Helge Timmerberg Der Jesus vom Sexshop

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Inhaltsangabe zu „Der Jesus vom Sexshop“ von Helge Timmerberg

'Adrenalin ist an und für sich nicht bösartig, sondern einbefreundetes Hormon. Es macht wach und putzmunter, denn es rast wie Rasierklingen durchs Blut und tut den Nervengut, tausendmal besser als Kokain. Adrenalin ist der letzte Joker des Lebens. Und ist dieses auch ein durchgehend verschlafenes gewesen, egal, im Angesicht des Todes verschafft es Mega-Aufmerksamkeit für die Situation. Es gibt Adrenalin-Klassiker wie den Schatten eines Schlachtermessers hinter dem transparenten Duschvorhang, oder wenn man durch ein Flugzeugfenster schaut, und die Turbine brennt. Adrenalin auch, wenn im Hals der Apfel klemmt oder ein hungriger Wolf seine Lieder singt. Ein hungriger Wolf? Mir schien, es waren mehrere.' 'Dieser Reiseschriftsteller reiht sich ein unter die Großen des letzten Jahrhunderts wie Bruce Chatwin, Paul Theroux oder Hunter S. Thompson.' (Bayern 2) 'Ein absolutes Muß. Man liest, lacht, träumt.' (Der Spiegel über 'Shiva Moon') 'In meiner Generation der beste Schreiber Deutschlands.' (Sibylle Berg)

"In 80 Tagen um die Welt" war klasse. Bin gespannt auf das neue Buch von Timmerberg

— Andras
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  • Rezension zu "Der Jesus vom Sexshop" von Helge Timmerberg

    Der Jesus vom Sexshop
    VHT

    VHT

    11. November 2012 um 11:46

    26 Kurzgeschichten eines Reiseschriftstellers der wirklich viel herumgekommen ist. Kurdistan, Tel Aviv, Nordkorea, Brasilien, Berlin und überall, 26 Geschichten die einen in die Welt mitnehmen ohne allerdings den Horizont des Lesers wirklich zu erweitern oder zu bereichern. Man "erntet" die oft subjektive und zum Teil oberflächliche Meinung eines Journalisten, der in seinen Talkshowauftritten und Selbstdarstellungen mehr verspricht als am Ende wirklich gehalten wird. Ich hätte mir gewünscht, dass es nur 13 Geschichten gewesen wären und die dann etwas "tiefgründiger" und gehaltvoller. Man hat das Gefühl der Autor hatte einen Vertrag für ein Buch unterschrieben und aus seinem Fundus schnell ein paar Geschichten, die es nie zu einem Buch geschafft hätten, zusammengestellt. Weniger wäre mehr, schade, ich war enttäuscht!

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  • Rezension zu "Der Jesus vom Sexshop" von Helge Timmerberg

    Der Jesus vom Sexshop
    bogi

    bogi

    14. July 2011 um 00:10

    Helge Timmerberg (ich gestehe ich kannte ihn bislang nicht) erweist sich hier als famoser Reisereporter. Ich habe seine Berichtesammlung mit grossem Vergnügen gelesen. Timmerberg bietet so ziemlich alles auf, was für dieses Genre, meiner Ansicht nach entscheidend ist. Man gewinnt den Eindruck er beschäftigt sich intensiv mit Region und Leuten. Er schreibt in einem Fluss, konzentriert sich auf seiner Ansicht nach entscheidende Momente, schreibt meist Neugierde weckend und hat den, vielleicht für dieses Genre geradezu idealen rotzig-coolen Ton. Besonders erwähnenswert erscheinen mir drei Regionsberichte. Nordkorea: Bei dieser Lektüre hat mich permanent ein Gänsehautschauer überzogen. Die Intensität des Überwachungsstaates ist wohl einzigartig auf der Welt, ebenso die Uniformität des kompletten Lebens und der Menschen bzw das Fehlen jeglicher Individualität. Hamburg-St. Pauli: Der Titel des Buches bezieht sich auf diese Story. Timmerberg arbeitet hier in einem Sexshop. Seine Beschreibungen, wie er, eben von diesem "Jesus", in die Geheimnisse der Verkaufs und des Umgangs mit der Kundschaft eingeweiht wird (hier wird kräftig philosophiert), gehört zum brüllend komischsten was ich jemals gelesen habe. Kuba: Die Insel findet sich in gleich drei Berichten wieder. Der Autor hat hier wohl auch mit die längste Zeit verbracht. Er bespiegelt die Kubaner und Sex, Drogen, Musik und Ernest Hemmingway. Timmerberg glänzt mit Melancholie (insbesondere bei Musik und Hemmingway), Situationskomik (Sex) und eben grosser Liebe zu Kuba und den Kubanern. Ich würde das Buch absolut jedem empfehlen, letztlich weil es ausgesprochen populär geschrieben ist. Damit sollte eigentlich Jeder etwas anfangen können. Ach ja, warum nur vier Sterne? Es gab einige (wenige) Berichte, die ich nicht ganz so packend fand.

