaft zu sein.....Zunächst reibt man sich an Querelen aneinander, später stecken schon massive partnerschaftliche Diskrepanzen dahinter. Auch die Freundschaften der Auswanderer werden fragiler. Die Folgen sind schrecklich. Besonders mit Johanna, die sich später Jo Ann nennt, muss leiden. Zunächst wunderte ich mich über den geänderten Namen, später verstand ich es sehr gut, dass sie nach dem tödlichen Unfall ihres Mannes damit einen weiteren Schlussstrich unter ihr bisheriges australisches Leben zieht. Die Charaktere habe ich als jeweils ziemlich extrem empfunden, aber alle Figuren sind sehr detailliert und stimmig ausgearbeitet. Auch die Beziehungen dieser Menschen untereinander und die jeweiligen Änderungen der Verhältnisse sind gut nachvollziehbar beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Geschichte sehr lange sehr ausführlich geschrieben ist, ohne dass etwas nennenswertes passiert. Als dann aber der Knoten geplatzt war, wurde es sehr spannend und interessant. Der vermeintliche Unfall wird logisch aufgeklärt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist genau passend für das Buch, nicht kitschig, nicht übertrieben, einfach nur fair!! Mein Fazit: Interessante Geschichte, die sich zum Krimi mausert. An einigen Stellen war mir das Buch allerdings zu langatmig. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen. Infos zum Buch: „Die Auswanderinnen“ von Helga Zeiner ist am 19.05.2013 unter der ISBN-Nr 9780986879883 im POW WOW Books-Verlag als eBook erschienen.

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  • Der große Traum vom fernen Land und der großen Liebe

    Die Auswanderinnen

    Rine

    11. October 2013 um 10:29

    Johanna, Isabella und Eva sind jung und frisch verheiratet. Zusammen mit ihren Männern träumen sie von einem Leben in Australien und wandern aus. Doch schon auf dem Schiff werden sie in die Realität geholt. Statt mit ihren Männern in einer Kabine zu sein, werden die Geschlechter getrennt und in großen Kabinen untergebracht, so lernen sich die drei Paare kennen. In der Anfangszeit machen die sechs alles zusammen und treffen sich oft. Johanna und ihr Mann Kurt beschließen dann nach Lightning Rigde zu ziehen um da nach Opalen zu suchen. Die Freunde, die in Sydney blieben besuchen sie über Weihnachten und da nimmt das Drama seinen Lauf und Endet mit einer Leiche. Heute 30 Jahre später haben die Frauen immer noch mit den Geschehnissen zu tun, denn keine hat sie je verarbeitet. Als ein Skelett gefunden wird, treffen sie sich und sprechen ehrlicher als je zuvor miteinander und kommen den Geschehnissen von damals immer näher. Was war damals wirklich los? In "Die Auswanderinnen" von Helga Zeiner lernen wir drei Frauen kennen, die ziemlich unterschiedlich sind und unter normalen Umständen wahrscheinlich nie zueinander gefunden hätten. In einer Spannenden Geschichte verfolgen wir ihre Entwicklung und ihr Schicksal, aber auch die Geschichte von drei Frauen, die nach 30 Jahren immer noch so eng verbunden sind und füreinander einstehen. Die Autorin versteht es die Geschichte spannend aufzubauen, nicht zuletzt durch die Zeitsprünge, sodass man immer ein Stück der Geschichte erfährt und wie die Protagonistinnen heute damit umgehen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach, sodass man nacheinander weg lesen kann und auch sehr gut in die Geschichte findet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und alle die eine tragische Geschichte über Freundschaft, die alles überstehen kann, lesen wollen, kann ich "Die Auswanderinnen" nur empfehlen.

