Helge Sobik Urlaubslandsleute

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Inhaltsangabe zu „Urlaubslandsleute“ von Helge Sobik

Es geht nichts über gepflegte Vorurteile, besonders im Urlaub, erleichtern sie das Leben doch ungemein. Also, schämen Sie sich nicht Ihrer gesunden Voreingenommenheit – Helge Sobik tut es auch nicht –, sondern erfreuen Sie sich an seinen gnadenlos treffenden Satiren über Ihre "Urlaubslandsleute" in aller Welt.

Der weitgereiste Journalist und Reiseschriftsteller Helge Sobik zeichnet mit prägnantem "Strich" die nationalen Eigenheiten der bekanntesten "Urlaubslandsleute". Sei es des knoblauchumwehten Griechen, des Blechkugeln schleudernden Franzosen oder des nomadisierenden Holländers. Alle bekommen Ihr Fett weg – frech, aber mit viel Augenzwinkern.

"Zwei Dinge haben Helge Sobik schließlich vor Vergeltungsmaßnahmen aus dem Ausland bewahrt: Dass er zu guter Letzt auch den Deutschen durch den Wolf drehte und dass zwischen all den unfairen Unterstellungen stets ein liebevolles Lächeln und Augenzwinkern hervorblitzte. Das jetzt erschienene Buch (.) ist ein Lektüretipp für alle, die Sinn für schrägen Humor haben." (Sonntag aktuell)

". führt die gängigen Verallgemeinerungen ad absurdum. (.) Sobiks freche, kleine Impressionen aus aller Welt zeigen, daß viele Klischees zwar stimmen, aber man dennoch immer neugierig bleiben sollte um in jedem Land, und in jedem Volk das ganz Eigene und Originelle zu entdecken." (NDR 1, Bücherwelt)

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  • Rezension zu "Urlaubslandsleute" von Helge Sobik

    Urlaubslandsleute

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. October 2010 um 10:25

    Was kann es Schöneres geben, in diesen ungemütlichen Novembertagen in der warmen Stube zu sitzen, um Urlaubspläne zu schmieden. Berge von Katalogen werden durchstöbert, und das Rennen macht, wer für möglichst wenig Geld den längsten Urlaub bietet. Leider verraten die Prospekte wenig oder gar nichts über die jeweiligen Sitten und Gebräuche des zu überfallenden Landes. Schon gar nicht über die zu erwartenden Nebenkosten. Wir wollten nächstes Jahr einen Trip nach Norwegen wagen. Nun erzählt uns Helge Sobik, dass man an Raststätten für eine Portion Pommes mit sieben und für einen "Durchschnittshamburger" gar mit 18 Euro zur Kasse gebeten wird. Wir haben drei Kinder! Mit uns eingerechnet würden wir also pro Rast 125 Euro hinblättern dürfen, wobei hier noch nicht einmal die ebenfalls überteuerten Getränke enthalten wären. Das lassen wir also lieber bleiben. Danke Helge Sobik! China stand ebenfalls auf der Liste unserer Wunschziele. Die riesigen Bambuswälder und deren knuddelige Bewohner waren mit ein Hauptgrund unserer diesbezüglichen Planungen. Aber auch das können wir vergessen, denn laut Sobiks Angaben sind die Bambuswälder inzwischen abgeholzt und zu Abermillionen Essstäbchen verarbeitet worden. Fast die gesamte Population der Pandabären sei somit in den Berliner Zoo umgezogen. Toller Tipp, denn ein Trip nach Berlin kommt uns wesentlich billiger! "Ulaubslandsleute" ist somit ein außerordentlich nützlicher Ratgeber und spart eine Menge Geld. Doch nicht nur das. Das Buch ist auch eine Fundgrube für allgemeine Infos und verrät den einen oder anderen Sachverhalt, der uns so noch gar nicht bekannt war. So finden wir uns einfach besser in der Welt zurecht. Der Autor erklärt uns z.B., warum ein Jamaikaner ziemlich vergesslich ist. Er raucht nämlich sehr gerne und reichlich all das, was anderswo verboten ist. Der Chinese futtert Berge von Reis, die er mit allerlei Unappetitlichem kombiniert, und der Franzose isst fast alles, was Beine hat - "außer Tische und Stühle". Über den Japaner erfahren wir, was wir alle schon lange geahnt haben, nämlich dass er in seiner Freizeit keinen Schritt tut, "ohne mindestens eine Wochenproduktion Camcorder im Gepäck zu haben". Falsch wäre übrigens die Bezeichnung "Land der aufgehenden Sonne", weil die dort durchaus auch untergeht, was offenbar noch keiner bemerkt hat. Auch die gängigen Vorurteile sollten bereits vor der Reise noch einmal aufgefrischt werden. Hier läuft das Buch zur Hochform auf, wobei der ironische Wortwitz des Autoren niemals beleidigend wirkt, sondern stets mit liebevollem Augenzwinkern die landesüblichen Marotten beschreibt oder satirisch übertreibt. Keinesfalls fehlen die Holländer, die mehrmals im Jahr mit einem Großteil ihres Hab und Guts ihr Land verlassen, "bis fast keiner mehr da ist", oder die Griechen mit ihren zahllosen Trümmern, bis hin zu den Amerikanern, den Erfindern der Übergröße! Schotten schmeißen nur deshalb mit Baumstämmen, damit man sie in ihren Frauenkleidern ernst nimmt, und die Engländer haben nicht nur Spukschlösser, sondern auch Geisterfahrer erfunden. Der zuletzt genannte "Zeitvertreib" sei nur durch eine "Legalisierung" in den Griff zu bekommen gewesen ... Einfach herrlich, was der Autor zudem über Australier, Österreicher, Türken, Norweger, Russen, Inder, Kenianer uvm. zu berichten weiß. Der Reisejournalist praktiziert seine "liebevolle Bosheit" weltweit, aber im letzten Kapitel kommt er in der Heimat an. Am Ende kehrt er vor der eigenen Haustür, denn im letzten Kapitel "Eisbein auf dem Everest" geht es den Reiseweltmeistern an den Kragen, den Deutschen. Der Kreis hat sich geschlossen und ein unterhaltsames Büchlein leider auch. Fazit: Vorurteile runderneuert. Vergnügliche Satire. Ein Muss nicht nur für die "Weltmeister". © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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