Helge Thielking Das gute Kind

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Inhaltsangabe zu „Das gute Kind“ von Helge Thielking

Vor 18 Jahren erschütterte der Mord an einer Mutter und ihrer kleinen Tochter die Öffentlichkeit. In einem Indizienprozess wurde der Mörder zu lebenslanger Haft verurteilt. Fast zwei Jahrzehnte später steht eine junge Frau vor Kommissarin Femke Sundermann und behauptet, das Baby von damals zu sein. Woher kommt die mysteriöse Frau? Sagt sie die Wahrheit? Entgegen aller Ratschläge rollt Femke den Fall wieder auf. Die Entdeckungen sind so unglaublich, dass dafür mehrere Menschen mit dem Leben bezahlen müssen ...

mir fehlte hier mehr Struktur, fand die Geschichte sehr durcheinander

— CorneliaP
CorneliaP

Hatte das Gefühl, dass der Autor die letzten 100 Seiten einen Zahn zulegen musste um das Buch zu Ende zu bringen...Es wirkte sehr überhastet

— happytanny
happytanny

Guter Anfang, aber dann...

— Shanna1512
Shanna1512

gute spannende Story, die sich schnell lesen lässt

— harlekin1109
harlekin1109

Eine wirkliche spannende Geschichte und einem unerwarteten Ende, dennoch mochte ich die Charaktere zu oberflächlich und widersprüchlich

— eulenmatz
eulenmatz

Spannend und unterhaltsam, mit den Leser meisterhaft überraschendem Ende.

— antonmaria
antonmaria

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit interessanten Protagonisten und einem unerwartenden, aber durchaus logischen Ende.

— makama
makama

spannender Krimi mit überzeugenden Charakteren und überraschendem Ende

— Engel1974
Engel1974

Ein spannender Krimi mit einem unerwarteten Finale, bei dem der Mund des Lesers noch lange nach der letzten Zeile offen bleibt

— Fluse
Fluse

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  • Hier ist nichts wie es scheint!

    Das gute Kind
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    07. September 2017 um 17:00

    Ganz kurz hatte ich erstmal Probleme, in das Buch zu kommen. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber ich hatte kleine Anlaufschwierigkeiten. Da der Inhalt vom Klappentext und auch einige Rezensionen wirklich toll waren, hab ich erstmal weitergelesen. Zum Glück! Ganz schnell bin ich in der Geschichte von Femke und der erstmal mysteriösen jungen Frau versunken und wollte unbedingt wissen, was denn vor 18 Jahren passiert ist.Dabei war mir vor allem die Protagonisten Femke, mega sympathisch, hier hat der Autor einen tollen Charakter erschaffen. Auch die anderen Protagonisten waren nicht langweilig und gut durchdacht. Ich fand diesen Kriminalroman an keiner Stelle langweilig und wirklich gut strukturiert. Der Schreibstil des Autoren ist sowas von fesselnd, das ich einfach nur neugierig und fasziniert durch die Seiten geschlittert bin. Ich konnte mir erstmal gar kein Bild machen wer denn nun Täter, tote Tochter, oder was auch immer ist, denn der ganz Roman war für mich erstmal ein riesen Rätsel.  Zwar kommt an einigen Stellen ziemlich schnell Klarheit rein, aber was sich hier noch wendet und mit welch krasser Drehung der Autor an einer Stelle auf den Leser wartet, hätte ich nie für möglich gehalten. Plötzlich war alles ganz anders und ich war absolut sprachlos! Das Ende hat für mich sehr gut gepasst, für mich sind keine Fragen offen geblieben und ich konnte das Buch zufrieden beenden!

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  • Guter Anfang, aber dann...

