Helge Timmerberg

 3.9 Sterne bei 334 Bewertungen
Autor von In 80 Tagen um die Welt, Shiva Moon und weiteren Büchern.
Helge Timmerberg

Lebenslauf von Helge Timmerberg

Helge Timmerberg, geboren im Jahr 1952 im hessischen Dorfitter, trampte mit 17 erstmals nach Indien und entschloss sich im Himalaja, Journalist zu werden. Seitdem schreibt er Reise- und Abenteuerreportagen aus allen Teilen der Welt, unter anderem für „Stern“, „Die Zeit“, „Merian“ und SZ Magazin“. Nur Crewmitglieder der großen Fluglinien, heißt es, seien mehr unterwegs als er – Timmerbergs Versuche, sesshaft zu werden, schlugen bisher fehl. Für sein Buch "In 80 Tagen um die Welt" ließ er sich von Jules Verne inspirieren. Er legte die Reisestrecke jedoch nicht im Heißluftballon zurück, sondern im Flugzeug. Auch die Ziele waren leicht abgewandelt: Timmerberg war in Bangkok statt in Singapur und zog Mexiko den USA vor. Heute lebt er in Wien, Berlin, Marrakesch und St. Gallen.

Alle Bücher von Helge Timmerberg

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Helge TimmerbergIn 80 Tagen um die Welt
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In 80 Tagen um die Welt
In 80 Tagen um die Welt
 (97)
Erschienen am 01.07.2009
Helge TimmerbergShiva Moon
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Shiva Moon
Shiva Moon
 (41)
Erschienen am 01.12.2007
Helge TimmerbergTiger fressen keine Yogis
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Tiger fressen keine Yogis
Tiger fressen keine Yogis
 (38)
Erschienen am 21.08.2014
Helge TimmerbergDie Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich
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Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich
Helge TimmerbergDer Jesus vom Sexshop
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Der Jesus vom Sexshop
Der Jesus vom Sexshop
 (26)
Erschienen am 12.03.2010
Helge TimmerbergDas Haus der sprechenden Tiere
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Das Haus der sprechenden Tiere
Das Haus der sprechenden Tiere
 (25)
Erschienen am 01.08.2008
Helge TimmerbergAfrican Queen
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African Queen
African Queen
 (16)
Erschienen am 01.08.2013
Helge TimmerbergTimmerbergs Single-ABC /Timmerbergs Beziehungs-ABC
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Timmerbergs Single-ABC /Timmerbergs Beziehungs-ABC

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Helge Timmerberg

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Ritjas avatar

Rezension zu "Die rote Olivetti" von Helge Timmerberg

Immer wieder Timmerberg
Ritjavor 8 Monaten

Helge Timmerberg nimmt den Leser mit auf die Reise in sein Leben, zu seinen Anfängen und seinen ersten Reisen. Er schreibt über seine Anfänge kleine Texte zu platzieren und wie er immer mehr Zuspruch und Platz in den größten Zeitschriften Deutschlands erhält. Seine Freiheiten als Journalist/Autor ließen mich schon staunen. Ebenso war ich überrascht, was man damals als (erfolgreicher) Autor verdiente. Ob dies heute noch möglich oder sogar noch mehr geworden ist, wer weiß. Seine für mich spannenste Zeit war seine Havanna-Zeit. Seine Beschreibungen über seine Liebe, seine Kiffer-Drogen-Zeit und auch die Arbeitsbedingungen waren faszinierend zu lesen. Er lässt nichts aus und stürzt dabei auch ordentlich ab und doch schafft er es, sich immer wieder aus dem Sumpf zu ziehen. 

Die Reise durch den Himalaja zeigte, wie er versucht die Länder und die Menschen, deren Arbeit, deren Religion und deren Leben aufzusaugen, um sie dann auf Papier zu bringen. Er ist in seinen Büchern immer sehr geradeaus, schont sich und seine Leser nicht und doch sieht er vieles mit einem Augenzwinkern und Ironie. 

Und genau diese Mischung lässt mich immer wieder Bücher von ihm lesen.

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Rodrik-Andersens avatar

Rezension zu "Der Jesus vom Sexshop" von Helge Timmerberg

Anfangs abwechslungsreich und spannend, zum Ende hin ernüchternd
Rodrik-Andersenvor 9 Monaten

Ich bin auf Helge Timmerberg über ein Interview aufmerksam geworden, das er bei SWR1 Leute gegeben hat. Meine Neugierde war geweckt. Das genügt mitunter, um mir ein Buch zu besorgen. "Der Jesus vom Sexshop" erschien mir als Einstieg geeignet.

Wie der Untertitel "Stories von unterwegs" verrät, handelt es sich bei dem Buch um eine Ansammlung von Anekdoten, die sich an verschiedenen Schauplätzen der Welt zutrugen. Die zeitliche Einordnung bleibt hierbei im Verborgenen, was ich wirklich schade finde. Auf der letzten Seite des Buches erfährt man dann, dass es sich bei den Kapiteln zum Großteil um Reportagen und Texte handelt, die zwischen 1982 und 2009 in verschiedenen Medien veröffentlicht worden sind. Es ließe sich also vermuten, dass die Anekdoten eventuell chronologisch angeordnet sind.

Bis zur Mitte des Buches finden sich längere Geschichten (Ein Hippie in Persien, Sieben Tage im Reich der Angst, Gold im Amazonas, Ana Marrakchi, mon ami), die überaus lesenswert sind. Nicht nur erhält der Leser Einblicke in meist fremde Welten, auch der Schalk des Autors blitzt zwischen den Zeilen immer wieder durch. Hier macht das Lesen richtig Laune.