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  • Moderne Auswanderergeschichte mit Überraschungen

    Die Auswanderinnen

    irismaria

    05. October 2013 um 17:29

    Im Mittelpunkt von „Die Auswanderinnen“ von Helga Zeiner stehen drei junge Frauen, die 1972 mit ihren Männern nach Australien auswandern und sich auf dem Schiff kennen lernen. In zwei Erzählsträngen wechseln die Erlebnisse ihrer Überfahrt und die ersten Erfahrungen im neuen Land mit der Gegenwart, in der sich die Freundinnen nach langem wieder treffen. Alle hatten kein Glück mit ihren Ehen. Als in Johannas Opalmine ein Skelett gefunden wird, scheint sich das Schicksal ihres brutalen Mannes Kurt, der vor 30 Jahren verschwand, aufzuklären. Von der Auswanderungsgeschichte entwickelt sich das Buch zum spannenden Krimi, unerwartet, aber gut.

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  • die auswanderinen

    Die Auswanderinnen

    werderaner

    03. October 2013 um 16:19





    Spannend geschriebenes Buch. 
    Man erfährt abwechselnd in der vergangenheit und der gegenwart die geschichte der 3 freundinnen. Es wird die auswanderung gut beschrieben, man kann sich sehr gut vorstellen wie es abgelaufen ist.

  • Der (Alb)Traum von Australien

    Die Auswanderinnen

    romantic devil

    02. October 2013 um 07:49

    Johanna, Isabella und Eva sind frisch verheiratet, als sie mit ihren Männern nach Australien auswandern. Naiv und unbeschwert brechen sie in das große Abenteuer auf und landen irgendwie alle schnell wieder auf den Boden der Tatsachen. Keine der Ehen bleibt glücklich. Eva wird verlassen, heiratet aber neu. Auch Isabelle wird von ihrem Ehemann im Stich gelassen und geht nach Deutschland zurück. Am schlimmsten aber erwischt es Johanna. Ihr Mann Kurt entpuppt sich als Sadist, der sie jahrelang quält und demütigt, bis er sich auch an einer anderen Frau vergreift und noch in der selben Nacht unter ungeklärten Umständen stirbt. Jahrzehnte später lebt Johanna, die sich jetzt Jo Ann nennt sehr zurückgezogen und hab mit den ehemaligen Freundinnen keinen Kontakt mehr. Doch dann kommt Isabella zur Besuch nach Sydney und fast gleichzeitig tauchen die sterblichen Überreste von Kurt wieder auf. Die 3 Frauen haben einiges zu besprechen. Das Buch ist gut geschrieben und recht spannend. Es erzählt abwechseln, was in der Gegenwart passiert und was damals geschehen ist. Besonders die Demütigen von Kurt sind dabei schwer zu ertragen. Man kann nicht begreifen, wieso Johanne sich alles gefallen lässt, aber man versteht, wieso sie sich jetzt nicht auf ihren Bekannten John einlassen kann und will, auch wenn sie sich sehr zu ihm hingezogen fühlt. Dieses Buch ist ein guter Frauenroman mit einer interessanten Kriminalhandlung. Dennoch finde ich, dass es sich teilweise ein bisschen in die Länge zieht. Das Ende versöhnt mich dann aber wieder völlig. Der Schluss war das Beste am ganzen Buch. Fazit: Schöner Frauenroman mit tollen Ende und spannender Kriminalhandlung

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  • Der große Traum vom Auswandern...