    Das gute Kind
    Shanna1512

    Shanna1512

    03. February 2016 um 18:33

    Die Kommissarin Femke Sunderland ist Dienstuntauglich geschrieben. Nach dem tragischen Tod ihres kleinen Sohns verfällt sie in schwere Depressionen. Sie hat sich im Fischerdorf Neuharlingersiel komplett vor ihrer Familie, Freunden und Kollegen abgeschottet. Eines Abends steht eine junge Frau vor ihrer Tür und erzählt, sie wäre ihr Patenkind Lena. Fremke glaubt ihr nicht, denn Lena ist genau wie ihre Mutter vor 18 Jahren Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Wer ist diese Frau? Ist sie wirklich Lena? Wurde ihr mutmaßlicher Mörder Bernd Noack Opfer eines Justizirrtums? Fremke beginnt gegen alle Vernunft doch nachzuforschen. Das Buch hat rasant begonnen und ich wurde sofort in seinen Bann gezogen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte wissen, wer ist die mysteriöse Lena? Was hat sich vor 18 Jahren abgespielt? Was ist mit Anja und Lena passiert? Ich war total begeistert von dem Krimi, obwohl mir die Hauptprotagonisten nicht unbedingt sympathisch waren. Aber, ja jetzt kommt das große Aber. Bis zur Hälfte des Buches hätte ich 5 Sterne vergeben. Dann habe ich gedanklich einen Stern abgezogen, auf Grund seitenlanger Beschreibungen von Geschichtsrekonstruktionen, IT-Computer, Handy Fachwissen und DNA Studien. Soweit so gut, spannend war das Buch immer noch. Allerdings hat diese von Seite zu Seite abgenommen und die ganze Geschichte wurde immer abstruser und ist immer mehr ausgeufert. Es wurde eine geheime Ermittlergruppe gegründete, eine Geschichte um Lena erdichtet, wo ich nur noch den Kopf geschüttelt habe. Die Polizei an sich ist in blindem Aktionismus durch die Gegend gelaufen. Wo war der wirklich gute Plot geblieben? Schade, wieder ein Stern Abzug. Damit vergebe ich schlechte 3 Sterne. Ach ja, was mir noch aufgefallen ist. Das Buch soll ab 16 Jahren sein. Dies verwundert mich dann doch.

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  • Spannend, aber unsympathische Charaktere

    Das gute Kind
    eulenmatz

    eulenmatz

    29. October 2015 um 14:09

    Vor 18 Jahren erschütterte der Mord an einer Mutter und ihrer wenige Monate alten Tochter die Öffentlichkeit. In einem Indizienprozess wurde der mutmaßliche Mörder zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Fast zwei Jahrzehnte später steht eine junge Frau vor der Tür der suspendierten Kriminalkommissarin Femke Sundermann und behauptet, das Baby von damals zu sein. Woher kommt die mysteriöse Frau? Sagt sie die Wahrheit? Entgegen aller Ratschläge rollt Femke den abgeschlossen geglaubten Kriminalfall wieder auf. Die Entdeckungen sind so unglaublich, dass dafür mehrere Menschen mit dem Leben bezahlen müssen ... Auf dem Cover sieht man einen toten Vogel. Dieses Motiv wiederholt sich auch auf der Rückseite und den Innenseiten des Buches. Als ich mit dem Buch fertig war, habe ich noch einmal darüber nachgedacht, wie der Vogel mit der Handlung im Zusammenhang stehen könnte. Ehrlich gesagt, erschließt sich das mit leider nicht. So ist zwar ein interessantes Cover, aber der Zusammenhang fehlt eben. Die Kapitel des Buches sind relativ kurz. Das hat mir recht gut gefallen, da es enorm den Spannungsbogen erhöht hat, aber manchmal auch etwas störend war. So waren viele Seiten auch mit ein paar Zeilen bedruckt, was das Buch natürlich unnötig dick macht, wenn man bei 300 Seiten von dick überhaupt sprechen kann. Die Erzählform ist fast im ganzen Roman die Ich-Perspektive von Femke Sundermann. Dies wird nur stellenweise unterbrochen von personalen Erzählern von anderen Romanfiguren. Auch das hat mir gefallen, aber es wurde im Verlauf des Romans immer weniger und wirkte relativ willkürlich gewählt. Das Buch baut einen sehr guten Spannungsbogen auf, was besonders gut durch die kurzen Kapitel gelingt. Auch das Ende habe ich als geschulter Thriller- und Krimileser so nicht erwartet und es kam sehr überraschend. So überraschend allerdings, dass die Handlung nicht darauf hingearbeitet hat, sondern es kam wie ein Knall und wurde in ein paar Seiten abgehandelt und dann war das Buch zu Ende. Bei mir hat es so einige Fragen offen gelassen und manches ist für mich völlig unverständlich gewesen. An sich bin ich ein großer Fan von technischen und wissenschaftlichen Erklärungen. So schreibt Helge Thielking relativ ausführlich über u.a. Obduktionen, Tatortrecherchen und Gesichtserkennungen. Was mich daran störte, ist die Tatsache, dass Helge Thielking kein Mann vom Fach ist, so wie Kathy Reichs. Aus diesem Grund klang es für alles relativ abgeschrieben und hätte an dieser Stelle nicht sein müssen. Romane kommen auch ohne fachliche Erklärung aus. Was mich am meisten an diesem Roman gestört hat, war die Hauptperson Femke Sundermann. Der Leser erfährt zu Anfang, dass Femke gerade einen schweren Verlust erleiden musste. Solch einen Frauenrolle kommt ja in so einigen Roman vor. Dennoch spielt dieser Verlust überhaupt keine Rolle für die eigentliche Handlung. Da Femke bereits ihre Freundin und dessen Baby vor 18 Jahren verloren hat, fand ich das an der Stelle einfach auch zu viel des Guten. Ich gehe eher davon aus, dass Femke hier eine gebrochene Frau darstellen sollte. Thielking gelingt es aber nicht diese stringent durch den ganzen Roman durchzuziehen. Ich fand die Darstellung ab Mitte des Romans nicht mehr authentisch und man spürte auch nichts mehr von ihrem Leiden und ihrer Trauer im weiteren Verlauf des Romans. Das ging mir auch vielen anderen Charakteren so. Femke selber ist Hauptkommissarin bei der Polizei, wenn auch suspendiert. Dennoch greifen sowohl sie als auch ihr Kollege zu sehr unkonventionellen Ermittlungstechniken, welche sehr ich fragwürdig fand und natürlich kommen beide damit durch. Für meinen Geschmack alles ziemlich rosarot und unrealistisch. Auch der Ton ist sehr derb und aggressiv in einigen Dialogen. Anfangs fand ich das noch erfrischend, gegen Ende hat es mich nur noch genervt. Zusammenfassend fand ich alle Charaktere recht oberflächlich und wenig authentisch dargestellt. Ich mochte keinen wirklich gerne. Zusammenfassend hat das Buch für die Handlung, auch wenn es einige Ungereimtheit gab, eigentlich 4 Sterne verdient. Die Handlung war unvorhersehbar und sehr komplex. Ein Stern Abzug für die deplatzierten wissenschaftlichen Erläuterungen und für das abrupte Ende, welchem die nötigen Tiefe gefehlt hat. Ich gebe aber auf Grund der unsympathischen und wenig authentischen Figuren, vor allem der Hauptperson, nur 3 Sterne.