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  • Rezension zu "Der Jesus vom Sexshop" von Helge Timmerberg

    Der Jesus vom Sexshop
    BettyBlue

    BettyBlue

    31. August 2010 um 14:32

    Helge Timmerberg, Weltbürger und Journalist der Love and Peace Generation, erzählt aus seinem Leben, das hauptsächlich unterwegs stattfindet. Er war schon in fast jedem Winkel der Erde, mal kürzer, mal länger und hat jede Menge verrückte Geschichten auf Lager. Furchtlos und mit mehr Glück als Verstand springt er so manches Mal dem Tod von der Schippe und stürzt sich von einem Abenteuer in das nächste. Von hungrigen Wölfen (oder Jaguaren oder Krokodilen), iranischen Krankenhäusern, aber auch LSD-Trips bei Karstadt bis zu einem Treffen mit Madonnas geistigem Führer in Indien ist alles dabei. Am meisten verblüfft hat mich das Kapitel über Nordkorea, so etwas erschreckendes habe ich seit langem nicht mehr gelesen. (Schon allein dafür lohnt sich das Buch). Auf jeden Fall höchst interessant, absolut erstaunlich und sehr authentisch.

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  • Rezension zu "Der Jesus vom Sexshop" von Helge Timmerberg

    Der Jesus vom Sexshop
    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    14. July 2010 um 10:19

    Helge Timmerberg, das Enfant terrible des deutschen Journalismus, entschloss sich bereits mit siebzehn Jahren als Hippie nach Indien zu reisen. In Goa aber ließ die erhoffte Erleuchtung auf sich warten, glücklicherweise traf ihn wenig später im Himalaja-Gebirge die Erkenntnis, Journalist zu werden. Seitdem schreibt er auf seine ganz spezielle und unnachahmliche Art und Weise Reise- und Abenteuerreportagen aus entfernten Regionen dieser Welt. Die hier versammelten Reisereportagen sind in den Jahren 1982 bis 2009 entstanden, die der Autor für diesen Band nochmals überarbeitet hat. Dabei sind wie bereits in „Tiger fressen keine Yogis“ energiegeladene, lustige und spannende Geschichten aus allen Teilen dieser Erde entstanden. Helge Timmerberg pfeift auf objektiven Wahrheitsanspruch, erspart uns dabei dröge Landschaftsbeschreibungen oder langatmige Faktenanalysen. Seine Stärke sind die ganz subjektiv gehaltenen Abenteuergeschichten mit leichtem Hang zur Übertreibung und aufschneiderischer Abenteuerlust. Des Autors Blick auf die Dinge und Menschen dieser Welt sind direkt und faszinierend und bilden eine herrliche Schnittstelle zu menschlichen und allzumenschlichen Bedürfnissen und philosophischen Erkenntnissen. So erfahren wir, welch großer Held der Autor war, bei einem entfesselten Kamelritt in der marokkanischen Wüste, bei einer waghalsigen Kanufahrt mit den Goldsuchern auf dem Amazonas, wo er auf ein Krokodil springen musste oder bei der nächtlichen Begegnung mit einem Jaguar am Rio Negro. Die geschickt aufgebaute Spannung und die subtile Ironie machen „Der Jesus vom Sexshop“ über die reinen Reportagen hinaus zu einem fesselnden Lesevergnügen. Es gibt aber auch Geschichten, die zum Nachdenken anregen, in denen sich der Autor als glänzender Beobachter und Satiriker im moralischen Gewand erweist. Alles in allem ist dies eine wunderbare Sammlung des adrenalingesteuerten Indiana Jones und Alt-Hippies Helge Timmerberg, die man natürlich nicht allzu zu Ernst nehmen sollte. Egal wo sie sich gerade aufhalten, wenn sie dieses Buch lesen - ob in der Badewanne zuhause oder gar selbst im moskitoverseuchten Zelt am Amazonas - es wird sie hervorragend unterhalten.

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  • Rezension zu "Der Jesus vom Sexshop" von Helge Timmerberg

    Der Jesus vom Sexshop
    petra1968

    petra1968

    04. April 2010 um 17:39

    Timmerberg wie immer auf der Höhe seines Könnens. Kurze, knackige Reisegeschichten. Immer mit Kopfkinogarantie. Muss man mögen, aber ich mag ihn wirklich gern. Einer der besten Schreiberlinge, die wir haben.