    Die Auswanderinnen

    karolina138

    02. October 2013 um 07:33

    ...gestaltet sich sehr schwierig. Die drei jungen, frisch verheirateten Frauen Johanna, Isabella und Eva lernen sich auf einem Schiff kennen, welches sie und ihre Männer nach Australien bringt. Dort wollen sie alle ein neues Leben beginnen, aber das ist nicht so leicht wie gedacht. Johanna und ihr man Kurt ziehen in ein kleines Örtchen und versuchen ihr Glück in den Opalminen. Die beiden anderen Pärchen kommen zu Besuch, da auch die Männer Uwe und Dieter ihr Glück versuchen wollen. Bei einem der Besuche kommt Kurt tragisch ums Leben und zunächst ist es gar nicht einfach zu klären, wie das passieren konnte. Helga Zeiner hat in ihrem Roman "Die Auswanderinnen" einen flüssigen und klaren Erzählstil. Sie springt zwischen der Gegenwart, in der die drei Frauen versuchen das Rätsel um Kurts Tod aufzudecken und der Vergangenheit, wie sie sich kennengelernt haben und was damals zum Zeitpunkt des Todes passiert ist, hin und her. Durch diese Wechsel baut sich die Spannung auf und der Leser muss sich bis fast zum Schluss gedulden, um herauszufinden was seinerzeit vorgefallen ist. Die Charaktere und Lebensweisen alle drei Frauen werden beschrieben, so dass man als Leser ganz klar weiß, was sie für Persönlichkeiten haben, wie ihre Sichtweisen sind und wo sie im Leben stehen. Jede hat so ihre Problemchen und gerade was die Ehe von Kurt und Johanna angeht, da muss man schon das ein oder andere Mal schlucken. Die drei Frauen sind ganz unterschiedlich, doch gehören sie trotzdem zusammen, Freundinnen halt.

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  • 3 Freundinnen in Australien...

    Die Auswanderinnen

    Nancymaus

    In dem Buch „Die Auswanderinnen“ geht es um 3 Frauen, Jo Ann, Eva und Isabella, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jede der Frau wandert mit ihrem erst kürzlich geheirateten Mann nach Australien. Sie lernen sich auf der Schiffsreise kennen und dann beschließen sie mit ihren Männer zusammen zubleiben und verlieren aber nach einem Unglück ihren Kontakt. Jahre später wollen sie sich wieder treffen und erfahren, was in ihren letzten Jahren so passiert ist und auch die Sache von damals zu klären. Die Geschichte spielt nicht erst in der Vergangenheit und dann in der Gegenwart sondern es ist ein Wechsel zwischen damals und jetzt. Dies macht das ganze unterhaltsam und man weis auch nicht immer genau, was früher alles passiert ist. So weis man auch nicht, wie die Geschichte enden wird, und es bleibt ein Buch mit immer ungeahnten Überraschungen. Helga Zeiner versteht es die Leser an dieses Buch zu fesseln, so dass man am liebsten nicht mehr aufhören will. Und der Schreibstil der Autorin ist einfach und verständlich gehalten, so dass man flüssig lesen kann. Dieses Buch ist für jeden, der auf eine spannende Suche nach der Wahrheit ist, ohne vorher gleich den Ausgang zu kennen.

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    • 2
  • Die Auswanderinnen

    Die Auswanderinnen

    Solengelen

    26. September 2013 um 11:17

    3 Ehepaare begeben sich Anfang der 70ziger Jahre auf ein Schiff Richtung Australien. Anfangs in verschiedenen Übergangslagern, in denen sie u. a. Sprachkurse absolvieren, versuchen sie im Land Fuß zu fassen. 2 Ehepaare bleiben in Sydney, Johanna und Kurt versuchen ihr Glück in den Opalminen. Kurt ist ein Sadist, der Johanna sowohl psychisch als als auch physisch misshandelt. Die Freunde kommen zu Besuch und Kurt verschwindet. 30 Jahre später holt die Vergangenheit Johanna und ihre Freundinnen wieder ein. Durch den wunderbaren Schreibstil und den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, dem man problemlos folgen kann, der auch die Geschichte so lebendig und spannend macht, ist ein fantastischer Roman entstanden. Wunderbare Beschreibungen des Landes, Spannung wie bei einem Krimi, das brisante Thema Gewalt in der Ehe, alles zu einer fließenden Geschichte vereint. Es bleibt bis zum Schluss spannend und man muss seine eigenen " kriminalistischen Ermittlungen" immer wieder neu überdenken. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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  • Die Auswanderinnen von Helga Zeiner