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  • Wer ist Lena???

    Das gute Kind
    makama

    makama

    11. September 2015 um 14:49

    Die vom Dienst suspendierte Kriminalhauptkommissarin Femke Sundermann hat ein schweres Trauma zu verarbeiten...... ihr kleiner Sohn ist durch ihr tragisches Fehlverhalten ums Leben gekommen. Sie hat sich in ihr Ferienhaus in Neuharlingersiel zurückgezogen, als es klingelt und eine junge Frau vor ihr steht... Sie wil LENA sein, doch kann das sein, ihr Patenkind und deren Mutter gelten seit über 18 Jahren als tot, und ihr angeblicher Vater wurde dafür in einem indizienprozess verurteilt. Gefunden wurden Mutter und Kind nie. Kann sie der jungen sehr geheimnisvollen Frau glauben? Dann geht es noch um einen Mann der in seinem Auto grausam verbrannt ist. Er war in das Geschehen vor gut 18 Jahren involviert...... Was haben diese beide Fällen miteinander zu tun und gibt es überhaupt einen Zusammenhang???? Femke beginnt zu ermitteln und bekommt Hilfe von einigen Freunden aus dem Polizeibereich.... Doch was sie zutage fördern ist so ungeheuerlich, dass sie kaum zu glauben sind und auch noch Todesopfer fordern. Das Buch hat von Anfang an einen hohen Spannungsbogen, der unterschwellig die ganze Zeit vorhanden ist und am Ende überschlagen sich die Ereignisse und die Lösung ist nicht vorhersehbar und lässt den Leser erstaunt und sprachlos zurück. Der Schreibstil und die relativ kurzen Kapitel verführen dazu immer weiterlesen zu wollen. Von mir gibt es volle 5 Sterne für diesen spannenden und außergewöhnlichen Krimi.