Leider fällt danach die Qualität der Texte spürbar ab. Die Reiseberichte weichen zugunsten von weniger interessanten Milieu-Studien und philosophischen Denkansätzen. Außerdem bemächtigt sich zunehmend der lebhafte Drogen-Konsum des Autors der eigentlichen Inhalte. Gegen Ende war dieser "Trip" kaum mehr zu ertragen, was mir auch das Buch gehörig verdorben hat.

Fazit: Leider stammen nicht alle "Stories von unterwegs" - hätte der Autor dieses Versprechen eingelöst, wäre es wahrscheinlich eine richtig gute Anekdotensammlung geworden. Doch so bleibt am Ende bei mir nur Ernüchterung zurück. Trotzdem hätte ich nichts dagegen einzuwenden, Helge Timmerberg einmal persönlich kennenzulernen.

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buchjunkies avatar

Rezension zu "Das Haus der sprechenden Tiere" von Helge Timmerberg

Ungewöhnliche Liebe
buchjunkievor 3 Jahren

Allzu ungleiche Partner-das geht in der Liebe nicht unbedingt gut.In einem Sommerhaus in Marrakesch, einer lauschigen Kommune aus Menschen und Tieren, ist einiges los, als sich Putzi, die Katze, und Haluf, das Ferkel, sich ineinander verlieben. Vorerst funktioniert ihre Beziehung, doch nach einem tragischen Unfall fällt Haluf ins Koma, und die Geschichte einer großen Liebe droht als Tragödie zu enden.
Und jedes Tier dieser Hausgemeinschaft erzählt einen Teil der Geschichte aus seiner Sicht. Da ist Speedy, die Schildkröte,die zwei Kacheln pro Stunde schafft, aber einräumt, dass diese hohe Geschwindigkeit dem perfekten Untergrund zu verdanken ist.
Und es gibt  Chingachgook, das letzte Chamäleon, das gerne Gedichte schreibt. Auch Aka, der Waran erzählt. Für ihn sind Katzen, Schweine und Menschen Modetorheiten der Evolution, vergänglich wie ein Regentropfen in der Wüste.
Selbstverständlich schildern auch Putzi und Haluf ihre Sicht der Dinge.

Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, dass mir eine Geschichte mit sprechenden Tieren gefallen könnte. Aber Helge Timmerberg hat es wieder geschafft, mich prächtig zu unterhalten.
Mit seinem unvergleichlichen lockeren und humorvollen Schreibstil hat er jedem Tier einen eigenen besonderen Charakter verliehen.
Ich habe beim Lesen oft Schmunzeln müssen, es hat richtig Spass gemacht. 
Und als ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte, freute ich mich ,als ich im Anhang  lesen konnte, was aus den verschiedenen Menschen und Tieren wurde. Das hat mir besonders gut gefallen und war ein sehr gelungener Abschluss.

Wer sich auf eine ungewöhnliche Geschichte einlassen mag, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen!

               „Wer immer es geschafft,
                 dass er im Märchen Wahrheit sah,
                dem wurde Wahrheit märchenhaft,
                und Märchen wurden wahr.“
        
                (Chingachgook, das letzte Chamäleon)


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Gespräche aus der Community

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TinaLiests avatar
Helge Timmerberg versuchte bereits sesshaft zu werden - geklappt hat es bisher jedoch nicht. Der Autor ist immer irgendwo in der Welt unterwegs und erlebt spannende Geschichten und Abenteuer. In "Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich" erzählt er von seinen Erlebnissen, die ihm das Märchen "Die Perlenkarawane" eingebracht haben.

Mehr zum Inhalt:

Lose Seiten eines Märchens, genannt »Die Perlenkarawane«: Seit einer Berliner Winternacht vor über dreißig Jahren ist Helge Timmerberg davon fasziniert - und von seiner Erfinderin, Elsa Sophia von Kamphoevener. Als Mann verkleidet hatte sie an türkischen Lagerfeuern die besten Erzählungen gesammelt. Mit großer Wucht und Sinn für Komik schildert Timmerberg, wie die Geschichte der Märchenbaronin ihm immer wieder Türen, Herzen und Geldbörsen öffnete. Er erzählt von seinen Anläufen, mit ihrer Story Hollywood zu erobern, und von seiner eigenen Suche über Jahrzehnte, die ihn nach Kairo und an den Bosporus führte. Und von Marokko, dem Land, das ihn vom hartnäckigsten Liebeskummer befreite, ihm einen guten Freund schenkte und schließlich sogar den Vater zurückgab.


--> LESEPROBE

Möchtet ihr euch von Globetrotter Helge Timmerberg mitnehmen lassen auf eine orientalische Reise zwischen Ägypten, Marrakesch und Istanbul und seine Erlebnisse in seinen Erzählungen miterleben? Habt ihr Lust euch mit ihm auf die Suche nach der Kunst des Geschichtenerzählens zu machen?

Dann bewerbt euch jetzt auf eines von 25 Testleseexemplaren von "Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich" von Helge Timmerberg, die wir gemeinsam mit dem Piper Verlag für eine Leserunde verlosen!

Bitte beachtet, dass ihr euch im Falle des Gewinns zur zeitnahmen Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten, sowie zum Verfassen einer Rezension verpflichtet!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Helge Timmerberg wurde am 01. Januar 1952 in Dorfitter (Deutschland) geboren.

Helge Timmerberg im Netz:

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auf 49 Wunschlisten

von 12 Lesern aktuell gelesen

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