    Die Auswanderinnen

    Fanti2412

    24. September 2013 um 18:35

    Zum Inhalt: Anfang der 70er Jahre lernen sich 3 Ehepaare auf einem Auswandererschiff während der Überfahrt nach Australien kennen und freunden sich an. Nach ihrer Ankunft meistern sie gemeinsam die ersten Schwierigkeiten in ihrer neuen Heimat und finden in Sydney zunächst ein zu Hause und Arbeit. Als Kurt, der Ehemann von Johanna, von den Opalminen in Queensland hört, beschließt er mit seiner Frau dorthin zu gehen und als Schürfer sein Glück zu versuchen. Die Arbeit ist hart und Kurt ist nicht der Ehemann, den Johanna sich erträumt hat. Er ist dominant und sadistisch und quält seine Frau, wo er nur kann. Während eines Besuches der befreundeten Paare verschwindet Kurt spurlos und wird später für tot erklärt. 30 Jahre später, die Freunde haben sich inzwischen aus den Augen verloren, wird in der Gegend ein Skelett gefunden und Johanna, die sich inzwischen Jo Ann nennt, ist sich sicher, dass dies die Überreste von Kurt sein müssen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen von damals, Eva und Isabella, versucht sie, die Ereignisse von damals zu rekonstruieren und herauszufinden, was mit Kurt wirklich geschah. Leseprobe Homepage von Helga Zeiner Meine Meinung: Wie bereits in vorherigen Büchern von Helga Zeiner hat mich gleich wieder ihr schöner, klarer Schreibstil begeistert, der das Lesen flüssig und angenehm macht. Mit den 3 Paaren hat die Autorin 6 sehr realistische, aber auch unterschiedliche Hauptfiguren geschaffen, wie sie eben im wirklichen Leben auch vorkommen. Einige waren mir sympathisch, andere weniger. Das Schicksal von Johanna an der Seite ihres sadistischen Ehemannes Kurt hat mich sehr berührt und teilweise auch traurig gestimmt. Ich habe mit ihr gefühlt und gelitten, sie für ihre Stärke bewundert und mich am Ende mit ihr über den Ausgang der Geschichte gefreut. Isabella gehörte anfangs nicht gerade zu den liebenswerten Figuren, aber sie entwickelt sich, wie alle anderen auch, weiter und verändert sich durch ihre Erfahrungen und Erlebnisse weiter. Die Beschreibung der Auswanderung, der Anfänge der 3 Paare in Australien, des Lebens dort sowie der Orte ist sehr bildhaft und der Autorin gut gelungen, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Da die Autorin selbst in ihrer Jugend nach Australien ausgewandert ist und einige Zeit dort gelebt hat, ist die Darstellung sehr authentisch. Sie erzählt die Geschichte der 3 Paare in 2 Erzählsträngen, zum einen wie damals alles mit der Auswanderung begann und eben die Gegenwart. Die Wechsel zwischen beiden Erzählsträngen und damit auch den einzelnen Kapiteln ist rasant und inhaltlich so gut platziert, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Die Rückblicke in die Vergangenheit bilden immer logische Verknüpfungen zur Gegenwart. Das hat bei mir sehr schnell für eine hohe Spannung gesorgt, die sich gegen Ende noch einmal gesteigert hat. Im letzten Drittel entwickelt sich die Geschichte vom Abenteuer zum Krimi, in dem sich die drei Freundinnen von damals wieder zusammen raufen, die Vergangenheit aufarbeiten und dann die Aufklärung von Kurts Tod im Vordergrund steht. Das Ende ist absolut unvorhersehbar und überraschend. Meine Spekulationen gingen in eine völlig andere Richtung. Insgesamt ist es eine unterhaltsame und spannende Geschichte über das Schicksal von Auswanderern, Liebe, Hass, Habgier, Gewalt, Mord und Rache, die mir viele schöne und beeindruckende Lesestunden bereitet hat. Fazit: 5 von 5 Sternen Herzlichen Dank an Helga Zeiner, die mir das eBook im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt hat. © Fanti2412