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  • Das gute Kind

    Das gute Kind
    Engel1974

    Engel1974

    10. September 2015 um 18:02

    "Das gute Kind" ist ein Krimi aus der Feder des Autoren Helge Thielking. Inhalt: Für Femke Sundermann ist es ein Schock, nach über 18 Jahren steht Lena Weitz, ihr todgeglaubtes Patenkind mit einem Mal vor der Tür. Vor 18 Jahren soll sie zusammen mit ihrer Mutter ermordet worden sein. Obwohl damals noch viele Fragen offen waren, wurde ihr Vater in einem Indizienprozess zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. So ist es verständlich das Femke sich nun die Frage stellt, ob es isch bei der jungen Frau vor ihrer Tür tatsächlich um Lena handelt. Sie beginnt mit ihren Ermittlungen die so einiges zu Tage befördern. Schreibstil: überzeugt mit seinen relativ kurzen Kapiteln, ist klar und angenehm. Ein flüssiges und schnelles Lesen ist somit gewährleistet. Handlung und Spannungsfaktor: Die Beiden Handlungsstränge sind fesselnd und ziehen den Leser von der ersten Seite an in den Bann. Auch an Spannung mangelt es hier nicht, denn es gibt immer wieder überraschende Wendungen. So ist das Ende auch unvorhersehbar und überraschend. Charaktere: Alle Charaktere sind sehr gut beschrieben und wirken sehr realistisch auf den Leser, so das man sich gut in sie hineinversetzten kann. Fazit: spannender Krimi mit überzeugenden Charakteren und überraschendem Ende

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  • Spannung ab der ersten bis zur letzten Seite

    Das gute Kind
    aftersunblau

    aftersunblau

    04. September 2015 um 19:34

    Kommissarin Femke Sunderland ist vom Dienst suspendiert weil sich ihr kleiner Sohn mit ihrer Dienstwaffe erschossen hat. In dieser schweren Zeit taucht eine junge Frau bei ihr auf und gibt vor die Tochter ihrer besten Freundin Anja zu sein. Das kann eigentlich nicht sein denn Anja und ihr Baby wurden vor 18 Jahren ermordet und der vermeintliche Mörder wurde in einem Indizienprozess verurteilt. Zur gleichen Zeit verbrennt ein Mann in seinem Auto und alles deutet auf Mord hin. Was haben diese Fälle zusammen zu tun und ist die junge Frau wirklich das Patenkind von Fremke? Frenke beginnt privat zu ermitteln und begibt damit nicht nur sich selbst in Lebensgefahr. Ein wirklich tolles Buch das mich von der ersten Seite an gefesselt hat und das ich am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte. Die Spannung ist unterschwellig immer vorhanden und lässt auf keiner Seite nach. Was hat es mit der geheimnisvollen, verstörten jungen Frau auf sich? Es kommt immer wieder zu überraschenden Wendungen und das Ende kann man nicht einmal erahnen. Die Personen hatten sehr viel Tiefe und man konnte sich gut in sie hinein versetzen, insbesondere Frenke war mir sehr sympathisch und ich konnte ihre Handlungen und Zweifel gut nachvollziehen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die kurzen Kapitel haben mich immer weiter lesen lassen weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und lassen den Leser überrascht und verblüfft zurück.

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  • Ein spannender Krimi mit einem unerwarteten Finale ... großartig

    Das gute Kind
    Fluse

    Fluse

    03. September 2015 um 11:46

    Liebe Krimifans, vergesst Euren SuB, greift direkt zu Helge Thielskings "Das gute Kind", nehmt Euch nichts vor und lest selbst, ob ich mit meiner Meinung "Ein spannender Krimi mit einem unerwarteten Finale, bei dem der Mund des Lesers noch lange nach der letzten Zeile offen bleibt" übertrieben habe. Femke Sundermann, suspendiert und völlig in ihrer Trauer um ihren unlängst verunglückten Sohn gefangen, bekommt überraschenden Besuch. Besuch, der nicht sein kann, denn dieser ist seit 18 Jahren für tot, zumindest aber für verschwunden, erklärt. Es handelt sich um Lena, die Tochter der besten Freundin Anja, die damals zusammen mit ihrer Tochter verschwand ... Soll sie Lena trauen, wo kommt sie so plötzlich her, wo hat sie all die Jahre gelebt und lebt auch Anja noch? Viele Fragen und keine Antworten. Und dann taucht auch noch Lenas Vater auf, vorzeitig aus dem Knast entlassen ... Femke bleibt nicht viel Zeit, will sie nicht auch noch ihren Bruder und seine Familie verlieren. Femke macht sich mit Hilfe einiger ausgewählter Leute aus ihrem Polizeiumfeld und ihrer Familie auf die Suche nach Antworten und Wahrheiten. Und sie findet Antworten und Wahrheiten, die vielleicht doch lieber im Dunklen geblieben wären, so schockierend sind diese. Am Ende ist eines gewiss: der Titel wird seine Berechtigung bekommen. Und nun: Viel Spaß beim Lesen :o)

