Helge Timmerberg Tiger fressen keine Yogis

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Inhaltsangabe zu „Tiger fressen keine Yogis“ von Helge Timmerberg

"Ein Tiger raubte ihm die Hände, die Zunge biss er sich während eines Malariaanfalls selbst ab, und sein linkes Auge verlor er bei dem Streit mit einem afghanischen Widerstandskämpfer, den er um zwei Kilo Haschisch erleichtern wollte." So hätte es kommen können. Aber eines kann man Helge Timmerberg nun wirklich nicht nachsagen: er hätte nicht gelebt. Dass sein gesamtes Leben bislang ein langer, wilder, bunter Trip durch innere und äußere Welten war, davon zeugt dieses Buch mit seinen besten Stories, Reportagen und Abenteuern, die (z.T.) als Originalausgaben in Zeitschriften erschienen sind, wie u. a. Merian, Süddeutsche Zeitung Magazin, Die Zeit, Playboy, Tempo, Wiener, Bunte, Prinz oder PUR. Immer wieder hat sich Timmerberg auf die Suche in die Ferne begeben. Davon zeugen die Stories dieses modernen Nomaden, der ohne Reisen nicht leben kann: z.B. von der Yakuza in Japan, aus Tel Aviv während des Golfkriegs oder zur Pestzeit aus Maharashtra. Er lebte unter Heiligen in Indien und sah das Weiß im Auge des Tigers. Er trifft Waffenschieber und Drogenbarone oder erlebt die Offenbarung des wahren Flamenco in Andalusien. Doch auch so abwechslungreiche Geschichten, wie eine Reportage über die Sicherheit von DDR-Banken direkt nach der Währungsunion (Nach Erscheinen der Geschichte kam es zu einer Serie von Banküberfällen in der DDR), ein uneigennütziger Viagratest oder Reflexionen über Liebe im Hotel findet man in diesem Kultbuch des Bestsellerautors.

Timmerbergs Reportagen sind exotisch, hintergründig und komisch.

— lillype
lillype
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  • Rezension zu "Tiger fressen keine Yogis" von Helge Timmerberg

    Tiger fressen keine Yogis
    Duffy

    Duffy

    11. June 2011 um 07:05

    Helge Timmerberg ist ein Getriebener, jemand, der zum Reisen geboren ist. Dieser Tatsache verdanken wir einige höchst unterhaltsame Reisebücher. Doch ist Timmerberg nicht einfach nur ein Reisejournalist, der zufällig gut schreiben kann. Nein, er ist Reisender aus Berufung, jemand der sich nicht der Mühsal des Reisens unterwirft, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sondern jemand, der sein Leben mit dem Reisen an sich ausfüllt. Weil er es will, tief im Innersten. Und das ist auch der Gegenstand dieses Buches, das eine Kollektion verschiedener Beiträge für verschiedene Zeitschriften enthält. Es ist Timerbergs Art des Reisens, die sich in seinen ganzen Lebensrhythmus einfügt, ohne Erwartungen, ohne großen Plan. Dadurch wird er offen für alle Eindrücke, Situationen, die es spontan zu meistern gilt und vor allem, er kann lernen. Sehr viel lernen und dadurch sehr viel wissen. Über das Leben, die Menschen, über die Geschichte und über das, was das Ganze soll. Daran lässt er uns teilhaben. Mit einer ehrlichen, direkten Schreibe. Wie kann man wohl besser sich und die Welt kennnenlernen, als mit ein paar Tips von jemanden, der es wirklich weiß?

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  • Rezension zu "Tiger fressen keine Yogis" von Helge Timmerberg

    Tiger fressen keine Yogis
    Holden

    Holden

    04. December 2010 um 18:46

    Mein erster Timmerberg und deswegen immer noch einer der besten.

  • Rezension zu "Tiger fressen keine Yogis" von Helge Timmerberg

    Tiger fressen keine Yogis
    Pankraz

    Pankraz

    15. June 2009 um 23:18

    Helge Timmerberg ist auf Reisen, Auftragsreisen zumeist, welche Einblicke in die Hintergründe diverser Länder erahnen lassen sollen. Das gelingt, ist humorvoll, perfekt, aber auch irgendwie “zu“ perfekt geschrieben. Ich als Leser habe bis auf wenige Ausnahmen die “Seele“ in den Zeilen vermisst. Gut, dies ist vielleicht Aufgabe des Reporters, aber wie toll das alles hätte werden können, wie menschlich, lehrreich und auch voller Kritik Timmerberg schreiben kann, kann man in der bewegenden Story “Vier Tage im Quartier der Pest“ nachlesen. Und…, man muss sagen, keine der Geschichten wird den Leser langweilen und es gibt auch noch einiges an Höhepunkten (“Geldgruben“, “Der Skarabäus“, usw.). Insgesamt muss einem die Art des Autors aber liegen und ich gestehe…, ganz war ich nicht das Zielpublikum.

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  • Rezension zu "Tiger fressen keine Yogis" von Helge Timmerberg

    Tiger fressen keine Yogis
    lovelybooks

    lovelybooks

    05. July 2007 um 14:54

    Empfehlendswert für alle Asienfreunde!

  • Rezension zu "Tiger fressen keine Yogis" von Helge Timmerberg

    Tiger fressen keine Yogis
    Matze

    Matze

    25. March 2007 um 15:12

    Großartige Stories aus Europa, Asien, Nordafrika und dem nahen Osten - zwischen Zynismus und Gesellschaftskritik fernab von klassischer Reiseliteratur. Immer ist Timmerberg Teil der Story - ob bei Tag oder Nacht, wo das Gute schläft und das Böse wacht. Abenteuerliche Reisereportagen, die es viel zu wenig gibt. Vielleicht noch bei Kracht...