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  • Die Auswanderinnen

    Die Auswanderinnen

    Manu2106

    19. September 2013 um 09:59

    Anfang der siebziger wandern drei Deutsche Ehepaare ( Jaohanna & Kurt, Eva & Uwe, Isabella & Dieter)  via Schiff nach Australien aus. Während der langen Überfahrt freunden sich die Paare miteinander an, so das sie sehr viel während der ersten Zeit auf dem neuen Kontinent zusammen machen und lernen. Irgendwann verschlägt es Johanna und Kurt von Sydney weg nach nach Lightning Ridge in die Opalminen. Kurt hofft dort auf viele gute Funde und Reichtum. Nach einem letzten besuch der anderen Paare bei Johanna und Kurt, gilt dieser als vermisst, und wird später sogar für tot erklärt. Knapp 30 Jahre später taucht in den Opalminen ein Skelett auf, das bezeugt das dieser Mensch gewaltsamen Todes gestorben ist.  Johanna ist sich sicher das Kurt ist. Doch wer hat Kurt damals umgebracht? Und warum? Johanna und ihre zwei Freundinnen versuchen der Sache auf den Grund zu gehen. Ob sie erfolg haben? Eine richtig tolle Geschichte, die den Leser richtig in ihren Bann zieht. Vorallem Johanna ihr Schicksal geht einem doch sehr nahe, ich habe teilweise richtig mitgelitten, wo sie die Gewalt ihres Mannes ertragen musste. Die Protagonisten wurden alle sehr gut beschrieben, ich konnte mir die Leute sehr gut bildlich vorstellen, das selbe gilt für die Umgebungen wo sie sich aufhielten. Der Schreibstil ist toll, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel sind auch nicht lang. Auch das springen von der Gegenwart in die Vergangenheit tut dem Lesefluß nichts, es macht die GEschichte erst richtig spannend, denn so erfährt der Leser immer Stück für Stück etwas aus der Verganegnheit, was ihm im dem Moment auch schon reicht, genug Platz zum spekulieren hat uns die Autorin gelassen.

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  • Australien, Outback, Opale

    Die Auswanderinnen

    Herbstrose

    18. September 2013 um 22:53

    Auf einem Auswandererschiff lernen sich 1972 drei junge Ehepaare kennen. Sie haben das gleiche Ziel, Australien. Sie freunden sich an und verbringen die erste Zeit gemeinsam in Sydney. Doch dann trennen sich ihre Wege. Kurt und Johanna ziehen nach Lightning Ridge in die Opalfelder. Dort wird Kurt mehr und mehr zum Sadisten, er schlägt und misshandelt seine Frau. Während eines Besuches der Freunde ist Kurt plötzlich verschwunden … Dreißig Jahre später wird in Lightning Ridge ein Skelett gefunden. Die drei Freundinnen treffen sich wieder, um das damalige Geschehen aufzuarbeiten. Sie verdächtigen sich gegenseitig des Mordes an Kurt … Ein spannender Roman, den man durchaus als Krimi bezeichnen kann. Geht es doch um Mord, Diebstahl und Lüge, um Hass, Gewalt und Wut, und nicht zuletzt um Vergeltung und Rache. Durch die abwechselnde Erzählweise von Gegenwart und Rückblenden bleibt die Spannung stets auf hohem Niveau und die Lösung des Falles nimmt zum Schluss eine andere Wendung als vermutet. Daneben erfährt der Leser viel über das Leben von Auswanderern in den 1970er Jahren in Australien und über das harte Leben im Outback. Die einzelnen Charaktere sind sehr differenziert und gut heraus gearbeitet. Man leidet mit Johanna, der Hauptprotagonistin, und ist von ihrem Mut und ihrer Stärke beeindruckt. Der klare, flüssige Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen.  