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  • Das gute Kind

    Das gute Kind
    Skytia

    Skytia

    31. August 2015 um 11:32

    Femke Sundermann ist Kriminalkommissarin in Bremen. Durch einen tragischen Unfall verliert sie ihren Sohn und wird vorläufig suspendiert. Um in Ruhe zu trauern, zieht sie sich nach Neuharlingen zurück. Doch Ruhe wird ihr nicht lange gewährt. Vor ihrer Tür taucht plötzlich eine junge Frau auf, die behauptet, die Tochter ihrer besten Freundin Anja zu sein. Doch das ist unmöglich. Anja und ihre Tochter wurde vor 18 Jahren ermordet. Die Leichen wurden zwar nie gefunden, doch gab es damals keinen Zweifel, dass beide tot waren. Wer also ist diese Frau? Wieso behauptet sie die tot geglaubte Tochter zu sein? Femke kann nicht anders und ermittelt auf eigene Faust - was viel Staub aufwirbelt. Mit "Das gute Kind" ist Helge Thielking ein packender Krimi gelungen. Mit seinem angenehmen, einfachen Schreibtstil, den kurzen Kapitel, den beiden Handlungssträngen und den immer weider neuen offenen Fragen gewinnt die Geschichte immer mehr an Fahrt. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Obwohl sich die Ereignisse am Schluss überschlagen und die Geschichte abrupt endet, ist es überraschend und schockierend zugleich. Auf jeden Fall ein Krimi, den ich weiterempfehlen kann.

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  • 💖 Das gute Kind 💖

    Das gute Kind
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    30. August 2015 um 22:38

    Bremen: Die 39-jährige Kriminalkommissarin Femke Sundermann ist vom Dienst suspendiert worden und hat sich nach Neuharlingersiel zurückgezogen. Sie muss ein schweres Trauma verarbeiten. Gerade in dieser Situation steht plötzlich eine junge Frau vor ihrer Haustür und behauptet, die totgeglaubte Tochter von Femkes bester Freundin Anja zu sein, die vor 18 Jahren ermordet wurde. Was ist damals wirklich passiert, und sagt die junge Frau die Wahrheit? Femke rollt den alten Kriminalfall von damals wieder auf und macht sich nicht nur Freunde damit... Mein Leseeindruck: Ich bin ehrlich gesagt ohne große Erwartungen an diesen Kriminalroman gegangen, da mir der Autor bisher unbekannt war und ich von dem Buch auch noch nichts gehört hatte. Und ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde. Sehr schnell hatte mich die Geschichte gepackt, so dass ich bald das Buch nicht mehr weglegen mochte. Die Handlung ist sehr fesselnd und auch geheimnisvoll, weil vieles bis zuletzt im Dunkeln bleibt. Eigentlich gibt es zwei Geschichten: Einmal das Wiederauftauchen des Mädchens und Femkes Suche nach der Wahrheit, und dann eben die Ereignisse der Vergangenheit, denn die Leiche von Femkes Freundin Anja und der kleinen Tochter wurden damals nie gefunden. Was also ist damals wirklich passiert? Mich haben beide Handlungsstränge sehr gefesselt, zumal es in der Geschichte noch weitere Verwicklungen gibt und immer neue Fragen aufgeworfen werden. Dabei ist das Buch sehr gut zu lesen dank des angenehmen Schreibstils und der relativ kurzen Kapitel. Das Ende hat mich dann auch wirklich noch mal so richtig überraschen können! Mit diesem Ende habe ich absolut nicht gerechnet, und gerade das gefällt mir so an Büchern - wenn sie mich überraschen können! Wer das auch mag und gerne spannende Kriminalromane liest, der sollte sich "Das gute Kind" einmal näher anschauen!  

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