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  • Ein wirklich berührendes Schicksal

    Die Auswanderinnen

    Carina2302

    17. September 2013 um 19:31

    Beschreibung: 1972, drei deutsche Ehepaare lernen sich auf dem Schiff Queen Frederika kennen. Sie alle sind dabei nach Australien auszuwandern. Johanna und Kurt, Eva und Uwe sowie Isabella und Dieter. Nachdem sie an Sprachkursen teil genommen haben, fangen sie an ihr eigenes Leben in dem neuen Land zu beginnen.  Kurt, der seine Frau auf sadistische Weise misshandelt, wird in einem Zeitungsartikel von einem großen Opalfund aufmerksam und möchte ebenfalls durch einen solchen zu Geld gelangen. Daher zieht er mit Johanna nach Lightning Ridge. Dort wird er später als vermisst gemeldet und später als Tod erklärt.  Doch 30 Jahre später wird ein Skelett Kopf gefunden. Johanna ist sich sicher, dass es sich dabei um ihren toten Ex-Mann handeln muss. Fliegt das Geheimnis der 3 Frauen nun auf? Oder steckt hinter der Sache mehr als sie alle dachten? Meine Meinung: Bei Die Auswanderinnen handelt es sich wirklich um eine gelungene Geschichte. Der Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart, macht das ganze sehr spannend, sodass man sofort jede einzelne Reaktion Entscheidung der Freunde nachvollziehen kann und man richtig miträtselt. Gerade am Anfang verwendet die Autorin viele Adjektive, sodass man sich alle 6 Personen bildlich vorstellen kann. Der klare, flüssige Schreibstil zieht sich durch den ganzen Roman, sodass einem gar nicht bewusst wird, wie viele Seiten man schon gelesen hat.  Auch gut finde ich untergebrachte Thematik von Gewalt in der Ehe. Hier zeigt die Autorin, wie abhängig die Opfer meistens sind und sich oft die Schuld an den Taten geben. Aus diesem Grund hat mich das Schicksal von Johanna sehr berührt, sodass ich in jedem Kapitel mit ihr gelitten habe - in der Hoffnung, sie kommt endlich von ihrer Vergangenheit los und kann sich auf die Zukunft konzentrieren. Ein wirklich gelungener Roman, den ich nur weiter empfehlen kann. 

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  • Glück in der Fremde?

    Die Auswanderinnen

    uli123

    17. September 2013 um 18:29

    Drei deutsche Ehepaare wandern Anfang der 70er Jahre nach Australien aus und freunden sich schon während der Schiffsüberfahrt an. Alle fassen auf unterschiedliche Weise Fuß. Ihre Ehen verlaufen in der neuen Heimat unglücklich. Die Männer zeigen bald ihr wahres Ich. Johanna und Kurt, der sie in sadistischer Weise quält und missbraucht, verschlägt es als Schürfer zu den Opalminen von Queensland. Während eines Besuchs ihrer Freunde kommt Kurt ums Leben. 30 Jahre später – alle haben sich aus den Augen verloren - werden seine Skelettteile gefunden, und die drei Frauen rekonstruieren die Umstände um seinen Tod, auch um ihre Vergangenheit zu bewältigen. Sie finden Schreckliches heraus. Hat sich wirklich eine der Frauen eines Mordes schuldig gemacht, wie sie all die Jahre über geglaubt haben? Durch sich stetig abwechselnde in der Gegenwart angesiedelte Handlungsabschnitte und Rückblicke auf die Vergangenheit wird uns eine spannende, fast schon als Krimi einzustufende Geschichte präsentiert. Ihre Auflösung bleibt fast bis zum Ende unvorhersehbar. Schön ist, dass Raum für eigene Spekulationen über den Ausgang bleibt. Neben der Aufklärung des Tötungsdelikts sind interessante, wenig bekannte Informationen über das Leben von Auswanderern in Australien zu erfahren. Am Beispiel von Johanna wird aufgezeigt, wie hart das Leben im Outback, insbesondere in den dortigen Opalminen ist. Die Romanfiguren sind individuelle Charaktere. Besonders Johanna erweist sich trotz ihrer jahrelangen Unterdrückung durch Kurt als eine starke Frau. Ihr Schicksal berührt sehr. Sie verdient es, wie sich am Ende alles fügt. Der totale Anti-Held ist der Sadist Kurt. Die beiden anderen Ehemänner lassen sich von Habgier und Geld blenden. Ein kurzweiliger Roman, den ich nicht aus der Hand legen wollte, sobald ich mit der Lektüre begonnen habe.

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